Forum

Einloggen | Registrieren | RSS  

RobertH

E-Mail

Pittsburgh,
15.07.2008,
01:35
 

TLC555 (NE555) & Spaß mit OP - Application Note Analyse (Elektronik)

Hi!
Mein Problem konnte ich leider kaum in die Betreffzeile quetschen, obwohl es "eigentlich" ganz einfach ist.

Es soll ein Luftfeuchtigkeitssensor beschaltet werden und über ADC an einen uC ausgeliefert werden. Einziger Haken ist, dass nur 2.8V zur Verfügung stehen, somit fallen die Honeywell Sensoren mit Voltage Output weg.
Was übrig bleibt, sind Unmengen kapazitiver Sensoren, die auch direkt zu meinem Problem führen: Wie bekomme ich aus einem kapazitiven Sensor eine Spannung. Als potentielle Lösung lief mit bei GE eine Application Note über den Weg, die den TLC555 verwendet.
An sich wäre das die Musterlösung, wenn da nicht 5V verwendet würden.

Also mache ich mich dran, das ganze zu verstehen, um es auf 2.8V anpassen zu können. Und genau da hakts ;)

Was der TLC, also die ganze Geschichte in blau macht ist mir größtenteils klar. Da müssten die 2.8V nichts ausmachen, wenn ich das richtig sehe, da ja die Threshold-Pegel durch Spannungsteiler erzeugt werden.

Das rot markierte scheint dazu zu dienen, einen Duty-Cycle einzustellen. Wie es genau was macht, ist mir allerdings nicht klar. Scheint aber auch eher unwichtig zu sein (zumindest für die Betrachtung der veränderten Versorgungsspannung).

Der grüne Tiefpass darauf ist auch wurscht, aber danach wirds unschön. Der OP an sich mit der Beschaltung, die ich lila markiert habe, müsste eigentlich ja ein Integrator bzw. aktiver Tiefpass sein, somit auch irrelevant, sofern sich die Frequenz nicht ändert. Nur was ist das schwarze Zeug da rechts unten mit der Diode?

Da hab ich die Befürchtung, dass ich ohne Änderung ein Problem kriege, wegen der Durchlassspannung der Diode, die ja konstant bleibt.

Ich bitte um Hilfe ;)

Wenn ich die Dioden durch Schottky-Dioden ersetze, die nur 0.4V Vorwärtsspannung haben, müsste ich eigentlich doch sämtliche Änderungen umgehen können, oder?

Gruß
Robert

x y

15.07.2008,
06:42

@ RobertH

TLC555 (NE555) & Spaß mit OP - Application Note Analyse

» Was der TLC, also die ganze Geschichte in blau macht ist mir größtenteils
» klar. Da müssten die 2.8V nichts ausmachen,

So ist es, und die hängt man direkt an einen Portpin, den Rest macht dann der uC.

RobertH

E-Mail

Pittsburgh,
15.07.2008,
13:36

@ x y

TLC555 (NE555) & Spaß mit OP - Application Note Analyse

» » Was der TLC, also die ganze Geschichte in blau macht ist mir
» größtenteils
» » klar. Da müssten die 2.8V nichts ausmachen,
»
» So ist es, und die hängt man direkt an einen Portpin, den Rest macht dann
» der uC.

Den Ausgang vom TLC, also die Frequenz kann ich leider nicht direkt verwenden. Systembedingt. Das ganze ist ein externes Modul und wird nur über den I2C Bus an den uC angeschlossen. Und dafür brauch ich halt ne Spannung, die in nen Maxim I2C ADC geht.

Uwe Diefenbach-Moschick

E-Mail

21.07.2008,
19:18

@ RobertH

TLC555 (NE555) & Spaß mit OP - Application Note Analyse

» Was übrig bleibt, sind Unmengen kapazitiver Sensoren, die auch direkt zu
» meinem Problem führen: Wie bekomme ich aus einem kapazitiven Sensor eine
» Spannung. Als potentielle Lösung lief mit bei GE eine Application Note
» über den Weg, die den TLC555 verwendet.
» An sich wäre das die Musterlösung, wenn da nicht 5V verwendet würden.
Du könntest einen simplen und kleinen Step-up-Wandler mit einem PR440x (Wandler für weiße LED an 0,9V bis 1,9V) einsetzen, bei dem Du einfach die LED durch eine Z-Diode 5,1V ersetzt. Der PR4403 z.B. kostet bei Reichelt 0,70 EUR, die Drossel (z.B. eine LQH3C 10µ oder 4,7µ 0,90 EUR).
»
» Also mache ich mich dran, das ganze zu verstehen, um es auf 2.8V anpassen
» zu können. Und genau da hakts ;)
»
» Was der TLC, also die ganze Geschichte in blau macht ist mir größtenteils
» klar. Da müssten die 2.8V nichts ausmachen, wenn ich das richtig sehe, da
» ja die Threshold-Pegel durch Spannungsteiler erzeugt werden.
»
» Das rot markierte scheint dazu zu dienen, einen Duty-Cycle einzustellen.
» Wie es genau was macht, ist mir allerdings nicht klar. Scheint aber auch
» eher unwichtig zu sein (zumindest für die Betrachtung der veränderten
» Versorgungsspannung).
» Der OP an sich mit der Beschaltung, die ich lila markiert habe, müsste
» eigentlich ja ein Integrator bzw. aktiver Tiefpass sein, somit auch
» irrelevant, sofern sich die Frequenz nicht ändert. Nur was ist das
» schwarze Zeug da rechts unten mit der Diode?
»
Der LM358 kompensiert den Offset,, skaliert die Spannung auf 0...5V für 0...100%RH, und dämpft (Tiefpass). Du kannst hier einen ganz einfachen Verstärker einsetzen, wenn Du die Offsetkompensation und die Skalierung per µC machst. Die LMx58 sind übrigens erst ab 3,0V spezifiziert, Du könntest es hier mit einem TL251 (Reichelt: 1,25 EUR) versuchen, der läuft ab 1,4V.

» Wenn ich die Dioden durch Schottky-Dioden ersetze, die nur 0.4V
» Vorwärtsspannung haben, müsste ich eigentlich doch sämtliche Änderungen
» umgehen können, oder?
Sollte klappen, ,dannn kannst Du aber wirklich die Mimik um den LM358 durch einen TLC251 mit gleicher Gegenkopplung und an Deinen ADC angepasstem Rr ersetzen.
Noch ein Tip: Wenn möglich solltest Du dann auch die Referenzspannnung des ADC (per Spannungsteiler) aus der Betriebsspannung des Sensors ableiten, dann muss die nicht ganz so stabil sein.
Wenn Du Datenblätter brauchst, kannn ich sie oder die Links Dir gern schicken, Mail genügt: uwe.udm@snafu.de