ElektroNick
19.05.2008, 15:28 |
Spannungslupe für Netzspannung (Elektronik) |
Hallo Leute,
wie könnte man eine Spannungslupe für Netzspannung realisieren. Ich stelle mir dabei eine LED-Punkt-/ oder /Balkenanzeige vor, die die Netzspannung zwischen 210V und 240V anzeigt. Pro Volt eine LED.
Wäre es hier sinnvoll die Netzspannung gleichzurichten, weiter über einen Spannungsteiler auf eine "brauchbare" niedrige Gleichspannung zu bringen, und diese dann (zB. per LM3914) auszuwerten?
lg, Nick |
Harald Wilhelms

19.05.2008, 16:00
@ ElektroNick
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Spannungslupe für Netzspannung |
» Hallo Leute,
»
»
» wie könnte man eine Spannungslupe für Netzspannung realisieren. Ich stelle
» mir dabei eine LED-Punkt-/ oder /Balkenanzeige vor, die die Netzspannung
» zwischen 210V und 240V anzeigt. Pro Volt eine LED.
»
» Wäre es hier sinnvoll die Netzspannung gleichzurichten, weiter über einen
» Spannungsteiler auf eine "brauchbare" niedrige Gleichspannung zu bringen,
» und diese dann (zB. per LM3914) auszuwerten?
Ja.
Gruss
Harald |
x y
19.05.2008, 16:05
@ ElektroNick
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Spannungslupe für Netzspannung |
» wie könnte man eine Spannungslupe für Netzspannung realisieren. Ich stelle
» mir dabei eine LED-Punkt-/ oder /Balkenanzeige vor, die die Netzspannung
» zwischen 210V und 240V anzeigt. Pro Volt eine LED.
Also 31 LEDs.
» Wäre es hier sinnvoll die Netzspannung gleichzurichten, weiter über einen
» Spannungsteiler auf eine "brauchbare" niedrige Gleichspannung zu bringen,
» und diese dann (zB. per LM3914) auszuwerten?
Geht durchaus, und die LM3914 kann man über Kondensatornetzteil versorgen. Die Frage ist aber was man eigentlich messen will, Durchschitt, RMS, Spitze, Peaks? |
ElektroNick
20.05.2008, 07:19
@ Harald Wilhelms
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Spannungslupe für Netzspannung |
» » Hallo Leute,
» »
» »
» » wie könnte man eine Spannungslupe für Netzspannung realisieren. Ich
» stelle
» » mir dabei eine LED-Punkt-/ oder /Balkenanzeige vor, die die
» Netzspannung
» » zwischen 210V und 240V anzeigt. Pro Volt eine LED.
» »
» » Wäre es hier sinnvoll die Netzspannung gleichzurichten, weiter über
» einen
» » Spannungsteiler auf eine "brauchbare" niedrige Gleichspannung zu
» bringen,
» » und diese dann (zB. per LM3914) auszuwerten?
»
» Ja.
Bedenken habe ich allerdings noch beim Trennen der Netzspannung von der Auswertung
Wie kann ich die ganze Schaltung berührungssicher machen?
Wenn ich die Netzspannung gleichrichte und über einen Spannungsteiler führe, liegt ja noch keine Netztrennung vor.
lg, Nick |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 20.05.2008, 07:54
@ ElektroNick
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Spannungslupe für Netzspannung |
» » » Hallo Leute,
» » »
» » »
» » » wie könnte man eine Spannungslupe für Netzspannung realisieren. Ich
» » stelle
» » » mir dabei eine LED-Punkt-/ oder /Balkenanzeige vor, die die
» » Netzspannung
» » » zwischen 210V und 240V anzeigt. Pro Volt eine LED.
» » »
» » » Wäre es hier sinnvoll die Netzspannung gleichzurichten, weiter über
» » einen
» » » Spannungsteiler auf eine "brauchbare" niedrige Gleichspannung zu
» » bringen,
» » » und diese dann (zB. per LM3914) auszuwerten?
» »
»
» » Ja.
»
»
»
» Bedenken habe ich allerdings noch beim Trennen der Netzspannung von der
» Auswertung
»
» Wie kann ich die ganze Schaltung berührungssicher machen?
» Wenn ich die Netzspannung gleichrichte und über einen Spannungsteiler
» führe, liegt ja noch keine Netztrennung vor.
Transformiere zuerst die Netzspannung mit einem winzigen Trafo auf eine "brauchbare" AC-Spannung und gleichrichte/glaette diese.
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
(Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker) -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
ElektroNick
20.05.2008, 10:47
@ schaerer
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Spannungslupe für Netzspannung |
» Transformiere zuerst die Netzspannung mit einem winzigen Trafo auf eine
» "brauchbare" AC-Spannung und gleichrichte/glaette diese.
»
Hinter dem winzigen Trafo werde ich aber wohl kaum Netzspannungsschwankungen messen können.
Zur Versorgung der Schaltung ist natürlich ein Trafo zu verwenden, aber wie trenne ich die Netzspannung, die ich ja messen will galvanisch von meiner Schaltung?
lg, Nick |
Pflücke

Hartmannsdorf, 20.05.2008, 10:51 (editiert von Pflücke am 20.05.2008 um 10:52)
@ ElektroNick
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Spannungslupe für Netzspannung |
ich glaub so was heisst Trenntrafo. Aber ob es die auch für deine Anwendung gibt (so geringe Leistung) weis ich nicht. -- 3 natürliche Feinde des Programmierers: Das krebserregende grelle Licht der Sonne, der martialische Gestank frischer Luft, das ohrenbetäubende Gekreische singender Vögel! |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 20.05.2008, 11:09
@ ElektroNick
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Spannungslupe für Netzspannung |
» » Transformiere zuerst die Netzspannung mit einem winzigen Trafo auf eine
» » "brauchbare" AC-Spannung und gleichrichte/glaette diese.
» »
»
» Hinter dem winzigen Trafo werde ich aber wohl kaum
» Netzspannungsschwankungen messen können.
Es kommt auf die Dauer der Schwankungen an und natuerlich darf dieser Trafo moeglichst nicht belastet werden, wenn die Messung einigermassen genau sein soll.
Du schreibst:
» Ich stelle mir dabei eine LED-Punkt-/ oder
» /Balkenanzeige vor, die die Netzspannung zwischen 210V
» und 240V anzeigt.
Das ist ein langsamer Vorgang und das geht mit einem kleinen Messtrafo, der nur grad als Messpannung dient.
Das Problem ist, das 240 VAC den Trafo in die Eisenkernsaettigung vielleicht treibt. Das Problem koennte man loesen, wenn man zwei kleine Trafos primaer in Serie schaltet. So liegt jeder Trafo ganz weit unterhalb der Saettigung. Die sekundaeren Wicklungen, kann man dann parallel oder seriell schalten, je nachdem ob man lieber gleich die doppelte Spannung zur Messung haben will oder nicht. Fuer den Lupeneffekt ist eine hoehere Spannung eher besser geeignet.
» Zur Versorgung der Schaltung ist natürlich ein Trafo zu verwenden, aber
» wie trenne ich die Netzspannung, die ich ja messen will galvanisch von
» meiner Schaltung?
Kann ich jetzt auch nicht so aus dem Aermel schuetteln. Irgend etwas mit linearen Opto-Isolatoren vielleicht. Ich muesste genauso evaluieren...
Aber vielleicht melden sich noch andere...
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
(Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker) -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
ElektroNick
20.05.2008, 12:13
@ schaerer
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Spannungslupe für Netzspannung |
Da ist es vielleicht doch besser auf eine galvanische Trennung zu verzichten.
Man könnte so die Messspannung direkt aus dem "Netzspannungsteiler" nützen. Die Versorgungsspannung der Schaltung kann man trotzdem über einen kleinen Netztrafo beziehen. Die ganze Schaltung müsste man dann eben berührungssicher unterbringen.
So wird es wohl am einfachsten (am billigsten) zu realisieren sein - na mal sehen ...
Vielen Dank einstweilen für die Lösungsvorschläge!
lg, Nick |
Harald Wilhelms

20.05.2008, 14:45
@ ElektroNick
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Spannungslupe für Netzspannung |
» » Transformiere zuerst die Netzspannung mit einem winzigen Trafo auf eine
» » "brauchbare" AC-Spannung und gleichrichte/glaette diese.
» »
»
» Hinter dem winzigen Trafo werde ich aber wohl kaum
» Netzspannungsschwankungen messen können.
Da der Trafo ja nur eine Übersetzung macht, sind die
prozentualen Schwankungen dahinter genauso gross wie
davor. Du musst das ganze natürlich einmal kalibrieren.
» Zur Versorgung der Schaltung ist natürlich ein Trafo zu verwenden, aber
» wie trenne ich die Netzspannung, die ich ja messen will galvanisch von
» meiner Schaltung?
Du brauchst zur Versorgung und zur Messung je einen
Trafo. Ein Trafo mit zwei Sek-Wicklungen ist nicht
geeignet.
Gruss
Harald |
adolf

03.05.2010, 09:53
@ schaerer
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Spannungslupe für Netzspannung |
» » » Transformiere zuerst die Netzspannung mit einem winzigen Trafo auf
» eine
» » » "brauchbare" AC-Spannung und gleichrichte/glaette diese.
» » »
» »
» » Hinter dem winzigen Trafo werde ich aber wohl kaum
» » Netzspannungsschwankungen messen können.
»
» Es kommt auf die Dauer der Schwankungen an und natuerlich darf dieser
» Trafo moeglichst nicht belastet werden, wenn die Messung einigermassen
» genau sein soll.
»
» Du schreibst:
»
» » Ich stelle mir dabei eine LED-Punkt-/ oder
» » /Balkenanzeige vor, die die Netzspannung zwischen 210V
» » und 240V anzeigt.
»
» Das ist ein langsamer Vorgang und das geht mit einem kleinen Messtrafo,
» der nur grad als Messpannung dient.
»
» Das Problem ist, das 240 VAC den Trafo in die Eisenkernsaettigung
» vielleicht treibt. Das Problem koennte man loesen, wenn man zwei kleine
» Trafos primaer in Serie schaltet. So liegt jeder Trafo ganz weit unterhalb
» der Saettigung. Die sekundaeren Wicklungen, kann man dann parallel oder
» seriell schalten, je nachdem ob man lieber gleich die doppelte Spannung
» zur Messung haben will oder nicht. Fuer den Lupeneffekt ist eine hoehere
» Spannung eher besser geeignet.
»
» » Zur Versorgung der Schaltung ist natürlich ein Trafo zu verwenden, aber
» » wie trenne ich die Netzspannung, die ich ja messen will galvanisch von
» » meiner Schaltung?
»
» Kann ich jetzt auch nicht so aus dem Aermel schuetteln. Irgend etwas mit
» linearen Opto-Isolatoren vielleicht. Ich muesste genauso evaluieren...
»
» Aber vielleicht melden sich noch andere...
»
» Gruss
» Thomas
» --
» Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
» http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
» http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
» (Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker)
voll krank der scheiss |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 03.05.2010, 10:09
@ adolf
|
OT: Klappsmühle mit Internetanschluss |
» voll krank der scheiss
Ich weiss Deine wertvolle und ausführliche Antwort ausserordentlich zu schätzen und danke Dir bestens fuer die von Dir nicht genannten Alternativen.
Ich wünsche Dir gute Besserung in der Klappsmühle mit Internetanschluss.  -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
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