Hans
23.01.2008, 21:43 |
Frage bzgl Eingangs und Ausgangswiderstände (Elektronik) |
Hi,
ich versteh nicht ganz wann ein Eingang bzw. Ausgang nieder- bzw hochohmig ist.
Wenn ein Eingang spannungsgesteuert ist er dann hochohmig und bei einem Stromeingang ist dieser dann niederohmig?
Wie schaut es mit den Ausgangswiederständen aus?
danke |
enton
23.01.2008, 22:13
@ Hans
|
Frage bzgl Eingangs und Ausgangswiderstände |
Wenn du eine Schaltung über eine Spannun steuren willst, sollte der Eingangswiederstand hochohmig sein, damit du deine Signalquelle nicht zu sehr belastest( Bei großem Eingangswiderstand muss wenig Strom fließen um eine große Spannung zu erzeugen).
Wenn du es über nen Eingangsstrom steuern willst, sollte der Eingangswiderstand natürlich niedrig sein, damit viel Strom fließt.
Beim Ausgangswiederstand ist das folgendermaßen.
Wenn deine Schaltung als Stromquelle funktionieren soll, sollte sie einen großen Ausgangswiderstand haben, wenn sie als Spannungsquelle arbeiten soll einen kleinen.
Warum das so ist, kann ich nicht in ein, zwei Sätzen erklären.
Falls es dich interresiert, dann such mal nach Northon und Thevenin( auf irgend nem e ist glauch ich nen `, weiß aber nicht genau, da das mit dem Französisch Unterricht schon ein bisschen her ist ).
Falls du was nicht verstehen solltest, dann frag einfach noch mal nach. -- Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen  |
Hans
23.01.2008, 22:40
@ enton
|
Frage bzgl Eingangs und Ausgangswiderstände |
Danke,
das mit dem Ausgangswiderstand ist mit klar, bei einer Spgquelle ist er seriell und da muss er möglichst klein sein, damit man wenig verluste hat und bei der stromquelle ist er parallel und sehr groß -> optimal leerlauf
» Wenn du eine Schaltung über eine Spannun steuren willst, sollte der
» Eingangswiederstand hochohmig sein, damit du deine Signalquelle nicht zu
» sehr belastest( Bei großem Eingangswiderstand muss wenig Strom fließen um
» eine große Spannung zu erzeugen).
»
» Wenn du es über nen Eingangsstrom steuern willst, sollte der
» Eingangswiderstand natürlich niedrig sein, damit viel Strom fließt.
»
» Beim Ausgangswiederstand ist das folgendermaßen.
»
» Wenn deine Schaltung als Stromquelle funktionieren soll, sollte sie einen
» großen Ausgangswiderstand haben, wenn sie als Spannungsquelle arbeiten
» soll einen kleinen.
»
» Warum das so ist, kann ich nicht in ein, zwei Sätzen erklären.
» Falls es dich interresiert, dann such mal nach Northon und Thevenin( auf
» irgend nem e ist glauch ich nen `, weiß aber nicht genau, da das mit dem
» Französisch Unterricht schon ein bisschen her ist ).
» Falls du was nicht verstehen solltest, dann frag einfach noch mal nach. |
Jüwü

Würzburg, 24.01.2008, 10:22
@ Hans
|
Frage bzgl Eingangs und Ausgangswiderstände |
Les alles was dazu drin steht hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anpassung_%28Elektrotechnik%29 |
Thomas Schaerer

24.01.2008, 10:52
@ Hans
|
Frage bzgl Eingangs und Ausgangswiderstände |
» das mit dem Ausgangswiderstand ist mit klar, bei einer Spgquelle ist er
» seriell und da muss er möglichst klein sein, damit man wenig verluste hat
» und bei der stromquelle ist er parallel und sehr groß -> optimal leerlauf
Optimal ist die Konstant-Stromquelle, wenn sie unendlich hochohmig waere, weil dann waere der Strom voellig unabhaengig vom Lastwiderstand konstant.
Als in der praehistorischen Elektronikaera noch keine elektronischen Stromquellen realisierbar waren, behalf man sich mit Hochspannungsquellen und relativ hochohmigen Vorwiderstaenden. Mehr zu diesem Thema liest Du als Nebengeleise in:
"Netzteil-Testgerät I"
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/pstst1.htm
Siehe Text um Bild 7, speziell Teilbild 7.3.
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker |
Harald Wilhelms

24.01.2008, 13:14
@ Thomas Schaerer
|
Frage bzgl Eingangs und Ausgangswiderstände |
» Als in der praehistorischen Elektronikaera noch keine elektronischen
» Stromquellen realisierbar waren, behalf man sich mit Hochspannungsquellen
» und relativ hochohmigen Vorwiderstaenden.
Wenn die Stromquelle nicht ganz so ideal sein musste,
nahm man auch sog. Eisenurdox-Widerstände, z.B. im
Heizkreis von seriell geschalteten Röhre.
(Siehe auch "urdox" bei Wikepedia)
Gruss
Harald |
Thomas Schaerer

24.01.2008, 14:26
@ Harald Wilhelms
|
"Eisen Wasserstoff Widerstand" - Radio auf Velo-Anhaenger |
» Wenn die Stromquelle nicht ganz so ideal sein musste,
» nahm man auch sog. Eisenurdox-Widerstände, z.B. im
» Heizkreis von seriell geschalteten Röhre.
» (Siehe auch "urdox" bei Wikepedia)
Hier der Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisen-Wasserstoff-Widerstand
Da ich auch zur Komposti-Generation gehoere, weiss ich noch davon. Der Wasserstaoff leitet thermisch auch recht gut. Wenn man Strom durch den Eisenfaden "jagte", ohne dass man im dunklem Raum ihn glühen sah, also weit unter 600 Grad Celsius, konnt man nach wenigen Sekunden den Glaskolben bereits nicht mehr beruehren, so heiss wurde er.
Im Wiki liest man: "Die Wasserstofffüllung schützt das Eisen nicht nur vor Oxidation, sondern verstärkt den Effekt, da die Löslichkeit des Wasserstoffs im Eisen mit steigender Temperatur zunimmt und dessen Widerstand dadurch zusätzlich steigt"
Verstehe ich das richtig, dass das Eisen bei hoeherer Temperatur mehr Wasserstoff-Atome aufnimmt? Das spielt sich aber nur irgendwie an der Oberflaeche des Eisens ab, oder? Eine chemische (Valenz-Elektronen-)Bindung zwischen dem Eisen und Wasserstoff war das aber nicht, oder? Ich stelle mir das in der aehnlichen Form vor wie vereinzelte Kohlenstoff-Atome im Eisen-Atomgitter. Ist auch keine chemische Bindung. Genuegend solcher Kohlenstoff-Atome unterscheidet das Eisen vom Stahl, nebenbei und unvollstaendig erwaehnt.
Wie kam ich damals zu diesen FeH-Widerstaenden? Lustig! In meiner Schulzeit war am Mittwoch nachmittag stets frei. Da mchte ich mich und viele andern Bastelfreunden-Schueler mit Veloanhaengern auf den Weg durch die Stadt und sammelten die Holzradios (z.T. sehr schoene kunstvolle Radios, die z.T. noch funktionierten), welche, weil nicht mehr brauchbar, vor die Radiogeschaeften abgestellt worden sind. Das waren meine und vielen andern die ersten Beruehrungspunkte zur Elektro- und Radiotechnik. Das mit Beruehrungspunkt ist durchaus woertlich zu nehmen. Die Anodenspannungen liessen gruessen. AUAAAaaaaa!
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker |