» Hallo,
» ich bin Anfänger und beschäftige mich gerade mit Transistoren. Für
» NF-Verstärkerschaltungen und Arbeitspunkteinstellungen haben wir in der
» Schule für die einfache Auslegung einer Emitterschaltung mit den Ausgangs-
» und Eingangskennlinien gearbeitet.
» Frage:
» Sind diese Kennlinien für die Bestimmung der Widerstände und Ströme des
» Arbeitspunktes notwendig?
Ja.
» Ich weis nicht, wie ich sie sonst bestimmen soll.
»
» Für eigene Versuche habe ich nun nach Datenblättern im Internet gesucht.
» Auch hier über Elko. Jede Menge Datenblätter sind zu finden.
» Aber leider fehlen meistens genau die oben genannten Kennlinien.
Nein, die fehlen NIE, die sind das wichtigste Element dardrauf. Manchmal sind sie nur etwas anders aufgezeichnet als gewohnt. Am Wichtigsten ist die Kennlinie U(CE)zu I(C) bei verschiedenen I(B). Diese Kennlinie kann auch als U(CE) zu I(B) bei verschiedenen I(C) dargestellt sein. Die sieht sehr ähnlich aus, nur um 90° gedreht. Letztendlich kommt es darauf an, daß man die Kennlinien überhaupt lesen kann.
» Und wenn die Uce/Ic Kennlinie vorhanden ist, dann meist nur bis 5 Volt.
Das hängt von der Todleistung des Transistors ab. Kleine Transistoren (z. B.BC548) vertragen nur ein halbes Watt, da machen 12V kaum Sinn.
» In der Schule sind wir von der Betriebsspannung ausgegangen und haben eine
» Arbeitsgerade eingezeichnet.
Richtig.
»
» Von meinem bisherigem Kenntnisstand scheinen obige Kennlinien sehr
» wichtig, und ich frage mich, warum sie nicht selbstverständlich in jedem
» Datenblatt zum jeweiligen Transistor aufgeführt sind?
»
» Sehe ich das richtig?
» Oder mache ich einen Gedankenfehler?
» Wie bestimme ich Spannungen, Ströme und Widerstände im Arbeitspunkt ohne
» diese Kennlinien?
»
» Danke
Im Prinzip kannst Du Dir die I(B)-Kennlinienschar selbst erstellen (Messen). Ist aber viel Arbeit. -- Und die Grundgebihr is aa scho drin. DOS is jo nett.. |