» Üblicherweise wird die Schirmung nur an einem Ende des Kables angeschlossen
» (um Masseschleifen zu vermeiden)
Danke schon mal für die erste Antwort.
Dass die Schirmung nur an einem Ende angeschlossen wird, habe ich auch schon mal gehört.
Bei einem Messverstärker und einem Sensor kann ich mir gut vorstellen, dass am Sensor der Schirm einfach aufhört und mit nichts verbunden ist.
Aber in meinem Fall, wo das Kabel vom Messverstärker zum Stecker am Gehäuse (beides geerdet) geht, vermute ich, sollte ich den Schirm an beiden Enden erden.
Hier habe ich eine interessante Übersicht über verschiedene Erdungsarten mit Angabe der Wirkung gefunden:
http://www.fb12.uni-siegen.de/cms/front_content.php?idcat=90
(siehe auch angehängtes Bild)
Wie man sieht, geht auch beidseiteige Erdung des Schirms.
In meinem Fall wäre f) am sinnvollsten - wobei ich Erde und Masse nicht verbinde.
"Und diese Schirmung soll auch nicht als GND der Stromversorgung oder der Signale missbraucht werden. (dann müsste er auch an beiden Enden auf den stecker gehen)"
Das entspricht dem Fall b)
Wenn ich auf beiden Seiten jeweils Erde und Masse verbinde und ich den Schirm nur einseitig erde, dann ist die Schirmung sehr schwach (-2dB).
Warum das so ist, kann ich mir nur schwer erklären.
Garnicht erklären kann ich mir, warum die Schirmung wieder wirksam ist, wenn ich am anderen Ende doch die Masse mit der Erde und Schirm verbinde (und aus b dann f wird). Warum ist das so?
Und das widerspricht der ersten Aussage, dass man Schirme in der Regel nur einseitig erdet.
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