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Voltaikfan

02.04.2008,
16:27
 

Stromwandler funktioniert aber warum? (Elektronik)

Hallo Experten

Für meine Voltaikanlage habe ich mir eine Anzeige zur schnellen Anlagenkontrolle gebastelt. Zeigerinstrument ohne Einheit mit Skala von rot - orange - grün damit ich auf die schnelle sehe ob die Anlage läuft (WR und Zählerkasten ist zu weit weg)

Dazu gehe ich mit der Phase 1mal durch einen alten Rinkkerntrafo aus der Bastelkiste (schätze 230V auf 24V bei 3A) und nutze die induzierte Spannung aud der seinerzeitigen sekundärseite zur Anzeige am Zeigerinstrument.

Damit kommt die Anzeigeeinheit ohne externe Spannungsversorgung aus und die Verkabelung hat sich für mich sehr vereinfacht.

Zuerst wars so dass das Ausgangsignal nicht linear war. Was ich aber nun nicht verstehe wenn ich die nicht benutzte Primärseite des Trafos mit 39kOhm belaste (induzierte Spannung 135V bei 13A) dann wird die Spannung auf der Sekundärseite linear und ist gut nutzbar.
Warum ist das ein Problem wenn die Primärseite ungenutzt am Ringkern herumliegt?

Was außer einem Rinkkerntrafo könnte man noch nehmen
? Das Ding ist halt schon groß. Versuche mit Entstördrosseln haben nix gebracht (zu wenig Windungen oder falsches Kernmaterial vermute ich)

Erklärungen wären toll


C

02.04.2008,
20:14

@ Voltaikfan

Stromwandler funktioniert aber warum?

Conrad
Artikel-Nr.: 415707 - 62
Solltes du nehmen....

» Hallo Experten
»
» Für meine Voltaikanlage habe ich mir eine Anzeige zur schnellen
» Anlagenkontrolle gebastelt. Zeigerinstrument ohne Einheit mit Skala von
» rot - orange - grün damit ich auf die schnelle sehe ob die Anlage läuft
» (WR und Zählerkasten ist zu weit weg)
»
» Dazu gehe ich mit der Phase 1mal durch einen alten Rinkkerntrafo aus der
» Bastelkiste (schätze 230V auf 24V bei 3A) und nutze die induzierte
» Spannung aud der seinerzeitigen sekundärseite zur Anzeige am
» Zeigerinstrument.
»
» Damit kommt die Anzeigeeinheit ohne externe Spannungsversorgung aus und
» die Verkabelung hat sich für mich sehr vereinfacht.
»
» Zuerst wars so dass das Ausgangsignal nicht linear war. Was ich aber nun
» nicht verstehe wenn ich die nicht benutzte Primärseite des Trafos mit
» 39kOhm belaste (induzierte Spannung 135V bei 13A) dann wird die Spannung
» auf der Sekundärseite linear und ist gut nutzbar.
» Warum ist das ein Problem wenn die Primärseite ungenutzt am Ringkern
» herumliegt?
»
» Was außer einem Rinkkerntrafo könnte man noch nehmen
» ? Das Ding ist halt schon groß. Versuche mit Entstördrosseln haben nix
» gebracht (zu wenig Windungen oder falsches Kernmaterial vermute ich)
»
» Erklärungen wären toll
»
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»

x y

02.04.2008,
20:49

@ Voltaikfan

Stromwandler funktioniert aber warum?

» Warum ist das ein Problem wenn die Primärseite ungenutzt am Ringkern
» herumliegt?

Weil man einen Trafo entweder als Stromtrafo, oder als Spannungstrafo betreiben sollte. Dazwischen ist er, wie festgestellt, alles andere als linear.


» Was außer einem Rinkkerntrafo könnte man noch nehmen
» ? Das Ding ist halt schon groß. Versuche mit Entstördrosseln haben nix
» gebracht (zu wenig Windungen oder falsches Kernmaterial vermute ich)

Gleichtaktdrossel geht schon, beide Wicklungen richtig gepolt in Reihe. Der Ferritkern ist allerdings wirklich nicht ideal, richtige Stromwandler verwenden hochpermeable Eisenringbandkerne.


» Erklärungen wären toll

Die Magnetisierungsgleichungen stehen in jedem ordentlichen Buch über Elektromaschinen.

Voltaikfan

02.04.2008,
21:24

@ x y

Stromwandler funktioniert aber warum?

danke für die Erklärungen