dietmar bos

hamminkeln, 04.03.2008, 13:52 |
Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung (Elektronik) |
Hallo!
Vorweg: Nicht sauer sein, wenns hier nicht ganz die richtige Ecke sein sollte, aber ich hoffe, die Frage ist hier ein Treffer .
Auf der Seite Tom's Hardware Guide gibts eine schöne Bauanleitung für den komplett solarversorgten PC:
http://www.tomshardware.com/de/solar-pc-stromsparen,testberichte-239777.html
Das Ding ist schon ganz nett, allerdings schwebt mir eigentlich mehr vor: Ich würde gerne wissen wollen, (daran merkt man die Laienhaftigkeit wahrscheinlich schon ), was brauche ich an Akkus um 2 grosse Panels zu betreiben. Dann sollte das ganze noch so verschaltet sein, dass es einen StromEingang und einen Ausgang hat. Hört sich wiedersinnig an, ich will aber erreichen, das das eine 'fire and forget' Lösung wird, heisst: liefern die Akkus nicht genug Saft, soll der Strom aus der Steckdose kommen. Dies evtl. sogar mit der Option, die Akkus zur Not (wenn's ewig dunkel ist ) auch per Netz laden zu lassen. Das hätte dann quasi den Bonus gleichzeitig als USV tätig zu sein.
Ich vermute mal, das es a) nicht unmöglich schwierig ist und b) es vielleicht sogar schon fertige Lösungen zu dem Problem gibt. Falls ja, würde ich mich über einen entsprechenden Hinweis freuen. Falls nicht, würde sich jemand erbarmen, gerne auch auf Grundlage der in obigem Link verwendeten Komponenten. Oder ist es zu kompiziert?
Am allerliebsten wäre mir 'ne Teileliste samt Plänen, aber so unverschämt danach zu fragen, bin ich nicht .
Kurzum: Ich brauche einen fitten Solarmann!
vielen Dank im voraus und viele Grüße,
Dietmar Bos
(PS: Ein Teil meines Problems bzgl. Solar ist, dass man im Netz natürlich durchweg viel Material findet, aber wirklich rein gar nichts, was den kompletten Weg, vom Panel bis zur Steckdose, geht und das schreckt interessierte Laien natürlich ab. Ich verstehe auch nicht, warum man die Lücke nicht schliesst, aber das ist wieder ein anderes Thema) |
Harald Wilhelms

04.03.2008, 15:10
@ dietmar bos
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Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
» liefern die Akkus nicht genug Saft, soll der Strom aus der Steckdose
» kommen.
Wenn Du eine Steckdose in der Nähe hast, ist der
Anschluss dort die mit Abstand billigste Lösung.
Bis du über Solarpanel so viel Strom gespart hast,
das Du damit Deine Solaranlage bezahlen kannst,
vergehen mindestens zwanzig Jahre.
Gruss
Harald |
x y
04.03.2008, 15:38
@ Harald Wilhelms
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Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
» » liefern die Akkus nicht genug Saft, soll der Strom aus der Steckdose
» » kommen.
»
» Wenn Du eine Steckdose in der Nähe hast, ist der
» Anschluss dort die mit Abstand billigste Lösung.
» Bis du über Solarpanel so viel Strom gespart hast,
» das Du damit Deine Solaranlage bezahlen kannst,
» vergehen mindestens zwanzig Jahre.
Mit Akkus amortisiert sich das nie. |
fatzke
Gladbeck!, 04.03.2008, 15:50
@ x y
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Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
» Mit Akkus amortisiert sich das nie.
klar!
Man stelle sich vor :
Die Energiepreise sind so stark gesteigen das sich selbst für den Privatmann lohnt eine Solaranlage anzuschaffen man ständig wartungsarbeiten vollbringen muss , ständig neue Akkus/solarpanele kauft und sich der ganze Aufwand immernoch lohnt  -- >> Hauptsache Glücklich << |
EschlAir

04.03.2008, 15:55
@ x y
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Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
Was willst du denn mit den Solarzellen machen? Dauerbetrieb oder nur Stromausfall zu überbrücken?
Dauerbetrieb zu Hause nur zum "spielen"...naja...etwas teuer und unsinnig.
Oder willst du mit dem Ganzen irgendwo in die Natur?
->Laptop?
Mich würde eher interessieren, einen Stromausfall um 30sec zu verzögern (Art Powerfail-save). Also angenommen, Netz geht weg so hast du noch 30sec Zeit zum sichern, runterfahren...
Keine Ahnung wie das zu realisieren wäre. Akku wäre kein Problem, doch müsste die Schaltung genug schnell sein um zu überbrücken (also mal nen Haufen Elko's ). Zudem müsste man ja noch in die PC-HW rein, vllt Signalton oder Warnung auf PC geben (Software)... |
dietmar bos

hamminkeln, 04.03.2008, 16:10
@ Harald Wilhelms
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Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
Hallo!
Vielen Dank erstmal für die Antwort.
» Wenn Du eine Steckdose in der Nähe hast, ist der
» Anschluss dort die mit Abstand billigste Lösung.
» Bis du über Solarpanel so viel Strom gespart hast,
» das Du damit Deine Solaranlage bezahlen kannst,
» vergehen mindestens zwanzig Jahre.
» Gruss
» Harald
Der monetäre Aspekt tritt erstmal nach hinten, quasi Finanzinteressenlos . Es geht um die Umsetzbarkeit. Allein die Panels sind schon eine Hammeransage preislich, ist mir bewusst, aber für den 'Spass' dem RWE gedanklich den Finger, den Besagten, zeigen zu können, da würde ich schon einiges investieren
viele Grüße,
Dietmar |
dietmar bos

hamminkeln, 04.03.2008, 16:36
@ EschlAir
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Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
Hallo!
Ok, das ist ein guter Einstieg. Hier die Info:
» Was willst du denn mit den Solarzellen machen? Dauerbetrieb oder nur
» Stromausfall zu überbrücken?
Es geht schon um den Dauerbetrieb. Soviel sei veraten, es würde für mich nicht mit der Verschaltung aufhören, sondern soll das Ganze dann auch noch recht trickreich verbaut werden in ein mobiles (gut, sagen wir 'rollbares') Rack, das dem Nutzer so gut wie keinen Aufstellungsaufwand ausser dem, den Klotz an Ort und Stelle zu verfrachten (z.B. Balkon) anringen würde.
Idealerweise ist die Option, da hast du schon richtig vermutet, bestmöglich relativ hohe Stromverbraucher, Stichwort Multimedia, Spiele-PC unterstützend zu versorgen, also den Strombedarf dort zumindest deutlich zu senken (und das würde es mit Sicherheit tun). Das Ding soll dann aber in der Lage sein bei Betrieb mit nur schwachen Verbrauchern, wie z.B. Notebook, den 27/7 Betrieb allein aufrecht zu erhalten bei sagen wir mal 80W max. um die Box als externe Vollversorgung in diesem Falle nutzen zu können.
Die 30 Sekunden Lösung, sorry, dafür habe ich schon eine kleine 300Watt USB dran, die hängt da schon ewig, schafft ihre anfänglichen 20 minuten zwar nicht mehr, aber 5 min. kriegt die noch hin . Das ist dann wieder für dich die glaube ich viel billigere Lösung. Solch schlappe USVs kriegst du für unter einen Hunni mittlerweile.
» Dauerbetrieb zu Hause nur zum "spielen"...naja...etwas teuer und
» unsinnig.
Da wirds jetzt philosofisch. Ich bin 'homo ludens' aber durch und durch und mir ist das garantiert nicht unsinnig.
Ich sags ganz platt, nenn es durchgeknallt , der Gedanke, mich wenigstens etwas vom Stromversorger lösen zu können der hat was für mich und dafür würde ich auch schon was springen lassen (damit bin ich auch nicht allein). Der Aspekt, einmal tief in die Tasche zu greifen und dafür dann dauerhaft weniger bei der Stromrechnung: Auch das hat was für mich. Am Anfang ist es immer eine Minus-Abrechnung, aber irgendwie muss man auch mal anfangen mit dem Thema.
» Oder willst du mit dem Ganzen irgendwo in die Natur?
» ->Laptop?
Nicht gerade in der NAtur, aber Laptop: Ja. Nur, das Ding sollte dann durchgängig betreibbar sein also 24/7.
» (Art Powerfail-save). Also angenommen, Netz geht weg so hast du noch 30sec
» Zeit zum sichern, runterfahren...
Wenn du da in ne USV investierst, die ein paar Euro teurer ist,d ann hast du sogar USB-Anschluss (früher serielle Schnittstelle), der deinem Rechner signalisiert, dass er nun runterfahren muss. (Die Software ist dann bei den USVs schon dabei.
viele Grüße,
Dietmar |
Harald Wilhelms

04.03.2008, 17:10
@ fatzke
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Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
» » Mit Akkus amortisiert sich das nie.
»
» klar!
» Man stelle sich vor :
»
» Die Energiepreise sind so stark gesteigen das sich selbst für den
» Privatmann lohnt eine Solaranlage anzuschaffen man ständig
» wartungsarbeiten vollbringen muss , ständig neue Akkus/solarpanele kauft
» und sich der ganze Aufwand immernoch lohnt 
Ja, bloss wenn die Strompreise steigen, werden auch die
Solarpanels immer teurer. Man braucht nämlich jede Menge
Strom, um die Dinger erst einmal zu fertigen...
Gruss
Harald |
Harald Wilhelms

04.03.2008, 17:13
@ dietmar bos
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Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
»aber für den 'Spass' dem RWE
» gedanklich den Finger, den Besagten, zeigen zu können, da würde ich schon
» einiges investieren
Vermutlich ist RWE an der Solarzellenfabrik auch mit beteiligt und freut sich über Deinen Auftrag...
Gruss
Harald |
Thomas Z
04.03.2008, 18:21
@ dietmar bos
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Geldfrage Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
» Hammeransage preislich, ist mir bewusst, aber für den 'Spass' dem RWE
» gedanklich den Finger, den Besagten, zeigen zu können, da würde ich schon
» einiges investieren
»
» viele Grüße,
»
» Dietmar
So schmerzlich es ist aber technisch brauchbare Voltaikmodule kommen von BP und Shell
Meine Voltaikanlage rechnet sich dank der Ökoförderung so ca. nach 15 Jahren
würde ich mir nur den Stromzukauf ersparen wären es ca 45 Jahre (bei 20 Jahre Lebensdauer)
Dein 80W Notebook 24/7 versorgt heißt pro Tag ca.1900W und im Jahr 700kWh. Bei den durchaus üblichen Erträgen die viele Anlagen erzeugen benötigst du daher 0,7kW installierte Leistung - damit wirst du so viel erzeugen wie du verbrauchst.
ABER im Sommer hast du zuviel im Winter zu wenig nur die Summenbilanz stimmt du musst einen Wechselrichter kaufen und ins Netz als Ökostrom einspeisen.
Willst du den PC wirklich versorgen kannst im Sommer ein paar Zellen abmontieren oder vermieten für den Winter sollten da ca 2kW = 15m² = 100W bei Nebel installiert sein.
ODER mit Akku zwischenpuffern = 30% Wirkungsgradverlust
realistisch rechnen wir mit 4-5 Euro/Watt ohne Batt. Besser ist du kaufts um das geld eine Buskarte und Energiesparlampen und einen neuen Kühlschrank mit der EfFizienzklasse A |
Dietmar Bos

04.03.2008, 20:35
@ Thomas Z
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Geldfrage Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
Hallo,
das sind ja ganz konkrete Infos. Vielen Dank. Ein paar Fragen ahbe ich aber schon noch dazu.
Aber zunächst, das gilt für den ganzen thread (wobei du da eh nicht der richtige Ansprechpartner zu sein scheinst ) etwas zu der Kosten<>Nutzen Analyse, die hier so oft zu Felde geführt wird. Also, das ganze ist, im Moment noch, zum Spass. as darf ich mir erlauben, da, würden wir alle nur z.B. _vernünftige_ Autos fahren, würden wir alle Lupo 3 Liter fahren (ich fahre tatsächlich Lupo) und _jegliche Diskussion wäre verstummt. Bitte deshalb mal vom Wirtschaftlichkeitsgedanken lösen, das bringt nix, sondern: Was kostet es _wirklich_ komplett ? Ist es machbar?
Ich würde auch ganz andere Argumentationsketten ansetzen, z.B. den ganz pragmatischen, dass ich seit letztem Monat viele Bekannte habe, die ca. 400€ Stromnachzahlung hatten, wohlgemerkt _Nachzahlung_! eben zusätzlich zu den sonst im Jahre auflaufenden Stromkosten), so dass die Beantwortung der Frage, ob man sich dem nicht schleichend... naja, nicht gerade entziehen, so doch wirkungsvoll entgegenwirken kann, durchaus etwas kosten darf. Es ist alles eine Frage des Standpunkts, nicht nur etwas akzeptierbares daraus zu machen, sondern es auf Dauer auch tatsächlich rechnen zu lassen, und sei es auch für Gründe wie der gefühlten höheren Unabhängigkeit. Aber wie gesagt, da wollte ich gar nicht hin .
» So schmerzlich es ist aber technisch brauchbare Voltaikmodule kommen von
» BP und Shell
Da gestehe ich: So 'grün' bin ich gar nicht, wäre mir egal, solange die die beste Lebensdauer und Effizienz besässen.
» Meine Voltaikanlage rechnet sich dank der Ökoförderung so ca. nach 15
» Jahren
» würde ich mir nur den Stromzukauf ersparen wären es ca 45 Jahre (bei 20
» Jahre Lebensdauer)
Es juckt mir in den Fingern, das politische daran ist auch nicht ohne, aber da es hier um Elektronik geht nur: Ich stimme dem,w as du mir sagen willst, zu 
» Dein 80W Notebook 24/7 versorgt heißt pro Tag ca.1900W und im Jahr 700kWh.
» Bei den durchaus üblichen Erträgen die viele Anlagen erzeugen benötigst du
» daher 0,7kW installierte Leistung - damit wirst du so viel erzeugen wie du
» verbrauchst.
Ok, da ist für mich eine Unstimmigkeit drin. Die in der initialen Message gebrachte Internetseite von Toms Hardware bezieht sich auf ein 2-Panel-System a 150 Watt, nach dir dann also nur 0,3kW gesamt. Die betreiben damit aber einen Desktoprechner 24/7. Der ist zugegebenermassen aufs Stromsparen konzipiert, kommt aber in den Spitzen durchaus über die relativ normale Notebook-Leistung von 80W. Das verstehe ich dann nicht.
» ABER im Sommer hast du zuviel im Winter zu wenig nur die Summenbilanz
» stimmt du musst einen Wechselrichter kaufen und ins Netz als Ökostrom
» einspeisen.
Ich gebe zu, Sommer Winter hatte ich noch nicht in Petto. Einspeisen will ich aber nicht, ich will Akkus laden .
» um das geld eine Buskarte und Energiesparlampen und einen neuen
» Kühlschrank mit der EfFizienzklasse A
Neinnein, sowa mache ich auch, aber dieses Ding (ist ein vielleicht ambitioniertes Spassprojekt, ganz klar) ist wirklich gedacht a) autonom zu sein und b) mein multimediales Gewissen die Strombilanz betreffend etwas zu beruhigen .
Ganz konkret: Ich nehme 2 150Watt Panel, hänge X Akkus dran und schaffe damit eine 'ohne NetzStrom'-Leistung von 8 Notebookstunden pro Tag. Realistisch oder nicht? Der ganze Satz, die Panels, die Akkus, die Schaltungen + Verbaumaterial kosten ca. 2000-2500€. Total daneben oder realistisch?
Wenn die Eckdaten passen würden, dann wäre ich nach wie vor noch an der Umsetzung interessiert.
viele Grüße und vielen Dank für die umfangreiche Antwort!
Dietmar |
Thomas Z
04.03.2008, 21:11
@ Dietmar Bos
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Geldfrage Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
» aufs Stromsparen konzipiert, kommt aber in den Spitzen durchaus über die
» relativ normale Notebook-Leistung von 80W. Das verstehe ich dann nicht.
realistisch gesehen und um Kosten zu sparen sollte der mittlere Leistungsbedarf als erstes ermittelt werden.
Module sind alle spezifiziert für 1000W/m² Einstrahlung und die Besten schaffen 15% Wirkungsgrad. Die Angaben gelten aber für 25 Grad Zellentemperatur die nie vorliegen. Die Leistung sinkt je nach verwendeter Technik um 0,3 - 0,5% je!! Grad Celsius
Also bei voller Einstrahlung ist aus einem 150W Panel 100W zu bekommen. (oder im Weltall montieren da ist es schön kalt)
Realistisch aus vielen installierten Anlagen weiß man aus den 8400 Stunden die ein Jahr hat ergeben sich 1000 "Vollgasstunden"
d.h. 1kW installiert ergibt 1000kWh/Jahr
Deine Panele müssen den PC versorgen und in der selben Zeit soviel LAdung aufbringen dass die Akkus voll werden. Wie groß die Akkus sind hängt davon ab wie lange du annimmst dass Nebel und Regen sein kann.
mittlerer Leistungsbedarf z.B, 40W mal 3 Tage Regen = 2880Wh in Akkus speichern + Verluste Ladegerät + Verluste Wandler Akku zum Notebooknetzteil (weil mit 12 V vom Akku kann dein NEtzteil nix anfangen) = ca 400Ah Batterie
Wie schnell nach den 3 Tagen Regen sollen die Akkus wieder voll sein? 3 Tage Sonnenschein? na dann muss in den 3 Tagen Sonnenschein die 400AH Batt. wieder geladen werden.
Bei Wolken können höchstens 10% der installierten Leistung geerntet werden (aber auch nur zu Mittag) |
dietmar bos

hamminkeln, 05.03.2008, 09:12
@ Thomas Z
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Geldfrage Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
Das ist ja mal sehr konkrete Information. Vielen Dank dafür.
Daraus ergibt sich für mich fast schon eine neue Frage. Im Grunde sieht die Rechnung so schlecht aus (wenn ich alle Kommentare richtig interpretiere), dass sich überhaupt nur ein gangbarer Weg ergibt, wenn die Dinger in Masse auf Dächern verbaut werden. Stand-Alone Lösungen sind nicht nur teuer, sondern liefern nicht genug. Heisst, um wirchlich rundum glücklich zu sein, müsste das Ganze schon min. 4 150W Panels berücksichtigen (das wäre mir dann auch, so für nebenbei, erheblich zu teuer). Wobei, den Gedanken an eine 'Unterstützungspipeline', also eine Lösung zwischen regulärem Netz und der 'Black Box', wobei die BlackBox so viel wie möglich genutzt wird, und regulärer Strom halt dann genommen wird, wenn das System selber keinen Strom mehr hergibt, gefällt mir auch gut. Die Frage dabei wäre dann allerdings, wieviel Prozent des Stromverbrauchs dann über die Blackbox abgewickelt werden könnten. Würde ich bei 10% auskommen, dann wäre das Ganze Projekt tatsächlich obsolet. Würde es aber bei Untergrenze 60 % auskommen, also durchschnittliche Versorgung durch das System 60%, die restlichen 40% dann durch Normalstrom, dann würde ich dasn Ganze immer noch interessant finden.
Es wäre eine 'graue Lösung', also eine Mischform. Die Denke zu dem Thema ist meist 'entweder-oder, schwarz oder weiss', aber wenn man beides vereinen könnte, würde ich das auch noch als Vorteil ansehen. Es käne dabei aber wirklich auf den Wirkungsgrad an.
Wobei, wenn ichs mir so überlege, 60 % fände ich im Jahresmittel schon ganz gut.
» Wie schnell nach den 3 Tagen Regen sollen die Akkus wieder voll sein? 3
» Tage Sonnenschein? na dann muss in den 3 Tagen Sonnenschein die 400AH
» Batt. wieder geladen werden.
Siehe oben, das ist mir wieder zu autonom gedacht. Wenn nicht genug Licht da ist, springt eben der NEtzstrom ein. Ich will als Nutzer dieses Systems aber völlig faul sein und mich nicht darum kümmern. Ich will evtl. sehen, ob gerade Solarstrom kommt, oder ob über das Netz bezogen wird, mehr nicht. Wenn die Akkus geladen werden müssen und es ist nicht genug Sonnenlicht da, wird eben Netzstrom genommen.
Es kann auch so sein, das man per Definition sagt, die Akkus laden _nur_ über Licht. Solange die Lichtverhältnisse es nicht hergeben, wird eben Netzstrom bezogen. Also das Ganze kann schon gedanklich flexibel aufgestellt werden.
Sicher, was schlussendlich an Wirkungsgrad rauskommen könnte bin ich mir aber noch nicht. Kannst du dein Rechenmodell auf obige Beispiele erweitern? Das wäre echt nett. Ich kann mit deinen Daten und Zahlen etwas anfangen, aber ne Aussage darüber, ob ich dann bei der noch von mir vorgestellten Lösung bei 60% oder bei 10% ankomme, gelingt mir nicht.
viele Grüße,
Dietmar
PS:
» Bei Wolken können höchstens 10% der installierten Leistung geerntet werden
» (aber auch nur zu Mittag)
Das es so wenig ist, wusste ich z.B. nicht. Bitter. Wäre in dem Beispiel aber eben eine Situation wo schlicht der Netzstrom einspränge. Es ist eben kein 'entweder-oder', sondern ich habe immer den Saft, den ich brauche. Die Frage ist, wo kommt er gerade her  |
Harald Wilhelms

05.03.2008, 09:26
@ dietmar bos
|
Geldfrage Laienfrage - Solarmodul für PC-Versorgung |
» Das ist ja mal sehr konkrete Information. Vielen Dank dafür.
»
» Daraus ergibt sich für mich fast schon eine neue Frage. Im Grunde sieht
» die Rechnung so schlecht aus (wenn ich alle Kommentare richtig
» interpretiere), dass sich überhaupt nur ein gangbarer Weg ergibt, wenn die
» Dinger in Masse auf Dächern verbaut werden.
Selbst das ist nicht sinnvoll. Amortisieren kann sich
das nur, weil es von allen Bürgern über den Strompreis
gesponsert wird. Sinnvoll sind solche Solarkraftwerke
eigentlich nur in der Sahara oder bestenfalls in Süd-
spanien.
Gruss
Harald |
hws

59425 Unna, 05.03.2008, 10:24
@ fatzke
|
da würde vorher die Wirtschaft zusammenbrechen ... |
» Die Energiepreise sind so stark gesteigen
Und die Herstellung von Solaranlagen kostet auch Energie, dass solche Anlagen unerschwinglich werden....
hws |
fatzke
Gladbeck!, 05.03.2008, 12:45
@ hws
|
da würde vorher die Wirtschaft zusammenbrechen ... |
» » Die Energiepreise sind so stark gesteigen
»
» Und die Herstellung von Solaranlagen kostet auch Energie, dass solche
» Anlagen unerschwinglich werden....
»
» hws
Meine Güte!
Das muss man doch nicht so ernst nehmen
Nur weil ich was schreibe heißt es doch nicht gleich das es 100 % richtig ist  -- >> Hauptsache Glücklich << |