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Ole

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15.08.2008,
16:32
 

Eingangswechselspannung in Ausgangsgleichspannung (Elektronik)

hallo

ich möchte ein analoge Eingangssignal (vom Ausgang eises OPs) mit 100 Hz, 1V PP mit 2,5V Offset in ein äquivalentes DC-Ausgangssignal konvertieren. Eine Gleichrichterschaltung nützt mir nicht viel, da ich damit ja nur den Maxwert meiner Amplitude bekommen. Ich brauche aber die Differenz also Maximum minus Minimum. Anders gesagt möchte ich die "Einhüllende" wissen. Das Eingangssignal ändert sich von Zeit zu Zeit in der Höhe der Amplitude. Am Ausgans soll also eine Gleichspannung ausgegeben werden, die der Eingangsamplitude enspricht. Möglichst offsetunabhängig. Kann mir jemand dabei helfen?

enton(R)

15.08.2008,
17:49

@ Ole

Eingangswechselspannung in Ausgangsgleichspannung

Hab ich das richtig verstanden. Du hast 1V P to P Wechselspannung mit einem Offset. Der Offset soll weg und dann möchtest du die Spannung von Maximum bis Minimum, also hier 1V.
Du machst mit nem Koppelkondensator den Offset weg, danach kommt nen Messgleichrichter, der würde dir das Maximum liefern, also 0,5V. Das kommt dann mochmal in nen OPV mit ner Verstärkung von 2, dann hast es. Messgleichrichter gibts im Tietze Schenk. Da gibts welche die nen Kondensator auf das Maximum laden, wenn ich das recht in erinnerung habe. So einen brauchst du.
Gruß Enton

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(

Ole

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18.08.2008,
09:44

@ enton

Eingangswechselspannung in Ausgangsgleichspannung

Hallo,

das hört sich doch ganz gut an. Danke für die Hilfe. Ich werds gleich mal ausprobieren.

Ole

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19.08.2008,
10:46

@ Ole

Eingangswechselspannung in Ausgangsgleichspannung

So hab das ganze mal simuliert und auch aufgebaut. Funktioniert soweit ganz gut. Der Kondensator hinter den Gleichrichterdioden wird geladen. Jetzt kommt folgendes Problem hinzu: Wenn die Spannung, die gleichgerichte werden soll, wieder kleiner wird muss sich der Kondensator auch wieder entladen. das tut er ohne Widerstand gege Masse nur sehr langsam. Setzte ich jetzt einen Widerstand parallel zum Kondensator gegen Masse (1k) so hält er die Kondesatorspannung nicht mehr ausreichend lang und saust auf Masse. Mit 10 Meg gehts iweder allerdings dauert das Entladen dann wieder so lange. Was kann ich denn da machen?

Jüwü(R)

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Würzburg,
19.08.2008,
11:35

@ Ole

Eingangswechselspannung in Ausgangsgleichspannung

Den Widerstand würde ich so um 1M ansiedeln ansonsten mußt den Wert für eine akzeptable Abfallzeit ausprobieren: