Larzyrius

16.01.2008, 22:17 |
Hubmagnet (Elektronik) |
Hallo!
Wie wichtig ist bei einem Hubmagneten der Strom für eine kräftigen Hub? Ich habe einen 6V Bleiakku, andem ich über eine Automatikschaltung einen Hubmagneten zum autarken Betrieb verwenden möchte. Also Spannung einschalten und er Hubmagnet arbeitet in Intervallen solange die Spannung anliegt.
Ist allein die Spannung für die Kraft des Magneten (höheres Magnetfeld) verantworlich oder spielt der Strom auch eine wichtige Rolle?
Ich möchte eine Abschussvorrichtung für Tischtennisbälle bauen. |
troniker
16.01.2008, 22:34
@ Larzyrius
|
Hubmagnet |
» Hallo!
»
» Wie wichtig ist bei einem Hubmagneten der Strom für eine kräftigen Hub?
» Ich habe einen 6V Bleiakku, andem ich über eine Automatikschaltung einen
» Hubmagneten zum autarken Betrieb verwenden möchte. Also Spannung
» einschalten und er Hubmagnet arbeitet in Intervallen solange die Spannung
» anliegt.
»
» Ist allein die Spannung für die Kraft des Magneten (höheres Magnetfeld)
» verantworlich oder spielt der Strom auch eine wichtige Rolle?
»
» Ich möchte eine Abschussvorrichtung für Tischtennisbälle bauen.
Die Kraft verhält sich proportional zum Strom. |
Larzyrius

16.01.2008, 23:17 (editiert von Larzyrius am 16.01.2008 um 23:50)
@ troniker
|
Hubmagnet |
» Die Kraft verhält sich proportional zum Strom.
Also würde es reichen einen 3V Hubmagneten mit24V/100mA kurzzeitig betreiben, um damit Tischtennisbälle ca. 10m zu schießen oder doch nich? |
Zwinkerle
16.01.2008, 23:58
@ Larzyrius
|
Hubmagnet |
» » Die Kraft verhält sich proportional zum Strom.
»
» Also würde es reichen einen 3V Hubmagneten mit24V/100mA kurzzeitig
» betreiben, um damit Tischtennisbälle ca. 10m zu schießen oder doch nich?
Naja, der 3V-Hubmagnet wird wohl eher einen so kleinen Widerstand haben, das er bei 24V nicht nur 100mA zieht. Aber im Prinzip ja, wenn die Beschleunigung des Ankers ausreicht. -- Don't feed Trolls!!! |
Larzyrius

17.01.2008, 00:01 (editiert von Larzyrius am 17.01.2008 um 00:02)
@ Zwinkerle
|
Hubmagnet |
» Naja, der 3V-Hubmagnet wird wohl eher einen so kleinen Widerstand haben, das er bei 24V nicht nur 100mA zieht. Aber im Prinzip ja, wenn die Beschleunigung des Ankers ausreicht.
Also würde ich den DC-Wandler auf Dauer schrotten, wenn der nur max. 100mA liefert? |
Zwinkerle
17.01.2008, 00:35
@ Larzyrius
|
welchen DC-Wandler? |
» Also würde ich den DC-Wandler auf Dauer schrotten, wenn der nur max. 100mA
» liefert? -- Don't feed Trolls!!! |
Larzyrius

17.01.2008, 00:43
@ Zwinkerle
|
welchen DC-Wandler? |
» » Also würde ich den DC-Wandler auf Dauer schrotten, wenn der nur max. 100mA liefert?
 |
Zwinkerle
17.01.2008, 01:02
@ Larzyrius
|
Nochmal, welchen DC-Wandler? |
........... -- Don't feed Trolls!!! |
Larzyrius

17.01.2008, 10:45 (editiert von Larzyrius am 18.01.2008 um 15:19)
@ Zwinkerle
|
Nochmal, welchen DC-Wandler? |
Es ist wohl nicht möglich einen kostengünstigen DC Printwandler (bei Conrad) zu bekommen, der auch genügend Strom liefert.
Also muss ich doch mit den 6V des Bleiakkus auskommen. Für die Spule benutze ich einen 1,3mm Kupferdraht aus einer alten Visaton-Frequenzweiche. Ich benötige möglichst viele Windungen, um das Magnetfeld so stark wie möglich zu machen. Je größer dabei der Anker, desto höher wird wahrscheinlich auch die Kraft beim Abschuss. Ist es besser, die Spule -und somit auch den Anker- länger auszufertigen oder ist es besser den Umfang der Spule zu vergrößern, wodurch die Spule und folglich auch der Anker etwas kürzer geraten würde? Mit länger bzw kürzer meine ich die Ausmaße entlang der Drehachse der Spule.
Sind meine Überlegungen dazu richtig? Welches Spulendesign wäre am effektivsten?
Danke schonmal! |
Larzyrius

18.01.2008, 12:38 (editiert von Larzyrius am 18.01.2008 um 15:19)
@ Larzyrius
|
Nochmal, welchen DC-Wandler? |
Entschuldigt, dass ich euch mit so banalen Dingen belästigt habe. Is wohl nur für Ingenieure hier...
P.S.: Ich war der offensichtlich falschen Annahme, hier etwas zu lernen. Es geht dann hier wohl doch eher um Fachgesimpel unter Kollegen. Bitte nochmals um Entschuldigung! |
Harald Wilhelms

18.01.2008, 14:05
@ Larzyrius
|
Nochmal, welchen DC-Wandler? |
» Entschuldigt, dass ich euch mit so banalen Dingen belästigt habe. Is wohl
» nur für Ingeneure hier...
»
»
» P.S.: Ich war der offensichtlich falschen Annahme, hier etwas zu lernen.
» Es geht dann hier wohl doch eher um Fachgesimpel unter Kollegen. Bitte
» nochmals um Entschuldigung!
Hä? Wie sollen wir Dir hier irgendwelche Tips geben,
wenn Du nicht einmal Deinen Aufbau genau beschreiben
kannst.
Gruss
Harald |
Larzyrius

18.01.2008, 15:08 (editiert von Larzyrius am 18.01.2008 um 15:22)
@ Harald Wilhelms
|
Nochmal, welchen DC-Wandler? |
Ich möchte ein Tischtennisball-Schussgerät bauen, welches in Intervallen von ca. 2 Sekunden Bälle abschießt. Als Grundlage soll eine LED-Blinkschaltung dienen (siehe Bild). ich möchte (nach meiner unfachlichen Überlegung) anstelle einer der beiden LED´s einen Leistungstransistor schalten, der den Hubmagneten ansteuert. Der Transistor hat die Bezeichnung
"MOSPEC S30D40C" bzw. "MOSPEC S10C40C" oder "C4977". Die mir zur Verfügung stehenden Teile stammen aus einem PC-Netzteil. Die Schaltung soll so einfach wie möglich sein, da ich keine IC´s etc, sondern nur dies alte Netzteil und die Spule zur Verfügung habe.
Für den Hubmagneten habe ich eine Spule mit 2,2mH, die aus einer alten Frequenzweiche stammt.
Für mich ist nun von Interesse, wie ein Schaltplan für die Steuerung des Hubmagneten auszusehen hat. Am günstigsten wäre es sicherlich, die Spannung von 6V (Bleigelakkus) zu vervielfachen. Wie kann das erreicht werden und wie schütze ich den Aufbau vor den gefährlichen Spannungsspitzen, die bei den Schaltvorgängen in der Spule auftreten? Welche möglichst einfachen Lösungen gibt es, um einen möglichst kraftvollen Hubmagneten zu erzeugen?
Noch eine Bitte: Ich bin in Sachen Elektronik sehr unbedarft, daher sollten die Erklärungen bitte etwas mehr als einen Halbsatz lang sein!
Zu meiner Motivation: Ich möchte anhand praktischer Beispiele einen Einblick in die Elektronik/Elektrotechnik bekommen, und nicht Stunden mit trockener Theorie verbringen. Quasi lernen mal andersherum. Klingt zugegeben etwas nach Pestalozzi, aber egal!

P.S.: Die Blinkschaltung habe ich bereits erfolgreich nachgebaut. |
Harald Wilhelms

18.01.2008, 15:54 (editiert von Harald Wilhelms am 18.01.2008 um 15:57)
@ Larzyrius
|
Nochmal, welchen DC-Wandler? |
» Ich möchte ein Tischtennisball-Schussgerät bauen, welches in Intervallen
» von ca. 2 Sekunden Bälle abschießt. Als Grundlage soll eine
» LED-Blinkschaltung dienen (siehe Bild). ich möchte (nach meiner
» unfachlichen Überlegung) anstelle einer der beiden LED´s einen
» Leistungstransistor schalten, der den Hubmagneten ansteuert.
Aha. Endlich eine genaue Beschreibung von dem was Du
eigentlich bauen willst. Warum nicht gleich so?
» Der Transistor hat die Bezeichnung
» "MOSPEC S30D40C" bzw. "MOSPEC S10C40C" oder "C4977". Die mir zur Verfügung
» stehenden Teile stammen aus einem PC-Netzteil.
Ob sich diese Transistoren eignen, kann man nur anhand
des Datenblatts feststellen. Das solltest Du schon mal
vorab mit Google suchen. Andererseits kosten Transistoren
nur wenige Cent, sodas es meist besser ist, sich den
für die Schaltung passenden zu kaufen. Für Deinen Zweck
wäre z.B. ein PNP-Leistungstransistor geeignet, den Du
anstelle einer LED in Deiner Blinkschaltung mit Emitter
an Plus und Basis an den Widerstand anschliessen könntest.
» Die Schaltung soll so
» einfach wie möglich sein, da ich keine IC´s etc, sondern nur dies alte
» Netzteil und die Spule zur Verfügung habe.
Schaltungen mit Transistoren sind im allgemeinen kompli-
zierter als Schaltungen mit ICs. Das sehr populäre
Blink-IC 555 (wird auch hier im ElKo beschrieben kostet
bei Reichelt gerade mal 12 Cent.
» Für den Hubmagneten habe ich eine Spule mit 2,2mH, die aus einer alten
» Frequenzweiche stammt.
Die Induktivität spielt für einen Hubmagnet nur eine
geringe Rolle. Da sind eher die mechanischen Abmessungen
und die Anzahl der Windungen wichtig.
» Für mich ist nun von Interesse, wie ein Schaltplan für die Steuerung des
» Hubmagneten auszusehen hat.
Du schaltest ihn einfach zwischen Kollektor Deines
PNP-Leistungstransistors und Minuspol.
» Am günstigsten wäre es sicherlich, die
» Spannung von 6V (Bleigelakkus) zu vervielfachen.
Nein. Das wäre nur unnötig kompliziert und würde Dich
vermutlich fachlich überfordern. Besser ist es, Deine
Schaltung auf die vorhandene Spannungsquelle auszulegen.
» Wie kann das erreicht
» werden und wie schütze ich den Aufbau vor den gefährlichen
» Spannungsspitzen, die bei den Schaltvorgängen in der Spule auftreten?
Das macht man mit einer sog. Freilaufdiode, die parallel
in Sperrrichtung zur Spule geschaltet wird.
» Welche möglichst einfachen Lösungen gibt es, um einen möglichst
» kraftvollen Hubmagneten zu erzeugen?
Am besten verschiedene Spulen ausprobieren. Man kann
vorhandene Spulen auch abwickeln, den Draht in der
Mitte falten und neu aufwickeln, um z.B. mit einer
kleineren Spannung auszukommen.
» Noch eine Bitte: Ich bin in Sachen Elektronik sehr unbedarft, daher
» sollten die Erklärungen bitte etwas mehr als einen Halbsatz lang sein!
Du kannst hier im Forum keine seitenlangen Erklärungen
erwarten. Falls Dir Grundlagen fehlen, sollest Du Dir
in der Leihbücherei einer einschlägigen Berufsschule
ein passendes Fachkundebuch holen.
» Zu meiner Motivation: Ich möchte anhand praktischer Beispiele einen
» Einblick in die Elektronik/Elektrotechnik bekommen, und nicht Stunden mit
» trockener Theorie verbringen.
Schön. Gewisse Zusammenhänge kannst Du aber nur mit
einigen Grundkenntnissen der Theorie erkennen.

»
» P.S.: Die Blinkschaltung habe ich bereits erfolgreich nachgebaut.
Deine Blinkschaltung ist übrigens nur für eine Spannung
von ca. 5...6V geeignet. Bei höheren Spannungen brennen
die Transistoren durch. Du solltest die Schaltung noch
so umdimensionieren, das Du eine kurze Ansteuerzeit und
eine lange Pause bekommst, da sonst möglicherweise Dein
Magnet durchbrennt. Das geht z.B. durch Verändern der
Kondensatoren.
Gruss
Harald |
Larzyrius

18.01.2008, 16:25 (editiert von Larzyrius am 18.01.2008 um 16:31)
@ Harald Wilhelms
|
Nochmal, welchen DC-Wandler? |
Wow, herzlichen Dank!
Ich habe mir dazu nun diese Schaltung überlegt:

Wird diese Schaltung funktionstüchtig sein?
Leider habe ich keinen PNP Transistor.
In welcher Dimension wäre eine Spule am effektivsten für meine Zwecke? Ich würde diese dann entsprechend deinen Vorgaben wickeln. Als Anker habe ich einen 12mm Betonanker (massives Eisen/Legierung) angedacht, der entsprechend gekürzt und mit einer Rückholfeder ausgestattet wird. |
Harald Wilhelms

18.01.2008, 17:17
@ Larzyrius
|
Nochmal, welchen DC-Wandler? |
» Wow, herzlichen Dank!
»
» Ich habe mir dazu nun diese Schaltung überlegt:
»
» 
»
» Wird diese Schaltung funktionstüchtig sein?
Ja.
» In welcher Dimension wäre eine Spule am effektivsten für meine Zwecke?
Das kann ich Dir auch nicht sagen. Das beste wäre,
wenn Du Dir mal fertige Hubmagnete von Herstellern
im Inet ansehen würdest und aus deren Grösse und
Kraft auf die von Dir benötigte Grösse schliessen würdest.
Du musst aufpassen, das Dein Hubmagnet nicht zu nieder-
ohmig wird, da dann Dein Schalttransistor überlastet wird.
» Als Anker habe ich
» einen 12mm Betonanker (massives Eisen/Legierung) angedacht, der
» entsprechend gekürzt und mit einer Rückholfeder ausgestattet wird.
Tja, Probieren geht da über studieren.
Gruss
Harald |
x y
18.01.2008, 17:22
@ Harald Wilhelms
|
Nochmal, welchen DC-Wandler? |
» » 
» »
» » Wird diese Schaltung funktionstüchtig sein?
»
» Ja.
Nö, das Potential am Kollektor des linken Transistors des AMV ist durch den Ausgangstransistor doch etwas arg eingeschränkt. |