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grid

19.06.2008,
08:27
 

Hintergrundbeleuchtung (Elektronik)

Hallo.

Ich möchte einem 10cm x 10 cm x 2cm Plexiglasgehäuse eine Hintergrundbeleuchtung verpassen. Am liebsten wäre mir Blau, aber Rot tut es auch denn ich hab nur max 3V :(

Nun käme für mich eine Super-(super-^^)helle LED in frage da ich nicht mehr soo viel Platz im Gehäuse zum verstauen habe.
Hab aber gelesen dass die meisten SuperLux LEDs bis zu 80° heiß werden können... und kühlen geht nun wirklich nicht.

Hat von euch vielleicht noch jemand eine Idee wie ich das bewerkstellen kann?

beste Grüße

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

19.06.2008,
08:50

@ grid

Hintergrundbeleuchtung

» Hallo.
»
» Ich möchte einem 10cm x 10 cm x 2cm Plexiglasgehäuse eine
» Hintergrundbeleuchtung verpassen. Am liebsten wäre mir Blau, aber Rot tut
» es auch denn ich hab nur max 3V :(
»
» Nun käme für mich eine Super-(super-^^)helle LED in frage da ich nicht
» mehr soo viel Platz im Gehäuse zum verstauen habe.
» Hab aber gelesen dass die meisten SuperLux LEDs bis zu 80° heiß werden
» können... und kühlen geht nun wirklich nicht.
»
» Hat von euch vielleicht noch jemand eine Idee wie ich das bewerkstellen
» kann?

Mit mehreren LEDs wird das einfacher gehen. Bei <= 20mA
brauchst Du normalerweise auch nicht kühlen.
Gruss
Harald

Thomas R.

19.06.2008,
10:58

@ grid

Hintergrundbeleuchtung

Eine Kaltkathodenröhre aus einem alten LCD Display samt Inverter ausbauen und Röhre mit der gewünschten Farbe bepinseln...evtl noch ein DC/DC Converter um die Spannung für den Inverter anzupassen.

grid

19.06.2008,
11:36

@ Thomas R.

Hintergrundbeleuchtung

» Eine Kaltkathodenröhre aus einem alten LCD Display samt Inverter ausbauen
» und Röhre mit der gewünschten Farbe bepinseln...evtl noch ein DC/DC
» Converter um die Spannung für den Inverter anzupassen.

Gibt es denn da auch welche für 3V?

toto_007

E-Mail

19.06.2008,
23:07

@ grid

Hintergrundbeleuchtung

Hallo grid, probiere doch mal diese kleine Schaltung (s. u.)

Aus eine kleinen Speisespannung von 380 mV ist eine grüne LED betreibbar, für eine blaue bzw. weiße reichen 420 mv. So richtig hell wird es aber jenseits von 600 mV. Bei 1V kann man an einer unbelasteten Gleichrichtung mit Schottky-Diode und Kondesator bereits 21 V nachweisen --> also Vorsicht mit 3V! bei derartig hohen Output ist aber eine Reihenschaltung mehrerer blauer LED's denkbar, was energetisch auch günstiger ist.

Die Dimmensionierung hängt stark von der Belastung ab. Kritischster Anteil ist die Spule / Drossel. Am besten etwas experimentieren, bei den wenigen Bauteilen sollte dies aber nicht das Problem sein.

Diese Schaltung funktioniert übrigens nur deshalb bei so extrem geringen Spannungen, da es sich bei den verwendeten Transistoren um Germanium-Typen handelt (30 Jahre alt!, auch GC 103, 116 o.ä. mgl.)

Aus energetischer Sicht ist die Schaltung allemal interessant, kann man doch statt einer Serienschaltung mehrerer Batterien EINE nutzen und muß nicht die unterschiedlichen Innenwiderstände bei der Entladung fürchten die zu unterschiedlichen Austauschzeitpunkten führen würden. Gleichzeitig wird diese bis zum (fast) letzten Elektron ausgesaugt. Nachteilig ist allerdiegs die Anpassung an die Belastung, das ist mit sowenigen Bauelementen nicht machbar!

Viel Spass - Holger:-)

toto_007

E-Mail

19.06.2008,
23:11

@ toto_007

Hintergrundbeleuchtung

Leider wurde die Schaltung (*.bmp)nicht angezeigt, ich probiere es daher noch einmal.

toto_007

E-Mail

19.06.2008,
23:15

@ toto_007

Hintergrundbeleuchtung

Vielecht geht es ja mit *.jpg

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

20.06.2008,
08:38

@ toto_007

Hintergrundbeleuchtung

» Vielecht geht es ja mit *.jpg

Eigentlich ist jpg für Schaltpläne weniger geeignet;
das Problem lag bei Dir vermutlich eher an der zu
grossen Datei.


Da kann man natürlich auch etwas "modernere" Typen wie den
AC122 o.ä. nehmen. Eigentlich passt dafür praktisch jeder
Germaniumtransistor. Ab ca. 1V funktionieren solche Schal-
tungen auch mit Siliziumtransistoren.
Gruss
Harald

toto_007

E-Mail

20.06.2008,
12:29

@ Harald Wilhelms

Hintergrundbeleuchtung

Initial habe ich auch Si-Transistoren (SC 236) getestet, funktioniert ab 680 mV. Das Intressante war für mich aber, soweit wie möglich nach unten zu gehen - und das geht mit Germanium nun mal besser. :-)

gruß holger