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Tim M

Bad Schwartau,
22.07.2008,
15:13
 

Transistorschaltung: Ausgangsspannung berechnen (Elektronik)

Hallo!

Ich kann leider folgende Aufgabe nicht komplett lösen:

http://www.elektronik-kompendium.de/forum/upload/20080722150955.tif

UCA und ICA hab ich bereits rausbekommen, die auch richtig sein müssten.

Jedoch komme ich nicht auf die Ausgangsspannung ua.

Kann mir jemand die vorgehensweise erläutern? Benötige ich ein Wechselersatzschaltbild? Oder kann ich es anderst mit einer allgemeinen Formel berechnen?

Vielen Dank,
Tim

Tim M

22.07.2008,
20:09

@ Tim M

Transistorschaltung: Ausgangsspannung berechnen

» Hallo!
»
» Ich kann leider folgende Aufgabe nicht komplett lösen:
»
» http://www.elektronik-kompendium.de/forum/upload/20080722150955.tif
»
» UCA und ICA hab ich bereits rausbekommen, die auch richtig sein müssten.
»
» Jedoch komme ich nicht auf die Ausgangsspannung ua.
»
» Kann mir jemand die vorgehensweise erläutern? Benötige ich ein
» Wechselersatzschaltbild? Oder kann ich es anderst mit einer allgemeinen
» Formel berechnen?
»
» Vielen Dank,
» Tim


Schade, kennt sich wohl keiner damit aus :(

enton(R)

22.07.2008,
20:25
(editiert von enton
am 23.07.2008 um 10:30)


@ Tim M

Transistorschaltung: Ausgangsspannung berechnen

Du brauchst die Kleinsignalersatzschaltung( gibts z.B. im Tietze Schenk).

Daraus ergibt sich, das die Ausgangsspannung -Rc/[(rbe/Beta)+Re]ist.
Da ist der Quellenwiderstand aber noch nicht mit drin. Den musst du noch reinrechnen. Dazu brauchst du aber das Ersatzschaltbild. Ich habs leider nicht hier, sonst würde ich es schnell machen.

Alle Angaben ohne Gewähr, is schon nen bissel her, als ich das das letzte mal gemacht habe.

Gruß Enton

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
23.07.2008,
09:40

@ enton

Transistorschaltung: Ausgangsspannung berechnen

» Du brauchst die Kleinsignalersatzschaltung( gibts z.B. im Tietze Schenk).
»
» Daraus ergibt sich, das die Ausgangsspannung -Rc/[(rbe/Beta)+Re]ist.
»
» Alle Angaben ohne Gewähr, is schon nen bissel her, als ich das das letzte
» mal gemacht habe.

Das geht mir, wenn es mit der ganz genauen Herleitung zu tun hat, ebenso.

Es gibt aber auch eine ganz einfache praktische Vorgehensweise. Die Verstaerkung der "nackten" Verstaerkerschaltung ergibt sich zur Hauptsache aus "Gain = (Rc/Re)+1", solange diese Verstaerkung so niedrig ist, dass sie nicht wesentlich durch die Openloop-Verstaerkung (ganz ohne Gegenkopplung durch Re) beeintraechtigt wird.

Diese Verstaerkung betraegt etwa 8. Vorausgesetzt, dass C3 beim verwendeten Frequenzbereich als Kurzschluss wirkt und R3 nur fuer die DC-Stabilitaet beitraegt.

Der Basisstrom und die Spannung zwischen Basis und GND definiert etwa der Eingangswiderstand. Oder andersrum, es gilt AC-maessig, dass Re multipliziert mit der Stromverstaerkung etwa den Eingangswiderstand ausmacht. Also liegt der bei ß = 100 (praktikabler Wert her) bei etwa 10 k-Ohm.

Der Eingangswiderstand der Schaltung ergibt sich aus dem Parallelwiderstandswert aus R1, R2 und dem Eingangswiderstand der reinen Transistorstufe und duerfte ebenfalls bei etwa 5 k-Ohm liegen, wie der Rq der Spannungsquelle.

In Wrklichkeit sieht es so aus, dass diese Verstaerkerschaltung Uq am Eingang der Schaltung etwa habiert und dann mit 8 verstaerkt, was nach Adam Riese eine Ausgangsspannung von 4V_ac ausmacht.

Du wirst sowieso nicht drum herum kommen eine einfache Versuchsschaltung aufzubauen, denn wer sagt Dir, dass diese Schaltung oszillationsfrei stabil arbeitet, obwohl die Wahrscheinlichkeit bei einer Ein-Transistorstufe sehr gross ist.

--
Gruss
Thomas

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