» Hallo!
» Ich habe eine Frage zum bipolaren NPN Transistor.
» Und zwar bilden sich ja 2 Raumladunszonen aus die frei von
» Majoritätsladungsträgern sind, also hochohmig.
» Legt man eine Spannung an verschwindet die RLZ zwischen Emitter und Basis
» fast ganz, die RLZ zwischen Basis und Collector verschwindet vollständig,
» also geht der Widerstand gegen 0 und der Transistor wird in Sättigung
» betrieben.
» Wird Ucb = Uce?
Nein.
Zunächst einmal kann man den Transistor auch ohne Sättigung betreiben, dann hängt die Leitfähigkeit von Ube ab, bzw. vom Basisstrom. Die meisten Verstärker arbeiten nach diesem Prinzip.
Uce bleibt im voll durchgeschalteten Zustand immer zwischen 0,6 und 0,7V, während Uce bis auf 0,3V abfallen kann. Ucb wären dann 0,4V.
» Zur eigentlichen Frage:
» Warum wird der Widerstand bzw die Raumladungszone zwischen Basis und
» Collector 0?
Nein, das ergibt sich schon aus der Rechnung oben. Wo der Widerstand 0 ist, fällt keine Spannung ab. Außerdem ist wichtig, in welcher Richtung die Spannung angelegt wird, schließlich sind es zwei Dioden.
» R ist ja gegeben durch den spezifischen Widerstand mal länge des Leiters
» durch die Querschnittsfläche.
» Jetzt meine ich gehört zu haben, dass mit steigender Anzahl der Elektronen
» - die ja von der Basis in die Raumladungszone zwischen Basis und Collector
» eindringen - der spezifische Widerstand kleiner wird. Aber irgendwie fehlt
» mir da die Formel bzw der Zusammenhang. Habe grad ein bisschen gegoogelt
» aber nichts befriedigendes gefunden und dachte vielleicht kann mir hier
» jemand weiterhelfen 
» besten Dank schonmal und Gruß,
» Horst
Die Vorgänge im Transistor sind heute noch nicht vollständig geklärt. Außerdem ist jeder Transistor individuell, bezogen auf seine Dotierung, die Breite der RLZ und der dotierten Bereiche.
Wozu brauchst Du das? Mach es nicht zu kompliziert. Die Rundumbeschaltung ist für die Funktionsweise in 99% der Fälle viel Wichtiger als die inneren Vorgänge. -- Und die Grundgebihr is aa scho drin. DOS is jo nett.. |