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Louis ARNAULT

E-Mail

Frankreich,
24.05.2008,
15:38
 

Frage über den Minikurs : "Echter Differenzverstärker I" (Elektronik)

Ich heisse Louis ARNAULT, bin 18 und studiere Mathematik und Physik in Angers (Frankreich). Dieses Jahr sollten wir eine Wahl treffen und ein Thema für unseren TIPE wählen. Der TIPE beruht nämlich auf einer Forschungarbeit zu einem wissentschaftlichen Thema, das wir bei einer Sonderprüfung vor einer Jury vortragen werden.

Der Kommilitone, mit dem ich zusammenarbeite, und ich haben beschlossen, den Instrumentationsverstärker zu studieren. In der Tat suchten wir Dokumente und Erklärkung über eventuellen konkreten Anwendungen des Differenzverstärkers und des Instrumentationsverstärkers. Deshalb habe ich den Elektronik-Minikurs „Echter Differenzverstärker I“ und den Fall von dem madagassischen Lemure Maki aufmerksam gelesen.(http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/diffamp.htm)

Weil wir auch die Grenzen der Differenzverstärker präzis anschneiden müssen, habe ich versucht, den Abschnitt „Einfacher Differenzverstärker“ zu übersetzen. Alles scheint klar bis zur Erklärung der Gründen des möglichen Spannungsunterschieds zwischen u- und u+. Ich habe den Fall verstanden, wo R2 zu niederohmig und u1 zu gross ist. Aber können Sie bitte mir helfen in dem Fall, wo R2 (bzw R’2) viel grösser ist als R1 (bzw R’1) und die Frequenz der Signals auch sehr hoch ist? Es fällt mir schwer, den Einfluss der Hochfrequenz auf das Verhalten der Spannungen an den invertierenden und nichtinvertierenden Eingängen zu erfassen.

Ausserdem, habe ich vor, das Einschwingverhalten des Operationsverstärkers anzuklingen, insofern es sich um eine Grenze in der Nutzung von Operationsverstärkern in einem Elektrokardiograph zum Beispiel handelt. Denn die Potenziale der Elektroden sprunghaft ändern. Ich habe nicht noch den Kurs „Operationsverstärker III“ gelesen. Denken Sie einerseits, dass dieses Thema (das Einschwingverhalten) für EKG interessant zu studieren ist, und andererseits, dass es nicht zu schwer zu verstehen und zu erklären ist?

Wir müssen für unsere Arbeit nur Informationen ansehen, die aus wissentschaftlichen Quellen stammen. Also können Sie bitte Ihren Beruf mir geben, wenn Sie mir beantworten wollen?
Ich sehe Ihrer Antwort mit Interesse entgegen. Mit freundlichen Grüssen

Louis ARNAULT

elektrönchen

24.05.2008,
22:06

@ Louis ARNAULT

Frage über den Minikurs : "Echter Differenzverstärker I"

Hallo,
gesetzt den Fall, dass dies eine ernst gemeinte Frage ist (das ist hier im Forum nicht so häufig, dass französische Studenten etwas wisse wollen), dann gedulde dich bis Montag, dann ist Thomas Schaerer, der Verfasser des Minikurses, wieder hier im Forum unterwegs; so wie ich ihn kenne, wird er dir gut Hilfestellung leisten und die von dir gewünschnten Anforderungen betreffs "wissenschaftlich" und "Beruf angeben" kann er wohl auch noch am leichtesten erfüllen.


Gruß elektrönchen

Elektronix(R)

26.05.2008,
09:26

@ elektrönchen

Kompliment

Die Rechtschreibung dieses Franzosen ist besser als bei manchen deutschen Postern.:ok:

--
Und die Grundgebihr is aa scho drin. DOS is jo nett..

ollanner(R)

26.05.2008,
18:51

@ Elektronix

Kompliment

» Die Rechtschreibung dieses Franzosen ist besser als bei manchen deutschen
» Postern.:ok:

Oder es ist ein Deutscher der in Frankreich studiert und nur einen französichen Nickname hat. Es gibt auch Deutsche mit historisch bedingt französischem Namen. Aber ich muss dir auch Recht geben, die Rechtschreibung ist echt top! Hut ab!

--
Gruß
Der Ollanner

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

27.05.2008,
08:15

@ Louis ARNAULT

Frage über den Minikurs : "Echter Differenzverstärker I"

» Aber können Sie
» bitte mir helfen in dem Fall, wo R2 (bzw R’2) viel grösser ist als R1 (bzw
» R’1) und die Frequenz der Signals auch sehr hoch ist? Es fällt mir schwer,
» den Einfluss der Hochfrequenz auf das Verhalten der Spannungen an den
» invertierenden und nichtinvertierenden Eingängen zu erfassen.
»
» Ausserdem, habe ich vor, das Einschwingverhalten des Operationsverstärkers
» anzuklingen, insofern es sich um eine Grenze in der Nutzung von
» Operationsverstärkern in einem Elektrokardiograph zum Beispiel handelt.
» Denn die Potenziale der Elektroden sprunghaft ändern. Ich habe nicht noch
» den Kurs „Operationsverstärker III“ gelesen. Denken Sie einerseits, dass
» dieses Thema (das Einschwingverhalten) für EKG interessant zu studieren
» ist, und andererseits, dass es nicht zu schwer zu verstehen und zu
» erklären ist?

Wenn Du von Hochfrequenz sprichst, solltest Du sagen,
was Du darunter verstehst. EKG-Signale sind typisch
so niederfrequent, das es bei richtiger Auslegung
der Schaltung nicht zu Problemen durch zu steile
Flanken kommt.

» Wir müssen für unsere Arbeit nur Informationen ansehen, die aus
» wissentschaftlichen Quellen stammen. Also können Sie bitte Ihren Beruf mir
» geben, wenn Sie mir beantworten wollen?

Hmm, Du bist also der Ansicht, das alle Antworten von
Leuten ohne Doktor-Titel für Dich nicht brauchbar sind?
Ich denke, es gibt sicherlich auch Jugendliche, die
mit Ihren Wissen in bestimmten Spezialgebieten manchen
Hochschulprofessor "in die Tasche stecken". Gerade bei
Operationsverstärkern kommt es oft auf die Praxis an,
die vielen Hochschulprofessoren fehlt.
Gruss
Harald

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
27.05.2008,
08:39

@ Harald Wilhelms

tja ...

» Hmm, Du bist also der Ansicht, das alle Antworten von
» Leuten ohne Doktor-Titel für Dich nicht brauchbar sind?

Für seine Arbeit schon. Die ist nämlich auch FÜR einen Professor. Und sämtliche Quellen sind anzugeben.
Und als Quellenangabe "so'n komischer Harald W ohne Doktortitel aus so'n komischen ELKO-Forum" kommt nicht so gut, wenn man ne gute Note haben will.

hws

Louis ARNAULT

E-Mail

30.05.2008,
16:13

@ Harald Wilhelms

Frage über den Minikurs : "Echter Differenzverstärker I"

Danke schön für Ihre Antwort! Ich bemerke, dass meine zweite Frage sinnlos war, insofern die EKG-Signal nicht HF sind. Aber könnten die HF-Signale, die nicht aus der Herzktivität stammen, sondern aus der Aktivität der anderen Muskel, Einschwingverhalten verursachen? (wenn es keine Filteranlage gäbe, um sie auszumerzen)

Louis

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
30.05.2008,
17:16
(editiert von geralds
am 30.05.2008 um 17:36)


@ Louis ARNAULT

Frage über den Minikurs : "Echter Differenzverstärker I"

» Danke schön für Ihre Antwort! Ich bemerke, dass meine zweite Frage sinnlos
» war, insofern die EKG-Signal nicht HF sind. Aber könnten die HF-Signale,
» die nicht aus der Herzktivität stammen, sondern aus der Aktivität der
» anderen Muskel, Einschwingverhalten verursachen? (wenn es keine
» Filteranlage gäbe, um sie auszumerzen)
»
» Louis



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Hallo Louis,

Hier unter diesem Link gibt es eine Bauanleitung eines EKG mit Instrumentenverstärker:
http://formica.nusseis.de/EKG/

Unter diesem Link wird beschrieben, wie ein EKG entsteht:
www.lrz-muenchen.de/~jmd/entstehung.pdf

Unter diesem Link ist ein Hersteller in der Medizintechnik. Unter anderem sind hier Links zu Publikationen:
http://www.corscience.de/de/medizintechnik/unternehmen/publikationen.html

Unter diesem Link wird die Grundlage zum EKG beschrieben:
http://www.grundkurs-ekg.de/index.htm

Ich hoffe, dass hier vorerst die wichtigsten Fragen beantwortet werden können.

Wünsche Viel Erfolg beim Studium.

Grüße
Gerald Schwarz
Dienstleistungen im Bereich EDV und Elektronik

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"