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Michl

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06.02.2008,
23:25
 

Lötstation (Elektronik)

Hallo!
Ich möchte mir eine neue Lötstation zulegen. Bisher hatte ich eine ERSA Analog 60, mit der ich eigentlich immer ganz zufrieden war. Jetzt hätte ich gern eine digitale Station.
Kann mir jemand Empfehlungen geben? Ist Weller wirklich besser als Ersa oder ist das mehr Geschmacksache?
Welche Spitzen sind die besten? Worauf muss ich sonst achten?
Ich würde zur Ersa RDS 80 tendieren. Erfahrungen?

Ach ja, Einsatzgebiet sind in erster Linie Reparaturen von Elektronikplatinen, sozusagen "von grob bis fein" (SMD fast nie bzw. nur ganz selten)
Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wäre mir wichtig, also nicht unbedingt Billigschrott, aber auch nicht superteuer.

Ja, ich habe die Suchfunktion des Forums zu diesem Thema bemüht, jedoch nur ältere Beiträge gefunden.

Ich hoffe auf zahlreiche informative Antworten.
Michl

enton(R)

07.02.2008,
08:15

@ Michl

Lötstation

Ich hab die RDS 80 zuhause. Arbeite in der Uni aber mit der analog 60. Das schenkt sich nichts.
Der Vorteil bei der RDS 80 ist halt, das du immer die Temperatur genau siehst(beim Aufheizen heizt sie z.B. immer ca. 30 Grad zu hoch, und kühlt sich dann erst auf die eingestellte temperatur ab usw.).
Das siehst du bei der analogen halt nicht.
Dafür ist es bei der analogen bequemer die temperatur einzustellen. Du musst einfach nur am Rädchen drehen.
Bei der Digitalen hast du 3 frei einstellbare Temperaturen, von denen aus musst du dann per Knopfdruck in einer oder Zehnerschritten die gewünschte Temperatur einstellen.
Das wird dir dann irgendwan mal zu blöd und du lötest im Normalfall nur mit deinen drei fest eingestellten Temperaturen.
Wenn die analog 60 noch funktioniert, würd ich die auf jeden Fall behalten.
Falls sie jedoch kaputt ist, ist die RDS 80 natürlich auch ne feine Sache.

Gruß Enton

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(

ElektroNick

07.02.2008,
08:41

@ Michl

Lötstation

Habe auch seit langem die Analog 80 und bin damit sehr zufrieden !

Früher hatte ich eine 60W-Lötstation von ERSA, ich glaub die hieß MS6000 oder so. Die hatte ich bestimmt 15 Jahre im Gebrauch. Dann sollte es mal eine neue sein: Als erstest kaufte ich, weil billiger, die RDS80 von ERSA. War aber mit der Leistung nicht zufrieden. Taschte Sie dann durch die Analog 80 aus - und wie gesagt, da gibt es keine Macken.

Ehrlich gesagt braucht es auch keine digitale Temp-Anzeige - so genau braucht man die Temperatur ja wieder auch nicht. Das Rädchen zur analogen Einstellung reicht völlig.
Ich löte damit von der TV-Reparatur, also durchaus auch mal große Lötstellen (wenn zB Kühlbleche verlötet sind), als auch kleine Sachen. SMD-Teile wie 1206 oder 0805 habe ich häufig. Dafür nehme ich dann die spitzeste Spitze die ERSA anbietet - klappt aber gut.


lg, Nick

enton(R)

07.02.2008,
09:05

@ ElektroNick

Lötstation

» SMD-Teile wie 1206 oder 0805 habe ich häufig. Dafür nehme ich dann die
» spitzeste Spitze die ERSA anbietet - klappt aber gut.


Ich hab damit auch schon massig MSP430's usw. gelötet. Die habe als schon mal bis zu 100 Pins und ein ziemlich kleines Package. Das geht schon.

Aber für SMD ist es besser wenn man eine Lötstation mit kleinerem Lötkolben nimmt. Nicht unbedingt wegen der Spitze, sondern weil er einfach leichter in der Hand liegt und man viel mehr gefühl hat.

Aber um damit ab und zu SMD zu löten reicht ne normale Station vollkommen aus.

Wenn es nur SMD Kondenstatoren oder Widerstände sind, musst du im normalfall nicht mal ne kleinere Spitze nehmen, da tut's die normale auch. Es sei denn es ist halt sehr eng auf der Platine.

--
Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen :-(

Elko_Scotty(R)

Homepage E-Mail

07.02.2008,
09:55

@ enton

Lötstation

Hallo,
Habe ne Weller?? ist die Temperatur über Poti einstellbar und grüne LED zeigt die Heizperiode an.
Meiner Meinung braucht man keine Digitalanzeige der Temperatur.
Wichtiger ist eine hohe Leistung und gute Lötspitzen.
MfG
Scotty

--
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