eco8mech

12.01.2008, 10:31 |
Amperemeteranzeige x 10 (Elektronik) |
Hallo!
Ich hab ein Amperemeter 0-5A.
Ich möchte mittels Schalter einstellen das das Ampermeter anstatt 0-5A , 0 - 50A also den 10 fachen Wert anzeigt.
Also Schalter aus 0-5A
Schalter ein (mit zus. Bauteilen(welche)) 0-50A!
Danke
LS |
ollanner
12.01.2008, 12:11 (editiert von ollanner am 12.01.2008 um 12:14)
@ eco8mech
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Amperemeteranzeige x 10 |
Hallo,
am einfachsten wäre solch eine Schaltung, wie sie unten abgebildet ist. die Widerstände müssen natürlich die Leistung abkönnen, wenn die geünschten 50A fließen sollen. Des weiteren ist daruf zu achten, das das Messgerät oder die Messstelle die 50A verträgt. Wenn nicht wird das nichts. Viele Digitalmultimeter können am Strommesseingang nur maximal 20-25 A für eine Zeitspanne von max. 5 Sekunden alle 15 Minuten ab. Für die Widertände sind demnach Shunts vorzuziehen. Das Widerstandsverhältnis kann auch frei gewählt werden, dies ist nur exemlarisch. Wichtig ist nur ein niederohmiges Verhältnis von 1 zu 10.
 -- Gruß
Der Ollanner |
Theo
12.01.2008, 13:03
@ ollanner
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Amperemeteranzeige x 10 |
Hallo
Hast du da nicht was durcheinander gebracht? Reihenschaltung von Amperemeter und Widerstand?
Theo |
Zwinkerle
12.01.2008, 13:16
@ Theo
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Amperemeteranzeige x 10 |
» Hast du da nicht was durcheinander gebracht? Reihenschaltung von
» Amperemeter und Widerstand?
Jo.
Bei solchen Strömen spielen schon kleine Übergangswiderstände ins Messergebnis rein! -- Don't feed Trolls!!! |
ollanner
12.01.2008, 13:49 (editiert von ollanner am 12.01.2008 um 14:24)
@ Theo
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Amperemeteranzeige x 10 |
» Hallo
»
» Hast du da nicht was durcheinander gebracht? Reihenschaltung von
» Amperemeter und Widerstand?
»
» Theo
Das mag sein, ich bitte dies zu verzeihen bzw. zu korrigieren. Deswegen ja auch die 3 kleinen Worte in meiner Singnatur. "Niemand ist unfehlbar" Ich werde mal sehen was sich da Korrigieren lässt und mal Multisim anschmeißen. Zumindest funktioniert die Umschaltung bei Spannungsquellen und einer Stromanzeige.
[Edit] Keinen Plan wie das mit Konstantstomquellen funktioniert. Da gibt es doch so'n Begriff der nennt sich "Messbereichserweiterung" vielleicht findet sich darunter die nötige Info. -- Gruß
Der Ollanner |
Zwinkerle
12.01.2008, 14:39
@ eco8mech
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Amperemeteranzeige x 10 |

Die Größe des Nebenwiderstandes (Shunt) richtet sich nach dem Innenwiderstand des Amperemeters.
-- Don't feed Trolls!!! |
Theo
12.01.2008, 15:12
@ Zwinkerle
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Mal ein Bild.. |
Hallo
In diesem Strombereich fängt man langsam an, mit Messingstäben und Blöcken zu arbeiten. Die Ohmwerte bewegen sich so etwa im o,oxx Ohm Bereich. Der unten abgebildete hat 100A (in Verbindung mit dem Innenwiderstand des zugehörigen Messinstrumentes!).
Ich habe das mal so gemacht:
In zwei kleine Messingblöcke kommt jeweils eine Bohrung und die erhält ein Gewinde M5. Dann werden die beiden Blöcke auf ein Stück Gewindestange aus Messing geschraubt. Die Beiden Blöcke haben jeweils noch einen Gewindeanschluss für die beiden Anschlusskabel.
Das allerdings genau auf den richtigen Amperewert einzustellen, ist eine elende Justierarbeit. Immer wenn du die Kontermuttern festziehst, hat es sich wieder um eine Kleinigkeit verstellt.
Theo
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/upload/20080112151244.bmp |
erikl

Prien, 12.01.2008, 16:29
@ Theo
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Shunts |
» Das allerdings genau auf den richtigen Amperewert einzustellen, ist eine
» elende Justierarbeit. Immer wenn du die Kontermuttern festziehst, hat es
» sich wieder um eine Kleinigkeit verstellt.
»
» Theo
Richtig. Man kann sie aber auch fertig kaufen, z.B. bei Conrad, Farnell u.a.
Dort nach "shunt" suchen. Die sind dann auch recht gut Temperatur-kompensiert. -- Gruß, erikl |
Theo
12.01.2008, 17:35
@ erikl
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Shunts |
Hallo
Ich habe das bisher so verstanden, dass ein Shunt der parallel zu einem Amperemeter liegt, genau auf dessen Innenwiderstand abgestimmt sein muss damit sich die Ströme auch entsprechend aufteilen. Man kann also hier nicht irgendeinen 50A Shunt nehmen.
Anders ist das, wenn ich über dem Shunt nur die daran abfallende Spannung messe. Also ein Voltmeter mit Ampereskala. Aber das ist ja hier nicht der Fall.
Oder begehe ich da einen Denkfehler?
Theo |
eco8mech

12.01.2008, 17:52
@ Theo
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Shunts |
Hallo
Ich hab kein Voltmeter wo ich den Spannungsabfall messe.
Sondern ein Amperemeter von 0-5A; wenn ich jetzt einen
50A Shunt parallel dazu anschliesse hab ich dann am Amperemeter 0-50A (d.h. ich multipliziere die Anzeige mal 10)?
mfg
LS |
erikl

Prien, 12.01.2008, 17:59
@ Theo
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Shunts |
» Hallo
»
» Ich habe das bisher so verstanden, dass ein Shunt der parallel zu einem
» Amperemeter liegt, genau auf dessen Innenwiderstand abgestimmt sein muss
» damit sich die Ströme auch entsprechend aufteilen. Man kann also hier
» nicht irgendeinen 50A Shunt nehmen.
»
» Anders ist das, wenn ich über dem Shunt nur die daran abfallende Spannung
» messe. Also ein Voltmeter mit Ampereskala. Aber das ist ja hier nicht der
» Fall.
»
» Oder begehe ich da einen Denkfehler?
»
» Theo
Natürlich ist der Ausschlag proportional zum durchfließenden Strom, aber es sind eigentlich *immer* Voltmeter - egal, was auf die Skala aufgedruckt ist - insofern als sie gewöhnlich auf einen standardisierten Spannungsabfall beim Endausschlag spezifiziert werden. Meist 60mV oder 100mV , und dafür gibt es eben solche "normierte" Shunts. Wenn's nicht passt, dann den nächst-hochohmigeren Shunt verwenden, und die benötigte Endspannung mit einem (Präzisions-)Poti abgleichen, wie hier in einem Parallel-Thread angegeben: 100 mOhm-Shunt - Jüwü(R), 12.01.2008, 14:43
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/forum_entry.php?id=60865 -- Gruß, erikl |
eco8mech

12.01.2008, 18:24
@ erikl
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Shunts |
Hallo
Bei Conrad gibt es einen Shunt für 50A; wieviel Ohm der hat steht nicht dabei auch nicht im Datenblatt!
Mittels einer Formel hab ich errechnet dass ich einen Shunt mit 0,67 Ohm benötige.
Formel 50A/45A*0,6Ohm = 0,67 Ohm
50A ist gewünschter Messbereich
45A ist differenz von tats. zum gew. Messbereich
0,6 Ohm ist Innenwiederstand des Messgerätes
Falls ich jetzt einen Sunt mit 100mOhm bekomme, welches Poti
(wieviel Watt) mit wieviel Ohm benötige ich da und wie muß ich das beschalten
mfg
LS |
Zwinkerle
12.01.2008, 18:59 (editiert von Zwinkerle am 12.01.2008 um 19:01)
@ eco8mech
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Shunts |
» 0,6 Ohm ist Innenwiederstand des Messgerätes
Der Innenwiderstand deines 5A-Messwerkes ist 0,6 Ohm? Das macht einen Spannungsabfall von 3V !!! Ist das nicht ein bischen happig? Diese 3V müssen auch bei 50A abfallen, macht 135W Leistung für den Shunt!!! Ich rate davon ab. Nimm ein Shunt und Voltmeter, dann kommst du mit kleineren Leistungen hin.
Nun dein Shunt kannst du ganz einfach berechnen. Durch das Messinstrument selber fließen 5A, was ein Zehntel dessen ist, was bei 50A mit Shunt fließen soll. Ergo müssen 9/10 durch den Shunt fließen. Paralelleschaltung von Widerständen sollte ja kein Problem sein, oder? Wenn doch, Grundlagen lesen. -- Don't feed Trolls!!! |
Theo
12.01.2008, 19:01
@ eco8mech
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Shunts |
Hallo
Wenn dein Messwerk 0,6 ohm hat, dann steht bei 5A eine Spannung von 3V am Messgerät. Daraus kannst du den Widerstand errechnen der bei 45A und 3V dann 0,066 Ohm haben muss.
Theo |
Harald Wilhelms

13.01.2008, 11:38
@ Zwinkerle
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Shunts |
» » 0,6 Ohm ist Innenwiederstand des Messgerätes
»
» Der Innenwiderstand deines 5A-Messwerkes ist 0,6 Ohm? Das macht einen
» Spannungsabfall von 3V !!! Ist das nicht ein bischen happig? Diese 3V
» müssen auch bei 50A abfallen, macht 135W Leistung für den Shunt!!! Ich
» rate davon ab. Nimm ein Shunt und Voltmeter, dann kommst du mit kleineren
» Leistungen hin.
...oder einen Stromwandler. Ist zumindest für Wechselstrom
leicht erhältlich, da 5A-Ausgangsstrom ein Standardwert ist.
Gibt es aber auch für Gleichstrom.
Gruss
Harald |
Harald Wilhelms

13.01.2008, 11:40
@ eco8mech
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Shunts |
» Hallo
» Bei Conrad gibt es einen Shunt für 50A; wieviel Ohm der hat steht nicht
» dabei auch nicht im Datenblatt!
» Mittels einer Formel hab ich errechnet dass ich einen Shunt mit 0,67 Ohm
» benötige.
Da hast Du Dich verrechnet. Falls Dein Amperemeter wirklich
einen so hohen Innenwiderstand hat, ist eine Erweiterung
auf 50A auch nicht sinnvoll.
Gruss
Harald |