Alexander S.

25.01.2008, 11:42 |
Stern-Dreieck-Anlauf (Schaltungstechnik) |
Ein Drehstromasynchronmotors soll durch eine Stern-Dreieck-Schaltung hochgefahren werden. Dabei soll die Umschaltung von Sternschaltung auf Dreieckschlatung automatisch 3,5sekunden nach dem Einschalten des Motors erfolgen.
und hier meine Frage dazu:
wie sieht von so einer schaltung der Haupt- und Steuerstromkeis aus
Ich verstehe davon leider nicht soviel, ich kann zwar die Schaltung einer normalen Stern-Dreck-Schaltung, aber nicht so einer Anlaufschaltung
ich bitte um Hilfe |
Thomas Z
25.01.2008, 12:04
@ Alexander S.
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ist google kaputt? |
http://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Dreieck-Schaltung |
Alexander S.
25.01.2008, 12:11
@ Thomas Z
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ist google kaputt? |
» http://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Dreieck-Schaltung
wie gesagt eine normale Stern-Dreieck-Schaltung kann ich ja zeichnen aber nicht mit Anlauf.. also wie beschrieben mit der umschaltzeit von 3,5sekunden |
Thomas Schaerer

25.01.2008, 12:52
@ Alexander S.
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Steuerungsidee... |
» » http://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Dreieck-Schaltung
» wie gesagt eine normale Stern-Dreieck-Schaltung kann ich ja zeichnen aber
» nicht mit Anlauf.. also wie beschrieben mit der umschaltzeit von
» 3,5sekunden
Wenn klar ist, welche Schuetzen bei Stern-, welche bei Dreieckfunktion eingeschaltet sein muessen, ist es nicht mehr schwierig:
Der Schalter setzt beim Einschalten die einen Schuetzen ein, nach 3.5 s schalten diese aus und die andern ein. Man koennte dafuer einen LMC555 einsetzen...
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker |
x y
25.01.2008, 12:53
@ Alexander S.
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Stern-Dreieck-Anlauf |
» wie sieht von so einer schaltung der Haupt- und Steuerstromkeis aus
www.schaltungsbuch.de |
Harald Wilhelms

25.01.2008, 16:05
@ Thomas Schaerer
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Steuerungsidee... |
» » » http://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Dreieck-Schaltung
»
» » wie gesagt eine normale Stern-Dreieck-Schaltung kann ich ja zeichnen
» aber
» » nicht mit Anlauf.. also wie beschrieben mit der umschaltzeit von
» » 3,5sekunden
»
» Wenn klar ist, welche Schuetzen bei Stern-, welche bei Dreieckfunktion
» eingeschaltet sein muessen, ist es nicht mehr schwierig:
»
» Der Schalter setzt beim Einschalten die einen Schuetzen ein, nach 3.5 s
» schalten diese aus und die andern ein. Man koennte dafuer einen LMC555
» einsetzen...
Naja, bei einer Schützsteuerung würde ich da doch eher
ein fertiges, kommerzielles Zeitrelais nehmen.
Gruss
Harald |
Thomas Schaerer

25.01.2008, 16:15
@ Harald Wilhelms
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Steuerungsidee... |
» » Der Schalter setzt beim Einschalten die einen Schuetzen ein, nach 3.5 s
» » schalten diese aus und die andern ein. Man koennte dafuer einen LMC555
» » einsetzen...
»
» Naja, bei einer Schützsteuerung würde ich da doch eher
» ein fertiges, kommerzielles Zeitrelais nehmen.
Du hast natuerlich recht, aber ich bin soweit von dieser Steuerungstechnik entfernt, dass es mir nicht in den Sinn gekommen ist.
In meiner Lehrzeit habe ich viele Stern/Dreieck-Schaltungen mit Schuetzen, Relais und Kaltkathoden-Relaisroehren aufgebaut, aber das ist seeeeeeeeeeeeehr lange her. Diese Lehrfirma war damals eine Vertretung von SPRECHER&SCHUH. Diese Firma hat selbst Schaltschuetzen hergestellt.
Gruss
Thomas
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http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker |
Harald Wilhelms

25.01.2008, 17:00
@ Thomas Schaerer
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Steuerungsidee... |
» » » Der Schalter setzt beim Einschalten die einen Schuetzen ein, nach 3.5
» s
» » » schalten diese aus und die andern ein. Man koennte dafuer einen
» LMC555
» » » einsetzen...
» »
» » Naja, bei einer Schützsteuerung würde ich da doch eher
» » ein fertiges, kommerzielles Zeitrelais nehmen.
»
» Du hast natuerlich recht, aber ich bin soweit von dieser Steuerungstechnik
» entfernt, dass es mir nicht in den Sinn gekommen ist.
Ich denke, um eine CMos-Schaltung in der Nähe von Drehstrom-
Schützen zum Laufen zu kriegen, muss man sich schon recht
gut mit Entstörung auskennen.
Gruss
Harald |
Thomas Schaerer

25.01.2008, 18:11
@ Harald Wilhelms
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Steuerungsidee... |
» Ich denke, um eine CMos-Schaltung in der Nähe von Drehstrom-Schützen zum Laufen zu kriegen, muss man sich schon recht gut mit Entstörung auskennen.
Das waere bei TTL viel kritischer, denn man kann ja die CMOS-Familien einsetzen, die ein Vcc von bis maximal 18 VDC (typisch 15 VDC) zulassen, also CD4xxxxB oder MC14xxxxB. Da ist der Signal/Stoersignal-Abstand um einige Groessenordnungen besser. Die Hochohmigkeit von CMOS-Schaltungen machen kein Problem wenn sie relativ niederohmig angesteuert werden.
Gruss
Thomas
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Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker |
Harald Wilhelms

26.01.2008, 13:46
@ Thomas Schaerer
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Steuerungsidee... |
» » Ich denke, um eine CMos-Schaltung in der Nähe von Drehstrom-Schützen zum
» Laufen zu kriegen, muss man sich schon recht gut mit Entstörung auskennen.
»
»
» Das waere bei TTL viel kritischer, denn man kann ja die CMOS-Familien
» einsetzen, die ein Vcc von bis maximal 18 VDC (typisch 15 VDC) zulassen,
» also CD4xxxxB oder MC14xxxxB. Da ist der Signal/Stoersignal-Abstand um
» einige Groessenordnungen besser. Die Hochohmigkeit von CMOS-Schaltungen
» machen kein Problem wenn sie relativ niederohmig angesteuert werden.
Schon klar, deshalb habe ich den Umstieg in den Siebziger
Jahren auch als recht angenehm empfunden. Andererseits
sind gerade nicht entstörte grössere Drehstromschütze
gut geeignet, um Störfestigkeit zu testen. Die schaffen
auch die 18V.
Gruss
Harald |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 29.01.2008, 08:41
@ Harald Wilhelms
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Steuerungsidee... |
» » Das waere bei TTL viel kritischer, denn man kann ja die CMOS-Familien
» » einsetzen, die ein Vcc von bis maximal 18 VDC (typisch 15 VDC)
» zulassen,
» » also CD4xxxxB oder MC14xxxxB. Da ist der Signal/Stoersignal-Abstand um
» » einige Groessenordnungen besser. Die Hochohmigkeit von CMOS-Schaltungen
» » machen kein Problem wenn sie relativ niederohmig angesteuert werden.
»
» Schon klar, deshalb habe ich den Umstieg in den Siebziger
» Jahren auch als recht angenehm empfunden. Andererseits
» sind gerade nicht entstörte grössere Drehstromschütze
» gut geeignet, um Störfestigkeit zu testen. Die schaffen
» auch die 18V.
Wenn 's so problematisch ist und man hat, betreffs sequentieller Schaltungen, nur gerade RS-Flipflops, kann man die selbst verlangsamen, wenn man sie mit NANDs oder NORs aufbaut. Naelich durch den Einbau eines RC-Gliedes in einem der Mitkopplungen.
Sowas findet man in diesem Minikurs:
"Langzeit-Timer-Schaltungen mit den
Frequenzteilern CD4020B und CD4040B"
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/longtime.htm
Siehe Bilder 4, 5 und 6.
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
Harald Wilhelms

30.01.2008, 09:20
@ schaerer
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Steuerungsidee... |
» » Andererseits
» » sind gerade nicht entstörte grössere Drehstromschütze
» » gut geeignet, um Störfestigkeit zu testen. Die
» » schaffen auch die 18V.
» Wenn 's so problematisch ist und man hat, betreffs sequentieller
» Schaltungen, nur gerade RS-Flipflops, kann man die selbst verlangsamen,
» wenn man sie mit NANDs oder NORs aufbaut. Naelich durch den Einbau eines
» RC-Gliedes in einem der Mitkopplungen.
Interessante Idee. Daran habe ich noch gar nicht gedacht.
Ich kannte nur die zusätzlichen Kondensatoren, die man
bei der langsamen störsicheren Logik (LSL) von Siemens
zur Erhöhung der Störsicherhei anschliessen konnte.
Gruss
Harald |
Thomas Schaerer

30.01.2008, 09:53
@ Harald Wilhelms
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Steuerungsidee... |
» » Wenn 's so problematisch ist und man hat, betreffs sequentieller
» » Schaltungen, nur gerade RS-Flipflops, kann man die selbst verlangsamen,
» » wenn man sie mit NANDs oder NORs aufbaut. Naelich durch den Einbau
» eines
» » RC-Gliedes in einem der Mitkopplungen.
»
» Interessante Idee. Daran habe ich noch gar nicht gedacht.
» Ich kannte nur die zusätzlichen Kondensatoren, die man
» bei der langsamen störsicheren Logik (LSL) von Siemens
» zur Erhöhung der Störsicherhei anschliessen konnte.
Ja, das geht auch, ist aber nicht ganz sauber, weil die Quellimpedanz bei bipolaren Totempol-Ausgaengen, besonders nach LOW, undefiniert niedrig sind.
Bei TTLs musste man mit dem Widerstand des RC-Gliedes noch darauf achten, dass der Stoerabstand nicht verschlechtert wurde. Der Strom vom folgenden TTL-Eingang ueber R wenn der vorherige TTL-Ausgang auf LOW ist, erzeugt ueber R eine Spannung und die sollte moeglichst unter 0.5 V bleiben.
Es gab damals einen gewissen Herr Baer von TI, der in Deutschland und in der Schweiz (Fabrimex) herumreiste und ueber solche Dinge Vortraege hielt. Man nannte ihn den TTL-Papst. Vielleicht erinnert sich jemand...
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
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