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QuantenMaxe(R)

09.03.2009,
18:15
 

Altes wieder aufgerührt..... (Schaltungstechnik)

Hallo liebe Elektronik Freunde,

möchte hier erstmal ein „Terragroßes“ Lob ablassen, für all die hier Ihr Know - How für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Ist sicherlich nicht selbstverständlich. Gerade wenn ich sehe, was Herr Schaerer hier an Wissen und Tricks zur Verfügung stellt kann man das nicht hoch genug bewerten. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, was das für eine Arbeit macht und wie viel Zeit hier schon für andere geopfert wurde……. Also im Vorfeld schon mal vielen Dank von mir.
Zur Sache:
Es geht bei meiner Problematik um eine Schaltung wonach hier schon des Öfteren gefragt, bzw. angesprochen wurde. Jedoch habe ich bei all meinen Stunden (nächtelangen) Recherchen hier im Forum leider keine „befriedigende“ Antwort gefunden.
Also bitte nicht sauer sein, wenn ich wieder damit anfange…..
Ich habe zwei EVGs die zum dimmen eine Spannung von 1-10V benötigen. Dabei steht 1V für 1% Lichtleistung und 10V für 100%
Nun möchte ich in einem definierbaren Zeitfenster die Lichtleistung so linear als möglich hochfahren - was an und für sich nicht das Problem ist. Eine solche Schaltung wäre mit dem Timer555 (selbst für mich ;-) realisierbar. Jedoch sollte diese Schaltung, etwa durch eine weitere Timergesteuerte Sequence nach einer vordefinierbaren Zeitspanne von etlichen Stunden auch fähig sein die 10Volt einigermaßen linear auf 1Volt zu reduzieren.
Sicherlich könnte ich auch drei Elkos von 100.000uF in Reihe schalten, diese mit der Steuerspannung am EVG (U=10V I=600uA) laden und hätte somit eine etwa 20 min. Fade-In Phase wonach sich die Sache nach 10-12Stunden über ein Rel. welches einen 3k Widerstand zuschaltet umkehren ließe…..

Nun kurz und Gut: die Sache gefällt mir nicht wirklich!
Ich habe nun schon „einige“ Datenblätter von C-Mos ICs gesichtet aber noch immer nichts Adäquates gefunden. Eventuell bringt mir ein Tipp von Euch, mit Eurer Erfahrung die Lampe zum leuchten und zwar ohne Dimmer…. 
Ich hoffe mein Anliegen einigermaßen rübergebracht zu haben.

Sollte das Ganze auch nach Eurer Meinung zu Umfangreich bzw. nicht problemlos lösbar sein, werde ich wohl auf einen PIC oder ATM zurückgreifen müssen und somit ein „wenig“ mehr Zeit in die Sache investieren….

Gruß

Joe


Thomas Z

09.03.2009,
19:22

@ QuantenMaxe

Altes wieder aufgerührt.....

Wie du schreibst Stand der Technik wäre µC

Kondensator wird nie stabil laufen

andere Idee wäre noch Zähler z.B 2*4017 kaskadieren (=20 Helligkeitsstufen) und mit R2R Netzwerk die Steuerspannung erzeugen

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
10.03.2009,
00:23
(editiert von geralds
am 10.03.2009 um 00:27)


@ Thomas Z

Altes wieder aufgerührt.....

» Wie du schreibst Stand der Technik wäre µC
»
» Kondensator wird nie stabil laufen
»
» andere Idee wäre noch Zähler z.B 2*4017 kaskadieren (=20
» Helligkeitsstufen) und mit R2R Netzwerk die Steuerspannung erzeugen

---
Hallo

Lampen ansteuern ginge zB auch mit einem Dreiecksgenerator.
Nimmst am besten einen OPV (Operationsverstärker) und machts eine Dreieckspannung, der dann mit einem Transitreiber die Lampe (Glühbirne) dimmt.
Mit einem Poti änderst die Frequenz. Bei der niedrigen Frequenz im Sekundenbereich fällt die gekrümte Ladekurve des Kondi nicht auf.
Der Aufbau ist minimal, da brauchst 1 Stk 8 poligen IC und ein paar Kleinteile dazu.

Willst einen Motor steuern hängst am Ausgang einen PWM mit zB 555er dran.
Na, dann ist ein 2ter 8 poliger IC dazu, mit Kleinteile und Leistungstransi, -> MOSFET.

PS: wennst die Dreieckspannung an den Kanten krümst, erhältst einen "Sinus", einen angenäherten. Damit swingt die die Helligkeit kurfig, nicht wie ein kantiges auf/ab.

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Thomas Z

10.03.2009,
07:37

@ geralds

Altes wieder aufgerührt.....

» Lampen ansteuern ginge zB auch mit einem Dreiecksgenerator.

Für eine Zeitspanne von mehrehen Stunden?? wie der OP wollte
Also da hätte ich bedenken, dass das stabil arbeitet

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
10.03.2009,
08:58

@ geralds

Altes wieder aufgerührt.....

» Lampen ansteuern ginge zB auch mit einem Dreiecksgenerator.

ja, prinzipiell, aber wenn er
» » .. Zeitspanne von etlichen Stunden ..
will, seh ich da Probleme mit Leckströmen bzw Kapazitätswert.

Und für's auf und Abdimmen scheint er unterschiedliche Zeiten zu wollen.

hws

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
10.03.2009,
08:59

@ Thomas Z

Altes wieder aufgerührt.....

» andere Idee wäre noch Zähler z.B 2*4017 kaskadieren (=20
» Helligkeitsstufen) und mit R2R Netzwerk die Steuerspannung erzeugen

Kaskadierung von 2*4017 würde aber 100 Stufen ergeben :surprised: .
Und als Eingang für nen R2R ist nen Binärzähler besser geeignet, als nen 4017.

hws

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
10.03.2009,
11:11

@ hws

Altes wieder aufgerührt.....

» » Lampen ansteuern ginge zB auch mit einem Dreiecksgenerator.
»
» ja, prinzipiell, aber wenn er
» » » .. Zeitspanne von etlichen Stunden ..
» will, seh ich da Probleme mit Leckströmen bzw Kapazitätswert.
»
» Und für's auf und Abdimmen scheint er unterschiedliche Zeiten zu wollen.
»
» hws

--

Da habt ihr Recht; hws, Thomas.

Das hatte ich außen vor gelassen (hatte es zwar gelesen, und damit überlesen),
und somit zuviel Einfachheit proklamiert.

Da ist wirklich besser ein Bin-Zähler mit darauf folgenden DAC, zb R2R.
Da denke ich dann schon auf einen seriellen digi-Eingang,
der von Controller sage ich mal alle 1 - 2 Minuten einen Wert gefüttert bekommt.
Das spart Verdrahtungsaufwand.
Und bei zB. 1024 Stufen wird das dann auch ziemlich lang.
Ohne Controller würde der Aufwand größer werden, da ja der DAC einen Digi-Wert braucht,
das benötigt mehrere ICs. Angefangen mit einem 1Hz Clock.

Die unterschiedlichen Dimm-Zeiten sind da sicher besser realisierbar.
Wenn da noch keine Steuerfunktion für den Controller - etwas Komfort - dazu kommt,
zb Poti um manuell die Helligkeit, die Dimmzeiten vor/nachzustellen,
dann wird das Programmchen sehr einfach.
-- Ists natürlich mit dem auch (war led. Aufmunterung auf Quantens letzten Satz).

grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Thomas Z

10.03.2009,
11:18

@ hws

Altes wieder aufgerührt.....

» » andere Idee wäre noch Zähler z.B 2*4017 kaskadieren (=20
» » Helligkeitsstufen) und mit R2R Netzwerk die Steuerspannung erzeugen
»
» Kaskadierung von 2*4017 würde aber 100 Stufen ergeben :surprised: .
» Und als Eingang für nen R2R ist nen Binärzähler besser geeignet, als nen
» 4017.
»
» hws

hast recht
da habe ich wohl geschlafen

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
10.03.2009,
11:58

@ geralds

Altes wieder aufgerührt.....

» Da ist wirklich besser ein Bin-Zähler mit darauf folgenden DAC, zb R2R.
» Da denke ich dann schon auf einen seriellen digi-Eingang,
» der von Controller sage ich mal alle 1 - 2 Minuten einen Wert gefüttert
» bekommt.

Bin-Zähler schon, aber der muss ja nicht mit einem µC angesteuert werden. Ein üblicher Vor/Rückzähler mit 2 Takten und ner Logik "Voll 1111 1111 bzw Leer 0000 0000" und nem Steuersignal "aufdimmen / Abdimmen" täte es auch.

» Das spart Verdrahtungsaufwand.
Korrekt - Wenn man den mit einem µC umgehen kann. Oft ist das bei unseren Anfängern nicht der Fall.

» Und bei zB. 1024 Stufen wird das dann auch ziemlich lang.
Was, die Übertragungszeit?
Bei einem µC könnte man auch eine PWM erzeugen und mit einem RC Glied ne Gleichspannung machen.

Auch rein digitalmäsig könnte man das mit einem BCD Zähler machen. Binärer 8Bit vergleicher und einen 8Bit zähler dauernd rundlaufen lassen. Solange Zahler < Vergleichswert != Ausgang gleich eins. Darüberhinaus gleich Null. Gibt auch nen PWM Signal.

Könnte ich mir noch viel mehr Möglichkeiten vorstellen. Je nach Kenntnissen, Inhalt der Grabbelkiste und anderen Umständen.

hws

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
10.03.2009,
12:19

@ hws

Altes wieder aufgerührt.....

» » Da ist wirklich besser ein Bin-Zähler mit darauf folgenden DAC, zb R2R.
» » Da denke ich dann schon auf einen seriellen digi-Eingang,
» » der von Controller sage ich mal alle 1 - 2 Minuten einen Wert gefüttert
» » bekommt.
»
» Bin-Zähler schon, aber der muss ja nicht mit einem µC angesteuert werden.
» Ein üblicher Vor/Rückzähler mit 2 Takten und ner Logik "Voll 1111 1111 bzw
» Leer 0000 0000" und nem Steuersignal "aufdimmen / Abdimmen" täte es auch.
»
» » Das spart Verdrahtungsaufwand.
» Korrekt - Wenn man den mit einem µC umgehen kann. Oft ist das bei unseren
» Anfängern nicht der Fall.
»
» » Und bei zB. 1024 Stufen wird das dann auch ziemlich lang.
» Was, die Übertragungszeit?

Das Resultat, die Übertragungszeit zw. µC und DAC geht natürlich blitzschnell.

» Bei einem µC könnte man auch eine PWM erzeugen und mit einem RC Glied ne
» Gleichspannung machen.

Ja, sicher. ähm, das Thema hatten wir doch schon, so vor 1 - 2 Monaten?
»
» Auch rein digitalmäsig könnte man das mit einem BCD Zähler machen. Binärer
» 8Bit vergleicher und einen 8Bit zähler dauernd rundlaufen lassen. Solange
» Zahler < Vergleichswert != Ausgang gleich eins. Darüberhinaus gleich Null.
» Gibt auch nen PWM Signal.
»
» Könnte ich mir noch viel mehr Möglichkeiten vorstellen. Je nach
» Kenntnissen, Inhalt der Grabbelkiste und anderen Umständen.
»
» hws

Ich entnahm schon aus Quantens Schilderung, dass er etwas vom Programmieren versteht.
-- Genau diese Anwendung ist ein Zwiespalt zw. sehr einfach und Minimalaufwand.
Die Anwendung selber ist eher sehr einfach, aber die Notwendigen Teile dazu,
entweder zuviel zum "sterben" und zu wenig zum "leben". Ein siehst du's, hast du's Fall.

"Wenn man doch nur den Cent teilen könnte!"...;)

Reichen ein paar Stufen,zB 8bit - 256 Werte, dann ist ein Takt - Zähler - R2R schnell zusammengestrickt.
Geht schnell mit der Fädeltechnik.
Ist Komfort gewünscht, muss man umdenken.

Gerald
---

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

QuantenMaxe(R)

14.03.2009,
12:13

@ geralds

Altes wieder aufgerührt.....

Hallo liebe Freunde,
möchte Euch erstmal einen guten Tag wünschen… (soviel Zeit muss sein…)

Nun zum Thema:

Vielen Dank für Euer Feedback, haben bei mir etliche Ideen generiert die ich gerne ALLE ausprobieren würde. Jedoch ist der Faktor Zeit eine essentielle Größe bei dieser Angelegenheit! (Wenn der Tag doch nur 48Std. hätte;-)

Als weitere Hintergrund-Info: Die erwünschte Schaltung soll ein Dimmable EVG -St.Spng.= 10V, I=600µA ansteuern. Diese EVGs dienen dazu jeweils 2LL 85W, T5 automatisch in vordefinierbarer Zeit von 0-100% ein-bzw.auszufaden (Dimmen). Das Ganze ist gedacht für eine Aquarienbeleuchtung um eben Sonnen-auf- bzw. Sonnenuntergang zu simulieren.
In diversen käuflich erwerbbaren Aquaristik-Computern (> 300.- €) ist hierbei noch ein Zufallsgenerator integriert, der außerdem noch Bewölkung und Mondphasen simulieren kann.
Es wäre sicherlich am komfortabelsten eine ältliches PC-Mainboard z.B. Athlon XP mit TFT(eventuell Touch-Screen) , ein oder 2 RelaisKarten, sowie gewisse externe Sensoric.
Aber erstens möchte ich unseren Energielieferanten nicht noch mehr „Sponsern“ und zweitens finde ich konventionelle Schaltungstechnik äußerst interessant.
Soviel noch zum Background.

Mit µC will ich in diesem Fall erst gar nicht anfangen, da ich genau weis, dass dies bei mir dann wieder AUSARTEN würde! – Diese Feature hier, dieses da…. usw.
Des Weiteren wollte ich mal wieder etwas „ganz Analog“ realisieren….
Somit war meine Intension, dass mir jemand den Tipp geben würde: „Nimm den Baustein xyz, in dem die Funktionen schon weitgehend integriert sind und nur noch die Peripheriebeschaltung umgesetzt werden muss….
- So einfach ist es dann wohl doch nicht. -

Außerdem habe ich in naher Zukunft vor, eine komplette Steuerung in der außer Lichtansteuerung noch Messdatenerfassung (PH, Leitfähigkeit in µS/cm, Redox, usw.), Dosierung diverser Komponenten, Temperaturüberwachung/Steuerung uvm. zu realisieren. Natürlich mit int. Datenspeicher in dem die Messdaten gebuffert werden.
Das Ganze soll dann eine W-Lan (802.11g) oder eine Bluetooth Anbindung bereitstellen.
Hiermit werde ich wohl Mitte dieses Jahres beginnen, da mir dann entsprechend Freizeit zur Verfügung steht.
Im aktuellen Fall wollte ich an und für sich nur schnell eine Steuerung „zusammennageln“ (hoffe Ihr verzeiht mir das Wort) um einige praxisbezogene Parameter über das Verhalten bei Fischen und Pflanzen bei entsprechender Beleuchtungssteuerung zu erhalten.

Mein Denkfehler in diesem Falle war wohl, dass ich die Schaltung einfach zu „komprimiert“ angehen wollte. Dank Euren Überlegungen u. Beispielen werde ich nun folgendermaßen vorgehen:
Ganz grob überlegt:
Ich entnehme einem alten Radiowecker der 2 Schaltausgänge/24Std. hat den MM5387AA/N. bzw. TMS1951 oder kompat. Die Alarmausgänge steuern einen z.B. LM358 mit RC-Glied an.
Zusätzlicher Poti zu RC-Glied variiert die Ladezeit zu C und somit die Zeit von Dunkel - Hell.


Soweit ich weis liegt die Alarmspannung am tms1951 nur 10min an. Somit müsste ein ne555 in schmitt-trigger Funktion diese Zeitbasis auf ca. 20-30min erweitern.
= FadeUP Funktion

Alarmausgang 2 sorgt bei aktivem Zustand für Potentialausgleich am Eingang der Dimm-Stufe (LM358), somit haben wir hier die,
=FadeDOWN Funktion.
Der Clou an der Sache ist, dass der Wecker noch über DCF abgeglichen wird und eine Gangreserve hat. Somit ist auch bei Netzausfall eine sichere Funktion gewährleistet.

Würde mich sehr interessieren, was Ich von meiner Überlegung haltet.

Soweit meine aktuellen Gedanken über eine Umsetzung der Schaltung.
Was eventuell noch interessant wäre, sind die Innereien einer elektronischen Schaltuhr, bzw. einer programmierbaren Steckdosenleiste.
Deshalb dachte ich auch, dass es eine Reihe vorkonfektionierter Logic-ICs gäbe, die bereits die meisten Funktionen beinhalten. Naja- FadeIN-FadeOUT wird da wohl eher eine zu selten benötigte Funktion sein, um diese zu Implementieren.

Möchte Euch allen ein schönes WE wünschen.

Gruß

Joe

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
14.03.2009,
13:50
(editiert von geralds
am 14.03.2009 um 14:01)


@ QuantenMaxe

Aquariumsteuerung

Hallo Joe,

Supertoll, dass du dich wieder meldest!
Du bringst uns, mich zumindest, auch auf so manche Ideen.
Die Welt ist groß und bunt. Echt Super!

--> Brrr, Stop, die Pferde... :)
Ich arbeitete vor Jahren bei einer Aquarium / Biotopen-Firma,
wo ich mit dem Entwerfen der elektrischen Anlage beschäftigt war.
Und der Chef meinte, dass die Fische "nicht allzuviel" brauchen. Wie meinte er das ?
Naja, er als Technikspezialist.. dachte ich mir..hm,hä,hmmm...
Aber im Nachdenken, na klar!

Ok, - ist es wirklich so, dass die Fische einen solchen Lichtaufwand benötigen?
Das hatten wir nicht einmal im Forschungszentrum Wilhelminenberg montiert.
Das ist ein 10m tiefes, mehrere Meter D. großes Aquarium, mit allen möglichen Sensoren.
- Licht wurde auch simuliert, jedoch, ok, damals bin ich erst zu dieser
Fa. zugestoßen, aber nur grob in Lichtstufen.
Warum wohl? Die tiefer schwimmenden Fische sehen sicher kein Mondlicht soweit hinunter.
Die höher schwimmenden,... wie viele Arten schwimmen da wirklich soweit oben?
Der Hai, Delphin, Wal, und Kabeljau, Lachs,.....
ja sicher so manche auch; wie Geldhaie zum Beispiel :wink:

Nur hast du diese auch in deinem Aquarium? - Denke eher nicht.
Süßwasserfische haben eher Tag/Nacht - Lichtsequenzen, ok.

Da denke ich jedoch auch, nach meiner verkümmerten Erfahrung erinnernd,
wird es wahrscheinlich ähnlich sein.

-- Eine Lichtsteuerung in Stufen.
-- Weiß nicht, ob es stimmt, glaube schon,
die Fische würden sich sicher an die neue Umgebung anpassen, ohne Probleme sogar,
und entsprechend hin nehmend so weiter leben.
Wie lange lebt normal so ein Fisch?
Damit wären deine Bedenken, dem Stromlieferanten,
weniger zahlen zu wollen, schon ein Stück näher.
Du würdest nicht so eine großartige Lichtanlage,
die ja tatsächlich den meisten Strom schluckt, benötigen.

Allerdings, das empfehle dir gerne: Die Wasserqualität muss stimmen.
Da ist selbveständlich auch die richtige Beleuchtung unabdingbar.
- ist einer der wichtigsten Faktoren, das andere Licht im Blickpunkt,- hä Wortspiele wie ;).

Da hatte ich einiges entwickelt, was wir auch verkaufen wollten.
Das meiste war so eine Art SPS, ja ok, Timer Angelegenheit.
Das mit der Uhr ist eine tolle Idee, hast gleich Echtzeit.
-- Was hältst davon, wennst einen kleinen Atom-PC besorgst,
der Hofer bei uns, Aldi bei euch, habs jetzt so um 300,-- EUR gesehen.
Die Media-Würfel. Das reicht völlig.
Da machst eine Messstation daraus.
Die Schnittstellen, Sensoren, Geber, etc. gibts am Markt.

Das Dimmen - Faden - würde in Stufen gehen; zB
per Zeit- sage mal jede Stunde läuft einen geladener Kondi aus.
Bis zu einem bestimmten Spannungsnieau eben.
Da hast einen Stufenkomparator, Fensterkomparator, der,
so wie die nächstfolgende Stufe passiert wurde ein Entladen/ bzw. Laden freigibt,
je nachdem wie deine Uhr die Sequenzen hat.
-- in der Musik wird das zB mit ADSR - Hüllkurven-Sequenzen, gemacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/ADSR

Mondphasen; reagieren die Fische darauf?
- Der Mond ist doch Gravidations bedingt spürbar.
- Musst mal mit den Fischen sprechen, wie sie es gerne haben möchten ;)
so eine Zweisamkeit im Mondlicht, kannste den Mond beobachten.... :pairsing:

Da gibts viele Schaltungen davon. Habe ich auch einiges..

Ich würde systematisch, beginnend mit der Wasseraufbereitung,
Messstationen, Beleuchtung, Verrohrung, Filter, Bakterienernichtter,
Wasserbewegung, REDOX, usw. vorgehen.
Das wichtigste zuerst, so lange noch Geld da ist;:-D


Ein Salzwasser-Aquarium eines Freundes als Beispiel:
Da gibt es kaum Technik, und er meinte,
"so wenig wie nur möglich da drinnen reinpfuschen"
Das Biotop regelt sich selber. Das wichtigste war die
mehrmonatige Vorlaufphase, ohne Tiere.
Damit aklimatisiert sich das Biotop.
Das hatte ich im Dezember 08, fotografiert, es ist über 5 Jahre alt.









Viel Spass mit den Fischen
Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

QuantenMaxe(R)

14.03.2009,
17:52
(editiert von QuantenMaxe
am 14.03.2009 um 18:22)


@ geralds

Aquariumsteuerung

» Hallo Joe,
»
» Supertoll, dass du dich wieder meldest!
» Du bringst uns, mich zumindest, auch auf so manche Ideen.
» Die Welt ist groß und bunt. Echt Super!
»
- Das finde ich auch und es gibt sooo viel zu Entdecken und zu Lernen...

» Ok, - ist es wirklich so, dass die Fische einen solchen Lichtaufwand
» benötigen?

"Der Weg ist das Ziel" kann ich da nur sagen - also um ehrlich zu sein, ist im meinem Fall eher der Fischhalter von der Lichtsteuerung angetan, als seine Fische.
Sicherlich hast Du recht wenn Du sagst der Aufwand rechtfertigt den späteren Nutzen nicht.
Natürlich ist auch klar, dass eine „klapprige“, mechanische Zeitschaltuhr zur Lichtsteuerung ausreichend wäre. Mein 800liter Becken wird im Moment auch „stufenweise“ geschaltet. Und zwar Schalten erst 4 Quecksilber-Hochdruck Lampen (die den Sonnenaufgang simulieren) und 15min später 4 LL dazu, - umgekehrt dann die Verdunklungssequence (Die bei den HQL natürlich abruppt einsetzt).

Ich muss mich hier auch outen, dass alleine die Planung, der Aufbau sowie – Ihr werdet’s nicht glauben – auch die gewissen Problemchen die beim Schaltungsaufbau sich immer wieder manifestieren großen Spaß bringen. Vom Lerneffekt mal ganz abgesehen.
Das ist mir dann auch ein paar kWh Mehrverbrauch Wert.

Die Idee mit dem PC ist wohl sehr naheliegend. Ruck-Zuck eine Routine geschrieben die am IEEE 1284 die Ph-Elektrode ausliest, PH-Wert zu hoch, Relais auf der PCI-Karte zieht an und dosiert CO2 nach….
Die Lichtsteuerung wäre sicherlich auch über eine 0-8-15 Soundkarte umsetzbar da Du hier ein Analoges Signal hast. Übertrager > OPVerst. Somit wäre eine Fülle von Lichtszenarien Timergesteuert abrufbar.
Das Ganze dann über ein Touchscreen Panel Menügesteuert zu bedienen, das Standardmäßig alle essentiellen Werte ausgibt. Hört sich schon gut an und wäre auch sicher
relativ einfach umzusetzen, aber gerade das wollte ich nicht. Ich habe den ganzen Tag beruflich mit PC’s zu tun und zwar Reparatur, Aufbau, Konfiguration, Netzwerke usw. es wäre auch ein leichtes einen 64bitter dualcore zusammenzunageln- müsste noch nicht mal ein Teil dazu kaufen. Festplatten und optische Laufwerke habe ich auch noch etliche in meiner Werkstatt „rumfliegen“

Aber nö! Das möchte ich Momentan einfach nicht!

Die Möglichkeit der SPS-Steuerung mit z.B. der LOGO! 12/24RC und diversen Erweiterungs- Modulen hatte ich auch schon in Betracht gezogen, war aber dann doch bei der
bei der konventionellen Schaltungstechnik hängen geblieben.
Zumindest vorerst. Was später kommt weis ich noch nicht.

Es geht mir ja auch nicht darum so schnell wie möglich eine effiziente Steuerung aufzubauen die noch wirtschaftlich, mit hohem Wirkungsgrad arbeitet, sondern nebenbei noch Spaß zu haben, neue Überlegungen anstellen, andere Wege gehen, neues (für mich) zu lernen.
Das mit der Mondphase hatte ich nur angesprochen weil es in diversen Aquariencomputern mit beworben wird.

Kurz zu den Wasserwerten. Die sind in meinen 8Becken optimal nach Fischbesatz ausgelegt, dank meiner Ani und Kati :-) (Vollentsalzer ) mein Rohwasser hat einen Wert von
0,5 -3µS/cm
Übrigens, lieber Geralds, hast Du sehr schöne Bilder gelinkt. Die Korallen – einfach wunderbar.
Irgendwann werde ich mein 800er auch zum Seewasserbecken umfunktionieren. Momentan hat aber die Technik die höchste Priorität.

Grüße aus Heidelberg

Joe

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
14.03.2009,
18:20

@ QuantenMaxe

Aquariumsteuerung

» » Hallo Joe,
» »
» » Supertoll, dass du dich wieder meldest!
» » Du bringst uns, mich zumindest, auch auf so manche Ideen.
» » Die Welt ist groß und bunt. Echt Super!
» »
» - Das finde ich auch und es gibt sooo viel zu Entdecken und zu Lernen...
»
» » Ok, - ist es wirklich so, dass die Fische einen solchen Lichtaufwand
» » benötigen?
»
» "Der Weg ist das Ziel" kann ich da nur sagen - also um ehrlich zu sein,
» ist im meinem Fall eher der Fischhalter von der Lichtsteuerung angetan,
» als seine Fische.
» Sicherlich hast Du recht wenn Du sagst der Aufwand rechtfertigt den
» späteren Nutzen nicht.
» Natürlich ist auch klar, dass eine „klapprige“, mechanische Zeitschaltuhr
» zur Lichtsteuerung ausreichend wäre. Mein 800liter Becken wird im Moment
» auch „stufenweise“ geschaltet. Und zwar Schalten erst 4
» Quecksilber-Hochdruck Lampen (die den Sonnenaufgang simulieren) und 15min
» später 4 LL dazu, - umgekehrt dann die Verdunklungssequence (Die bei den
» HDL natürlich abruppt einsetzt).
»
» Ich muss mich hier auch outen, dass alleine die Planung, der Aufbau sowie
» – Ihr werdet’s nicht glauben – auch die gewissen Problemchen die beim
» Schaltungsaufbau sich immer wieder manifestieren großen Spaß bringen. Vom
» Lerneffekt mal ganz abgesehen.
» Das ist mir dann auch ein paar kWh Mehrverbrauch Wert.
»
» Die Idee mit dem PC ist wohl sehr naheliegend. Ruck-Zuck eine Routine
» geschrieben die am IEEE 1284 die Ph-Elektrode ausliest, PH-Wert zu hoch,
» Relais auf der PCI-Karte zieht an und dosiert CO2 nach….
» Die Lichtsteuerung wäre sicherlich auch über eine 0-8-15 Soundkarte
» umsetzbar da Du hier ein Analoges Signal hast. Übertrager > OPVerst. Somit
» wäre eine Fülle von Lichtszenarien Timergesteuert abrufbar.
» Das Ganze dann über ein Touchscreen Panel Menügesteuert zu bedienen, das
» Standardmäßig alle essentiellen Werte ausgibt. Hört sich schon gut an und
» wäre auch sicher
» relativ einfach umzusetzen, aber gerade das wollte ich nicht. Ich habe den
» ganzen Tag beruflich mit PC’s zu tun und zwar Reparatur, Aufbau,
» Konfiguration, Netzwerke usw. es wäre auch ein leichtes einen 64bitter
» dualcore zusammenzunageln- müsste noch nicht mal ein Teil dazu kaufen.
» Festplatten und optische Laufwerke habe ich auch noch etliche in meiner
» Werkstatt „rumfliegen“
»
» Aber nö! Das möchte ich Momentan einfach nicht!
»
» Die Möglichkeit der SPS-Steuerung mit z.B. der LOGO! 12/24RC und diversen
» Erweiterungs- Modulen hatte ich auch schon in Betracht gezogen, war aber
» dann doch bei der
» bei der konventionellen Schaltungstechnik hängen geblieben.
» Zumindest vorerst. Was später kommt weis ich noch nicht.
»
» Es geht mir ja auch nicht darum so schnell wie möglich eine effiziente
» Steuerung aufzubauen die noch wirtschaftlich, mit hohem Wirkungsgrad
» arbeitet, sondern nebenbei noch Spaß zu haben, neue Überlegungen
» anstellen, andere Wege gehen, neues (für mich) zu lernen.
» Das mit der Mondphase hatte ich nur angesprochen weil es in diversen
» Aquariencomputern mit beworben wird.
»
» Kurz zu den Wasserwerten. Die sind in meinen 8Becken optimal nach
» Fischbesatz ausgelegt, dank meiner Ani und Kati :-) (Vollentsalzer ) mein
» Rohwasser hat einen Wert von
» 0,5 -3µS/cm
» Übrigens, lieber Geralds, hast Du sehr schöne Bilder gelinkt. Die Korallen
» – einfach wunderbar.
» Irgendwann werde ich mein 800er auch zum Seewasserbecken umfunktionieren.
» Momentan hat aber die Technik die höchste Priorität.
»
» Grüße aus Heidelberg
»
» Joe

---
Na wundertoll. Da hast aber viel vor.
Da kannst ja all die Ideen hier supertoll umsetzen. Auch kommerziel.
Da hast ja alles, was'd an Material brauchst, die Ideen kommen von uns.
Auskennen tust dich ja wirklich auch, kannst supergut alles toll umsetzen, mal so aus dem Nähkistchen geplaudert.
Gratulation, Viel Erfolg mit deinen Projekten

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"