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cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
15.04.2026,
16:48
 

DSL-Störung (Telekommunikation)

Seit fast 1 Woche hatte ich DSL-Störung. Der erste Reparaturversuch durch die Telekom misslang. Der Mitarbeiter hat irgendetwas am HVT gemacht - weiß der Geier was. Ich bekam lediglich eine mail von 1+1: die Störung sei beseitigt ich solle nachprüfen, aber - DSL-LED blinkte jedoch immer noch.
Also erneut bei 1+1 angerufen. Der freundliche Mensch in der Leitung nahm geduldig alles auf, führte ein paar Messungen durch, erkannte dabei meine FritzBox und machte mir Hoffnung dass der Fehler gefunden würde.
Heute war erneut ein Mitarbeiter von Telekom hier - ziemlich mürrisch warf er mit Fachbegriffen um sich - leider war ich selbst nicht anwesend es sei. Mein Sohn verstand etwas von Fehler in Verteiler und Unterbrechung im Kabelverzweiger. Dann maulte er noch herum, dass die Störung auch dadurch zustande kommt, weil ich meine erste Dose mit einem 2x4x0,6er Kabel verlängert hatte (Klemmen A2 B2). Dies sei auch der Grund gewesen warum die erste Entstörung misslang.
Ich hatte jedoch die "Verlängerung" schon zum ersten Entstörungsversuch abgeklemmt und die FritzBox in der ersten TAE-Dose stecken.
Alles in allem etwas seltsam.
Liege ich eigentlich falsch mit der Annahme, dass eine 6m Verlängerung mein DSL nicht so stören kann, dass es zu einem Ausfall kommt? Schließlich lief die Anlage mittlerweile 2 Jahre ohne Probleme. Ach ja, die VSt liegt Luftlinie ca 200m entfernt. Wenn man die Leitungstrasse als rechtwinkelig annimmt so sollte keine wesentlich längere Strecke zusammen kommen
Gruß
Ralf

DedeW(R)

Ahlerstedt, Niedersachsen,
15.04.2026,
17:27

@ cmyk61

DSL-Störung

» Liege ich eigentlich falsch mit der Annahme, dass eine 6m Verlängerung
» mein DSL nicht so stören kann, dass es zu einem Ausfall kommt?

Ich hatte zu DSL-Zeiten eine Leitung (auch ca. 6 Meter lang) gelegt von der 1. TAE (Übergabepunkt) zun meiner TAE, an der die Fritz hing. Alles korrekt aufgelegt. Ich hatte da nie Probleme. Also schließe ich mal aus, dass das bei korrekter Verkabelung keine Probleme machen sollte. Zumal du ja auch die Fritz beim Entstörversuch an die 1. TAE geklemmt hattest. Wichtig dabei natürlich, dass die 1. TAE nicht durch einen Stecker belegt war und die Leitung dadurch unterbrochen war.

--
Gruß
DedeW

simi7(R)

D Südbrandenburg,
15.04.2026,
18:59
(editiert von simi7
am 15.04.2026 um 19:01)


@ cmyk61

DSL-Störung

Was sagt denn die Fritzbox dazu?
DSL oder VDSL?
Wird die Entfernung bis zum Verteiler korrekt angezeigt?

So ist das, wenn Telekom und 1&1 sich gegenseitig die Schuld zuschieben.

Der Typ hat wohl noch bei der Deutschen Post gelernt.
Als man die Verlängerung seines Telefonkabels genehmigen lassen musste.

bigdie(R)

15.04.2026,
19:08

@ cmyk61

DSL-Störung

» Also erneut bei 1+1 angerufen. Der freundliche Mensch in der Leitung nahm
» geduldig alles auf, führte ein paar Messungen durch, erkannte dabei meine
» FritzBox und machte mir Hoffnung dass der Fehler gefunden würde.
» Heute war erneut ein Mitarbeiter von Telekom hier - ziemlich mürrisch warf
» er mit Fachbegriffen um sich - leider war ich selbst nicht anwesend es sei.
» Mein Sohn verstand etwas von Fehler in Verteiler und Unterbrechung im
» Kabelverzweiger. Dann maulte er noch herum, dass die Störung auch dadurch
» zustande kommt, weil ich meine erste Dose mit einem 2x4x0,6er Kabel
» verlängert hatte (Klemmen A2 B2). Dies sei auch der Grund gewesen warum
» die erste Entstörung misslang.
Den passiven Abschlusswiderstand hast du aber entfernt? Der steckte zumindest früher, als noch geschraubt wurde auch noch an der Dose. war so ein flaches schwarzes Teil.
» Ich hatte jedoch die "Verlängerung" schon zum ersten Entstörungsversuch
» abgeklemmt und die FritzBox in der ersten TAE-Dose stecken.
» Alles in allem etwas seltsam.
Ansonsten schadet die Verlängerung nicht. ich hatte sogar den Effekt, das das DSL funktionierte obwohl an der TAE ein Leiterzug gebrochen war. Ich hatte keinen Durchgang und trotzdem gingen 8 Mbit stabil. Nach tausch der Dose ging dann 56 MBit. Bei mir ging das auch mal nicht Damals hatte ich noch einen gesplitteten Vertrag, DSL von 1&1 und ISDN von der Telekom und nach einem Gewitter ging das Internet nicht mehr aber ISDN funktionierte. Hab die Ersatz Fritz angeschlossen, ging auch nicht. Und dann ging das Gleiche los Telekom nicht zuständig, ergo 1&1 und die schicken dann die Telekom. Die messen außen am Haus, weil ich gar nicht da war. und melden in Ordnung. Ergo das gleiche Spiel noch einmal, am Ende war der Splitter defekt. Gibt es heute ja nicht mehr.
Damals habe ich beschlossen, das ich beim nächsten Vertragswechsel gleich bei dem buche, der das Netz betreibt;-)

simi7(R)

D Südbrandenburg,
16.04.2026,
09:28
(editiert von simi7
am 16.04.2026 um 09:29)


@ bigdie

DSL-Störung

» Damals habe ich beschlossen, das ich beim nächsten Vertragswechsel gleich
» bei dem buche, der das Netz betreibt;-)

Genau so habe ich das gemacht.
Nach schlechten Erfahrungen meiner Kunden mit so einer aufgeteilten Leitung bin ich dann doch bei dem Magenta-Riesen geblieben. Ist zwar Eins-fuffzich teurer, hatte aber nie wieder Probleme. Einmal war ein Reset irgendeines Gerätes bei denen notwendig, wurde aber sehr schnell behoben.

Jetzt warte ich zwar immer noch auf die Glasfaser, ist aber kein Problem, VDSL 100 läuft ja noch.

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
16.04.2026,
09:40

@ simi7

DSL-Störung

Hi Simi,

Verbindungstyp: VDSL2 17a G.Vector (ITU G.993.5)

Entfernung 285m - das klingt plausibel.

Das blöde an meinem Haus ist die langestreckte Form. Im Moment habe ich 2 Fritzboxen und einen Repeater im Mesh. Also muss ich noch ne dritter FB einsetzen - vor allem auch wegen der DECT-Geräte. Die DECT-Repeater sind mir zu teuer.

Irgendwie ist die ganze Technik seltsam. Mein Stiefsohn hat in einer 80er Jahre Wohnung zum Router noch eine FB als Repeater eingesetzt aber seltsam konfiguriert. Liegt wohl daran, dass beide Geräte kein Mesh miteinander können. So hat er in der WOhnung in 2 Ziommern WLAN von Router und in den beiden anderen Zimmern WLAN vom Repeater mit anderen Zugangsdaten. Und in 5m Entfernung hatte ich trotzdem kein Netz mehr. Wahrscheinlich zu viel Stahlbeton.
Und ich selbst hatte in den letzten Jahren so viele Störungen (incl. schlechte Telefonverbinungen) wie in meiner ganzen analogen Zeit (25 Jahren) nicht.

Meine tieferen Kenntnisse in Sachen moderner Technik geht leider gegen Null.
In meiner Zeit bei Post später Telekom war der Übergang von Klappertechnik zu DIV und ADo zu TAE. Ich konnte echt klasse Flachrelais und EMD-Wähler justieren.
Natürlich interessierte mich auch Elektronik brennend. Aber in Sachen Fernmelder waren diese Kenntnisse eher von untergeordnetem Nutzen.

Gruß
Ralf

» Was sagt denn die Fritzbox dazu?
» DSL oder VDSL?
» Wird die Entfernung bis zum Verteiler korrekt angezeigt?
»
» So ist das, wenn Telekom und 1&1 sich gegenseitig die Schuld zuschieben.
»
» Der Typ hat wohl noch bei der Deutschen Post gelernt.
» Als man die Verlängerung seines Telefonkabels genehmigen lassen musste.

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
16.04.2026,
09:46

@ simi7

DSL-Störung

Ich bekenne mich auch als Wartender auf Glasfaser. Seit Jahren ein Riesen Brimborium um Glasfaser. Erst Deutsche Glasfaser, dann Telekom. Keiner brachte es fertig Glasfaser zu legen. Gemeinde hat daran gerührt und versucht den Ausbau zu beschleunigen. Nix wars. Auch den Kontakt zu irgend jemandem herzustellen um die Chance zum legen von geeignetem Leerrohr zu nutzen (25m von Straße bis Haus ohne Keller, betonierter Hof), gestaltete sich als unmöglich. Wenn ich mal jemanden an der Strippe hatte konnte die Person nicht helfen und versprach Weiterleitung und Rückruf. Nix passierte.
Servicewüste Deutschland.

Gruß
Ralf

» Jetzt warte ich zwar immer noch auf die Glasfaser, ist aber kein Problem,
» VDSL 100 läuft ja noch.

bigdie(R)

16.04.2026,
11:02
(editiert von bigdie
am 16.04.2026 um 11:08)


@ cmyk61

DSL-Störung

» Ich bekenne mich auch als Wartender auf Glasfaser. Seit Jahren ein Riesen
» Brimborium um Glasfaser. Erst Deutsche Glasfaser, dann Telekom. Keiner
Bei mir kam sie ganz plötzlich und eher unverhofft.
Nachdem bei uns erst 2019 der DSLAM in den Straßenverteiler kam und ich dann 100MBit buchen konnte, von denen 56 ankamen, hatte ich eigentlich nicht damit gerechnet, das 2023 plötzlich Glasfaser kommen sollte. Die Glasfaser war auch recht schnell bis vor meinem Haus. Bürgerversammlung im Februar und Pfingsten lang das gefüllte Leerrohr an der Hauswand. Dann vergingen aber nochmal 15 Monate ehe der Anschluss lief. Das lag aber auch an der Bundesbahn, weil man eine Bahnstrecke queren musste und dort der Amtsschimmel zu Hause ist.
Einziger Wermutstropfen, die Baufirma der Telekom bzw. Glasfaser Plus ist Pleite, also sind die Straßen immer noch nicht wieder richtig geschlossen. Um die Schäden wird sich wohl am Ende die Gemeinde kümmern müssen.

Am Ende war die Umstellung auf VDSL 2019 der größte Blödsinn, hätte es die nicht gegeben, dann hätten vermutlich doppelt so viele Leute Glasfaser gebucht. So bestand praktisch kein Leidensdruck.
Was ich auch nicht verstanden habe, war, das man die bestehende Infrastruktur nicht genutzt hat. Bis in den Straßenverteiler lag ja schon Glasfaser. Man hätte ja nur von dort weiter gehen müssen. Aber das hat man nicht getan, das Glasfasernetz ist komplett neu und Eigenständig

grindstone(R)

E-Mail

Ruhrpott,
16.04.2026,
12:01

@ bigdie

DSL-Störung

» Was ich auch nicht verstanden habe, war, das man die bestehende
» Infrastruktur nicht genutzt hat. Bis in den Straßenverteiler lag ja schon
» Glasfaser. Man hätte ja nur von dort weiter gehen müssen. Aber das hat
» man nicht getan, das Glasfasernetz ist komplett neu und Eigenständig

Das liegt daran, dass das alles eigenständige Firmen sind, die alle selber etwas daran verdienen wollen. Und je mehr Arbeit, um so größer der Verdienst. :-(

--
Es ist unter der Würde eines Technikers, die Gebrauchsanweisung zu lesen!

simi7(R)

D Südbrandenburg,
16.04.2026,
13:18

@ cmyk61

DSL-Störung

»
» » Jetzt warte ich zwar immer noch auf die Glasfaser, ist aber kein
» Problem,
» » VDSL 100 läuft ja noch.

Bei mir geht's auch nicht weiter:
"Sie haben einen Glasfaser-Tarif mit der Auftragsnummer xxxxxx-yyy-zzzzz bei uns bestellt.

Leider ist es in unserem Prozess zu einer Störung gekommen, sodass wir bisher die Einrichtung Ihres Glasfaser-Anschlusses nicht vornehmen können. Wir führen intensiv eine Fehleranalyse durch. Sobald wir ein Ergebnis haben, werden wir uns sofort bei Ihnen melden.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Geduld und Ihr Verständnis."

Auf der Telekom App ist letzter Status:
"Auftrag wird bestätigt 20.02.2026"

Ein dämliches Deutsch!
Das Wort "wird" bedeutet bei mir Zukunft.
Da mein Modem aber Verbindung hat und grün leuchtet, nehme ich an, das soll "ist" heißen.

So lange VDSL100 läuft ist es mir egal.

simi7(R)

D Südbrandenburg,
16.04.2026,
13:46

@ cmyk61

DSL-Störung

» Liegt wohl daran, dass beide Geräte kein Mesh miteinander können.
Die einfachste Lösung ist, nur MESH-fähige Geräte zu verwenden.
Dann gibt es auch keine Probleme mit der Konfiguration.
Es gibt genügend gebrauchte, die das können.