propionat

Erfurt, 07.01.2008, 09:41 |
Luxeon-LED an Notebook-Netzteil (Schaltungstechnik) |
Hallo,
kann ich 6 Luxeon-LED (weiss auf hexagonalem Kühlkörper) in Reihe und 2 Reihen parallel (also 12 LED's) an ein Notebook Netzteil klemmen?
Daten:
-Luxeon: 2,95V / 700mA => 17,7V / 1400mA
-Netzteil: 18-19V / max. 3500mA
Es sollen beide Reihen (je 6 LED's) über zwei Schalter seperat AN und AUS geschaltet werden können. Ich nehme an, ein Vorwiderstand je Reihe ist angebracht.
Mit dem Vorwiderstandsrechner vom EL-KO komme ich auf 1Ohm / 1Watt.
Meine Fragen:
-Denke ich richtig und werden die LED's überleben?
-LED's sollen dimmbar sein. Wenn ich eine DrehWiderstand einsetze, wäre das dann auch in Ordnung?
-Gibt es Alternativen? (Verlustleistung geringer)
Schon einmal vielen Dank für alle Antworten.
Jan |
x y
07.01.2008, 12:42
@ propionat
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Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
» -Luxeon: 2,95V / 700mA
LXHL-LW3C? Sicher nicht, Datenblatt nochmal lesen, insbesondere Bild 4. |
Carsten Wallner
07.01.2008, 12:58
@ propionat
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Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
Hi,
habe zweifel an Deinem Vorhaben...
1.) Erstmal bitte wie x y schon sagte bitte die genauen Daten überprüfen.
2.) Die Luxeons müssen ggf zusätzlich gekühlt werden bzw zumindest mus eine gute Wärmeabfuhr gewärleistet sein, sonst gibts teuren Schrott..
3.) bei diesen recht teuren LEDs würde ich nicht mit nem einfachen Widerstand arbeiten sondern mit einer konstanten Stromquelle.
4.) Poti (also regelbarer Widerstand) ist so etwa das Ungünstigste, was Du zur Helligkeitsregelung von LEDs verwenden kannst. Sowas macht man über eine PWM - das spart Energie, lässt eine bessere Regelung zu und erlaubt ggf eine größere wahrgenommene Helligkeit (dazu aber bitte wieder im Datenblatt nachsehen!)
Gruß
Carsten -- Vermeintliche Tippfehler in diesem Posting sind keineswegs Rechtschreibfehler sondern Vorschläge für die nächste Rächtschraiprevorm ;o) |
propionat

Erfurt, 07.01.2008, 12:59
@ propionat
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Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
sorry. Korrektur:
-Luxeon LXHL-LW3C: 3,7V / 700mA => 22,2 V / 1400mA
-Netzteil: max. 22V, dürfte trotzdem reichen, da LED Vmin=3,03
-Benötige ich da nun noch einen Vorwiderstand?
-Was passiert, wenn ich nur eine Reihe anschließe (6 LED's)?
Danke
Jan
» Hallo,
»
» kann ich 6 Luxeon-LED (weiss auf hexagonalem Kühlkörper) in Reihe und 2
» Reihen parallel (also 12 LED's) an ein Notebook Netzteil klemmen?
» Daten:
» -Luxeon: 2,95V / 700mA => 17,7V / 1400mA
» -Netzteil: 18-19V / max. 3500mA
»
» Es sollen beide Reihen (je 6 LED's) über zwei Schalter seperat AN und AUS
» geschaltet werden können. Ich nehme an, ein Vorwiderstand je Reihe ist
» angebracht.
»
» Mit dem Vorwiderstandsrechner vom EL-KO komme ich auf 1Ohm / 1Watt.
»
» Meine Fragen:
» -Denke ich richtig und werden die LED's überleben?
» -LED's sollen dimmbar sein. Wenn ich eine DrehWiderstand einsetze, wäre
» das dann auch in Ordnung?
» -Gibt es Alternativen? (Verlustleistung geringer)
»
»
» Schon einmal vielen Dank für alle Antworten.
»
» Jan |
propionat

Erfurt, 07.01.2008, 13:09
@ Carsten Wallner
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Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
Danke für eure Antworten.
ich hätte gerne 6 hintereinander geschaltet. Parallelschaltung entfällt meiner Meinung nach (6*700mA = 4,2A). Also bleibt nur Serienschaltung (6*3,5V = 21V).
Wenn man einmal allen Schnickschnack weglässt, was würde passieren wenn ich 6 LED's an ein Netzteil klemme - ohne Widerstand? Rauch?
Gibt es schon "fertige" Schaltungen die man nur noch umdimensionieren muss? Weil bis 25 V / bis 1400mA ist ja doch ganz schön viel. Wird sich wohl nicht in SMD machen lassen.
Jan
» Hi,
»
» habe zweifel an Deinem Vorhaben...
» 1.) Erstmal bitte wie x y schon sagte bitte die genauen Daten überprüfen.
»
» 2.) Die Luxeons müssen ggf zusätzlich gekühlt werden bzw zumindest mus
» eine gute Wärmeabfuhr gewärleistet sein, sonst gibts teuren Schrott..
Sie sollen nicht Dauer-"brennen", sondern immer nur ein paar Minuten. Sie sind ja schon auf den "fertigen" Alukühlkörpern drauf und die kommen noch einmal auf eine Kupferplatte.
»
» 3.) bei diesen recht teuren LEDs würde ich nicht mit nem einfachen
» Widerstand arbeiten sondern mit einer konstanten Stromquelle.
Wo bekomme ich eine "einfache" her?: (18-25V / 700-1400mA)
Es würde auch ohne Dimmen gehen, also feste Spannung, fester Strom.
»
» 4.) Poti (also regelbarer Widerstand) ist so etwa das Ungünstigste, was Du
ich weiss 
» zur Helligkeitsregelung von LEDs verwenden kannst. Sowas macht man über
» eine PWM - das spart Energie, lässt eine bessere Regelung zu und erlaubt
» ggf eine größere wahrgenommene Helligkeit (dazu aber bitte wieder im
» Datenblatt nachsehen!)
»
» Gruß
» Carsten |
Harald Wilhelms

07.01.2008, 14:50
@ propionat
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Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
» sorry. Korrektur:
»
» -Luxeon LXHL-LW3C: 3,7V / 700mA => 22,2 V / 1400mA
» -Netzteil: max. 22V, dürfte trotzdem reichen, da LED Vmin=3,03
Das Vmin bezieht sich auf ein komplettes Los. Es kann
also sein, das Deine Dioden nur 3V brauchen, oder auch
3,7V. Im Endeffekt kannst Du das nur durch Messen bei
konstantem Strom feststellen. An deiner Stelle würde ich
drei Ketten mit je 4 Dioden parallel schalten und die
drei Vorwiderstände entsprechend umdimensionieren. Vor
endgültiger Inbetriebnahme würde ich aber die Ströme in
den drei Zweigen nachmessen und dann die Widerstände
entsprechend anpassen.
Gruss
Harald |
x y
07.01.2008, 15:53
@ Harald Wilhelms
|
Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
» konstantem Strom feststellen. An deiner Stelle würde ich
» drei Ketten mit je 4 Dioden parallel schalten und die
» drei Vorwiderstände entsprechend umdimensionieren. Vor
» endgültiger Inbetriebnahme würde ich aber die Ströme in
» den drei Zweigen nachmessen und dann die Widerstände
» entsprechend anpassen.
Oder gleich eine richtige Konstantstromquelle nehmen, LM317 würde passen. Stromschaltregler hätte den Vorteil der geringeren Verlustleistung/Erwärmung, ist aber aufwändiger. |
Harald Wilhelms

07.01.2008, 16:22
@ x y
|
Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
» » konstantem Strom feststellen. An deiner Stelle würde ich
» » drei Ketten mit je 4 Dioden parallel schalten und die
» » drei Vorwiderstände entsprechend umdimensionieren. Vor
» » endgültiger Inbetriebnahme würde ich aber die Ströme in
» » den drei Zweigen nachmessen und dann die Widerstände
» » entsprechend anpassen.
»
» Oder gleich eine richtige Konstantstromquelle nehmen, LM317 würde passen.
Stimmt, die Differenzspannung müsste gerade so reichen.
Man braucht aber auf jeden Fall Kühlkörper.
» Stromschaltregler hätte den Vorteil der geringeren
» Verlustleistung/Erwärmung, ist aber aufwändiger.
...und deutlich teurer. Bei Netzbetrieb würde ich mir
das nicht unbedingt antun.
Gruss
Harald |
Carsten Wallner
07.01.2008, 19:35
@ propionat
|
Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
Hi
» Wenn man einmal allen Schnickschnack weglässt, was würde passieren wenn
» ich 6 LED's an ein Netzteil klemme - ohne Widerstand? Rauch?
kann gut gehen, kann Rauch geben - ich würde es grundsätzlich mal nicht versuchen - LEDs an niederohmigen Spannungsquellen bekommen IMMER nen Vorwiderstand. Lässt Du ihn weg, und die Grenzschicht erwärmt sich im Betrieb, sinkt die Spannung die an der LED abfällt und nach kennlinie steigt der Strom, damit erwärmt sich das Teil weiter und wenn du Pech hast: uuuund tschüss
» Gibt es schon "fertige" Schaltungen die man nur noch umdimensionieren
» muss?
unzählige, google mal nach "Stromquelle", "LED", "PWM" usw...
» sind ja schon auf den "fertigen" Alukühlkörpern drauf und die kommen noch
» einmal auf eine Kupferplatte.
hmmm *kopfkratz* - war da nicht was, dass der Fertige Alukühlpörper auf irgend nem Potenzial lag und man in Reihe geschaltete Luxeons nicht gemeinsamunisoliert auf eine Leitende Fläche aufbauen dürfte, weil sonst Kurzschluss???
Gruß
Carsten -- Vermeintliche Tippfehler in diesem Posting sind keineswegs Rechtschreibfehler sondern Vorschläge für die nächste Rächtschraiprevorm ;o) |
EschlAir

08.01.2008, 20:18
@ Harald Wilhelms
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Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
Dann geb ich meinen Senf auch noch dazu...
Ich habe 3 LED's (3,4V 20mA) in serie mit Vorwiderstand an eine Spannungsquelle gehängt. Das Problem war, dass sich nach ca. 2 Betriebsstunden eine dieser LED verabschiedet hat. (das kostete mich ca. 5 LED's ).
Das Problem (denke ich jedenfalls):
Bei 3 LED's fallen an jeder ungleiche Spannungen ab. Obwohl der "richtige" Strom fliesst und die "richtige" Spannung da ist, kann an einer LED mal etwas mehr fliessen/abfallen.
Und wenn Eine zuviel bekommt, wird sie dunkler, dunkler....aus.
Seither habe ich LED's nur noch Parallel - ohne Probleme. Vllt kann das jemand bestätigen? |
erikl

Prien, 08.01.2008, 21:17
@ EschlAir
|
Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
» Seither habe ich LED's nur noch Parallel - ohne Probleme.
» Vllt kann das jemand bestätigen?
Und da leuchtet dann nur eine - die mit der geringsten Durchlassspannung.
Wenn sich die dann verabschiedet, leuchtet schon die nächste, bis ... usw.
Genial: Auf diese Weise kann man das Lebensdauerproblem bei Billig-LEDs lösen.
Nix für ungut! Man kann auch 'mal das Glück haben, LEDs aus dem selben Fertigungslos zu bekommen,
dann leuchten ja alle (mehr oder weniger hell ). -- Gruß, erikl |
Harald Wilhelms

09.01.2008, 11:52
@ Carsten Wallner
|
Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
» Ich habe 3 LED's (3,4V 20mA) in serie mit Vorwiderstand an eine
» Spannungsquelle gehängt.
Gut. So funktioniert das Millionenfach überall einwand-
frei.
» Das Problem war, dass sich nach ca. 2
» Betriebsstunden eine dieser LED verabschiedet hat. (das kostete mich ca. 5
» LED's ).
Da kann es verschiedene Ursachen geben. Die LED kann
auch im Neuzustand schon defekt gewesen sein. Es gab
Störungen durch steile Impulse auf der Stromversorgung.
Du hast die Dioden an Wechselspannung angeschlossen.
Man sollte mit dem Betriebsstrom auch nicht ganz an die
laut Datenblatt obere Grenze gehen. Bei 20% weniger Strom
ist der Helligkeitsabfall kaum zu sehen, die Lebensdauer
steigt aber schon auf etwa das Doppelte. Den Folgetod
weiterer Dioden kann man auch durch Einsatz einer Stromquelle statt des Widerstands verhindern.
» Das Problem (denke ich jedenfalls):
» Bei 3 LED's fallen an jeder ungleiche Spannungen ab.
Gerade das ist der Grund, warum man LEDs nicht parallel
schalten sollte!
» Obwohl der "richtige"
» Strom fliesst und die "richtige" Spannung da ist, kann an einer LED mal
» etwas mehr fliessen/abfallen.
Es gibt zwar einen "richtigen" Strom, aber keine "rich-
tige" Spannung. Die "richtige" Spannung für die LED
ergibt sich automatisch, wenn der "richtige" Strom
fliesst. Das kann man auch sehr schön an der Kennlinie
einer LED erkennen: Der Strom und damit die Leistung
an der Diode verändert sich sehr stark(überproportional), wenn ich dieSpannung nur leicht verändere. Bei einer
leichten Stromänderung verändert sich die Leistung aber
nur proportional.
» Und wenn Eine zuviel bekommt, wird sie dunkler, dunkler....aus.
Wenn eine LED zuviel Leistung abbekommt und damit zu
heiss wird, geht sie mehr oder weniger schnell kaputt.
»
» Seither habe ich LED's nur noch Parallel - ohne Probleme. Vllt kann das
» jemand bestätigen?
Parallelschaltung klappt nur, wenn die LEDs mehr oder
weniger zufällig die gleiche Spannung haben. Deshalb
klappt sie zwar manchmal, ist aber nicht betriebssicher.
Mit der Reihenschaltung dagegen gibt es keine Probleme.
Wenn die LEDs trotzdem kaputt gehen, hat das andere
Gründe.
Gruss
Harald |
Carsten Wallner
09.01.2008, 22:57
@ Harald Wilhelms
|
Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
hi, ich glaub deine ANtworten waren für wen anders ;o)
Gruß
Carsten -- Vermeintliche Tippfehler in diesem Posting sind keineswegs Rechtschreibfehler sondern Vorschläge für die nächste Rächtschraiprevorm ;o) |
Harald Wilhelms

10.01.2008, 08:17 (editiert von Harald Wilhelms am 10.01.2008 um 08:18)
@ EschlAir
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Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
» Ich habe 3 LED's (3,4V 20mA) in serie mit Vorwiderstand an eine
» Spannungsquelle gehängt.
Gut. So funktioniert das Millionenfach überall einwand-
frei.
» Das Problem war, dass sich nach ca. 2
» Betriebsstunden eine dieser LED verabschiedet hat. (das kostete mich ca. 5
» LED's ).
Da kann es verschiedene Ursachen geben. Die LED kann
auch im Neuzustand schon defekt gewesen sein. Es gab
Störungen durch steile Impulse auf der Stromversorgung.
Du hast die Dioden an Wechselspannung angeschlossen.
Man sollte mit dem Betriebsstrom auch nicht ganz an die
laut Datenblatt obere Grenze gehen. Bei 20% weniger Strom
ist der Helligkeitsabfall kaum zu sehen, die Lebensdauer
steigt aber schon auf etwa das Doppelte. Den Folgetod
weiterer Dioden kann man auch durch Einsatz einer
Stromquelle statt des Widerstands verhindern.
» Das Problem (denke ich jedenfalls):
» Bei 3 LED's fallen an jeder ungleiche Spannungen ab.
Gerade das ist der Grund, warum man LEDs nicht parallel
schalten sollte!
» Obwohl der "richtige"
» Strom fliesst und die "richtige" Spannung da ist, kann an einer LED mal
» etwas mehr fliessen/abfallen.
Es gibt zwar einen "richtigen" Strom, aber keine "rich-
tige" Spannung. Die "richtige" Spannung für die LED
ergibt sich automatisch, wenn der "richtige" Strom
fliesst. Das kann man auch sehr schön an der Kennlinie
einer LED erkennen: Der Strom und damit die Leistung
an der Diode verändert sich sehr stark(überproportional),
wenn ich dieSpannung nur leicht verändere. Bei einer
leichten Stromänderung verändert sich die Leistung aber
nur proportional.
» Und wenn Eine zuviel bekommt, wird sie dunkler, dunkler....aus.
Wenn eine LED zuviel Leistung abbekommt und damit zu
heiss wird, geht sie mehr oder weniger schnell kaputt.
»
» Seither habe ich LED's nur noch Parallel - ohne Probleme. Vllt kann das
» jemand bestätigen?
Parallelschaltung klappt nur, wenn die LEDs mehr oder
weniger zufällig die gleiche Spannung haben. Deshalb
klappt sie zwar manchmal, ist aber nicht betriebssicher.
Mit der Reihenschaltung dagegen gibt es keine Probleme.
Wenn die LEDs trotzdem kaputt gehen, hat das andere
Gründe.
Gruss
Harald |
Harald Wilhelms

10.01.2008, 08:19
@ Carsten Wallner
|
Luxeon-LED an Notebook-Netzteil |
» hi, ich glaub deine ANtworten waren für wen anders ;o)
»
» Gruß
» Carsten
Ja, für EschlAir. Wieso die hier gelandet ist, ist mir
auch nicht ganz klar.
Gruss
Harald |