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Val

01.03.2008,
21:23
 

LC-Messgerät (Elektronik)

Hallo

Ich habe vor mir ein LC-Messgerät http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/lcmeter/lcmeter.htm
zubauen, verstehe aber ein paar Formeln nicht! Wie kommt man auf die Formel C=f2^2/(f1^2-f2^2)*1,02nF und muss die Kapazität unbedingt 1,02nF sein oder kann ich meine 4,7nF 2% nehmen?
Außerdem weiß ich nicht, warum die Formel Cx=[f1^2/f2^2-1]*C anders als die Erste ist? Wenn man den Bruch der Ersten Formel umkehrt, kommt man auf die zweite Formel, aber wieso sollte man das tun?

Wenn mir das jemand erklären könnte, wäre ich ihm sehr Dankbar.

Jüwü(R)

E-Mail

Würzburg,
01.03.2008,
23:18

@ Val

deutlicher erklären

» Hallo
»
» Ich habe vor mir ein LC-Messgerät
» http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/lcmeter/lcmeter.htm
» zubauen, verstehe aber ein paar Formeln nicht! Wie kommt man auf die
» Formel C=f2^2/(f1^2-f2^2)*1,02nF und muss die Kapazität unbedingt 1,02nF
» sein oder kann ich meine 4,7nF 2% nehmen?
» Außerdem weiß ich nicht, warum die Formel Cx=[f1^2/f2^2-1]*C anders als
» die Erste ist? Wenn man den Bruch der Ersten Formel umkehrt, kommt man auf
» die zweite Formel, aber wieso sollte man das tun?
»
» Wenn mir das jemand erklären könnte, wäre ich ihm sehr Dankbar.

Val

02.03.2008,
13:05

@ Jüwü

deutlicher erklären

Hallo

Ich habe vor mir ein LC-Messgerät, wie auf dieser Seite http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/lcmeter/lcmeter.htm
zubauen, und würde gerne wissen, wie man auf folgende Formeln kommt: C=f2^2/(f1^2-f2^2)*1,02nF, ist es nicht besser nur 1nF zu nehmen, weil man dann C einfacher mit einem µC ausrechnen kann!
Und müsste die Formel Cx=[f1^2/f2^2-1]*C nicht gleich der Ersten sein? Wenn ich dass richtig verstehe, wird C (Kalibrierkondensator),deren Wert durch die 1,02nF genau bekannt ist, zu Cx, deren Größe unbekannt ist, dazu geschaltet. Also sowie 1,02nF zu C dazu geschaltet wurde!
Wenn man den Bruch der Ersten Formel umkehrt, kommt man auf die zweite Formel, aber wieso sollte man das tun?

Wie man auf diese Formel kommt, weiß ich.
Der induktive und kapazitive Blindwiderstand sind bei einem Schwingkreis gleich groß und werden gleichgesetzt.
2*pi*f*L=1/2*pi*f*C | *f
2*pi*f^2*L=1/2*pi*C | /2*pi*L
f^2=1/2^2*pi^2*L*C | sqrt
f=1/2*pi*sqrt(L*C)

Vielleicht ist hier jemand in der Mathematik stark genug, um mir die anderen Formeln auf ähnliche Weise zu erklären?

Danke im Voraus.

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
02.03.2008,
15:53

@ Val

LC-Messgerät

» und muss die Kapazität unbedingt 1,02nF

ja, aber das (und Erklärung dazu) steht auch in der Bauanleitung.

Wenn du ein Metermass hast, dass 4m lang ist, kannst du damit auch nicht vernünftig messen. (du misst immer 4 mal so viel)

» .. die zweite Formel, aber wieso sollte man das tun?

man rechnet Formeln um, damit sie "handlicher" werden. Oder dass der gesuchte Wert links allein vor dem Gleichheitszeichen steht.

Ich hab mir jetzt nicht die Mühe gemacht, ob die wirklich gleich sind, habe aber auch keinen Anlass daran zu zweifeln.

hws

ElektroNick

02.03.2008,
18:21

@ Val

LC-Messgerät

Hallo


Ich kann dir deine Fragen leider auch nicht beantworten, möchte aber wissen warum du dir dieses Messgerät selbst basteln möchtest.
Nur aus dem Grund mal selbst ein Messgerät zu bauen, aus kostengründen, oder was sonst?

Selbstgebaute Messgeräte sind meist sehr ungenau und stecken voller Kinderkrankheiten - vor allem wenn es sich dabei um so sensible Messwerte wie L und C handelt.

Ich weis ja nicht was du dann mit dem fertigen Selbstbau-Messgerät vor hast.
Solltest du damit ernsthaft Messen wollen, kann ich dir folgendes Fertiggerät empfehlen:

Das "LCR40" von "Peak Atlas".

Gibt es bei RS-Components und ich glaube auch bei ELV. Kostet etwa 100 Euronen. Habe es schon lange und bin sehr zufrieden damit.


lg, Nick




Val

03.03.2008,
00:22

@ ElektroNick

LC-Messgerät

» möchte aber
» wissen warum du dir dieses Messgerät selbst basteln möchtest.
» Nur aus dem Grund mal selbst ein Messgerät zu bauen, aus kostengründen,
» oder was sonst?

Genau aus diesen beiden Gründen. Will mich auch mit AVR-µC beschäftigen. Werde auch statt den PIC-µC den ATmega16 nehmen. Deswegen muss ich möglichst alles bei diesem Projekt verstehen.

» Selbstgebaute Messgeräte sind meist sehr ungenau und stecken voller
» Kinderkrankheiten - vor allem wenn es sich dabei um so sensible Messwerte
» wie L und C handelt.

Der Fehler ist für mich Okay.

» Ich weis ja nicht was du dann mit dem fertigen Selbstbau-Messgerät vor
» hast.

Ich will nur die Induktivität der Spule eines Schaltreglers ungefähr bestimmen können.


Ich danke dir trotzdem für deine Antwort und deinen Tipp.

MfG

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

03.03.2008,
08:36
(editiert von Harald Wilhelms
am 03.03.2008 um 08:58)


@ Val

LC-Messgerät

» Ich will nur die Induktivität der Spule eines Schaltreglers ungefähr
» bestimmen können.

Gerade da ist es besonders wichtig, das die Messfrequenz
der späteren Arbeitsfrequenz entspricht und auch die
Gleichstromvormagnetisierung (editiert) den späteren
Verhältnissen entspricht.
Gruss
Harald

x y

03.03.2008,
08:46

@ Harald Wilhelms

LC-Messgerät

» » Ich will nur die Induktivität der Spule eines Schaltreglers ungefähr
» » bestimmen können.
»
» Gerade da ist es besonders wichtig, das die Messfrequenz
» der späteren Arbeitsfrequenz entspricht und auch die
» Gleichspannungsvormagnetisierung den späteren Verhältnissen
» entspricht.

ACK, aber Gleich*strom*vormagnetisierung.

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

03.03.2008,
08:56

@ x y

LC-Messgerät

» » » Ich will nur die Induktivität der Spule eines Schaltreglers ungefähr
» » » bestimmen können.
» »
» » Gerade da ist es besonders wichtig, das die Messfrequenz
» » der späteren Arbeitsfrequenz entspricht und auch die
» » Gleichspannungsvormagnetisierung den späteren Verhältnissen
» » entspricht.
»
» ACK, aber Gleich*strom*vormagnetisierung.

Du hast natürlich recht. Ich werde das Ursprungsposting
editieren.
Gruss
Harald

GerhardW(R)

E-Mail

Wien,
03.03.2008,
10:56
(editiert von GerhardW
am 03.03.2008 um 11:14)


@ Val

LC-Messgerät

» Hallo
»
» Ich habe vor mir ein LC-Messgerät
» http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/lcmeter/lcmeter.htm
» zubauen, verstehe aber ein paar Formeln nicht! Wie kommt man auf die
» Formel C=f2^2/(f1^2-f2^2)*1,02nF und muss die Kapazität unbedingt 1,02nF
» sein oder kann ich meine 4,7nF 2% nehmen?
» Außerdem weiß ich nicht, warum die Formel Cx=[f1^2/f2^2-1]*C anders als
» die Erste ist? Wenn man den Bruch der Ersten Formel umkehrt, kommt man auf
» die zweite Formel, aber wieso sollte man das tun?
»
» Wenn mir das jemand erklären könnte, wäre ich ihm sehr Dankbar.

Hallo Val,

schau dir einmal dieses Project an. http://www.mikrocontroller.net/topic/60797
Ist nach dem selben Prinzip aufgebaut und verwendet den ATMEGA8. Da du dich sowieso mit den AVR µC's beschäftigen möchtest, wäre das ein guter Einstieg. Der Vorteil dieser Schaltung ist auch, daß du nicht unbedingt einen 1,02nF Kondensator brauchst, sondern den Wert den du hast über ein Menü als Refernzkondensator einstellen kannst. Der Kondensator sollte aber in diesem Bereich sein da damit der Messbereich bestimmt wird.

lg
Gerhard

--
There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't.

Val

03.03.2008,
22:30

@ GerhardW

LC-Messgerät

Super, Danke euch allen.

Dann werde ich mal die nächsten Tage versuchen das Programm nach zu vollziehen und meinen Bedingungen anpassen.

Mit freundlichen Grüßen