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Johannes_2

26.03.2009,
17:27
 

Erregerschaltung (Schaltungstechnik)

Hi @ all!

Bin gerade dabei für einen Resolver eine Schaltung zu entwickeln. Die Primärwicklung soll mit einem 10KHz Sinussignal angeregt werden. Dieses Sinussignal erhalte ich aus einem speziellen Baustein. Nach den Herstellerangaben ist jedoch noch eine Buffer-Schaltung von nöten. Diese Buffer-Schaltung habe ich folgendermaßen (siehe Link) aufgebaut.

http://www.bilder-hochladen.net/files/acqo-1-jpg.html

Das Problem hierbei ist nur, dass es mir das entsprechende Sinussignal in Verbindung mit der Primärwicklung des Resolvers verzerrt. :-( Die Primärwicklung hat eine Indultivität von 4mH.
Hänge ich eine größere Induktivität (10mH) in den Erregerkreis, so erhalte ich ein sauberes Signal. Das bringt mir aber in dem Fall recht wenig.

Was ist bei der Primärwicklung das Problem? Kann mir jemand weiterhelfen?

Vielen Dank im Voraus!

Grüße,
Johannes



Altgeselle(R)

E-Mail

26.03.2009,
19:24

@ Johannes_2

Erregerschaltung

» Hi @ all!
»
» Bin gerade dabei für einen Resolver eine Schaltung zu entwickeln. Die
» Primärwicklung soll mit einem 10KHz Sinussignal angeregt werden. Dieses
» Sinussignal erhalte ich aus einem speziellen Baustein. Nach den
» Herstellerangaben ist jedoch noch eine Buffer-Schaltung von nöten. Diese
» Buffer-Schaltung habe ich folgendermaßen (siehe Link) aufgebaut.
»
» http://www.bilder-hochladen.net/files/acqo-1-jpg.html
»
» Das Problem hierbei ist nur, dass es mir das entsprechende Sinussignal in
» Verbindung mit der Primärwicklung des Resolvers verzerrt. :-( Die
» Primärwicklung hat eine Indultivität von 4mH.
» Hänge ich eine größere Induktivität (10mH) in den Erregerkreis, so erhalte
» ich ein sauberes Signal. Das bringt mir aber in dem Fall recht wenig.
»
» Was ist bei der Primärwicklung das Problem? Kann mir jemand weiterhelfen?
»
» Vielen Dank im Voraus!
»
» Grüße,
» Johannes
»
Hallo,
vermutlich liegt das Problem in der Gegeninduktion der
Spule, welche einen Strom in den Ausgang zurückspeist.
Diesen Strom muss die Endstufe nach Masse bzw. +Ub ableiten
können. Versuche, die Emitterwiderstände zu verkleinern.
Grüße
Altgeselle

A-Freak(R)

Homepage E-Mail

26.03.2009,
21:00

@ Johannes_2

Erregerschaltung

Das sind phasenverschobene Übernahmeverzerrungen.

Deine Endstufe arbeitet in Klasse B (eigentlich schon C), das heißt die Transistoren haben keinen Ruhestrom und müssen vom OP aktiv angesteuert werden.

Fliest aus einer der beiden Endstufen momentan gerade ein Strom heraus ist der obere Transistor leitend und der OP-Ausgang muß 0,6V + x positiver sein als als es gerade für die Ausgangsspannung nötig ist. Wechselt der Strom seine Richtung und fliest in die Endstufe hinein so muß der OP-Ausgang um 0,6V + x negativer sein.

Da der OP nicht unendlich schnell ist braucht er eine gewisse Zeit um 1,2V + 2*x zu wechseln und in dieser Zeit hat der OP keinerlei Kontrolle über die momentane Spannung am Ausgang.

Bei einer Wirklast (z.B. Widerstand) würde der Wechsel dann erfolgen wenn die Spannung durch Null geht. Hast du eine überwiegend induktive Last ist der Stromfluß um nahezu 90° gegen die Spannung verschoben und der Sprung erfolgt in der Nähe des Scheitels.

Falls diese Verzerrungen bei einem induktivem Wegaufnehmer überhaupt stören mußt du die Schaltung verbessern. Erstens würde ich die Emmitterwiderstände entfernen, diese sind vollständig sinnlos. Zweitens einen noch schnelleren OP, z.B. den LM833.

Oder du nimmst gleich ein Paar Leistungs-OPs wie den TDA2030 der eine Endstufe mit Ruhestrom und Zubehör bereits eingebaut hat.

Johannes_2

26.03.2009,
21:24

@ A-Freak

Erregerschaltung

Ich möchte mich für die Tipps bedanken und werde diese auch umsetzten!
Ich werde mich dann wieder melden!
Bis dahin bin ich für weitere Tipps sehr dankbar!