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michael6161

E-Mail

25.02.2008,
21:48
 

Ladestrom Kondensator (Elektronik)

Hallo,
habe das unten im Bild angegebene Netzwerk. Kann ich den Widersttand R2 vernachlässigen? Und die bekannte Formel
u=uq*1-e^t/(r*c).
Oder Fall a:
R1 >> R2
oder Fall b:
R1<=R2
oder Fall c:
R1 << R2
Im welchen fall kann ich die obere Formel benutzen?Und wie müsste ich im Fall b rechnen.
Vielen Dank für eure Hilfe.
Micha



enton(R)

25.02.2008,
22:10

@ michael6161

Ladestrom Kondensator

Du kannst R2 nur Vernachlässigen, wenn er sehr groß ist, am besten unendlich.

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(

enton(R)

26.02.2008,
08:11

@ michael6161

Ladestrom Kondensator

Ich würde aus der Spannungsquelle, R1 & R2 eine thevenin Ersatzschaltung machen. Mit Uthevenin und Rthevenin kannst du dann die bekannte Formel anwenden.
Falls du zu viel Zeit hast kannst dir natürlich auch ne neue Differentialgleichung aufstellen:-)

Gruß Enton

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
26.02.2008,
08:14

@ michael6161

nur wenn R2 sehr gross ist ...

Stell dir vor, R1 ist gleich gross wie R2. (Dann ist der Rest einfacher zu rechnen, geht natürlich auch, wenn die zwar unterschiedlich sind, aber gleiche Grössenordnung)

Wie würde dann die Spannung am Kondensator nach genügend langer Zeit aussehen?

Lass erstmal den Konsensator weg, dann hast du einen Spannungsteiler aus R1 / R2. Bei R1=R2 liegt dann die halbe Spannung. Auf diese Spannung wird sich also auch der Kondensator aufladen. Da eine Kondensatoraufladung immer nach einer e-Funktion verläuft, werden wir also sowas wie:
u=uq/2 * [1-e^t/(x)). bekommen

Die eckigen Klammern hab ich mal ergänzt, damit deine angegebene Formel richtig ist (Punktrechnung vor Strichrechnung gabs mal im 4. Schuljahr)
u=uq*[1-e^t/(r*c))

hws.