enton
11.03.2008, 18:34 |
DC-DC Wandler per µ-C (Elektronik) |
Hallo Leute
Ich hab ne Schaltung gefunden, wie man per µ-C ne Ladungspumpe bauen kann.
Da steht aber das die Ladungspumpe nur bis 2,5mA belastbar ist. Hat jemand ne Idee warum das so ist?
Ich versteh es nähmlich nicht so ganz. Da keine Widerstände in der Zuleitung zu den Kondensatoren sind, müssten die sich ja ziemlich schnell aufladen, und mit ner hohen Schaltfrequenz müsste ich ja dann genügend Ladung "pumpen" können,oder?
Wie ist die Belastbarkeit bei einer Ladungspumpe mit dem NE555?
 -- Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen  |
x y
11.03.2008, 18:49
@ enton
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DC-DC Wandler per µ-C |
» keine Widerstände
Ich seh da jede Menge. Willkommen in der Welt der realen Bauelemente. |
Jüwü

Würzburg, 11.03.2008, 23:58
@ enton
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DC-DC Wandler per µ-C |
Und wer nämlich mit "H" schreibt ist dämlich |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 12.03.2008, 08:13
@ enton
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DC-DC Wandler per µ-C |
» Ich hab ne Schaltung gefunden, wie man per µ-C ne Ladungspumpe bauen
» kann.
Und wozu soll das gut sein?
» Da steht aber das die Ladungspumpe nur bis 2,5mA belastbar ist. Hat jemand
» ne Idee warum das so ist?
Der Ausgang kann eben mit nur wenig Strom belastet werden. Seltsame Idee dafuer ein Müüüpeeee einzusetzen.
» Ich versteh es nähmlich nicht so ganz. Da keine Widerstände in der
» Zuleitung zu den Kondensatoren sind, müssten die sich ja ziemlich schnell
» aufladen, und mit ner hohen Schaltfrequenz müsste ich ja dann genügend
» Ladung "pumpen" können,oder?
Nochmals, warum willst Du dafuer ein Müüüüpeeeee einsetzen?
» Wie ist die Belastbarkeit bei einer Ladungspumpe mit dem NE555?
»
Vergleiche doch mal die Ausgangsbelastbarkeit eines LMC555 und die des Müüüüpeeeeee-Ausganges.
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
Harald Wilhelms

12.03.2008, 08:30
@ enton
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DC-DC Wandler per µ-C |
» Hallo Leute
»
» Ich hab ne Schaltung gefunden, wie man per µ-C ne Ladungspumpe bauen
» kann.
Ich denke, der uP wird hier nur als Rechteckgenerator
benutzt. Man kann da auch jeden anderen Rechteckgene-
rator, z.B. aus einfachen Gattern gebaut, benutzen.
» Da steht aber das die Ladungspumpe nur bis 2,5mA belastbar ist. Hat jemand
» ne Idee warum das so ist?
Hauptsächlich weil die Ausgangsbelastung der uP-Ausgänge
begrenzt ist. Vermutlich wurden hier auch nur wenige mA
gebraucht. Dann ist eine solche Schaltung auch i.O. , da
sie mit wenigen Bauelementen auskommt. Wenn Du mehr Strom
brauchst, musst Du einen kräftigeren Oszillator bauen.
» Ich versteh es nähmlich nicht so ganz. Da keine Widerstände in der
» Zuleitung zu den Kondensatoren sind, müssten die sich ja ziemlich schnell
» aufladen,
Du hast den Innenwiderstand des uP vergessen.
» und mit ner hohen Schaltfrequenz müsste ich ja dann genügend
» Ladung "pumpen" können,oder?
Wie hoch ist denn die Frequenz an dem uP-Ausgang?
Sie ergibt sich aus dem geladenen Programm und ist
am Schaltplan nicht zu erkennen.
» Wie ist die Belastbarkeit bei einer Ladungspumpe mit dem NE555?
Theoretisch 200mA geteilt durch den Vervielfachungs-
Faktor. Allerdings ist der 555 nicht besonders gut
geeignet, da er grosse Durchlassverluste an den Aus-
gangstransistoren hat.
Gruss
Harald |
hws

59425 Unna, 12.03.2008, 08:46
@ schaerer
|
darum ... |
» » Ich hab ne Schaltung gefunden, wie man per µ-C ne Ladungspumpe bauen
» » kann.
»
» Und wozu soll das gut sein?
Wenn man in einer vorhandenen µP Schaltung zusätzlich ne höhere Spannung braucht (oder ne negative - bei leichter Modifikation der Schaltung möglich) dann macht man das eben so.
Nur um ne Spannung zu erzeugen nimmt man natürlich keinen µP.
hws |
hws

59425 Unna, 12.03.2008, 08:48
@ enton
|
DC-DC Wandler per µ-C |
» Da steht aber das die Ladungspumpe nur bis 2,5mA belastbar ist. Hat jemand
» ne Idee warum das so ist?
Woher kommt der "Saft" ? (nein, nicht über den gezeichneten Plus-Anschluss!)
Und wieviel kann ein µP Ausgangspinchen denn wohl liefern?
» Wie ist die Belastbarkeit bei einer Ladungspumpe mit dem NE555?
Wieviel kann der Ausgang eines 555 liefern?
hws |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 12.03.2008, 08:54
@ hws
|
darum ... |
» » » Ich hab ne Schaltung gefunden, wie man per µ-C ne Ladungspumpe bauen
» » » kann.
» »
» » Und wozu soll das gut sein?
»
» Wenn man in einer vorhandenen µP Schaltung zusätzlich ne höhere Spannung
» braucht (oder ne negative - bei leichter Modifikation der Schaltung
» möglich) dann macht man das eben so.
Ach so. Ja dann muss man an den Müüüpeeee-Ausgang eine Treiberstufe schalten. Z.B. ein CD4584 und alle 6 Inverter parallelschalten. Mehr zu solchen Tricks hier ausfuehrlich beschrieben:
"Positive und negative Zusatzspannung aus Gleichspannung"
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/vadd2.htm
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
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https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 12.03.2008, 08:56
@ Harald Wilhelms
|
555 |
» Allerdings ist der 555 nicht besonders gut
» geeignet, da er grosse Durchlassverluste an den Aus-
» gangstransistoren hat.
Du meinst jetzt aber nicht die CMOS-Version LMC555 oder TLC555, oder?
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker -- Gruss
Thomas
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https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
Harald Wilhelms

12.03.2008, 09:40
@ schaerer
|
555 |
» » Allerdings ist der 555 nicht besonders gut
» » geeignet, da er grosse Durchlassverluste an den Aus-
» » gangstransistoren hat.
»
» Du meinst jetzt aber nicht die CMOS-Version LMC555 oder TLC555, oder?
Die haben zwar kleinere Restspannung aber dafür auch
nicht so hohe Strombelastbarkeit wie der bipolare 555.
Je nach gewünschten Strom und Höhe der Eingangsspannung
muss man also abwägen, welcher Typ besser geeignet ist.
Sehr deutlich kann man das z.B. auch in diesem Link sehen:
http://www.led-treiber.de/html/getaktete_treiber.html
Gruss
Harald |
enton
12.03.2008, 10:36
@ hws
|
DC-DC Wandler per µ-C |
@ hws. Wollte grad auf Antworten klicken und hab versehentlich auf spam geklickt. Sorry, falls da ne Beschwerdenmail oder sowas kommt.
» Woher kommt der "Saft" ? (nein, nicht über den gezeichneten
» Plus-Anschluss!)
Woher soll der sonst kommen?
» Und wieviel kann ein µP Ausgangspinchen denn wohl liefern?
Da hab ich wohl das Prinzip nicht ganz verstanden. Ich dachte immer, das der µ-C Pin zuerst auf GND liegt und dann beide Kondensatoren geladen werden. Dann wird der µ-C Pin auf Vcc gelegt und somit hat C1 ein doppelt so hohes Potential wie C2=> C1 lädt sich auf C2 um und an C2 liegt nun auch eine höhere Spannung. Somit müsste mein µ-C Pin ja nur die Spannung heben, ohne eine Strom zu liefern. Würde also nicht belastet werden. Wo liegt da mein Denkfehler? -- Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen  |
enton
12.03.2008, 10:36
@ Jüwü
|
DC-DC Wandler per µ-C |
» Und wer nämlich mit "H" schreibt ist dämlich
Damit hab ich mich schon abgefunden -- Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen  |
enton
12.03.2008, 10:39
@ Harald Wilhelms
|
DC-DC Wandler per µ-C |
» Wie hoch ist denn die Frequenz an dem uP-Ausgang?
Mein Atmega läuft mit 16 Mhz. Daran sollte es nicht scheitern. Die kann ich beliebig schnell machen. -- Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen  |
Harald Wilhelms

12.03.2008, 10:48
@ enton
|
DC-DC Wandler per µ-C |
» » Wie hoch ist denn die Frequenz an dem uP-Ausgang?
»
» Mein Atmega läuft mit 16 Mhz. Daran sollte es nicht scheitern. Die kann
» ich beliebig schnell machen.
Nun, die wirst Du aber nict an dem Ausgangspin bekommen.
Ausserdem müssen natürlich auch die Kondensatoren zur
Frequenz passen.
Gruss
Harald |
Harald Wilhelms

12.03.2008, 10:50
@ enton
|
DC-DC Wandler per µ-C |
» @ hws. Wollte grad auf Antworten klicken und hab versehentlich auf spam
» geklickt. Sorry, falls da ne Beschwerdenmail oder sowas kommt.
»
» » Woher kommt der "Saft" ? (nein, nicht über den gezeichneten
» » Plus-Anschluss!)
» Woher soll der sonst kommen?
»
» » Und wieviel kann ein µP Ausgangspinchen denn wohl liefern?
» Da hab ich wohl das Prinzip nicht ganz verstanden. Ich dachte immer, das
» der µ-C Pin zuerst auf GND liegt und dann beide Kondensatoren geladen
» werden. Dann wird der µ-C Pin auf Vcc gelegt und somit hat C1 ein doppelt
» so hohes Potential wie C2=> C1 lädt sich auf C2 um und an C2 liegt nun
» auch eine höhere Spannung. Somit müsste mein µ-C Pin ja nur die Spannung
» heben, ohne eine Strom zu liefern. Würde also nicht belastet werden. Wo
» liegt da mein Denkfehler?
Zum Aufladen eines Kondensators brauchst Du auf jeden
Fall einen Strom. Das perpeteum mobile wurde schon von Leonardo da Vinci als nicht möglich erkannt.
Gruss
Harald |
enton
12.03.2008, 11:01
@ Harald Wilhelms
|
DC-DC Wandler per µ-C |
» Zum Aufladen eines Kondensators brauchst Du auf jeden
» Fall einen Strom. Das perpeteum mobile wurde schon von Leonardo da Vinci
» als nicht möglich erkannt.
Ich hab das so interpretiert, dass beide Kondensatoren von der Spannungsquelle Ub geladen werden. Und der µ-C Pin dann das Potential der nichtgeladenen Kondensatorplatte von C1 von GND auf Vcc hebt. Somit würde dann der geladenen Platte von C1 dann 2*Vcc liegen. Somit würde es vom µ-C Pin aus dann keinen Stromfluss geben, sondern er würde lediglich eine Spannung liefern.
Was stimmt an dieser Überlegung nicht?
Gruß Enton -- Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen  |