Forum

Einloggen | Registrieren | RSS  

Android(R)

E-Mail

OHZ,
04.08.2008,
22:23
 

Könnt Ihr Versuchssteckboarde oder -systeme empfehlen? (Elektronik)

Wie sind z. B. die aus den Lernkästen hier aus m ELKO-Shop?


Reichen die auch für größere Schaltungsversuche, + kann man die auch länger benutzen, oder machen die vielleicht nach ner Zeit Probleme, (Kontaktschwierigkeiten durch ausnudeln, Korrosion, oder so, usw.)?


Bzw. gibt s auch bessere Varianten z. B. bei Reichelt, Pollin, Conrad etc.?


Oder ist das alles Quatsch mit so nem Steckboard, das man vielleicht besser irgendwie mit Pinnadel, Reißzwecken auf Kork oder so rumtüdelt?


Hab da überhaupt keine Erfahrungen und würde gern eure Meinung dazu hören.


Gruß Andreas

--
Gruß Andreas

enton(R)

04.08.2008,
23:03

@ Android

Könnt Ihr Versuchssteckboarde oder -systeme empfehlen?

Steckboards sind immer gut.
Immer bevor ich ne schaltung fest auf nem Board löte, brobiere ich sie auf nem Steckbrett aus. Die gehen irgendwann schon mal kaputt(Kontakte werden schlecht), aber das dauert. Die Boards von Conrad sind gut, bei denen von Reichelt sind die Kontakte zu eng. Das vom Elko kenn ich nicht.
Gruß Enton

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(

Android(R)

E-Mail

OHZ,
04.08.2008,
23:31

@ enton

Könnt Ihr Versuchssteckboarde oder -systeme empfehlen?

» Steckboards sind immer gut.
» Immer bevor ich ne schaltung fest auf nem Board löte, brobiere ich sie auf
» nem Steckbrett aus. Die gehen irgendwann schon mal kaputt(Kontakte werden
» schlecht), aber das dauert. Die Boards von Conrad sind gut, bei denen von
» Reichelt sind die Kontakte zu eng. Das vom Elko kenn ich nicht.
» Gruß Enton

Danke Dir Enton, Du antwortest wenigstens anständig.
Nich so wie Dein lieber Vorgänger, der Neunmalkluge, im Thread vorher.

Gruß Android

--
Gruß Andreas

paali

04.08.2008,
23:40

@ enton

Könnt Ihr Versuchssteckboarde oder -systeme empfehlen?

Hallo,

schließe mich dem enton an. Wenn die Aunschlußpins zu dick sind, löte ich halt einen passenden Draht an. Baue auch alles vorher auf dem Steckbord auf. Bin halt Bastler und kein Profi.
Gruß paali

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
05.08.2008,
08:53

@ Android

nein ...

.. nimm Lochraster (oder Streifenraster) und löte die Bauteile auf die Leiterbahnseite. Dann hast du wenigstens ne sichere Verbindung.
Und nach 2-3 Versuchen schmeisst du die Lochraster weg.

Steckplatinen machen schonmal Kontaktprobleme und bei mehr als NF gibt es kapazitiven Kopplungen.

Andererseits: kauf ein Steckbrett und bevor es wackelig wird, bist du eh auf Lochraster umgestiegen ;-)

hws

Android(R)

E-Mail

OHZ,
05.08.2008,
09:26

@ paali

Danke paali, für Deine Meinung, und Erfahrungen.

» Hallo,
»
» schließe mich dem enton an. Wenn die Aunschlußpins zu dick sind, löte ich
» halt einen passenden Draht an. Baue auch alles vorher auf dem Steckbord
» auf. Bin halt Bastler und kein Profi.
» Gruß paali

:-)

Gruß Andreas

--
Gruß Andreas

nonsense(R)

05.08.2008,
09:44

@ Android

Danke paali, für Deine Meinung, und Erfahrungen.

Zu Reichelt: Ich habe ein Steckbrett von denen. Bauteile mit dünneren Anschlüssen (Widerstände z.B.) bekommt man nur mit einer Zange rein, da sie sonst verbiegen. Dafür hält es auch sehr gut. Ich benutze das Steckbrett eigentlich ganz gerne.

Android(R)

E-Mail

OHZ,
05.08.2008,
10:09

@ hws

Genau das wollte ich wissen, + vielleicht auch gern hören.

» .. nimm Lochraster (oder Streifenraster) und löte die Bauteile auf die
» Leiterbahnseite. Dann hast du wenigstens ne sichere Verbindung.
» Und nach 2-3 Versuchen schmeisst du die Lochraster weg.
»
» Steckplatinen machen schonmal Kontaktprobleme und bei mehr als NF gibt es
» kapazitiven Kopplungen.
»
» Andererseits: kauf ein Steckbrett und bevor es wackelig wird, bist du eh
» auf Lochraster umgestiegen ;-)
»
» hws

Ganz genau genommen, bin ich auch kein ganz blutiger Anfänger.
Hab vor über 25 Jahren ENAE gelernt, ist nur schon so lang her.
War nicht der schlechteste, hab Prüfung vorgezogen.
Aber auch nicht der beste, da ich nur eher mittelmäßig abgeschlossen hab, war ich von denen die abgekürzt haben, wohl eher mit der schlechteste. Da der Arbeitsmarkt damals auch nicht so toll war, mußte ich erst Mal was anderes machen.
Weil halt so viel Zeit vergangen ist, + ich hier immer wieder sehe, + feststelle, dass ich sehr viel vergessen hab, in der Lehre längst nich alles behandelt wurde, ich vielleicht auch nich alles mitbekommen hab, sich dazu auch noch ne Menge getan hat, dachte ich mir es ist vielleicht besser, wieder langsam von vorn zu beginnen.

Da ich von damals kaum noch Unterlagen hab, bin ich erst einmal hergegangen, u. hab mir sämtliche Lektüre hier aus m ELKO kommen lassen, und wollte gern von euch wissen ob es sich halt lohnt, mit Steckboard zu experimentieren (hab zwar ne ältere kleine Lötstation, wo ich, möchte sagen, sehr gut mit umgehen kann, nur halt noch kein Oszi, etc).

Du sagst lohnt nicht, OK, glaub ich Dir. Danke für Deine Aufklärung.

Gruß Andreas

--
Gruß Andreas

Android(R)

E-Mail

OHZ,
05.08.2008,
10:13

@ nonsense

Danke paali, für Deine Meinung, und Erfahrungen.

» Zu Reichelt: Ich habe ein Steckbrett von denen. Bauteile mit dünneren
» Anschlüssen (Widerstände z.B.) bekommt man nur mit einer Zange rein, da
» sie sonst verbiegen. Dafür hält es auch sehr gut. Ich benutze das
» Steckbrett eigentlich ganz gerne.

Hallo nonsense!

Danke für Dein Posting, + Deine Erfahrungen die Du mir zuteil werden lässt.

Darf ich fragen, wie lange Du s schon benutzt?

Gruß Andreas

--
Gruß Andreas

El-Haber

05.08.2008,
10:36

@ Android

Könnt Ihr Versuchssteckboarde oder -systeme empfehlen?

Hi,
hab von Holzinger ein altes Steckbrett viele Jahre im Einsatz.
Zum Spezifizieren und Eingangstesten der bauteile ganz gut geeignet. Allerdings habe ich als erstes die Kämme mit den 5 Kontaktfedern besser reingedrückt, da ansonsten die IC's nicht richtig greifen.
Bei dicken Drähten braucht es eine dünne verlängerung (Kondensatoren). Als Schaltdraht nehme ich isolierten Telefondraht (0,14er).

Das Brett von Pollin, das ich mir ersatzweise besorgt habe, ist günstig und macht einen guten Eindruck.

Schaltungen kann man da drauf bis in den KW-Bereich aufbauen. (2-3MHz gehen alle mal).

Cu
Stef

frick

05.08.2008,
10:44

@ Android

Genau das wollte ich wissen, + vielleicht auch gern hören.

» und wollte gern von euch wissen ob es sich halt lohnt, mit Steckboard zu
» experimentieren

es lohn sich auf jeden Fall.

» Du sagst lohnt nicht, OK, glaub ich Dir. Danke für Deine Aufklärung.

Da bin ich ganz anderer Meinung...
Es dauert viel viel schneller, eine Schaltung auf dem Steckbrett aufzubauen, als auf Lochraster. Und wenn du noch was ändern möchtest, willst du dann jedes Mal rauslöten?
Zum Experementieren ist das Stechbrett am besten geeignet.

Viel Erfolg!

frick

05.08.2008,
10:50

@ El-Haber

Könnt Ihr Versuchssteckboarde oder -systeme empfehlen?

» Schaltungen kann man da drauf bis in den KW-Bereich aufbauen. (2-3MHz
» gehen alle mal).

nicht nur bis KW. Habe vielmals auch UKW auf Steckbrett getestet, geht auf jeden Fall. Durch den cleveren Aufbau kann man die parasitären Einflüsse ganz gut vermeiden.

Viel Erfolg!

Jogi(R)

Da,
05.08.2008,
11:01
(editiert von Jogi
am 05.08.2008 um 11:03)


@ Android

Könnt Ihr Versuchssteckboarde oder -systeme empfehlen?

» Wie sind z. B. die aus den Lernkästen hier aus m ELKO-Shop?
»
»
» Reichen die auch für größere Schaltungsversuche, + kann man die auch
» länger benutzen, oder machen die vielleicht nach ner Zeit Probleme,
» (Kontaktschwierigkeiten durch ausnudeln, Korrosion, oder so, usw.)?
»
»
» Bzw. gibt s auch bessere Varianten z. B. bei Reichelt, Pollin, Conrad
» etc.?
»
»
» Oder ist das alles Quatsch mit so nem Steckboard, das man vielleicht
» besser irgendwie mit Pinnadel, Reißzwecken auf Kork oder so rumtüdelt?
»
»
» Hab da überhaupt keine Erfahrungen und würde gern eure Meinung dazu
» hören.
»
»
» Gruß Andreas

Es kommt auf den Anspruch an, den man an eine Sache stellt.Ich bin einerseits von berufswegen mit dem thema befaßt und andererseits auch ein Tüftler und Bastler.

Professionell würde ich niemals ein Steckboard benutzen, nicht im Bereich Industrie-Elektronik, zeitkritische Schaltungen, schnelle Logikschaltungen usw.
Da haben wir in der entwicklung, also vor der ersten richtigen gedruckten Leiterplatte, immer mit professionellen Lochraster-Platten gearbeitet, gelötet und gewrappt.

Als Privat-Bastler hingegen hab ich nichts gegen Steckboards. Selbst im Bereich Röhrentechnik sind sie bei Einschalten des Gehirns (sprich kapazitive Kopplungen und Wackler vermeiden) mit Adaptern an den Sockeln brauchbar. "Schnelle", zeitkritische Schaltungen hingegen brauch ich beim basteln garnicht, muß also auch keine Rücksicht darauf nehmen.
Um mal eine Hausnummer zu nennen, funktioniert bei mir auch noch ein gestecktes KW-Audion problemlos, sprich 20...30MHz sind allemal drin, wenn man nicht genau nebeneinanderliegende Kontaktreihen für Schwingkreise benutzt. Das allerdings schließt sich ja schon dadurch aus, daß Schwingkreisspulen und Drehkos ja gewisse Abmessungen haben, bei denen automatisch genug Abstand gegeben ist.

Ich hatte für solche Privatbasteleien mal vor 30 Jahren ein recht teures Steckboard gekauft, Wish-Board oder so aus den USA, das ist heute noch im Einsatz und funktioniert nach wie vor einwandfrei, bis auf ein paar selber verbogene Kontakte (zu dicke Bauteildrähte).
Irgendwann aus dem Angebot nachgekaufte Billigstware von Pollin arbeitet bei mir bisher genauso reibungslos, ist halt nur nicht auf so eine schöne feste Alu-Platte geklebt sondern lose.

Also mein Tip:
Bloß keine professionelle Arbeit, die ja für gutes Geld eine gute Wertigkeit besitzen soll, mit sowas erschweren, und vage, nicht nachvollziehbare Probleme selbst einbrocken.
Zum privaten Basteln, speziell wenn man noch nicht genau weiß wohin sich die Schaltung entwickeln soll ist es gut genug geeignet, ehe man einige, ja auch nicht gerade geschenkte, Lötboards beim Umfummeln versaut.

--
Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.

enton(R)

05.08.2008,
11:02

@ frick

Genau das wollte ich wissen, + vielleicht auch gern hören.

Sehe ich auch so.
Um kleine Schaltungen bzw. Teile von Schaltungen zu testen, ist es gut. Wenn die Schaltung jedoch zu komplex wird, wirds schnell unübersichtlich. Dann würde ich es löten.
Und wie hws schon sagt, mit der Zeit leiern die Kontakte aus. Wann das der Fall ist, musst du dir halt mal ein neues holen.(Das hält aber schon ein paar Jahre).
Ich hab ca. 10 Stück zuhause rumliegen, weil ich die immer wieder brauche.

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(

Android(R)

E-Mail

OHZ,
05.08.2008,
11:38

@ Jogi

Sehr Aufschlußreich, alle!! eure Antworten. Danke werde

für mich das richtige tun, stehe ja mehr oder weniger wieder ganz am Anfang.
Denke nach den ganzen Postings, das es nicht verkehrt sein kann so n Ding zu besitzen, + wenn ich s richtig gedeutet hab, brauch ich ja auch nicht das teuerste erstehen.

Vielen Dank erst Mal, euch allen :ok:

--
Gruß Andreas

Jüwü(R)

E-Mail

Würzburg,
05.08.2008,
11:53

@ Android

Hab noch nie ein Steckbrett benutzt

Zum Aufbau einer Schaltung habe ich immer dickere abisolierte Drähte (1,5 mm) für + u. - UB (oder GND) verwendet. Dazwischen die Stütz/Siebkondensatoren gelötet und so hatte das Ganze schon eine gewisse mech. Stabilität. Dann habe ich den restl. Aufbau reingelötet - die ICs natürlich gesockelt sonst wirst wahnsinnig wenn da mal ein Fehler passiert.
Die Betriebsspannungen zu den Bauteilen (ICs) auch mit etwas stärkeren Drähten verbunden und den Rest entweder mit Fädel-oder Kupferlackdraht verdrahtet. Meistens haben aber schon die Widerstansbeinchen etc. schon gereicht.
Ich hab mich daran gewöhnt und komme bestens zurecht damit.