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hubert

18.03.2008,
14:11
 

Netzteil Fehlersuche (Elektronik)

Hallo!

ich hab mir das vieldiskutierte Netzteil von Trifolim nachgebaut.
http://www.trifolium.de/netzteil/kap3_2_7.html
Mit folgenden Änderungen: ca 24V Eingangsspannung und ca. 2A max. Strom.
Am Schaltplan hab ich folgendes geändert: Shunt von 0,1 auf 0,22 Ohm erhöht, R12 auf ca. 8k verringert.
R3 auf 2.7k ergibt 15.5V Referenzspannung. Ausserdem hab ich die Anzahl der MOSFET's auf 5 reduziert.
Nun zum Problem: Es funktioniert nicht. Ich kann an P2 drehen wie ich will, Es kommen immer die 24V raus. Ich habe am invertierenden Eingang des rechten OPV's ca 3 V eingestellt, am nichtinvertierenden messe ich 4,2V und am Ausgang (Pin7) liegen immer 14,2V. Die Strombegrenzung scheint zumindest ansatzweise zu funktionieren, wenn ich an P1 zurückdrehe leuchtet die LED. Stärker belasten wollte ich das ganze noch nicht, weil ich noch keine Kühlkörper moniert habe.
hat jemand einen Tip für mich? Mir fällt es nicht sehr leicht die Messergebnisse zu interpretieren.

Danke

jbe

E-Mail

18.03.2008,
17:50

@ hubert

Netzteil Fehlersuche

» Hallo!
»
» ich hab mir das vieldiskutierte Netzteil von Trifolim nachgebaut.
» http://www.trifolium.de/netzteil/kap3_2_7.html
» Mit folgenden Änderungen: ca 24V Eingangsspannung und ca. 2A max. Strom.
» Am Schaltplan hab ich folgendes geändert: Shunt von 0,1 auf 0,22 Ohm
» erhöht, R12 auf ca. 8k verringert.
» R3 auf 2.7k ergibt 15.5V Referenzspannung. Ausserdem hab ich die Anzahl
» der MOSFET's auf 5 reduziert.
» Nun zum Problem: Es funktioniert nicht. Ich kann an P2 drehen wie ich
» will, Es kommen immer die 24V raus. Ich habe am invertierenden Eingang des
» rechten OPV's ca 3 V eingestellt, am nichtinvertierenden messe ich 4,2V und
» am Ausgang (Pin7) liegen immer 14,2V. Die Strombegrenzung scheint zumindest
» ansatzweise zu funktionieren, wenn ich an P1 zurückdrehe leuchtet die LED.
» Stärker belasten wollte ich das ganze noch nicht, weil ich noch keine
» Kühlkörper moniert habe.
» hat jemand einen Tip für mich? Mir fällt es nicht sehr leicht die
» Messergebnisse zu interpretieren.
»
» Danke

Stelle dieses Problem den Herrn Jörg Rehrman.

Ich hätte erst mal garnichts geändert, um zu probieren ob das Neteil überhaupt funktioniert, könnte ja sein das ein Fehler im Schaltplan enthalten ist, deshalb solltest du dich dort mal melden. Ich habe das Buch und konnte damit recht gut einige Dinge für mich ausbeuten. Allerding habe ich dieses Netzteil noch nicht nachgebaut. Das mit dem Shunt geht ohne Probleme, aber das mit der Referenzspannung, die zu ändern könnte schon das Problem sein. Mehr fällt mir nicht ein, dazu müsste ich das Teil mal aufgebaut haben, um Messungen vorzunehmen wie sich die Arbeitpunkte verhalten.

Hartwig

18.03.2008,
19:19

@ hubert

Netzteil Fehlersuche

» Hallo!
»
» ich hab mir das vieldiskutierte Netzteil von Trifolim nachgebaut.
» http://www.trifolium.de/netzteil/kap3_2_7.html
» Mit folgenden Änderungen: ca 24V Eingangsspannung und ca. 2A max. Strom.
» Am Schaltplan hab ich folgendes geändert: Shunt von 0,1 auf 0,22 Ohm
» erhöht, R12 auf ca. 8k verringert.
» R3 auf 2.7k ergibt 15.5V Referenzspannung. Ausserdem hab ich die Anzahl
» der MOSFET's auf 5 reduziert.
» Nun zum Problem: Es funktioniert nicht. Ich kann an P2 drehen wie ich
» will, Es kommen immer die 24V raus. Ich habe am invertierenden Eingang des
» rechten OPV's ca 3 V eingestellt, am nichtinvertierenden messe ich 4,2V und
» am Ausgang (Pin7) liegen immer 14,2V. Die Strombegrenzung scheint zumindest
» ansatzweise zu funktionieren, wenn ich an P1 zurückdrehe leuchtet die LED.
» Stärker belasten wollte ich das ganze noch nicht, weil ich noch keine
» Kühlkörper moniert habe.
» hat jemand einen Tip für mich? Mir fällt es nicht sehr leicht die
» Messergebnisse zu interpretieren.
»
» Danke

Hallo,
Die Referenzspannung zu ändern war keine gute Idee:
1) Damit setzt Du auch die Versorgungsspannung für den OPV und die restliche Elektronik herab und 2) bringst Du damit den 317 u.U. in Gefahr, je nachdem wie hoch Deine Eingangsspannung ist (In der Originalschaltung sind das 51V durch die Z-Diode begrenzt - sinkt die Referenzspannung unter 14V, so fallen Dir >37V am 317 ab, und das kann er nicht ab....
Besser wäre es, das Verhältnis R12/R13 entsprechend zu ändern.
Hartwig

J.R.(R)

E-Mail

18.03.2008,
23:33

@ hubert

Netzteil Fehlersuche

» Es kommen immer die 24V raus. Ich habe am invertierenden Eingang des
» rechten OPV's ca 3 V eingestellt, am nichtinvertierenden messe ich 4,2V und
» am Ausgang (Pin7) liegen immer 14,2V.

Dann ist wohl etwas am bzw. ab MOSFET-Treiber faul. Bei dieser OP-Ausgangsspannung müßten der Treibertransistor und die MOSFETs sperren, die Ausgangsspannung also 0 Volt sein.

Jörg

hubert

19.03.2008,
10:15

@ J.R.

Netzteil Fehlersuche

Hallo!
Danke erstmal für eure Antworten.
Ich habe leider keine andere Wahl, als die Referenzspg abzusenken, weil ich max. 24V Ue (im Trafoleerlauf) zur Verfügung habe. Für den LM317 sehe ich kein Problem, eben weil er "nur" von 24V auf 15,5V runterregelt.

Also an der Basis und am Emitter des MJE340 liegen 14,2V an, am Collector 24V. Bei den MOSFETS liegen an allen Anschlüssen ca. die 24V.
Was sagt mir das? Ich hab noch ein Verständnisproblem wie der MJE die MOSFETs steuert. Die Gates werden ja durch R8 nach Ue gezogen und MJE holt die dann irgendwie runter oder wie? Und welchen Zweck erfüllt eigentlich ZD2 ?

Danke!

J.R.(R)

E-Mail

19.03.2008,
10:35

@ hubert

Netzteil Fehlersuche

» Ich habe leider keine andere Wahl, als die Referenzspg abzusenken, weil
» ich max. 24V Ue (im Trafoleerlauf) zur Verfügung habe. Für den LM317 sehe
» ich kein Problem, eben weil er "nur" von 24V auf 15,5V runterregelt.

Das sollte auch kein Problem sein

» Also an der Basis und am Emitter des MJE340 liegen 14,2V an, am Collector
» 24V. Bei den MOSFETS liegen an allen Anschlüssen ca. die 24V.
» Was sagt mir das?

Dann hast du irgendwo einen Kurzschluß zwischen Ein- und Ausgangsspannung. Wenn an Gate und Source 24 V anliegen, müßten die FETs sperren und am Drain sollte 0V anliegen -> Schaltung und FETs überprüfen.

» Ich hab noch ein Verständnisproblem wie der MJE die
» MOSFETs steuert. Die Gates werden ja durch R8 nach Ue gezogen und MJE holt
» die dann irgendwie runter oder wie?

Genau so. R9 legt die Basis ungefähr auf die Referenzspannung, sofern die Strombegrenzung nicht anspricht. Wenn am rechten OP die Spannung niedriger wird, fließt über R11 ein Emitterstrom, der über den Kollektor abfließt und die Gates nach "unten" zieht (Basisschaltung).

» Und welchen Zweck erfüllt eigentlich
» ZD2 ?

Sie begrenzt die Gatespannung auf 12 V. Bei 24 V Eingangsspannung ist sie aber nicht so nötig.

Jörg

hubert

19.03.2008,
11:16

@ J.R.

Netzteil Fehlersuche

» Dann hast du irgendwo einen Kurzschluß zwischen Ein- und Ausgangsspannung.
» Wenn an Gate und Source 24 V anliegen, müßten die FETs sperren und am Drain
» sollte 0V anliegen -> Schaltung und FETs überprüfen.
»


Jörg => guter Mann! Ich hatte tatsächlich die FET's falsch beschaltet (Source und Drain vertauscht)!
Danke!!

Jetzt noch eine Frage zum max. Strom: reicht es den Shunt zu erhöhen, oder muss auch hier an den Widerständen (R4, R5) gedreht werden?

J.R.(R)

E-Mail

19.03.2008,
14:43

@ hubert

Netzteil Fehlersuche

» Jetzt noch eine Frage zum max. Strom: reicht es den Shunt zu erhöhen,
» oder muss auch hier an den Widerständen (R4, R5) gedreht werden?

Es sollte reichen, den Shunt zu erhöhen. Du mußt aber bedenken, dass die reduzierte Referenzspannung den Maximalstrom zusätzlich proportional herabsetzt. Mit R4 kannst du dann den Feinabgleich vornehmen.
Wegen der niedrigen Eingangsspannung würde ich R10 ganz weglassen und für T2 reicht ein BC547.

Jörg

hubert

19.03.2008,
17:53

@ J.R.

Netzteil Fehlersuche

Dass die sich die reduzierte Referenzspannung auf den max. Strom auswirkt habe ich nicht bedacht. Eine Änderung von R4 wirkt sich ungünstig auf das Regelverhalten aus. Es wird im höheren Strombereich dann sprunghaft. Ich werde einfach den Shunt noch ein wenig erniedrigen.

Danke für die Hilfe!

Hier noch mal die Daten, falls es jemand nachbauen will:
für 24V Ue:
ZD1, ZD2 und R1 können weggelassen werden
R3: 2.7k
Shunt: 0.22 (Imax ca. 1.5A) ev. verringern
R7: 15k
R12: 5.7k
T2 BC547