Steffen_Becker
11.02.2008, 07:25 |
Füllstandssensor (Elektronik) |
Hallo, ich bin auf der Suche nach einem Füllstandssensor, der mir den Füllstand einer Flüssigkeit ausgibt. Mein erster Ansatz war es, einen Schwimmer in die Flasche zu setzen und das ganze mit einem kapazitiven Näherungsschalter zu lösen. Jetzt ergeben sich daraus jedoch noch einige Fragen, bzw. Probleme:
1. Muss ich dafür sorgen, dass der Schwimmer immer direkt unter dem Sensor sitzt (Man stelle sich eine Flasche vor, im Hals sitzt der Sensor, da die Fläche unter dem Hals größer ist, wird der Schimmer hin und her "schwimmen", somit verschwindet er aus dem Blickefeld des Sensors).
2. Ich benötige mehrere Stufen, also nicht nur voll und leer, sondern Zwischenzustände, 3/4 voll, 1/2 voll, 1/4 voll, so etwas in der Art. Das bekomme ich doch mit einem Näherungsschalter nicht hin oder? |
hws

59425 Unna, 11.02.2008, 08:42
@ Steffen_Becker
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magnetisch ... |
ein Röhrchen hat mehrere Magnetsensoren und auf diesem Röhrchen befndet sich en Schwimmer mit Magnet.
Andere Möglichkeiten:
Ultraschall
IR
Vibrationssensoren (die in der Luft nicht so belastet werden wie in nem Medium)
Gibts alles zu kaufen. Oder halt nachbasteln.
hws |
Steffen_Becker
11.02.2008, 09:28
@ hws
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magnetisch ... |
» ein Röhrchen hat mehrere Magnetsensoren und auf diesem Röhrchen befndet
» sich en Schwimmer mit Magnet.
»
» Andere Möglichkeiten:
» Ultraschall
» IR
» Vibrationssensoren (die in der Luft nicht so belastet werden wie in nem
» Medium)
»
» Gibts alles zu kaufen. Oder halt nachbasteln.
»
» hws
Magnetisch ist eher schlecht, der benötigt ja einen metallischen Schwimmer, meine Flüssigkeit ist jedoch Methanol, das kommt nicht soooo gut.
Aber ich werde mir mal die anderen Möglichkeiten anschauen. Vielen Dank! |
Harald Wilhelms

11.02.2008, 10:37 (editiert von Harald Wilhelms am 11.02.2008 um 10:38)
@ Steffen_Becker
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magnetisch ... |
» Magnetisch ist eher schlecht, der benötigt ja einen metallischen
» Schwimmer,
Wie kommst Du denn da drauf? Ich würde da eher Kunststoff
nehmen.
» meine Flüssigkeit ist jedoch Methanol, das kommt nicht soooo gut.
Die einfachste Lösung wäre eine Art Donut aus Styropor,
in der ein kleiner Stabmagnet eingeklebt wird. Ich weiss
aber nicht, ob Styropor von Methanol angegriffen wird.
Du müsstest Dich also nach geeigneten Kunststoffen
erkundigen.
» Aber ich werde mir mal die anderen Möglichkeiten anschauen.
In den DSE-FAQ findest Du da auch noch verschiedene
Möglichkeiten. Du musst natürlich daran denken, das das
ganze auch Explosionsgeschützt ist. Für eine kommerzielle
Anlage ist dann sicher nur eine Fertiglösung zulässig.
Gruss
Harald |
Guest
11.02.2008, 12:34
@ Harald Wilhelms
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Gewicht? |
Sowas liese sich doch sicher auch über das Gewicht des Behälters berechnen. Wenn es nur eine Flasche ist, ginge das ja noch, wenn es größer wird, ist es natürlich etwas ungeschickt... |
Sven W.
11.02.2008, 16:12
@ Guest
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mal ein anderer Ansatz |
Wie sieht es denn mit einem Drucksensor aus. Der wird auf dem Behälterboden platziert und misst den dortigen Druck den die Flüssigkeit ausübt. Du solltest dann aber zwei Sensoren benutzen, um dann auch den Umgebungsluftdruck zu ermitteln. Wenn du dann die Werte der Sensoren in ein PIC gibst, kannst du über eine Vergleichertabelle (in der die Behältergeometrie gespeichert ist), die Differenz der Sensoren und der Angabe der Flüssigkeitsdichte den Füllstand auch fast Analog bekommen. Solltest du Angst haben, dass die Flüssigkeit den Sensor angreifen kann, dann kannst du den Sensor auch ausserhalb des Behälters anbringen und diesen mit dem Behälterboden über einen leeren Schlauch verbinden(Druck setzt sich in jeder Richtung fort und somit auch in der Luft im Schlauch).
Die Möglichkeit der Dichteeingabe und des Vergleichssensors ist nicht zwingend erforderlich, da kann man den PIC auch mit festen Werten Rechnen lassen. Ich würde das trotzdem einbauen, einfach nur um flexibel auf einen evtl. Wechsel des Mediums oder der äusseren Bedingungen reagieren zu können. |
hws

59425 Unna, 12.02.2008, 08:18 (editiert von hws am 12.02.2008 um 08:20)
@ Steffen_Becker
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was ist problematisch ? |
» Magnetisch ist eher schlecht, der benötigt ja einen metallischen
» Schwimmer, meine Flüssigkeit ist jedoch Methanol, das kommt nicht soooo
» gut.
So wirds in vielen (professionellen, käuflichen) Applikationen gemacht.
Der Schwimmer muss auch nicht komplett metallisch sein, ein Magnet im Inneren genügt.
Auch für agressive Medien gibts sowas in Edelstahlausführung, in Teflon usw.
Andere Möglichkeiten erwähnte ich schon, in den anderen Beiträgen wurden ebenfalls noch weitere Ansätze erwähnt.
Wo liegt jetzt das Problem bzw welches Detail kann noch nicht gelöst werden?
Gibts da noch Nebenbedingungen, die du uns nicht verraten hast? (Darfs evtl nicht mehr als 5 Euro kosten incl. Mechanik)
hws |
Steffen_Becker
12.02.2008, 09:00
@ hws
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was ist problematisch ? |
» » Magnetisch ist eher schlecht, der benötigt ja einen metallischen
» » Schwimmer, meine Flüssigkeit ist jedoch Methanol, das kommt nicht soooo
» » gut.
»
» So wirds in vielen (professionellen, käuflichen) Applikationen gemacht.
»
» Der Schwimmer muss auch nicht komplett metallisch sein, ein Magnet im
» Inneren genügt.
»
» Auch für agressive Medien gibts sowas in Edelstahlausführung, in Teflon
» usw.
»
» Andere Möglichkeiten erwähnte ich schon, in den anderen Beiträgen wurden
» ebenfalls noch weitere Ansätze erwähnt.
»
» Wo liegt jetzt das Problem bzw welches Detail kann noch nicht gelöst
» werden?
»
» Gibts da noch Nebenbedingungen, die du uns nicht verraten hast? (Darfs
» evtl nicht mehr als 5 Euro kosten incl. Mechanik)
»
» hws
Nein, Kosten sind im Moment noch nicht so wichtig, ist noch Prototyping. Das Problem sehe ich halt eher in den mehreren Schaltpunkten, die ich benötige. Aber die Idee mit den Drucksensoren hatte ich auch schon, zumal ich da ein analoges Signal herausbekomme, welches ich dann leicht weiterverarbeiten könnte! |
Harald Wilhelms

12.02.2008, 09:37
@ Steffen_Becker
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was ist problematisch ? |
» » Der Schwimmer muss auch nicht komplett metallisch sein, ein Magnet im
» » Inneren genügt.
» Das Problem sehe ich halt eher in den mehreren Schaltpunkten, die ich
» benötige.
Das lässt sich leicht mit mehreren Reedkontakten
im Rohr lösen.
Gruss
Harald |
Steffen_Becker
12.02.2008, 15:34
@ Steffen_Becker
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Füllstandssensor |
» Hallo, ich bin auf der Suche nach einem Füllstandssensor, der mir den
» Füllstand einer Flüssigkeit ausgibt. Mein erster Ansatz war es, einen
» Schwimmer in die Flasche zu setzen und das ganze mit einem kapazitiven
» Näherungsschalter zu lösen. Jetzt ergeben sich daraus jedoch noch einige
» Fragen, bzw. Probleme:
»
» 1. Muss ich dafür sorgen, dass der Schwimmer immer direkt unter dem Sensor
» sitzt (Man stelle sich eine Flasche vor, im Hals sitzt der Sensor, da die
» Fläche unter dem Hals größer ist, wird der Schimmer hin und her
» "schwimmen", somit verschwindet er aus dem Blickefeld des Sensors).
»
» 2. Ich benötige mehrere Stufen, also nicht nur voll und leer, sondern
» Zwischenzustände, 3/4 voll, 1/2 voll, 1/4 voll, so etwas in der Art. Das
» bekomme ich doch mit einem Näherungsschalter nicht hin oder?
Geht das Ganze eigentlich auch in der Form einer Lichtschranke? LED auf die eine Seite des Tanks PD auf die andere Seite und Feuer?
Wie sieht es denn da mit dem Fremdlicht (Sonne, Lampe, etc) aus? |
Harald Wilhelms

12.02.2008, 16:04 (editiert von Harald Wilhelms am 12.02.2008 um 16:04)
@ Steffen_Becker
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Füllstandssensor |
» Hallo, ich bin auf der Suche nach einem Füllstandssensor, geht das Ganze eigentlich auch in der Form einer Lichtschranke?
Bei einem durchsichtigen Medium?
» LED auf die eine Seite des Tanks PD auf die andere Seite und Feuer?
Willst Du Dein Methanol verbrennen?
» Wie sieht es denn da mit dem Fremdlicht (Sonne, Lampe, etc) aus?
Das muss natürlich abgeschirmt werden.
Gruss
Harald |