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gznw15(R)

27.04.2008,
19:25
 

Serielle Schnittstelle: Belegungs- und Anschlußfragen (Computertechnik)

Hallo!
Ich denke hier habe ich das richtige Forum gefunden.
Ich habe einen Gerät mit einem intergriertem Microcontroller , der nach außen eine serielle Schnittstelle hat. Es gab für dieses Gerät ein Interface, welches ich mir nun mit viel Mühe mit einem MAX232-Chip nachgebaut habe. Nun kann ich theoretisch den Laptop mit dem Gerät verbinden und so mit der Software, die ich glücklicherweise besitze viele Daten auslesen. Leider habe ich keinen Belegungsplan des Anschlußsteckers (Mini DIN8 Buchse am Gerät).
Nun habe ich mal mit meinem Oszillokop jeden Pin des Mini DIN 8 Anschlusses gegen Gerätemasse gemessen. Heraus kam folges:

PIN
1 5V
2 0V (scheint evtl. auf Masse zu liegen)
3 0V (scheint evtl. auf Masse zu liegen)
4 4,4V
5 0V (scheinbar nicht belegt)
6 4,2V
7 0V (scheint evtl. auf Masse zu liegen)
8 0V (scheinbar nicht belegt)

Auf alles Pins außer 5 und 8 liegt ein ganz schwaches Signal an mit einem +100mV Rechteck-Signal ca. 2 bis 3 kurze Signale pro Sekunde. Keine Ahnung, wozu das Signal da ist. Es ändert sich auch nicht.
Ich habe schon seit Tagen nach einer möglichen Norm-Belegung gesucht, aber mehrfach verschiedene Möglichkeiten gefunden.

Kann mir jemand etwas zu der Belegung sagen? Anich brauche ich ja nur Masse, Senden und Empfangen. Aber das kommt ja nicht so ganz hin hier. Ich habe mich leider noch nicht viel mit seriellen Schnittstellen befassen können. Am Senden-Ausgang des Interfaces kommt aber schonmal ein Signal, wenn das Programm geöffnet ist.
Ich würde mich über jede Hilfe freuen!!
Danke..

P.S.: Das Gerät kann ich leider so nicht öffnen um die Belegung deuten zu können, da es fest verbaut ist.


Vielen DAnk!!!

gznw

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
27.04.2008,
19:37

@ gznw15

dann verrat uns ...

Dann verrat uns, WELCHES Gerät das ist.

Deine seltsame Buchse scheint keine Norm zu sein. Kann man also nix drüber sagen.
Die Bedienungsanleitung oder Serviceanleitung hält evtl weitere Informationen bereit. Oder die Anleitung des MAX-232 Interfaces. Dort sollte doch vermerkt sein, welches Pinchen des MAX232 an welchen Buchsenkontakt kommt?

Oder jemand hat / kennt dein Gerät und hilft dir.
Dazu müssten wir aber auch wissen, WAS FÜR EIN GERÄT.

hws

h w s

27.04.2008,
20:19

@ hws

dann verrat uns ...

» Dann verrat uns, WELCHES Gerät das ist.
»
» Deine seltsame Buchse scheint keine Norm zu sein. Kann man also nix drüber
» sagen.
» Die Bedienungsanleitung oder Serviceanleitung hält evtl weitere
» Informationen bereit. Oder die Anleitung des MAX-232 Interfaces. Dort
» sollte doch vermerkt sein, welches Pinchen des MAX232 an welchen
» Buchsenkontakt kommt?
»
» Oder jemand hat / kennt dein Gerät und hilft dir.
» Dazu müssten wir aber auch wissen, WAS FÜR EIN GERÄT.
»
» hws

Ich habe deine Frage bislang nicht verstanden - könntest du sie mir etwas ausführlicher stellen ?

Hallo!
Ich denke hier habe ich das richtige Forum gefunden.
Ich habe einen Gerät mit einem intergriertem Microcontroller , der nach außen eine serielle Schnittstelle hat. Es gab für dieses Gerät ein Interface, welches ich mir nun mit viel Mühe mit einem MAX232-Chip nachgebaut habe. Nun kann ich theoretisch den Laptop mit dem Gerät verbinden und so mit der Software, die ich glücklicherweise besitze viele Daten auslesen. Leider habe ich keinen Belegungsplan des Anschlußsteckers (Mini DIN8 Buchse am Gerät).
Nun habe ich mal mit meinem Oszillokop jeden Pin des Mini DIN 8 Anschlusses gegen Gerätemasse gemessen. Heraus kam folges:

PIN
1 5V
2 0V (scheint evtl. auf Masse zu liegen)
3 0V (scheint evtl. auf Masse zu liegen)
4 4,4V
5 0V (scheinbar nicht belegt)
6 4,2V
7 0V (scheint evtl. auf Masse zu liegen)
8 0V (scheinbar nicht belegt)

Auf alles Pins außer 5 und 8 liegt ein ganz schwaches Signal an mit einem +100mV Rechteck-Signal ca. 2 bis 3 kurze Signale pro Sekunde. Keine Ahnung, wozu das Signal da ist. Es ändert sich auch nicht.
Ich habe schon seit Tagen nach einer möglichen Norm-Belegung gesucht, aber mehrfach verschiedene Möglichkeiten gefunden.

Kann mir jemand etwas zu der Belegung sagen? Anich brauche ich ja nur Masse, Senden und Empfangen. Aber das kommt ja nicht so ganz hin hier. Ich habe mich leider noch nicht viel mit seriellen Schnittstellen befassen können. Am Senden-Ausgang des Interfaces kommt aber schonmal ein Signal, wenn das Programm geöffnet ist.
Ich würde mich über jede Hilfe freuen!!
Danke..

P.S.: Das Gerät kann ich leider so nicht öffnen um die Belegung deuten zu können, da es fest verbaut ist.


Vielen DAnk!!!

gznw15(R)

27.04.2008,
21:39

@ h w s

dann verrat uns ...

Hallo!
Also es ist eine Endstufe für das Auto. Der Hersteller heißt U.S.Amps und die Endstufe selber heißt USA6000. Es ist aber eine sehr seltene Endstufe von daher denke ich, daß sie hier niemand kennen wird.
Es geht da um den SAT-Anschluß (Fehlerdiagnose und aktuelle Datenausgabe).
Die Belegung am MAX232 habe ich, daher habe ich auch die Anschlüsse am Interface und am PC. Nun muß ich aber das Interface an dem SAT-Anschluß (hat nichts mit Sateliten zu tun) anschließen.
Da es dieses Interface auch nciht zu kaufen gibt und vor 7Jahren auch nur an Händler ausgegeben wurde erhält man leider keine Infos hierüber. In Europa gibt es meines Wissens nur 2 Importeure (einen in England und einen in Deutschland). Der in Deutschland kann mir leider nicht weiterhelfen, da er selber das Gerät nicht hatte. Wie gesagt, es ist ein sehr seltenes Modell und ich ahbe für die ganzen Infos fast 2 Jahre gebraucht bis ich nun mein eigenes Interface habe und eine Behelfssoftware.
Also Informationen vom Hersteller/Importeur/Vertrieb gibt es nicht, da sie kein Interesse daran haben diese Infos herauszugeben. Nun muß ich anhand der Messung an dem Anschluß die mögliche Belegung heruasfinden.
Scheinbar gibt es da noch diese Handshake-Pin.. Naja wie gesagt, ich habe mich mit seriellen Anschlüssen noch nciht viel befassen können.. Ich weiß nur, daß es wohl Steckerbelegungen gibt, bei denen beim Einstecken z.B. jeweils 2 Pins verbunden werden und beide Geräte "wissen", daß sie nun verbunden sind. Jetzt weiß ich leider nicht, wie das ganze zu realisieren ist. Wie gesagt, ich habe 3 Leitungen mit einer Spannung gegen Gerätemasse und 3 Leitungen mit 0V. 2 weitere haben auch 0V, allerdings habe ich da Störungen gemssen, so daß ich denke, daß diese Stecker nicht belegt waren und die anderen evtl. gegen Masse lagen (keine Störung gemessen).

Ich hoffe, daß jemand etwas mit den verschiedenen Pegeln anfangen kann: 5V 4,4V und 4,2V... Es wird sicher einen grund haben, weshalb eine Leitung eine "deutlich" höhere Spannung hat. Außerdem verwirrt mich dieses Taktsignal... Ist das eine Taktung für die Geschwindigkeit bzw. Synchronisation?? Also wie gesagt, ich habe da leider ncit so viel Ahnung von und erhoffe mir hier Hilfe..

Vielen Dank!!
So kurz vor dem Ziel wollte ich nicht aufgeben müssen..

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
27.04.2008,
23:36

@ gznw15

dann verrat uns ...

» Hallo!
» Also es ist eine Endstufe für das Auto. Der Hersteller heißt U.S.Amps und
» die Endstufe selber heißt USA6000. Es ist aber eine sehr seltene Endstufe
» von daher denke ich, daß sie hier niemand kennen wird.
» Es geht da um den SAT-Anschluß (Fehlerdiagnose und aktuelle
» Datenausgabe).
» Die Belegung am MAX232 habe ich, daher habe ich auch die Anschlüsse am
» Interface und am PC. Nun muß ich aber das Interface an dem SAT-Anschluß
» (hat nichts mit Sateliten zu tun) anschließen.
» Da es dieses Interface auch nciht zu kaufen gibt und vor 7Jahren auch nur
» an Händler ausgegeben wurde erhält man leider keine Infos hierüber. In
» Europa gibt es meines Wissens nur 2 Importeure (einen in England und einen
» in Deutschland). Der in Deutschland kann mir leider nicht weiterhelfen, da
» er selber das Gerät nicht hatte. Wie gesagt, es ist ein sehr seltenes
» Modell und ich ahbe für die ganzen Infos fast 2 Jahre gebraucht bis ich
» nun mein eigenes Interface habe und eine Behelfssoftware.
» Also Informationen vom Hersteller/Importeur/Vertrieb gibt es nicht, da sie
» kein Interesse daran haben diese Infos herauszugeben. Nun muß ich anhand
» der Messung an dem Anschluß die mögliche Belegung heruasfinden.
» Scheinbar gibt es da noch diese Handshake-Pin.. Naja wie gesagt, ich habe
» mich mit seriellen Anschlüssen noch nciht viel befassen können.. Ich weiß
» nur, daß es wohl Steckerbelegungen gibt, bei denen beim Einstecken z.B.
» jeweils 2 Pins verbunden werden und beide Geräte "wissen", daß sie nun
» verbunden sind. Jetzt weiß ich leider nicht, wie das ganze zu realisieren
» ist. Wie gesagt, ich habe 3 Leitungen mit einer Spannung gegen Gerätemasse
» und 3 Leitungen mit 0V. 2 weitere haben auch 0V, allerdings habe ich da
» Störungen gemssen, so daß ich denke, daß diese Stecker nicht belegt waren
» und die anderen evtl. gegen Masse lagen (keine Störung gemessen).
»
» Ich hoffe, daß jemand etwas mit den verschiedenen Pegeln anfangen kann: 5V
» 4,4V und 4,2V... Es wird sicher einen grund haben, weshalb eine Leitung
» eine "deutlich" höhere Spannung hat. Außerdem verwirrt mich dieses
» Taktsignal... Ist das eine Taktung für die Geschwindigkeit bzw.
» Synchronisation?? Also wie gesagt, ich habe da leider ncit so viel Ahnung
» von und erhoffe mir hier Hilfe..
»
» Vielen Dank!!
» So kurz vor dem Ziel wollte ich nicht aufgeben müssen..


----
hallo gznw15,

vorsicht, denke nicht dass dies eine Schnittstelle wie RS232 sein soll. Es sieht eher wie eine symetrische Schnttellen-Verbindung aus.
kannst den Verstärker öffnen? und dann die Leiterbahnen verfolgen, insbes. die Massefläche, wieviel von den pins liegen wirklich am GND?
ist eine der Spannungen richtig gemessen? denke, ob eine vielleicht negativ wäre?
kannst mit dem Multimeter auch Frequenzen messen?
>> Eine RS232 hat die Pegel: +12V bis +3V ergibt logisch 0, -12V bis -3V ergibt logisch 1. Gegen GND single (mittig) gepolt.
RS-Trick: Wennst jetzt unter +3V gerätst, dann bist im undefinierten Bereich, aber von der Schnittstellenlogic wird dies bereits als eine logischen 1 interprediert.

grab dich da durch: http://www.usamps.com/links.html

gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

gznw15(R)

27.04.2008,
23:57

@ geralds

dann verrat uns ...

hi!
Also bei usamps bekommt man keine Hilfe mehr. Da habe ich es schon mehrfach probiert. Das Gerät wurde auch in sehr geringer Stückzahl 1 Jahr hergestellt (hab mal was von 50Stück gehört) . Die haben leider kein Interesse daran, zumal die Firma sich vor kurzem stark gewandelt hat. es heißt, daß die geschichte eingestellt wurde wegen geringer Nachfrage und auch keine Hilfe mehr gegeben wird. Desweiteren wäre die Nutzung für Privatpersonen sowieso nie vorgesehen gewesen. der neue Importeur in Deutschland unterstützt nur die neuen Geräte der Marke USAMPS und reagiert auf derartige Anfragen deutlich genervt, da dies die "Aufgabe seines Vorgängers wäre", der aber die Informationen nicht hat. Naja... zurück zum Thema..
Also es ist definitiv kein RS232-Standard, denn ich brauche ja das Interface mit dem MAX232-IC um den Pegel auf TTL-Niveau zu wandeln. Also ich glaube 5V ist da jedenfalls der richtige Pegel. Gemessen habe ich richitg und mit Oszilloskop. Also die Werte sind gegen Gerätemasse alle positiv. Gegen den mittleren Pin waren sie soweit ich mich erinnern kann negativ.
wenn ich die Software starte, dann kann ich auf dem "Sende"-Kabel auch ein Signal sichtabr machen: Ruhelage ca. 5V mit kurzen Signalen, die sich regelmäßig wiederholen. Scheinbar wartet die Software auf eine Antwort.
Öffnen kann ich das Gerät leider nicht so ohne weiteres, da es fest verbaut ist im Auto und es außerdem recht groß ist. Ich müsste einige Kabel kappen, da die Endstufe keine Terminals hat, sondern nur Kabel herausgeführt. Es muß so irgendwie lösbar sein.

So wie ich es mir vorstelle, gibt es da wohl diese "handshake" Geschichte, aber ich weiß es nicht.. Da muß ich noch viel lesen wie das alles von statten geht.. Postive Pegel, Masse,.... Wie gesagt, ich brauche eben Hilfe dabei..

Björn(R)

E-Mail

Dortmund,
28.04.2008,
02:39

@ gznw15

dann verrat uns ...

» Ich hoffe, daß jemand etwas mit den verschiedenen Pegeln anfangen kann: 5V
» 4,4V und 4,2V... Es wird sicher einen grund haben, weshalb eine Leitung
» eine "deutlich" höhere Spannung hat. Außerdem verwirrt mich dieses
» Taktsignal... Ist das eine Taktung für die Geschwindigkeit bzw.
» Synchronisation?? Also wie gesagt, ich habe da leider ncit so viel Ahnung
» von und erhoffe mir hier Hilfe..
»
» Vielen Dank!!
» So kurz vor dem Ziel wollte ich nicht aufgeben müssen..

Hallo,

bei den Anschlüssen mit 4,2 und 4,4V könnte es sich um Eingänge handeln (Daten/Handshaking), die durch Pullup-Widerstände auf 5-V-Potential gehalten werden, so dass auch bei offenem Stecker ein definiertes Potential anliegt. Durch den Innenwiderstand Deines Multimeters bildet sich ein Spannungsteiler, so dass die Spannung auf 4,xV absinkt.

Du könntest versuchen, jeden Pin nacheinander über einen Widerstand von etwa 1..10 kOhm auf Masse bzw. 5V zu legen und dabei die Spannung direkt am Pin messen. Bei Ausgängen sollte die gemessene Spannung nur geringfügig von dem Wert ohne Widerstand (offener Pin) abweichen, bei Eingängen sollte der Wert etwa der über den Widerstand eingeprägten Spannung entsprechen. So ließe sich zumindest eine Unterscheidung in Aus- und Eingang durchführen.

Wenn Du dann z.B. jeweils zwei Ein- und Ausgänge hast, ist von einer Belegung mit TxD/RxD für die Daten und RTS/CTS für das Handshaking auszugehen. Die Unterscheidung zwischen den Ausgängen RxD und CTS (aus Sicht des Rechners sind das Eingänge) bzw. zwischen den Eingängen TxD und RTS könntest Du dann durch Probieren herausfinden, bei falscher Belegung wird keine Kommunikation zustande kommen, bei richtiger hoffentlich doch.

Schöne Grüße,
Björn

gznw15(R)

28.04.2008,
07:23

@ Björn

dann verrat uns ...

Hi!
Jaa, genau auf den Weg habe ich gehofft. Die 5V sind schon merklich höher. Aber ich habe ja 3 Pins mit einer Spannung. Also wird auf dem 5V Pin wohl vom Gerät gesendet..
Wie funktioniert denn die Handshake-Sache genau? Kann es auch nur eine Handshake-Leitung geben? Dann hätte ich RX,TX und Handshake. Kann ich als Signalmasse auch Gerätemasse nehmen, oder kann das auch getrennt sein? Das vereinfacht das Suchen ja enorm.

Björn(R)

E-Mail

Dortmund,
29.04.2008,
02:21

@ gznw15

dann verrat uns ...

» Hi!
» Jaa, genau auf den Weg habe ich gehofft. Die 5V sind schon merklich höher.
» Aber ich habe ja 3 Pins mit einer Spannung. Also wird auf dem 5V Pin wohl
» vom Gerät gesendet..
» Wie funktioniert denn die Handshake-Sache genau? Kann es auch nur eine
» Handshake-Leitung geben? Dann hätte ich RX,TX und Handshake. Kann ich als
» Signalmasse auch Gerätemasse nehmen, oder kann das auch getrennt sein? Das
» vereinfacht das Suchen ja enorm.

Hallo,

das (Hardware-) Handshaking kann unterschiedlich funktionieren, aber oft wird dabei ein Aderpaar RTS/CTS verwendet, mit dem der Rechner dem Gegenüber bzw. umgekehrt jeweils signalisiert, dass er/es bereit ist, Daten zu empfangen.

Es kann aber auch sein, dass tatsächlich nur die Datenleitungen TxD und RxD vorhanden sind und das Handshaking softwaremäßig (über spezielle Byte-Werte) erfolgt. Dann könnte der Pin mit den 5V auch fest auf der Betriebsspannung liegen, um z.B. lediglich das Interface mit Spannung zu versorgen, Pin 4 und 6 wären dann die einzigen Datenleitungen.

Versuch doch zunächst (bei abgeschaltetem Gerät) mit einem Durchgangstester (Multimeter) zu prüfen, welche Pins tatsächlich auf Masse liegen, diese sollten beispielsweise gegenüber dem Gehäuse einen vernachlässigbaren Widerstand haben.

Schönen Gruß,
Björn

gznw15(R)

30.04.2008,
00:28
(editiert von gznw15
am 30.04.2008 um 00:30)


@ Björn

dann verrat uns ...

Hallo!
So, ich glaube, ich habe noch ein anderes Problem:
Also ich habe jetzt mal die Masseleitung gefunden im ausgeschalteten Zustand. Dann habe ich mal die TX-Leitung vom PC aus gesehen am Oszilloskop angeschlossen und dann an allen weiteren 7 Pins mal angeschlossen und das Oszillogramm beobachtet. Bei nur einem Pin blieb das Signal erhalten. Das wird wohl der ncht belegte Pin gewesen sein :-(

Nun gehe ich mla davo aus, daß der Widerstand in der TX-Leitung viel viel zu groß ist und fast kein Strom fließen kann. Darüber bin ich noch garnicht gestolpert als ich das Interface nachgebaut hatte. der ist 475kOhm groß!!! Damit wird man sowieso nicht weit kommen, oder?
Ich habe mir überlegt, so vielleicht die richtige Leitung zu finden und dann das Kabel dort zu befestigen. Anschließend dann alle übrigen 6 Pins mit dem Oszilloskop auf "Antwortsignale" untersuchen..

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
30.04.2008,
09:07

@ gznw15

Druckfehler ?

» 475kOhm groß!!!

Ich hab noch keinen Adapter gesehen, der ein so hochohmigen Widerstand drin hat.

Poste mal die Schaltung oder gib nen Link dazu an.

Ist doch son`n dingen mit nem MAX232?

hws

gznw15(R)

30.04.2008,
13:53

@ hws

Druckfehler ?

Es gibt da keinen Schaltplan. Das Gerät hat ein Bekannter in Amerika und ich wollte das Ding nachbauen, weil es nur ca. 100mal von der Firma gebaut wurde. Er hat mir die Werte durchgegeben. Aber wenn ich drüber nachdenke, sind das ja so geringe Ströme, die da fließen können, da kommt ja kein Signal mehr an. Also, ich werde heute mal einen kleineren Widerstand besorgen und einlöten...

einen schaltplan gibt es nicht.. also schon, ich habe ihn gemacht, aber das hilft ja nicht wirklich weiter in der Fehlersuche :-)

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
30.04.2008,
15:40

@ hws

in welchem Gerät ....

ist dieser 475kOhm Widerstand drin?

» » 475kOhm groß!!!

so wie ichs verstanden habe, in einem Seriell Adapter, der die 5V deines Gerätes auf die Standard Serielle Schnittstelle eines PC's umsetzt. Und diesen Adapter hattest du selbst gebaut?

Und dazu wirst du doch wohl einen Schaltplan haben?
Oder auch nicht - genauso wie für dies ominöse selten gebaute USA Gerät?

Diese Adapter sind üblicherweise mit einem MAX232 IC ausgerüstet. Und dort würde ich keinen 475k Widerstand vermuten.

hws

gznw15(R)

01.05.2008,
12:04

@ hws

in welchem Gerät ....

Hallo!
So, vorab: Datenverbindung hergestellt! Der 475kOhm Widerstand sitzt im Original nicht in der Datenleitung.
Jetzt nutze ich allerdings nur 3 Leitungen (RX,TX und GND).
Kann es sein, daß noch zwei weitere zur Datenflußkontrolle genutzt werden? Ich bekommen nämlich manchmal eine "Overflow"-Meldung und das Programm verabschiedet sich. Also die Frage ist, wenn das mit Datenflußkontrolle läuft und die Pins nicht genutzt werden, kann dann überhaupt eine Kommunikation zustandekommen oder ist das nicht möglich und ich kann somit ausschließen, daß es dies Datenflußkontrolle gibt weil ich ja eine Verbindung bekomme?..! Also in 20%der Fälle kommt "Overflow".


Zu den "ominösen" Geräten:
Die Firma U.S.Amps ist weltweit bekannt und hat zumindest bis vor einiger Zeit ausschließlich per Handarbeit produziert. Daher sind die Geräte recht selten. Das Interface soll es im Originalen nur ca. 100Mal geben, da es auch nur an Händler ausgegeben wurde. Die Endstufe ist wegen ihrer Größe auch nur selten gebaut worden (angeblich 50Stück). Da sie vorwiegend für Wettbewerbszwecke verwendet wird, und man sie modifiieren kann, wurden sicher schon einige Endstufen hiervon verbrannt. Daher findet man von ihr auch eigentlich keine Fotos von ihr im Internet.. (USA6000). Da die Firma sich gewandelt hat und den "Datenausgang" seit einigen Jahren nicht mehr verbaut gibt es hierzu auch keine offizielle Hilfe mehr.
Zu den Interface gibt es kein Original-Schaltplan, da es kein Bausatz ist. Ich habe nur die Beschaltung für den MAX232ACPE, die Fotos von dem Interface und einige Bauteilwerte. Den Rest musste ich mir selber zusammenreimen was auch ein paar Stunden gedauert hat.
Ich wollte das ganze nur mal aufklären, da es scheinbar etwas komisch klingt mit den "ominösen" Geräten.. :-D



Aber ich muß sagen, das Forum hier ist echt toll!!
Gefällt mir gut, vielen Dank!

GZ


hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
01.05.2008,
17:26

@ gznw15

in der Tat ...

» Ich wollte das ganze nur mal aufklären, da es scheinbar etwas komisch
» klingt mit den "ominösen" Geräten.. :-D

Na endlich blick ich durch, auf welche Geräte du dich beziehst. Und sowohl für Verstärker als auch Interface hast du keine Informationen / Schaltplan.

Diese Max232 Adapter sind Standard und gibt es viele Bastelanleitungen zu. Die Schaltung ist eigentlich immer gleich.

» Kann es sein, daß noch zwei weitere zur Datenflußkontrolle genutzt werden?

Ja, üblicherweise RTS / CTS zur Flusskontrolle.
Manchmal auch noch DTR / DSR.

hws

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
02.05.2008,
15:08

@ hws

in der Tat ...

» » Ich wollte das ganze nur mal aufklären, da es scheinbar etwas komisch
» » klingt mit den "ominösen" Geräten.. :-D
»
» Na endlich blick ich durch, auf welche Geräte du dich beziehst. Und sowohl
» für Verstärker als auch Interface hast du keine Informationen /
» Schaltplan.
»
» Diese Max232 Adapter sind Standard und gibt es viele Bastelanleitungen zu.
» Die Schaltung ist eigentlich immer gleich.
»
» » Kann es sein, daß noch zwei weitere zur Datenflußkontrolle genutzt
» werden?
»
» Ja, üblicherweise RTS / CTS zur Flusskontrolle.
» Manchmal auch noch DTR / DSR.
»
» hws


----
hallo,

mir fällt da noch ein:
könnte es nicht eine serielle schnittstelle mit stromschleife sein? RS232 - 20mA Stromschleife?

Funktionsprinzip:
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/upload/20080502145629.doc

Damit wirst kabellängen-unabhängig, was du ja mit dem verstärker brauchst.
der verstärker ist irgendwo eingebaut, die kontrollkonsole sat oben am bedienfeld sichtbar.
wenn du so eine im usa-6000 hast, wäre die adaptierung rel. leicht herauszufinden. nimm einen pull-up ca.5k gegen plus, halte das andere ende auf die steckerpins und messe mit dem osci auf diesen pin auf sende-signale suchend. solltest verkehrt sein, keine sorge, rs232 wird immer "2glatt 3verkehrt strickmuster" verwechselt.
drehst dann eben einfach die pin-verschaltung um, bis du eine saubere übertragung findest. vergiss auch nicht auf die signal-geschwindigkeiten, rx,tx müssen gleich schnell eingestellt werden.
ich denke, in diese richtung geht die verbindung.

viel spass beim basteln.

gruß
gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"