Hi,
ich habe folgende Problemstellung und komme nicht weiter, obwohl ich geraume Zeit darüber nachgedacht hab.
Ich habe eine Spannung von 2,5V +/- 2,3V, also eine Wechselspannung mit einem Gleichspannungsanteil. Diese (Wechsel-)Spannung sinkt linear bei steigender Temperatur, es interessiert nur der Temperaturbereich zwischen 25°C und 50°C:
25°C: 2,5V +/- 2,300V
30°C: 2,5V +/- 2,257V
35°C: 2,5V +/- 2,208V
40°C: 2,5V +/- 2,162V
45°C: 2,5V +/- 2,116V
50°C: 2,5V +/- 2,070V
Zu sehen: 2,3V - 10% = 2,3V - 0,23V = 2,07V.
Genau das soll kompensiert werden. Zur Verfügung stehen mir eine nur unsymmetrische Betriebsspannung von 5,00V, Operationsverstärker (unsymmetrische Spannungsversorgung!), Widerstände und beliebige (real existierende) PTC/NTC/PT100/PT1000 etc.
Eine meiner Möglichkeiten wäre es, die Differenz zwischen dem Eingangssignal und 2,5V mit dem Faktor 1 / (1 - 0,004 pro Kelvin) (also pro Grad Temperatursteigerung) zu multiplizieren und anschließend wieder 2,5V zu addieren. Aber das kann ich nicht umsetzen (ich weiß nicht, wie).
Also für obige Zahlen:
@25°C: U_out = (U_ein - 2,5V) / 1 - 0,004*0) + 2,5V
=> U_out = (4,8V - 2,5V) / (1 - 0) + 2,5V = 4,8V
@50°C: U_out = (U_ein - 2,5V) / (1 - 0,004*25) + 2,5V
=> U_out = (4,57V - 2,5V) / (1 - 0,1) + 2,5V = 2,07V / 0,9 + 2,5V = 4,8V
Gibt es von eurer Seite aus noch Ideen der Umsetzung? Oder Tips zur Vorgehensweise?
Danke,
Dennis |