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enton(R)

03.03.2008,
11:05
 

Primärgetaktete Schaltregler (Elektronik)

Hallo Leute

Ich hab neulich mal gehört, das man PC Netzteile nicht im Leerlauf betreiben darf.

Aber eigentlich sind primärgetaktete Schaltregler doch Leerlauffest, oder?
Dann dürfte es ja auch keinen minimalstrom geben, wie bei sekundärgetakteten Netzteilen. Oder sehe ich das falch?

Gruß enton

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

03.03.2008,
11:41

@ enton

Primärgetaktete Schaltregler

» Hallo Leute
»
» Ich hab neulich mal gehört, das man PC Netzteile nicht im Leerlauf
» betreiben darf.
»
» Aber eigentlich sind primärgetaktete Schaltregler doch Leerlauffest,
» oder?
» Dann dürfte es ja auch keinen minimalstrom geben, wie bei
» sekundärgetakteten Netzteilen. Oder sehe ich das falch?

Eigentlich sind sie nicht leerlauffest. Allerdings hat
es deshalb in der Anfangszeit zu viele Ausfälle gegeben.
Dehalb wurde die Leerlauffestigkeit sozusagen nachträglich
reinkonstruiert. Man muss bei sehr geringen Belastungen
aber mit Problemen, wie ungewöhnliche Geräusche oder
abweichenden Spannungen leben. D.H. man sollte den Leer-
laufbetrieb auf möglichst kurze Zeiten beschränken.
Gruss
Harald

J.R.(R)

E-Mail

03.03.2008,
18:07

@ enton

Primärgetaktete Schaltregler

Hallo,

» Ich hab neulich mal gehört, das man PC Netzteile nicht im Leerlauf
» betreiben darf.

Du darfst schon, aber die Frage ist, ob es überhaupt funktioniert. Bei den meisten PC-Netzteilen reicht die interne Grundlast für den Leerlaufbetrieb aus. Allerdings können bei PC-untypischer Lastverteilung einzelne Ausgangsspannungen zu hoch werden und die Schutzschaltung schaltet ab. Mehr passiert aber nicht.

» Aber eigentlich sind primärgetaktete Schaltregler doch Leerlauffest,
» oder?

Diese Behauptung stammt aus der Anfangszeit der Schaltnetzteile, als diese i.d.R. als einfache selbstschwingende Sperrschwinger mit nicht besonders schnellen bipolaren Schalttransistoren ausgeführt waren. Bei geringer Last verkürzt sich da nicht nur die Fluß- sondern auch die Sperrzeit, was zu einem erheblichen Anstieg der Schaltfrequenz führt. Das führt wiederum zu hohen Schaltverlusten und u.U. zur Überhitzung des Schalttransistors.

» Dann dürfte es ja auch keinen minimalstrom geben, wie bei
» sekundärgetakteten Netzteilen. Oder sehe ich das falch?

Bei sekundär getakteten Netzteilen ist der Leerlauf weitaus unproblematischer.

Jörg

enton(R)

03.03.2008,
19:46

@ J.R.

Primärgetaktete Schaltregler

Danke euch

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(