Ernie&Bert

19.05.2008, 10:22 |
ADC Schutzbeschaltung (Elektronik) |
Hallo!
Für ein Messsystem verwende ich einen ADC, der mit 5 V betrieben wird. Damit dem System geschütz ist möchte ich den Eingang gegen ESD und dauerhafte Überspannung (+-20V)schützen.
Was gibt es hier für Lösungen und wie machen professionelle Hersteller das, z.B. bei A/D-Umsetzerkarten für PCs oder in Digitalmultimetern?
Ich hoffe Ihr könnt mir helfen, im Internet habe ich schon so viel gefunden, aber ganz zufrieden bin ich noch nicht.
Grüße, Denis |
Elektronix
19.05.2008, 10:25
@ Ernie&Bert
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ADC Schutzbeschaltung |
» Hallo!
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» Für ein Messsystem verwende ich einen ADC, der mit 5 V betrieben wird.
» Damit dem System geschütz ist möchte ich den Eingang gegen ESD und
» dauerhafte Überspannung (+-20V)schützen.
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» Was gibt es hier für Lösungen und wie machen professionelle Hersteller
» das, z.B. bei A/D-Umsetzerkarten für PCs oder in Digitalmultimetern?
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» Ich hoffe Ihr könnt mir helfen, im Internet habe ich schon so viel
» gefunden, aber ganz zufrieden bin ich noch nicht.
»
» Grüße, Denis
Normalerweise reicht eine einfache Diode oder Z-Diode gegen Vcc. -- Und die Grundgebihr is aa scho drin. DOS is jo nett.. |
hws

59425 Unna, 19.05.2008, 12:42
@ Ernie&Bert
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ADC Schutzbeschaltung |
» gefunden, aber ganz zufrieden bin ich noch nicht.
welches Schaltungsprinzip hast du gefunden? Was gefällt dir daran nicht? bzw welche Eigenschaft zusätzlich hättest du gern?
hws |
Ernie&Bert

19.05.2008, 13:25
@ hws
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ADC Schutzbeschaltung |
» welches Schaltungsprinzip hast du gefunden? Was gefällt dir daran nicht?
» bzw welche Eigenschaft zusätzlich hättest du gern?
»
» hws
Bei der Zener Diode gegen GND ist wohl das Problem, dass sie evtl nicht schnell genug ist und in der Nähe der Z-Spannung schon Wertverfälschungen auftreten. Ich weiß auch nicht, wie stark sich der Temperaturdrift auswirkt.
Dann hab ich noch eine Schaltung mit 2 BAT85 Schottky Dioden gefunden. Hier braucht man wohl einen Vorwiderstand, um den Strom durch die Dioden zu begrenzen.
Der ADC darf höchsten -0.3V am Eingang haben. Im Datenblatt der Diode steht bei Vf=0.32V -> If=1mA, d.h. man bräuchte bei -20V einen Vorwiderstand von knapp 20kOhm. Verfälscht das die Messung nicht zu stark? Was hat denn so ein ADC für einen Eingangswiderstand? Da schweigen die Datenblätter auch. |
EGS
19.05.2008, 16:37
@ Ernie&Bert
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ADC Schutzbeschaltung |
Ja deswegen nur -0,3V weil ab dort sehr schnelle Schottky-Dioden gegen Masse durchschalten. Die sind schon ein eingebauter Schutz vor kurzen negativen Spannungsspitzen (Spule etc.). Und der Schutz nach oben dürfte dann sein keine Spannungen höher als die Betriebsspannung plus 0,3V.
Der Eingangswiderstand hängt vom verwendeten Transistortyp ab. Da du ja weist das je nach verfahren auch OPs zum einsatz kommen können ist der Eingangswiderstand von ein paar Kiloohm bis ein paar Gigaohm. Schon alleine deswegen damit das Signal nicht verfälscht wird sprich unbelastet gemessen wird.
EGS |
hws

59425 Unna, 19.05.2008, 16:48
@ Ernie&Bert
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Das ist das übliche ... |
» Dann hab ich noch eine Schaltung mit 2 BAT85 Schottky Dioden gefunden.
Eine gegen gnd, eine gegen Vcc ?
» Hier braucht man wohl einen Vorwiderstand, um den Strom durch die Dioden
» zu begrenzen.
» Der ADC darf höchsten -0.3V am Eingang haben. Im Datenblatt der Diode
» steht bei Vf=0.32V -> If=1mA, d.h. man bräuchte bei -20V einen
Das ist schon ok, so eine Schottkydiode ist nämlich bei vielen IC's schon eingebaut. In dem Falle reicht ein Begrenzungswiderstand und die Dioden "sind schon drin".
» Vorwiderstand von knapp 20kOhm. Verfälscht das die Messung nicht zu stark?
» Was hat denn so ein ADC für einen Eingangswiderstand? Da schweigen die
» Datenblätter auch.
Sollte drinstehen und gegen die 20K wesentlich hochohmiger.
Jedenfalls wenn du ein IC nimmst und den AD / DA Wandler nicht selbt aus Einzeltransistoren baust.
Hast du dir schonmal eine µC Schaltung angesehen mit AD Wandler? Oder weiter hinten im Datenblatt ne Applikation
Von Applikationen im Netz Ideen zu klauen ist nichts ehrenrühriges.
hws |