Forum

Einloggen | Registrieren | RSS  

Comissioner Gordon

16.05.2008,
18:02
 

aufgeblähter Li-Ion Akku (Elektronik)

Hallo,

ich nutze ein ziemlich altes als Motorola V975 als Modem, leider muss der Akku auch bei Netzversorgung immer drin sein und wird offenbar belastet und geladen.

Mittlerweile ist der Akku sehr aufgebläht und manchmal muss man die li. obere Ecke drücken, damit keine Fehlermeldung kommt. Außerdem die Übertragung nach ca. 1 MB am ende und man muss sich neu einwählen.

Jetzt habe ich den Akku mit Klebeband eingeschnürt und die Verbingung scheint auch tatsächlich wieder stabil zu sein. Aber Li-Ion Akku brennen ja gern mal...

Kann man den (die) Akku(zellen)irgendwie umgehen?

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
16.05.2008,
19:24

@ Comissioner Gordon

aufgeblähter Li-Ion Akku

» Hallo,
»
» ich nutze ein ziemlich altes als Motorola V975 als Modem, leider muss der
» Akku auch bei Netzversorgung immer drin sein und wird offenbar belastet
» und geladen.
»
» Mittlerweile ist der Akku sehr aufgebläht und manchmal muss man die li.
» obere Ecke drücken, damit keine Fehlermeldung kommt. Außerdem die
» Übertragung nach ca. 1 MB am ende und man muss sich neu einwählen.
»
» Jetzt habe ich den Akku mit Klebeband eingeschnürt und die Verbingung
» scheint auch tatsächlich wieder stabil zu sein. Aber Li-Ion Akku brennen
» ja gern mal...
»
» Kann man den (die) Akku(zellen)irgendwie umgehen?


----
hallo,

bitte entsorge den akku im sondermüll und kaufe einen neuen.
das schützt das gerät und die umwelt.
ps: hast schon einmal davon gehört, dass handy-akkus
auch explodieren können. meist dann, wenn man es nicht erwartet, am ohr?
diese art von akkus haben eine sicherung eingebaut, die du nicht so ohne weiteres übergehen solltest.


gruss
gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

cterm(R)

17.05.2008,
12:51

@ Comissioner Gordon

aufgeblähter Li-Ion Akku

»
» Kann man den (die) Akku(zellen)irgendwie umgehen?

Vielleicht ja, vielleicht nein. Kurzum: Keine Ahnung! Aber wenn man mich dazu zwingen würde das rauszufinden, würde ich eventuell mit einer Kombination aus Widerstand und Kondensator versuchen den Zustand: "Zelle wird geladen" zu simulieren. Einen Vorwiderstand um den Ladestrom zu begrenzen (und die Ladeelektronik nicht kurzzuschließen) und einen Elko, (oder einen Goldcap?), um der Ladeelektronik etwas anzubieten wenn sie gelegentlich die Spannung der Zelle überprüfen will. Das war jetzt aber wirklich kein Ratschlag oder Tip sondern komplett fabuliert und völlig aus der Luft gegriffen!

Dass du den Akku entsorgen willst/sollst/musst ist ja wohl klar sonst würdest du nicht fragen, wie man ihn umgehen kann!

Irgendwo auf deinem Motorola wird es vermutlich auch irgendeinen Pin, (möglicherweise auch ein ADC-Pin), geben, der entweder High, Low oder alternierend sein muss um dem Mikrocontroller mitzuteilen, dass mit Akku und Ladezustand alles in Ordnung ist. Ist vermutlich ohne Schaltplan schwierig herauszufinden ob, wo und wie, (wobei Leute mit Erfahrung z.B. manche Hacker vom CCC so was immer erstaunlich schnell herausfinden).

Na ja, man könnte auch mal alle möglichen Ströme und Spannungen zwischen Akku und Handy messen, (evt. mit parallel geschaltetem Oszi), um so evt. herauszufinden, was der "Normalzustand" ist. Vielleicht wird die Ladeelektronik ja auch glücklich, wenn man ihr permanent eine Spannung zwischen 3,6V und 3,7V anbietet oder besser (?) die Ladeschlussspannungen von 4,1V - 4,2V, (frei erfundene Werte, das hängt selbstverständlich ganz vom verwendeten Akkutyp ab), oder wenn sie permanent z.B. einem Widerstand so eine Spannung anbieten darf.

Dann kommts natürlich auch noch auf den Akku selbst an, ist da die komplette Ladeelektronik miteingebaut? Oder nur eine Überladungsschutzschaltung? Oder gar ein kompletter Lademikrocontroller mit EEPROM?
Bei vielen "Experimenten" mit Notebook oder PDA-Akkus sind es nämlich genau diese Mikrocontroller die sämtliche Tricks und Hackversuche von uns "Normalsterblichen" bereits im Keim ersticken. Da sagt nämlich der Mikrocontroller was Sache ist! Der kommuniziert dann z.B. über I2C mit dem Hauptgerät und entscheidet wann die Zellen geladen werden müssen, ob sie voll sind oder ob sie entsorgt werden müssen, (z.B. nach 500 Ladezyklen), völlig unabhängig davon, ob man inzwischen neue Zellen eingebaut hat oder nicht, (kann so sein, muss aber nicht)...

Wie auch immer, einen Blumentopf kann man damit nicht gewinnen, aber durchaus viele neue Erfahrungen. Apropos Erfahrungen: Wie so ein LIon Akku explodiert hab ich noch nicht gesehen, aber ich weiß, dass sie u.U. ziemlich heftig abbrennen können und sich dabei nicht mit Wasser löschen lassen.

Aber so wie es ausschaut gehts dir ja wirklich nur um die technische Erfahrung, sonst hättest du dir vermutlich schon lange einen Ersatzakku für das Motorola V975 bei Ebay für 1,90 EUR bis max. 4,99 EUR besorgt.