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Lebowski

12.05.2008,
16:14
 

ATmega 8 und ADC (Elektronik)

Hallo,
was passiert, wenn die Spannung am Eingangskanal (ADC0) des ATmega8 die Referenzspannung überschreitet (um durchaus einige Größenordnungen). Ist er dann hinüber?
Gibt es eine einfache Schaltung, die für diese Situation einen Schutz darstellt? D.h. Wird die Spannung zu groß, soll der Ausgang nicht beschaltet werden.
Danke.

GerhardW(R)

E-Mail

Wien,
12.05.2008,
20:16

@ Lebowski

ATmega 8 und ADC

» Hallo,
» was passiert, wenn die Spannung am Eingangskanal (ADC0) des ATmega8 die
» Referenzspannung überschreitet (um durchaus einige Größenordnungen). Ist
» er dann hinüber?
» Gibt es eine einfache Schaltung, die für diese Situation einen Schutz
» darstellt? D.h. Wird die Spannung zu groß, soll der Ausgang nicht
» beschaltet werden.
» Danke.

Laut Datenblatt:
Absolute Maximum Ratings*
Operating Temperature.................................. -55°C to +125°C *NOTICE: Stresses beyond those listed under “Absolute
Maximum Ratings” may cause permanent damage
to the device. This is a stress rating only and
functional operation of the device at these or
other conditions beyond those indicated in the
operational sections of this specification is not
implied. Exposure to absolute maximum rating
conditions for extended periods may affect
device reliability.
Storage Temperature ..................................... -65°C to +150°C
Voltage on any Pin except RESET
with respect to Ground ................................-0.5V to VCC+0.5V
Voltage on RESET with respect to Ground......-0.5V to +13.0V
Maximum Operating Voltage ............................................ 6.0V
DC Current per I/O Pin ............................................... 40.0 mA
DC Current VCC and GND Pins................................ 300.0 mA

D.h. max. Eingangsspannung an den ADC Eingängen ist 6.5V, egal wie du deine Referenzspannung festgelegt hast. Du wirst halt abhängig von der gewählten Referenzspannung bei überschreiten dieser 1024 als Wert erhalten. Zum Schutz dieser Eingänge kann man z. B. eine Zenerdiode(5V1) parallel zum Eingang schalten mit entsprechendem Widerstand und unter Beachtung der Leistung der Zenerdiode.

lg
Gerhard

--
There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't.

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
12.05.2008,
20:46

@ GerhardW

ATmega 8 und ADC

» » Hallo,
» » was passiert, wenn die Spannung am Eingangskanal (ADC0) des ATmega8 die
» » Referenzspannung überschreitet (um durchaus einige Größenordnungen).
» Ist
» » er dann hinüber?
» » Gibt es eine einfache Schaltung, die für diese Situation einen Schutz
» » darstellt? D.h. Wird die Spannung zu groß, soll der Ausgang nicht
» » beschaltet werden.
» » Danke.
»
» Laut Datenblatt:
» Absolute Maximum Ratings*
» Operating Temperature.................................. -55°C to +125°C
» *NOTICE: Stresses beyond those listed under “Absolute
» Maximum Ratings” may cause permanent damage
» to the device. This is a stress rating only and
» functional operation of the device at these or
» other conditions beyond those indicated in the
» operational sections of this specification is not
» implied. Exposure to absolute maximum rating
» conditions for extended periods may affect
» device reliability.
» Storage Temperature ..................................... -65°C to +150°C
» Voltage on any Pin except RESET
» with respect to Ground ................................-0.5V to VCC+0.5V
» Voltage on RESET with respect to Ground......-0.5V to +13.0V
» Maximum Operating Voltage ............................................
» 6.0V
» DC Current per I/O Pin ...............................................
» 40.0 mA
» DC Current VCC and GND Pins................................ 300.0 mA
»
» D.h. max. Eingangsspannung an den ADC Eingängen ist 6.5V, egal wie du
» deine Referenzspannung festgelegt hast. Du wirst halt abhängig von der
» gewählten Referenzspannung bei überschreiten dieser 1024 als Wert
» erhalten. Zum Schutz dieser Eingänge kann man z. B. eine Zenerdiode(5V1)
» parallel zum Eingang schalten mit entsprechendem Widerstand und unter
» Beachtung der Leistung der Zenerdiode.
»
» lg
» Gerhard

----
hallo

nicht ganz so schnell, Achtung:
Das gilt für den digitalen Teil des mega8
die ATmegas haben eine eigene Versorgung für den ADC.. AVcc und ist gemäß Datenblattseite 248 (Nr.2496S.AVR.08/07) zw. mind 2,7V und max.5,5V.
Auch wenn da im Kasten Vcc + - 0.3V steht.

Umgewandelt wird zw. Gnd und Vref, die wenn von extern, irgendwo dazwischen sein kann. von Intern gibts 2,56V.

Widerspruch zw. 6V und 5,5V? eher nicht, da die Versorgung AVcc durch eine 10µH Spule von Vcc entnommen wird. seite 203. damit liegt AVcc immer knapp unter Vcc.

Die eingänge werden nicht kaputt, solange die max. Versorgung nicht überschritten wird.
zB: oberhalb der Vref zb 2,56V gibts Müll, gain-error, sollte mittels Software abgefangen werden.

Mögliche Lösung wäre ein Puffer-Verstärker vor dem Eingang oder die Bedingungen des Megas einhalten.

lg
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
13.05.2008,
22:29

@ GerhardW

besser keine Z-Diode ...

» Zum Schutz dieser Eingänge kann man z. B. eine Zenerdiode(5V1)
» parallel zum Eingang schalten mit entsprechendem Widerstand und unter
» Beachtung der Leistung der Zenerdiode.

Verfälscht eher das Meßergebnis.

Besser: 2 Dioden (1N4148 zb - keine 1N4001)
Eine von gnd zum Eingang (Kathode an Eingang)
Die zweite von Eingang zu Vcc (Kathode an Vcc)

hws