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Hans-Jörg

E-Mail

09.03.2009,
20:22
 

Beschaffung eines oszilloskop (Elektronik)

Was haltet ihr eigentlich von Usb-Oszilloskope?
Auf was mus geachted werden,wenn man sich ein Oszilloskop kaufen will.
Auf was bei einem Netzgerät, Funktionsgenerator?
Was sind gute Hersteller`?
Bin neu im Beruf, möchte mir aber eine kleine Werkstatt zuhause anlegen.

Thomas Z

09.03.2009,
20:28

@ Hans-Jörg

Beschaffung eines oszilloskop

» Was haltet ihr eigentlich von Usb-Oszilloskope?
» Auf was mus geachted werden,wenn man sich ein Oszilloskop kaufen will.
» Auf was bei einem Netzgerät, Funktionsgenerator?
» Was sind gute Hersteller`?
» Bin neu im Beruf, möchte mir aber eine kleine Werkstatt zuhause anlegen.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.2

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
09.03.2009,
21:37

@ Hans-Jörg

Beschaffung eines oszilloskop

Hallo

Sieh dir doch mal die Seite von Singer an:

http://www.helmut-singer.de/

In der Regel gebrauchte Profi-Geräte, geprüft und in gutem Zustand für kleines Geld.

Es kommt sehr darauf an, was du machen möchtest, alles geht kaum. Mit den Aufgaben merkst du dann welche Geräte du brauchst und was die können müssen.

Theo

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
09.03.2009,
21:41

@ Theo

Nachtrag

Hallo nochmal

Unverzichtbar ist auch eine gute Lötstation und gutes Werkzeug, da würde ich auf keinen Fall sparen, das hast du eventuell dein Leben lang.

Theo

Jüwü(R)

E-Mail

Würzburg,
09.03.2009,
23:32

@ Hans-Jörg

Beschaffung eines oszilloskop

» Was haltet ihr eigentlich von Usb-Oszilloskope?

für eine Anfänger nichts!!

» Auf was mus geachted werden,wenn man sich ein Oszilloskop kaufen will.

ca. 10MHz Y-Frequenzgang

» Auf was bei einem Netzgerät, Funktionsgenerator?

selber basteln war zu meiner Zeit immer Vorrang und es hat mit nachträglichen Verbesserungen meistens geklappt.
(selbst Gehirn anwenden)

» Was sind gute Hersteller`?
» Bin neu im Beruf, möchte mir aber eine kleine Werkstatt zuhause anlegen.

na dann viel Erfolg und Spass ander Sache:-P

Michael Krämer

E-Mail

Düsseldorf,
10.03.2009,
09:49

@ Hans-Jörg

Beschaffung eines oszilloskop

» Was haltet ihr eigentlich von Usb-Oszilloskope?
Wir verwenden seit mehreren Jahren USB Logic Analyzer und sind damit mehr als zufrieden (http://www.pctestinstruments.com/index.htm). Jeder Kollege hat seinen eigenen. Für den Preis werde ich mir gelegentlich auch privat einen kaufen. Für die "großen" Aufgaben haben wir natürlich auch Agilent Geräte, aber wenn die einer einschaltet, gibt's regelmäßig Proteste der Kollegen wegen der lauten Lüfter. Es ist wirklich eine Freude, mit dem USB-LA zu arbeiten.

Oszilloskope haben prinzipiell dasselbe Problem, sie sind zu laut. Daher habe ich mich mal nach preiswerten USB-Oszis umgeschaut, habe aber noch keine eigene Erfahrung. Trotzdem hier ein paar Links:

http://www.tmworld.com/blog/1430000143/post/1630037363.html?nid=3448
http://www.dev-monkey.com/blogs/jon_titus.php?mid=475&lp_id=72&nid=4277&rid=1888732581
http://www.linkinstruments.com/mso19f.htm
http://www.picotech.com/order.html

Nach der positiven Erfahrung mit dem USB-LA werden wir demnächst mal eines dieser preiswerten USB-Oszilloskope ausprobieren.

Michael

Elektronix(R)

10.03.2009,
10:40

@ Michael Krämer

Beschaffung eines oszilloskop

» Oszilloskope haben prinzipiell dasselbe Problem, sie sind zu laut. Daher
» habe ich mich mal nach preiswerten USB-Oszis umgeschaut, habe aber noch
» keine eigene Erfahrung. Trotzdem hier ein paar Links:
»
» http://www.tmworld.com/blog/1430000143/post/1630037363.html?nid=3448
» http://www.dev-monkey.com/blogs/jon_titus.php?mid=475&lp_id=72&nid=4277&rid=1888732581
» http://www.linkinstruments.com/mso19f.htm
» http://www.picotech.com/order.html
»
» Nach der positiven Erfahrung mit dem USB-LA werden wir demnächst mal eines
» dieser preiswerten USB-Oszilloskope ausprobieren.
»
» Michael

Ich habe für private Zwecke ein USB-Oszilloskop von Conrad (Preis: ca.200 Euro). Da gibt es natürlich auch die üblichen Unterschiede, die mit dem Preis korrelieren. Geringerer Preis, geringere Bandbreite- außerdem brauchst Du einen schnellen USB-Port und einen relativ schnellen Rechner (mit alten Win98-Rechnern geht es auch, ist aber recht träge).
Was mich stört: Mein Oszilloskop hat relativ schlechte Spannungauflösung- d. h. große Spannungsschritte. Dafür ist es aber sehr klein und handlich. Für den Privat-Hobby-Bereich geht es gerade so, für Profi-Anwendungen würde ich es nicht nehmen.

--
Und die Grundgebihr is aa scho drin. DOS is jo nett..

elektrönchen

10.03.2009,
12:23

@ Elektronix

Beschaffung eines oszilloskop

Hallo,
meinst du dieses 8Bit Usb- Oszi für 200 Euronen?
Hatte auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, mir dieses zuzulegen... außer dem von dir schon genanntem- bist du sonst damit zufrieden?
Ich persönlich bräuchte das vor allem, um Signale digitaler Form zu messen/ aufzuzeichnen, dafür ist halt mein richtiges Oszi nicht geeignet, und Speicheroszis sind für den Privatgebrauch dann doch noch etwas zu teuer...


Gruß elektrönchen

Elektronix(R)

10.03.2009,
12:45

@ elektrönchen

Beschaffung eines oszilloskop

» Hallo,
» meinst du dieses 8Bit Usb- Oszi für 200 Euronen?
» Hatte auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, mir dieses zuzulegen...
» außer dem von dir schon genanntem- bist du sonst damit zufrieden?
» Ich persönlich bräuchte das vor allem, um Signale digitaler Form zu
» messen/ aufzuzeichnen, dafür ist halt mein richtiges Oszi nicht geeignet,
» und Speicheroszis sind für den Privatgebrauch dann doch noch etwas zu
» teuer...
»
»
» Gruß elektrönchen
Wie gesagt: Es geht so. Ich hätte lieber das teurere für (damals) 800 Euro, hatte (damals) aber das Geld nicht übrig. Für den Hausgebrauch reicht dieses aber aus.
Der Vorteil von dem Ding: Du kannst ein Meßergibnis per Mausklick direkt in einer Excel-Tabelle speichern. Ist vielleicht für Digitalanwendungen ganz hilfreich.
Analoge Signale lassen sich gut darstellen, aber die DC-Werte sind halt ungenau.

--
Und die Grundgebihr is aa scho drin. DOS is jo nett..

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
10.03.2009,
14:10

@ Michael Krämer

Beschaffung eines oszilloskop

» » Was haltet ihr eigentlich von Usb-Oszilloskope?
» Wir verwenden seit mehreren Jahren USB Logic Analyzer und sind damit mehr
» als zufrieden (http://www.pctestinstruments.com/index.htm). Jeder Kollege
» hat seinen eigenen. Für den Preis werde ich mir gelegentlich auch privat
» einen kaufen. Für die "großen" Aufgaben haben wir natürlich auch Agilent
» Geräte, aber wenn die einer einschaltet, gibt's regelmäßig Proteste der
» Kollegen wegen der lauten Lüfter. Es ist wirklich eine Freude, mit dem
» USB-LA zu arbeiten.
»
» Oszilloskope haben prinzipiell dasselbe Problem, sie sind zu laut. Daher
» habe ich mich mal nach preiswerten USB-Oszis umgeschaut, habe aber noch
» keine eigene Erfahrung. Trotzdem hier ein paar Links:
»
» http://www.tmworld.com/blog/1430000143/post/1630037363.html?nid=3448
» http://www.dev-monkey.com/blogs/jon_titus.php?mid=475&lp_id=72&nid=4277&rid=1888732581
» http://www.linkinstruments.com/mso19f.htm
» http://www.picotech.com/order.html
»
» Nach der positiven Erfahrung mit dem USB-LA werden wir demnächst mal eines
» dieser preiswerten USB-Oszilloskope ausprobieren.
»
» Michael

---
Hallo Michael,

Davon halte ich eher wenig, wenn ich genauere Messungen machen möchte.
Mit diesem digitalen Spielzeug kannst meistens nur oberflächlich monitoren, aber Messen? na ja, ist wirklich nicht zufrieden stellend.
Nicht umsonst sind diese Art DSOs teuer.
Ich bin höchst zufrieden mit einem analogen Gerät, bis so 200 bis 300 MHz, dann kannst im allermeisten Fall alle Messungen abdecken, auch sehr schnelle Flanken erkennen.
Der Komfort, wie Speichern, Zeitbasen, einfrieren, Triggermöglichkeiten? ->wie viele brauchst denn wirklich? na gut, aber ... na eh klar, der Preis... hier und dort.
Mit nur Billig,... hm ... dann bleibts eher geschmacksache.
Die Anzeige? hm, wäre ich eher auch vorsichtiger, insoweit zw. V-Eingang bis zur Anzeige-- die Laufzeit? was passiert, oder kann alles noch dazwischen passieren...
So oft ich auf den Digi-LCD-Displays blicke steigt in mir irgend wie ein Fragezeichen auf--- ist es denn das Bild was ich messe?
"Wo kommt denn dieser Glitch / Spike her?"- ists vom Oszi beim Sampeln oder doch ein "echter" Spike vom Eingang?
-- Also weiters das folgende Vertrauen?--- wenn plötzlich bei der Zeitdehnung die dargestellten Kurven wie Dreiecke aussehen, weil von Samplepunkt zu Samplepunkt eine Gerade gezogen wird.....hmm, ist dann ganz köstlich...

Dann haben die digi-Dinger, für mich, das unangenehme: ich kann nur dann was sehen wenn der Trigger einklinkt. Ich möchte aber auch das freilaufende Signal sehen, ist doch natürlicher, wenn dann das Signal händisch eingefangen wird. Ich sehe es vor dem Trigger-Ereignis und danach, kann es bequem im Bildschirm herumschieben, usw.
ok, jeder denkt vielleicht da anders.
Sicher eine Menüführung, etwas Automatismus ist gut unterstützend, klar, verwende ich auch so;---
nur wenn ich etwas suche, dann stört mich das eingefrorene Springen des Oszi-Bildes.

Interssant wären die jetzt angebotenen Dual-Geräte, zB Hameg, Tektronix, u. ähn.
--> Analoges Oszi mit Logikports, bei Hameg das HM2008 zB.
Da hast auch Schnittstellen, USB, Seriell zum Speichern der Oszillogramme. Das ist eben ein analoges Oszi, und du siehst "Echtzeit" nicht irgendwie aufgepäppelt mit irgend welchen Konvertern. Gegenüber Tektronix hast ein gutes PreisLeistungsverhältnis.

Ich würde als Fazit nach analogen mit Schnittstelle, portable USB Geräte gibts auch, nach meinem Wissen nach, suchen.
-> Wie oft musst den wirklich ein Oszillogram speichern?

Ein zweites portables wäre dann ein Logikanalyzer.
http://www.pctestinstruments.com/deutsch/index.htm

Ist nur meine Meinung, mein Geschmack, meine "Notwendigkeiten - Genügsamkeiten" :)

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Michael Krämer

E-Mail

Düsseldorf,
10.03.2009,
15:33

@ geralds

Beschaffung eines oszilloskop

Hallo Gerald,

danke für den ausführlichen Bericht.

Es ist wohl so, daß kein Gerät alle Anforderungen erfüllt. Zu Hause verwende ich nach wie vor ein 35 Jahre altes Analog Oszi mit 10 MHz 3dB Bandbreite, das aber bis 30 MHz sauber triggert. Es ist für 95% aller Aufgaben immer noch völlig hinreichend. Wenn ich mehr brauche, kann ich jederzeit auch mal ein 30k€ Gerät mit aktiven Probes aus der Firma ausleihen. Das kommt aber wirklich selten vor. Ansonsten bezieht sich Deine Diskussion mehr auf den Unterschied zwischen Analog und Digital Scopes, als den zwischen USB und standalone Scopes. Ja, alles gesagte ist richtig, aber egal was man verwendet, man wissen, wie man damit umgeht und wie man die Meßdaten unterpretiert. Du kennst sicher den Spruch: "a fool with a tool is still a fool".

Wann muß man schon mal "genaue" Messungen machen? Ich hatte mir hier in der Firma vor vielen Jahren mal ein schönes Multimeter mit allen Schikanen für teures Geld gekauft, das mir dann nach zwei oder drei Wochen jemand geklaut hat. Das hat mich so geärgert, daß ich aus Trotz ins Gegenteil verfallen bin und mir ein Multimeter für DM 7,95 gekauft habe. Das klaut keiner! Ich benutze es heute noch und habe praktisch nie etwas besseres gebraucht. Na gut, es beruhigt, wenn man weiß, wo man im Notfall was besseres ausleihen kann. Außerdem hängt's natürlich immer vom Anwendungsfall ab. Wir machen im wesentlichen digitale Elektronik. Da ist der Logic Analyzer wichtiger, als das Oszilloskop, aber auch der wird immer unwichtiger. Die Probleme werden heutzutage praktisch alle simuliert, statt gemessen.

Schönen Gruß,

Michael

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
10.03.2009,
16:35

@ Michael Krämer

Beschaffung eines oszilloskop

» Hallo Gerald,
»
» danke für den ausführlichen Bericht.
»
» Es ist wohl so, daß kein Gerät alle Anforderungen erfüllt. Zu Hause
» verwende ich nach wie vor ein 35 Jahre altes Analog Oszi mit 10 MHz 3dB
» Bandbreite, das aber bis 30 MHz sauber triggert. Es ist für 95% aller
» Aufgaben immer noch völlig hinreichend. Wenn ich mehr brauche, kann ich
» jederzeit auch mal ein 30k€ Gerät mit aktiven Probes aus der Firma
» ausleihen. Das kommt aber wirklich selten vor. Ansonsten bezieht sich
» Deine Diskussion mehr auf den Unterschied zwischen Analog und Digital
» Scopes, als den zwischen USB und standalone Scopes. Ja, alles gesagte ist
» richtig, aber egal was man verwendet, man wissen, wie man damit umgeht und
» wie man die Meßdaten unterpretiert. Du kennst sicher den Spruch: "a fool
» with a tool is still a fool".
»
» Wann muß man schon mal "genaue" Messungen machen? Ich hatte mir hier in
» der Firma vor vielen Jahren mal ein schönes Multimeter mit allen Schikanen
» für teures Geld gekauft, das mir dann nach zwei oder drei Wochen jemand
» geklaut hat. Das hat mich so geärgert, daß ich aus Trotz ins Gegenteil
» verfallen bin und mir ein Multimeter für DM 7,95 gekauft habe. Das klaut
» keiner! Ich benutze es heute noch und habe praktisch nie etwas besseres
» gebraucht. Na gut, es beruhigt, wenn man weiß, wo man im Notfall was
» besseres ausleihen kann. Außerdem hängt's natürlich immer vom
» Anwendungsfall ab. Wir machen im wesentlichen digitale Elektronik. Da ist
» der Logic Analyzer wichtiger, als das Oszilloskop, aber auch der wird
» immer unwichtiger. Die Probleme werden heutzutage praktisch alle
» simuliert, statt gemessen.
»
» Schönen Gruß,
»
» Michael

---
Ja, genau. Da bin ich voll deiner Ansicht.

Ich hatte mir vor mehr als 10Jahren das Hameg 1005 gekauft, dazu ein Metex Multimeter, /das ich vor ein paar Jahren bei einer TV -Reparatur killte/, es dann mit dem Metex 4660M ersetzte.
Früher, vor digis Zeiten, arbeitete ich mit den Tek. 7000er, später mit Iwatsu, zwischendurch war ein Gould dabei.
Einen Logikanalyzer hatte ich nur mal zum "spielen" gehabt, damit ich dessen Funktionen kennenlernte, und später dessen Bedienung nicht vergesse.
Sonst brauchte ich den nicht wirklich, da ich sehr, auch meine Kollegen, die Logik gedanklich gut austüftelten.
Damit wussten wir schon in etwa was das Produkt machte.
Mit einem Oszi gut ausgetriggert, kann man schon viel sehen. - klar mehrkanalig muss es sein.

Na ja, jetzt, in Zeiten der Hochintegration sind sicher speziell für diese Anwendung optimierte Messgeräte eine gute Sache, auch der Logikanalyzer.
- Aber das liebe Geld. ... ja, ja, davon spricht man bekanntlich ja nicht....

--- Und der Glou an der Geschichte ist, der Überhammer!
Die Super Messgeräte Hersteller gehen zurück zu analoge Geräte! Tektronix, LeCroy, und co, in Form von Dual / bzw. Hybriden; zwar mit mehr Funktionen für die versch. Signal-Übertragungsformen.
Hameg ist immer in diesem Bereich geblieben.
Was ich so rauslese aus den Infos, würde es auch so bleiben. Lediglich die 200MHz könnten, würden noch erweitert werden.
Dann würde es auch mehr Komfort mit geben, so meine Hintergrund-Erinnerungen, denke mal auch wegen der vielen Übertragungsformen.
Ob Hameg ein Gerät mit LCD-Display herausbringen wird, weiß ich nicht. Ich würde es mir nicht wünschen, weil dann tanzt sie auch in die Strasse der anderen hinein.
Ich kann mich nicht an das Display gewöhnen, weiß nicht,
sind irgendwie nicht natürlich die Anzeigen.
alles ist gehackt, zackig, kein schöner Kuvenverlauf bei hoher Auflösung, da muss man immer wegzoomen.

-- Ist natürlich mit Vorsicht - nur lediglich was ich aus meinen Beobachtungen heraus interpredierte.
Ich finde, ein gutes Mittelding, ja, so 100MHZ bis 200MHz an Oszi ist eine gute Wahl.

Die Simulationen, die du ansprachst: Da bin ich im ewigen Kampf. Weil das nicht die Wirklichkeit ist.
Da muss man trotzdem hinterher das Ding zusammenbauen, und,... klar .. "hope an pray", dass das was du getüftelt hast sich auch so verhält.
Zeitersparnis, ja sicher,
- "Bist dir sicher, dass du dir sicher bist?" - ist doch eine ewige Frage, wennst eine Datei löschen willst :) "Drück Enter, Feigling!"

So ähnlich denke ich manchmal über Simulationen;
Materialersparnis vielleicht, aber nur dann wenn alles auf Anhieb funktioniert.

Ein "Semi"-Hobbyist wird sich sicher irgendwo etwas dazwischen zulegen.
Eine Empfehlung an die vielen Hobbybastler würde schon gerne ausgeben:
Spart nicht zuviel, überall kann man nicht sparen.
Das wird in Wirklichkeit eine Spur teurer.
Irgendwo ist etwas "Know How" notwendig. Damit erreicht man auch mehr Erfolge.
- Ein schönes tolles AHA! Erlebnis wünsche ich allen!

beste Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Hans-Jörg

E-Mail

10.03.2009,
20:40

@ geralds

Beschaffung eines oszilloskop

Wow danke für die vielen Antworten. Bin zurzeit noch in der Ausbildung, möchte mir jedoch Elektronik ein wenig zum Hobbie machen. In der firma haben wir auch ca. 10 Jahr alte Hameegs. Schön währe so ein Hameg ca 10 Jahr alt gebraucht zu kriegen.

Naja jetzt weiss ich auf jeden Fall mehr.

Danke!

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
10.03.2009,
21:17

@ Hans-Jörg

Beschaffung eines oszilloskop

» Wow danke für die vielen Antworten. Bin zurzeit noch in der Ausbildung,
» möchte mir jedoch Elektronik ein wenig zum Hobbie machen. In der firma
» haben wir auch ca. 10 Jahr alte Hameegs. Schön währe so ein Hameg ca 10
» Jahr alt gebraucht zu kriegen.
»
» Naja jetzt weiss ich auf jeden Fall mehr.
»
» Danke!

---
Gern geschehen.
PS Im Ebay gibts diese Geräte zum "Nachwerfen".

Schau dir auch die anderen an. Meine Wahl würde 1. Tektronix, 2. LeCroy (ist eher sehr schwer zu kriegen), 3. Hameg als "Spielzeug" - sorry weil ich stehe auf Tek.
aus Erfahrung.

Tip: suche dir eines aus, das mindestens 100MHz kann, darunter wirst nicht glücklich. es Ist wegen der Schaltflanken der digitalen ICs zum Beispiel.
Die werden schön steil gezeigt, dann kann die Nanosekunden schon relativ gut sehen.

Das Hameg 1005 triggert bis ca. 130 MHz stabil, je nach Alter und Qualität vielleicht sogar mehr.
Dazu hat mich der 3. Kanal zum Kauf bewogen, und der vernünftige Preis damals.
Es ist ein gutmütiges Gerät, einfach zu bedienen.
Allerdings:
Na klar, das gibt es auch :) die Schalter und Potis sind im Gerät mittels Kupplungsstange nach hinten vesetzt, und könnten ausgedreht sein, da sie logischer Weise aus Kunststoff sind.
Diese musste ich bereits reparieren.
Bei meinem Gerät ist irgendwo im Schaltnetzteil ein Wackler, den ich nicht finde, aus zeitgründen, ist mir auch soweit egal, kann damit leben. Da muss irgendwo an der Steckerleiste ein hochohmiger Übergang sein, vielleicht eine offene Hülse eines Lötstifts.
Dann bekommts eben hinten einen Klapps und schon funktionierts.
Bin eben ein fauler Hund, den Satelliten umkreisen.


Auf der Hameg-Webseite kannst vom 1005er das Manual runter laden (zumindest ging das mal), das hat auch den Service-Teil mit dem Schaltplan dabei. www.hameg.de

Sonst schau, falls du im Ebay mit spielst, dass du so modern wie nur möglich erstehen kannst. Dann ziehe ein analoges Tektronix aus der 24xx Serie vor. ist gut und günstig.
Allerdings Vorsicht, nicht gleich mit feuchter Zunge zuschlagen, sondern zuerst die Angebote gut durchlesen, und mit gutem Gefühl kannst dann ein Schnäppchen schlagen und das meiste an Funktionen herausholen. Lasse dir Zeit dabei.
Auf diese Weise konnte ich einige Geräte "günstig" ersteigern.

Viel Spass mit deinen Geräten und Hobby!
Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"