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triti(R)

10.05.2008,
23:51
(editiert von triti
am 10.05.2008 um 23:53)
 

Festspannungsregler wozu? (Elektronik)

Hi,
Ich versteh da etwas nicht.
Ich hab einen Schaltplan für eine Deckenbeleuchtung mit vielen 5mm Leds gefunden. Je 4 gelbe mit 2.1V (8.4V)in Serie+Vorwiderstand, und das oft.

Die nehmen dort einen Trafo 15V 10VA und einen Festspannungsregler 12V. Wozu einen Festspannungsregler und einen 15V-Trafo?
Nimmt man einen 9V Trafo und schliesst die LEDs ohne den 7812 an: 9V*1,4=12,6V-1,4V=11,2V nach Gleichrichter und Elko ist doch reichlich und noch genug für einen netten Vorwiderstand? Da gingen sich doch sogar 5 LEDs *2.1V=10,5V aus.
Vorteil: Kleinerer Trafo, billiger, weniger Wärmeverlust besonders am Regler, die Spannung muss ja in dem Fall nicht sooo sauber geregelt sein...
Warum haben die so hemmungslos dimensioniert - oder wo irre ich mich?

Ähem, und mal grundsätzlich: wenn man bei sowas nach dem Elko die tatsächlich rauskommende Spannung mit dem Multimeter messen will: Reichts, wenn ich als Last einfach einen 1k/5W-Widerstand anklemme, damit eine Leerlaufspannung sozusagen weg ist?

lg
Triti

elektrönchen

11.05.2008,
00:05

@ triti

Festspannungsregler wozu?

Hallo,
ohne jetzt jede Einzelheit zu kennen:
Nun, es kommt ja nicht nur auf die Spannung sondern auch auf den Strom und damit die Leistung an; vielleicht hatte der Ersteller des Schaltplans keinen 9V- Trafo mit entsprechender Leistung gefunden.
Oder er wollte es einfach elegant und ordentlich machen, wie sich das gehört.

» Ähem, und mal grundsätzlich: wenn man bei sowas nach dem Elko die
» tatsächlich rauskommende Spannung mit dem Multimeter messen will: Reichts,
» wenn ich als Last einfach einen 1k/5W-Widerstand anklemme, damit eine
» Leerlaufspannung sozusagen weg ist?
»

Tja, was ist Leerlauf und was nicht? Prinzipiell hast dann zwar eine Belastung mit deinem 1k Widerstand, aber der Bezug zur eigentlichen Applikation macht es. Schau dir mal die typischen Diagramme von Spannungs- und Stromquellen an; der Arbeitspunkt ist das Entscheidende.

Gruß elektrönchen

Hartwig

11.05.2008,
10:05

@ triti

Festspannungsregler wozu?

» Hi,
» Ich versteh da etwas nicht.
» Ich hab einen Schaltplan für eine Deckenbeleuchtung mit vielen 5mm Leds
» gefunden. Je 4 gelbe mit 2.1V (8.4V)in Serie+Vorwiderstand, und das oft.
»
» Die nehmen dort einen Trafo 15V 10VA und einen Festspannungsregler 12V.
» Wozu einen Festspannungsregler und einen 15V-Trafo?
» Nimmt man einen 9V Trafo und schliesst die LEDs ohne den 7812 an:
» 9V*1,4=12,6V-1,4V=11,2V nach Gleichrichter und Elko ist doch reichlich und
» noch genug für einen netten Vorwiderstand? Da gingen sich doch sogar 5 LEDs
» *2.1V=10,5V aus.
» Vorteil: Kleinerer Trafo, billiger, weniger Wärmeverlust besonders am
» Regler, die Spannung muss ja in dem Fall nicht sooo sauber geregelt
» sein...
» Warum haben die so hemmungslos dimensioniert - oder wo irre ich mich?
»
» Ähem, und mal grundsätzlich: wenn man bei sowas nach dem Elko die
» tatsächlich rauskommende Spannung mit dem Multimeter messen will: Reichts,
» wenn ich als Last einfach einen 1k/5W-Widerstand anklemme, damit eine
» Leerlaufspannung sozusagen weg ist?
»
» lg
» Triti

Hallo Triti
ein 10VA-Trafo ist relativ "weich", hat also einen hohen Innenwiderstand und die Ausgangsspannung ist dementsprechend stark belastungsabhängig. In der Theorie unter optimalen Bedingungen kann man die Schaltung sicherlich nur mit Vorwiderständen aufbauen. Der Spannungsregler bietet aber den Vorteil, daß bei Ausschalten oder Ausfall einer oder mehrerer LED-Zweige die Spannung für die restlichen Zweige konstant bleibt. Das gewährleistet, daß die LEDs immer im erlaubten Betiebsbereich bleiben. Demensprechend können die LEDs auch nahe am maximalen Strom betrieben werden, da der Spannungsregler diesen ja vorgibt. Sonst müßte man eine Sicherheitsmarge einrechnen - und hätte bei "Normalbetrieb" weniger Licht. Die Schaltung mach also schon Sinn.
Hartwig

Hartwig

11.05.2008,
10:09

@ Hartwig

Festspannungsregler wozu/Nachtrag

» » Hi,
» » Ich versteh da etwas nicht.
» » Ich hab einen Schaltplan für eine Deckenbeleuchtung mit vielen 5mm Leds
» » gefunden. Je 4 gelbe mit 2.1V (8.4V)in Serie+Vorwiderstand, und das
» oft.
» »
» » Die nehmen dort einen Trafo 15V 10VA und einen Festspannungsregler 12V.
» » Wozu einen Festspannungsregler und einen 15V-Trafo?
» » Nimmt man einen 9V Trafo und schliesst die LEDs ohne den 7812 an:
» » 9V*1,4=12,6V-1,4V=11,2V nach Gleichrichter und Elko ist doch reichlich
» und
» » noch genug für einen netten Vorwiderstand? Da gingen sich doch sogar 5
» LEDs
» » *2.1V=10,5V aus.
» » Vorteil: Kleinerer Trafo, billiger, weniger Wärmeverlust besonders am
» » Regler, die Spannung muss ja in dem Fall nicht sooo sauber geregelt
» » sein...
» » Warum haben die so hemmungslos dimensioniert - oder wo irre ich mich?
» »
» » Ähem, und mal grundsätzlich: wenn man bei sowas nach dem Elko die
» » tatsächlich rauskommende Spannung mit dem Multimeter messen will:
» Reichts,
» » wenn ich als Last einfach einen 1k/5W-Widerstand anklemme, damit eine
» » Leerlaufspannung sozusagen weg ist?
» »
» » lg
» » Triti
»
» Hallo Triti
» ein 10VA-Trafo ist relativ "weich", hat also einen hohen Innenwiderstand
» und die Ausgangsspannung ist dementsprechend stark belastungsabhängig. In
» der Theorie unter optimalen Bedingungen kann man die Schaltung sicherlich
» nur mit Vorwiderständen aufbauen. Der Spannungsregler bietet aber den
» Vorteil, daß bei Ausschalten oder Ausfall einer oder mehrerer LED-Zweige
» die Spannung für die restlichen Zweige konstant bleibt. Das gewährleistet,
» daß die LEDs immer im erlaubten Betiebsbereich bleiben. Demensprechend
» können die LEDs auch nahe am maximalen Strom betrieben werden, da der
» Spannungsregler diesen ja vorgibt. Sonst müßte man eine Sicherheitsmarge
» einrechnen - und hätte bei "Normalbetrieb" weniger Licht. Die Schaltung
» mach also schon Sinn.
» Hartwig

...Bitte nicht falsch verstehen: Selbstverständlich gibt der Spannungsregler eine konstante Spannung vor, die dann in den einzelnen Zweigen einen von dieser Spannung abhängigen Strom zur Folge hat....
(nur für die, die es sehr genau nehmen ;-))
Hartwig

triti(R)

11.05.2008,
10:12

@ elektrönchen

Festspannungsregler wozu?

Hallo,
» vielleicht hatte der Ersteller des Schaltplans
» keinen 9V- Trafo mit entsprechender Leistung gefunden.
daran liegts nicht
» Oder er wollte es einfach elegant und ordentlich machen, wie sich das
» gehört.
Nu ja, gehört sich so, wenn man eine genaue Spannung auch braucht (bei ICs und so), aber bei Leds wäre es doch auch ökologischer, weniger Energie an einem unnötigen Regler zu verbraten.

» aber der Bezug zur eigentlichen
» Applikation macht es. Schau dir mal die typischen Diagramme von Spannungs-
» und Stromquellen an; der Arbeitspunkt ist das Entscheidende.
Werde ich machen. Aber ob ich daraus wirklich schlauer werde... Dachte, die Leerlaufspannung müsste doch bei kleiner Belastung schon zusammenbrechen und dann liefert so ein Trafo (im Betrieb belastet mit 1/2 bis 2/3 seiner Leistung) die auch typische stabile Spannung oder so.

Danke,
Triti

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
11.05.2008,
11:02
(editiert von geralds
am 11.05.2008 um 11:37)


@ Hartwig

Festspannungsregler wozu?

» » Hi,
» » Ich versteh da etwas nicht.
» » Ich hab einen Schaltplan für eine Deckenbeleuchtung mit vielen 5mm Leds
» » gefunden. Je 4 gelbe mit 2.1V (8.4V)in Serie+Vorwiderstand, und das
» oft.
» »
» » Die nehmen dort einen Trafo 15V 10VA und einen Festspannungsregler 12V.
» » Wozu einen Festspannungsregler und einen 15V-Trafo?
» » Nimmt man einen 9V Trafo und schliesst die LEDs ohne den 7812 an:
» » 9V*1,4=12,6V-1,4V=11,2V nach Gleichrichter und Elko ist doch reichlich
» und
» » noch genug für einen netten Vorwiderstand? Da gingen sich doch sogar 5
» LEDs
» » *2.1V=10,5V aus.
» » Vorteil: Kleinerer Trafo, billiger, weniger Wärmeverlust besonders am
» » Regler, die Spannung muss ja in dem Fall nicht sooo sauber geregelt
» » sein...
» » Warum haben die so hemmungslos dimensioniert - oder wo irre ich mich?
» »
» » Ähem, und mal grundsätzlich: wenn man bei sowas nach dem Elko die
» » tatsächlich rauskommende Spannung mit dem Multimeter messen will:
» Reichts,
» » wenn ich als Last einfach einen 1k/5W-Widerstand anklemme, damit eine
» » Leerlaufspannung sozusagen weg ist?
» »
» » lg
» » Triti
»
» Hallo Triti
» ein 10VA-Trafo ist relativ "weich", hat also einen hohen Innenwiderstand
» und die Ausgangsspannung ist dementsprechend stark belastungsabhängig. In
» der Theorie unter optimalen Bedingungen kann man die Schaltung sicherlich
» nur mit Vorwiderständen aufbauen. Der Spannungsregler bietet aber den
» Vorteil, daß bei Ausschalten oder Ausfall einer oder mehrerer LED-Zweige
» die Spannung für die restlichen Zweige konstant bleibt. Das gewährleistet,
» daß die LEDs immer im erlaubten Betiebsbereich bleiben. Demensprechend
» können die LEDs auch nahe am maximalen Strom betrieben werden, da der
» Spannungsregler diesen ja vorgibt. Sonst müßte man eine Sicherheitsmarge
» einrechnen - und hätte bei "Normalbetrieb" weniger Licht. Die Schaltung
» mach also schon Sinn.
» Hartwig

----

hallo triti,

Dazu kommt noch, dass der Trafo alle Spannungsänderungen vom Eingang umsetzt. Wenn nominal 230V~ sind und sich diese 10%-15% auf und ab ändert, da kann es u.U. zuwenig oder zuviel für die LEDs werden. > Helligkeitsänderungen, die sichtbar werden.
Ganz so von ungefähr nimmt der Hersteller nicht den 15V Trafo.
Der Fixregler mit 12Volt setzt die Voraussetztung auf stabile Versorgung für die LEDs, wenn der Eingang sich ändern sollte. Dabei ist der Regler mit der Stromlieferung eventuell "überdimensioniert" - dient sicher für Reserven, bzw. es gibt eben nur diese Regler-Sprünge. >> zb: TO220 Ausführung.
"Schneide einen PC auseinander nur weil du eine eigene Soundkarte eingesteckt hast und nicht die vom Mainboard nehmen willst.":-) -> eine ZD mit Transi Stabilisierung wäre sicher teurer.
Zudem kann es auch sein, dass diese Ausführung ein ökonmischer Grund für diese Typen von Lampen ist. Mehrere Leistungsklassen würden mit einem Versorgertyp gebaut.

Wenn du außerdem die effektive Eingangsspannung auf das "nötigste" herabsetzt, dann kann es ein Problem mit der gesiebten Gleichspannung bei Belastung geben: es entsteht ein Lade-Zeitverhalten der einen größeren Ripplestrom verursacht, die Gleichspannung sinkt und wird zur pulsieren Gleichspannung. Die wiederum als Versorgung für die LEDs zu wenig sein kann, ja sogar ein unangenehmes Blinken sichtbar machen.
Dies wäre der nächste Grund: 100Hz flimmern (blinken), manche Menschen reagieren schlecht darauf, die Augen reagieren immer, ob bewußt wahrnehmbar oder nicht.

Also, nur auf den Spitzenwert zu rechnen ist nicht gut, man sollte auf den Effektivwert mit der geforderten Leistung (plus Reserven aufgrund Verluste) rechnen.
Hinweis dabei, die kleineren Trafos haben größere Verluste als die größeren, Trafodatenblatt. Bzw. diese gibt es auch nicht in Einzel-Eisenblatt Ausführung.

Viel Spass beim Basteln
Gruss
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

triti(R)

11.05.2008,
14:53

@ geralds

Da wär noch was...

Hallo!
Danke für die üppigen Antworten.
Ich hab normalerweise gar nichts gegen überdimensionieren, gerne sogar, aber gerade in dem Fall
Probleme, die Wärme wegzukriegen, weil ich solche LED-Stromversorgungen in eine Aufputzdose
einbaue (mit Löchern natürlich wegen Belüftung) aber mit einem 15V-Trafo wird mir das am Regler viel zu heiss.
Ich tue zwar immer auch eine 100° Temperatursicherung rein aber das ist ja keine Lösung.
Darum wollte ich mit den Volt möglichst runter, damit nurmehr ca. 1W verbraten wird, dann gehts problemlos.

» ...die kleineren Trafos haben größere Verluste als die größeren..
Und dabei scheinen die auch ziemlich wärmer zu werden. Hab gestern einen 12V/5VA genommen und eine halbe Stunde mit 220mA belastet, der wurde viel wärmer als ich geglaubt hab.

» ...wird zur pulsieren Gleichspannung. Die wiederum als Versorgung für die LEDs zu wenig sein kann,
» ja sogar ein unangenehmes Blinken sichtbar machen...
Vielleicht kann man das mit mehr µF wegkriegen? Ich hab eine Menge Elkos aus Elektronikschrott ausgelötet.

Wenn die Netzspannung am TrafoEINgang um 10% schwankt - um wieviel schwankt das dann am AUSgang?
Das wird ja wahrscheinlich nicht 1:1 sein.

Wäre es für solche LED-Regelungen (bis ca. 300mA Bedarf) nicht am einfachsten und billigsten, nach dem Elko mit einen BD137 und einer Z-Diode einen einfachen Längsregler aufzubauen? Kleinen Kühlkörper braucht man sowieso.
Irgendwo hab ich mal gelesen, dass man damit auf 1-1.5V an die Eingangsspannung herankommt und damit hätte man doch wenig Wärmeverluste? Einen dicken Elko dazu und fertig...

Ach ja: Ein 78xx kann zum schwingen anfangen. Kann das so ein Eigenbau-Längsregler auch? Ich glaub nicht, also wäre wieder ein mögliches Problem weniger.

lg
Triti

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
11.05.2008,
15:38

@ triti

Da wär noch was...

» Hallo!
» Danke für die üppigen Antworten.
» Ich hab normalerweise gar nichts gegen überdimensionieren, gerne sogar,
» aber gerade in dem Fall
» Probleme, die Wärme wegzukriegen, weil ich solche LED-Stromversorgungen in
» eine Aufputzdose
» einbaue (mit Löchern natürlich wegen Belüftung) aber mit einem 15V-Trafo
» wird mir das am Regler viel zu heiss.
» Ich tue zwar immer auch eine 100° Temperatursicherung rein aber das ist
» ja keine Lösung.
» Darum wollte ich mit den Volt möglichst runter, damit nurmehr ca. 1W
» verbraten wird, dann gehts problemlos.
»
» » ...die kleineren Trafos haben größere Verluste als die größeren..
» Und dabei scheinen die auch ziemlich wärmer zu werden. Hab gestern einen
» 12V/5VA genommen und eine halbe Stunde mit 220mA belastet, der wurde viel
» wärmer als ich geglaubt hab.
»
» » ...wird zur pulsieren Gleichspannung. Die wiederum als Versorgung für
» die LEDs zu wenig sein kann,
» » ja sogar ein unangenehmes Blinken sichtbar machen...
» Vielleicht kann man das mit mehr µF wegkriegen? Ich hab eine Menge Elkos
» aus Elektronikschrott ausgelötet.
»
» Wenn die Netzspannung am TrafoEINgang um 10% schwankt - um wieviel
» schwankt das dann am AUSgang?
» Das wird ja wahrscheinlich nicht 1:1 sein.
»
» Wäre es für solche LED-Regelungen (bis ca. 300mA Bedarf) nicht am
» einfachsten und billigsten, nach dem Elko mit einen BD137 und einer
» Z-Diode einen einfachen Längsregler aufzubauen? Kleinen Kühlkörper braucht
» man sowieso.
» Irgendwo hab ich mal gelesen, dass man damit auf 1-1.5V an die
» Eingangsspannung herankommt und damit hätte man doch wenig Wärmeverluste?
» Einen dicken Elko dazu und fertig...
»
» Ach ja: Ein 78xx kann zum schwingen anfangen. Kann das so ein
» Eigenbau-Längsregler auch? Ich glaub nicht, also wäre wieder ein mögliches
» Problem weniger.
»
» lg
» Triti

---
Hallo Triti

Da hast auf alle Fälle recht, mit der Temparatur. Der Regler ist eine Bratpfanne.

Das Umsetzten der Spannungsschwankungen sind nicht gerade 1:1, das stimmt, nun da wäre eine genauere Rechnung notwendig.
Unter Berücksichtigung zB. der Frequenz, Temp., Drahtstärken, Wickelausführung, Trafokerntyp, usw...
Meist sinds EI Kerne. Das wirkliche 1:1 Verhältnis wäre im linearen Teil der e-magnetischen Umsetzung bei der Hysterese.

Vorschlag: wenn es kein Schaltwandler sein soll, nimm einen LDO - Regler (Low Drop Out).
Die wirkliche Heizung ist beim Längstransi mit UCE zu sehen. Wenn diese niedriger ist, musst dann auch später (Verlustleistungsanstieg) kühlen. Dann könnte ein kleinerer Trafo wieder in deine Applikation passen.
Bei der ZD - Transiregelung hast das gleiche, wie beim Stabilisator.
Es gibt auch CMOS Typen mit sehr niedrigen Eigenverbrauch.
http://www.national.com/cat/index.cgi?i=i//238

Ein grösser Elko-Topf, ok, ists notwendig?

Quergedanke: keine Angst vor höherer Spannung.
Warm macht nicht die Spannung, sondern der Strom, der durch den Bauteil fließt. Ein Widerstand (bzw. Verbraucher) nimmt so lange Strom auf, wie es seine Möglichkeiten erlauben, bis er platzt (Datenblatt).
Mit anderen Worten, auch bei kleinerer Versorgungsspannung, aber größerer Stromaufnahme, wird die gleiche Arbeits-Leistung verrichtet, wie mit der entsprechenden höheren Spannung und weniger Stromfluss.

gruß
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Jogi(R)

Da,
11.05.2008,
17:33

@ triti

Festspannungsregler wozu?

» Hi,
» Ich versteh da etwas nicht.
» Ich hab einen Schaltplan für eine Deckenbeleuchtung mit vielen 5mm Leds
» gefunden. Je 4 gelbe mit 2.1V (8.4V)in Serie+Vorwiderstand, und das oft.
»
» Die nehmen dort einen Trafo 15V 10VA und einen Festspannungsregler 12V.
» Wozu einen Festspannungsregler und einen 15V-Trafo?
» Nimmt man einen 9V Trafo und schliesst die LEDs ohne den 7812 an:
» 9V*1,4=12,6V-1,4V=11,2V nach Gleichrichter und Elko ist doch reichlich und
» noch genug für einen netten Vorwiderstand? Da gingen sich doch sogar 5 LEDs
» *2.1V=10,5V aus.
» Vorteil: Kleinerer Trafo, billiger, weniger Wärmeverlust besonders am
» Regler, die Spannung muss ja in dem Fall nicht sooo sauber geregelt
» sein...
» Warum haben die so hemmungslos dimensioniert - oder wo irre ich mich?
»
» Ähem, und mal grundsätzlich: wenn man bei sowas nach dem Elko die
» tatsächlich rauskommende Spannung mit dem Multimeter messen will: Reichts,
» wenn ich als Last einfach einen 1k/5W-Widerstand anklemme, damit eine
» Leerlaufspannung sozusagen weg ist?
»
» lg
» Triti

Bah. Leuchtdioden. Schreib das doch das nächste mal in die Überschrift, damit ich es garnicht erst lese :-D

Das muß ja kein FSR als Spannungs-Regler sein, das kann ja ein FSR als Strom-Regler sein, Konstantstromquelle für einen relativ gleichmäßigen Strom durch die Dioden und als Aktiversatz von Bratlingen (Vorwiderständen)

--
Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
11.05.2008,
18:10
(editiert von geralds
am 11.05.2008 um 18:17)


@ Jogi

Festspannungsregler wozu?

» » Hi,
» » Ich versteh da etwas nicht.
» » Ich hab einen Schaltplan für eine Deckenbeleuchtung mit vielen 5mm Leds
» » gefunden. Je 4 gelbe mit 2.1V (8.4V)in Serie+Vorwiderstand, und das
» oft.
» »
» » Die nehmen dort einen Trafo 15V 10VA und einen Festspannungsregler 12V.
» » Wozu einen Festspannungsregler und einen 15V-Trafo?
» » Nimmt man einen 9V Trafo und schliesst die LEDs ohne den 7812 an:
» » 9V*1,4=12,6V-1,4V=11,2V nach Gleichrichter und Elko ist doch reichlich
» und
» » noch genug für einen netten Vorwiderstand? Da gingen sich doch sogar 5
» LEDs
» » *2.1V=10,5V aus.
» » Vorteil: Kleinerer Trafo, billiger, weniger Wärmeverlust besonders am
» » Regler, die Spannung muss ja in dem Fall nicht sooo sauber geregelt
» » sein...
» » Warum haben die so hemmungslos dimensioniert - oder wo irre ich mich?
» »
» » Ähem, und mal grundsätzlich: wenn man bei sowas nach dem Elko die
» » tatsächlich rauskommende Spannung mit dem Multimeter messen will:
» Reichts,
» » wenn ich als Last einfach einen 1k/5W-Widerstand anklemme, damit eine
» » Leerlaufspannung sozusagen weg ist?
» »
» » lg
» » Triti
»
» Bah. Leuchtdioden. Schreib das doch das nächste mal in die Überschrift,
» damit ich es garnicht erst lese :-D
»
» Das muß ja kein FSR als Spannungs-Regler sein, das kann ja ein FSR als
» Strom-Regler sein, Konstantstromquelle für einen relativ gleichmäßigen
» Strom durch die Dioden und als Aktiversatz von Bratlingen
» (Vorwiderständen)

----
Hi Triti

Genau, kann auch sein.

Schau mal wie der Regler angeschlossen ist. Ist sein GndPin am GND, oder wird er irgendwie geregelt? Bild 6
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/upload/20080511181428.doc

hatte ich vorher nicht erwähnt, sorry.

Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

triti(R)

11.05.2008,
22:35

@ geralds

Alles klar

So, ich glaub ich habs jetzt.
Trafo 12V/5VA -> 410mA, 200 brauch ich.
(12V*1.414)-1.4V = 15.6V dazu einen 12V low drop Regler LM2940-T mit 2.5k Poti zwischen GND-Pin und GND auf 13V eingestellt -> 2,5V*0,2mA= 0,5W Wärmeverlust, Null Problem.
10 LED-Serien, schon fertig: 4Leds*3.2=12.8V, bei 13V und 20mA -> 1 Öhmchen Vorwiderstand.
Alten Elko 1000µF hab ich. Sollte doch klappen, werd ich probieren.

@Jogi
» Das muß ja kein FSR als Spannungs-Regler sein, das kann ja ein FSR als Strom-Regler sein,
» Konstantstromquelle für einen relativ gleichmäßigen Strom durch die Dioden und
» als Aktiversatz von Bratlingen
Ähem, wie ist das wieder: Ich hab 10 LED-Ketten, da müsste der FSR als Konstantstromquelle 200mA liefern. Fallen mir z.B. 2 Ketten irgendwann aus, erhöht sich da nicht der Strom durch die anderen zu viel und töten die? Bei Festspannung wär das doch egal, deshalb...

Ach ja, etwas das ich schon lange wissen wollte: Schliesst man an eine Konstantstromquelle mit 60mA z.B. 3 solcher LED-Ketten an, teilt sich der Strom da brav in 3*20mA auf oder muss man da einen kleinen Vorwiderstand (2Ohm?)geben?
Ich hab da dunkel was im Hinterkopf, bei Parallelschaltung Transistor oder Dioden muss man einen kleinen Widerstand reingeben, weil sich das sonst nicht aufteilt. Oder war das die Spannung? Ne, kann ja nur der Strom sein... *schon wieder grübel*

lg
Triti

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
11.05.2008,
23:23

@ triti

Alles klar

» So, ich glaub ich habs jetzt.
» Trafo 12V/5VA -> 410mA, 200 brauch ich.
» (12V*1.414)-1.4V = 15.6V dazu einen 12V low drop Regler LM2940-T mit 2.5k
» Poti zwischen GND-Pin und GND auf 13V eingestellt -> 2,5V*0,2mA= 0,5W
» Wärmeverlust, Null Problem.
» 10 LED-Serien, schon fertig: 4Leds*3.2=12.8V, bei 13V und 20mA -> 1
» Öhmchen Vorwiderstand.
» Alten Elko 1000µF hab ich. Sollte doch klappen, werd ich probieren.
»
» @Jogi
» » Das muß ja kein FSR als Spannungs-Regler sein, das kann ja ein FSR als
» Strom-Regler sein,
» » Konstantstromquelle für einen relativ gleichmäßigen Strom durch die
» Dioden und
» » als Aktiversatz von Bratlingen
» Ähem, wie ist das wieder: Ich hab 10 LED-Ketten, da müsste der FSR als
» Konstantstromquelle 200mA liefern. Fallen mir z.B. 2 Ketten irgendwann
» aus, erhöht sich da nicht der Strom durch die anderen zu viel und töten
» die? Bei Festspannung wär das doch egal, deshalb...
»
» Ach ja, etwas das ich schon lange wissen wollte: Schliesst man an eine
» Konstantstromquelle mit 60mA z.B. 3 solcher LED-Ketten an, teilt sich der
» Strom da brav in 3*20mA auf oder muss man da einen kleinen Vorwiderstand
» (2Ohm?)geben?
» Ich hab da dunkel was im Hinterkopf, bei Parallelschaltung Transistor oder
» Dioden muss man einen kleinen Widerstand reingeben, weil sich das sonst
» nicht aufteilt. Oder war das die Spannung? Ne, kann ja nur der Strom
» sein... *schon wieder grübel*
»
» lg
» Triti

---
Hallo,

Tja, manchmal ist das eine dumme Geschichte mit dem Kirchhof und seinen Knöpfen.

Bei den biplaren Transis musst bei Parallelschaltung einen Emitterwiderstand als Stromgegenkopplung in Serie schalten.
Kollektor und Basis können dabei direkt parallel verdrahtet werden. sieh bitte im anderen Teil dieser Webseite:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/vadd2.htm

Bei den LEDs ist dies ähnlich, da wird auch im Zweig jeweils ein R in Serie geschaltet.

- Die 1000µ sind sehr gut, wenn er mind. die Spitzenspannung aushält.

Bestens! Viel Spass und Erfolg beim Basteln.

Gruß
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

13.05.2008,
08:55

@ triti

Festspannungsregler wozu?

» Hi,
» Ich versteh da etwas nicht.
» Ich hab einen Schaltplan für eine Deckenbeleuchtung mit vielen 5mm Leds
» gefunden. Je 4 gelbe mit 2.1V (8.4V)in Serie+Vorwiderstand, und das oft.
»
» Die nehmen dort einen Trafo 15V 10VA und einen Festspannungsregler 12V.
» Wozu einen Festspannungsregler und einen 15V-Trafo?

Vermutlich, um auch bei Netzspannungsschwankungen eine
konstante Helligkeit zu erreichen. Allerdings kann man
mit einem 15V-Trafo einen 12V-Regler meist nicht mehr
einwandfrei betreiben.

» Nimmt man einen 9V Trafo und schliesst die LEDs ohne den 7812 an:
» 9V*1,4=12,6V-1,4V=11,2V nach Gleichrichter und Elko ist doch reichlich und
» noch genug für einen netten Vorwiderstand? Da gingen sich doch sogar 5 LEDs
» *2.1V=10,5V aus.

Das Märchen, das 10V Wechselspannung 14V Gleichspannung
ergeben, wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer.
Die sich ergebende mittlere Gleichspannung ist vom
Sibelko und der Belastung abhängig.

» Vorteil: Kleinerer Trafo, billiger, weniger Wärmeverlust besonders am
» Regler, die Spannung muss ja in dem Fall nicht sooo sauber geregelt
» sein...

Das stimmt zwar, aber auch der Trafo hat Verluste.
Die Methode der Wahl zur Versorgung von LEDs ist
immer ein Stromregler pro Zweig. Allerdings hat auch
der immer eine Mindest-Dropspannung. Wird diese unter-
schritten, findet keine Regelung mehr statt.

» Ähem, und mal grundsätzlich: wenn man bei sowas nach dem Elko die
» tatsächlich rauskommende Spannung mit dem Multimeter messen will: Reichts,
» wenn ich als Last einfach einen 1k/5W-Widerstand anklemme, damit eine
» Leerlaufspannung sozusagen weg ist?

Nein, Du brauchst die gleiche Last wie später im
Betrieb. Eine zuverlässige Messung ist ausserdem
nur mit einem Echteffektiv-Messgerät möglich. Will
man einen Spannungsregler nachschalten,ist es besser,
die Spannung mit einem Oszi zu kontrollieren, da für
diesen Betrieb die Mindestspannung entscheidend ist.
Für die Verlustleistung ist es übrigens völlig egal,
ob man Vorwiderstände, Spannungsregler, oder Strom-
regler einsetzt; sie ist immer gleich hoch.
Gruss
Harald

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
13.05.2008,
22:55

@ triti

probier's aus

» die Leerlaufspannung müsste doch bei kleiner Belastung schon
» zusammenbrechen und dann liefert so ein Trafo (im Betrieb belastet mit 1/2
» bis 2/3 seiner Leistung) die auch typische stabile Spannung oder so.

nimm den Trafo plus Gleichrichter plus Kondensator und miss die Spannung am Kondensator (evtl zusätzlich die Wechselspannung an der Sekundärwicklung des Trafos)

Und nur belaste mal mit einem 10k Widerstand und miss nochmal.

Dann mit einem 1K Widerstand und wieder messen.

Und bis herunter zu einem 10 Ohm Widerstand (Kurzzeitig, 10W wird ganz schön warm und der Widerstand muss das abkönnen)

Und dann vergleich die Messungen mal.

WIR wissen zwar, was rauskommt, aber dir wird es dann evtl verständlicher.

hws

Orikson

16.05.2008,
20:24

@ triti

Festspannungsregler wozu?

» Die nehmen dort einen Trafo 15V 10VA und einen Festspannungsregler 12V.
» Wozu einen Festspannungsregler und einen 15V-Trafo?

Die 15V~ erreicht er vllt. bei 230V~ Eingang, aber wer sagt denn, dass du exakt 230V~ am Eingang hast? Soweit ich weiß darf die Netzspannung um bis zu 5% (oder warens 10% :lookaround: ) schwanken, was dann auch deine Ausgangsspannung macht. Bei Stromsenken wäre es wohl weniger schlimm, aber bei Spitzen (z.B. ausschalten eines Staubsaugers) sind die LEDs ganz schnell aus :-P