Hey, ich hät da mal ne Frage, und zwar zum Schmitt Trigger.
Gibt es einen IC wo mehrere Schmitt-Trigger gleich drinne sind und deren Hysterese man durch äußere beschaltung kalibrieren kann? Zu dem wollt ich Fragen, ob es möglich ist, für Ue_min auch ein Ue_max festzulegen, gibt es auch solche Schmitt-Trigger? Also, wo man auch einen Maximal-Wert festlegen kann, bei dem sie den Ausgang wieder auf LOW Schalten?
Also frag wegen folgendes. Will ne Pegel-LED-Meter Anzeige basteln und dazu 5 - LEDs, die parallel geschaltet sind und dann halt bei entsprechendem Pegel der Schmitttrigger, das Signal auf HIGH schaltet am Ausgang. Nun möchte ich aber , das immer nur eine LED leuchtet, so das bei größeren Pegeln die unteren wieder ausgehen.
» Hey, ich hät da mal ne Frage, und zwar zum Schmitt Trigger. » Gibt es einen IC wo mehrere Schmitt-Trigger gleich drinne sind und deren » Hysterese man durch äußere beschaltung kalibrieren kann? Zu dem wollt ich » Fragen, ob es möglich ist, für Ue_min auch ein Ue_max festzulegen, gibt es » auch solche Schmitt-Trigger? Also, wo man auch einen Maximal-Wert festlegen » kann, bei dem sie den Ausgang wieder auf LOW Schalten? » Also frag wegen folgendes. Will ne Pegel-LED-Meter Anzeige basteln und » dazu 5 - LEDs, die parallel geschaltet sind und dann halt bei » entsprechendem Pegel der Schmitttrigger, das Signal auf HIGH schaltet am » Ausgang. Nun möchte ich aber , das immer nur eine LED leuchtet, so das bei » größeren Pegeln die unteren wieder ausgehen. » » Gruß Sebastian
Warum nimmst du nicht gleich ein LM3914. Da könntest du sogar max. 10 LEDs anschliessen, ausserdem könntest du von thermometrischer Anzeige auf Punktanzeige umschalten (Dot/Bar-Display).
» Hallo, » Genau das kannst Du mit dem LM3914 machen..... » Viele Grüsse » Hartwig
Hey, danke für die schnelle Antwort.
Das ist jetzt aber kein Schmitt-Trigger sondern eine rein analoge Schaltung, oder?
Wo sind in diesem IC die Vorwiderstände für die LEDS, kann in dieser Zeichnung hier keine finden: »
Oder bilden die OP-Amps schon den Vorwiderstand?
die an + verbunden Widerstände dienen doch nur als Referenzspannung, oder?
Ich seh auf der Zeichnung ein Kasten Ref-Adujustment. In der Zeichnung ist nicht ganz ersichtlich, wie dieser sich auf den Rest der Schaltung auswirkt. Dann gibt es ncoh den Pin 9 als Mode-Switch sozusagen. Dieser sogenannter "Mode-Control" Eingang ist mit dem zweiten Op-Amp von unten, bzw. mit dessen Ausgang verbunden, wie soll das ein wechsel zwischen Punkt und Balkenanzzeige ermöglichen?
» Das ist jetzt aber kein Schmitt-Trigger sondern eine rein analoge » Schaltung, oder?
Aber sicher doch, und auch wenn es dir nicht klar ist, genau das suchst du.
» Wo sind in diesem IC die Vorwiderstände für die LEDS, kann in dieser » Zeichnung hier keine finden:
Die Ausgänge sind einstellbare Stromquellen, eingestellt wird der Ausgangsstrom über Pin 7, siehe Datenblatt.
» OP-Amps
Komparatoren!
» die an + verbunden Widerstände dienen doch nur als Referenzspannung, » oder?
Nein, an diese Spannungsteilerkette schließt man die Referenzspannungen an, untere und obere Grenze.
» Ich seh auf der Zeichnung ein Kasten Ref-Adujustment. In der Zeichnung ist » nicht ganz ersichtlich, wie dieser sich auf den Rest der Schaltung » auswirkt.
Du kennst den LM317? Der steckt hier quasi drin.
» Dann gibt es ncoh den Pin 9 als Mode-Switch sozusagen. Dieser » sogenannter "Mode-Control" Eingang ist mit dem zweiten Op-Amp von unten, » bzw. mit dessen Ausgang verbunden, wie soll das ein wechsel zwischen Punkt » und Balkenanzzeige ermöglichen?
Das wird im Blockschaltbild leider nicht dargestellt.
Hallo,
noch ein Nachtrag - auch wenn xy ja schon sehr ausführlich geantwortet hat...
vom LM3914 gibt es auch Ausführungen, die nicht linear sind, also z. B. für audio-Pegelanzeigen (Stichwort Pegelanzeige!).
Grüsse
Hartwig
» » Das ist jetzt aber kein Schmitt-Trigger sondern eine rein analoge » » Schaltung, oder? » » Aber sicher doch, und auch wenn es dir nicht klar ist, genau das suchst » du.
Was meinst du jetzt, aber sicher doch Schmitt-Trigger, oder sicher doch rein analog? Ein Schmitt-Trigger Schaltet soweit ich weis ab einer bestimmten Spannung... Das Ding da ist aber doch eine Komparator. nehmen, wir z.B. die obere Spannungsgrenze mal theoretisch als 1,25 V festgelegt.
Sagen wir: U_BB (U_SS) = 5 V
U_ref = 1,25 V
U_input = 1,25 V
U_out = 0 V
Sprich Masse...
U-ref = 1,25 V
U_input = 0,25 V
U_out = 1 V
Bei einem Schmitt-Trigger wären es dann doch hier U_BB und nich 1 V am Ausgang. Sprich das Ding hier schaltet (laut Block-Diagramm linear)... » » » Wo sind in diesem IC die Vorwiderstände für die LEDS, kann in dieser » » Zeichnung hier keine finden: » » Die Ausgänge sind einstellbare Stromquellen, eingestellt wird der » Ausgangsstrom über Pin 7, siehe Datenblatt.
Achso, okay, danke » » » OP-Amps » » Komparatoren! »
Ein Komparator ist ein OP-Amp, siehe Wikipedia...
» » die an + verbunden Widerstände dienen doch nur als Referenzspannung, » » oder? » » Nein, an diese Spannungsteilerkette schließt man die Referenzspannungen » an, untere und obere Grenze.
Das wollte ich damit sagen, und die Widerstände sind in dem fall dafür da die Referenzspannung (bsp. 1,25 V) Aufzuteilen, so das am oberen "Komparator" 1,25 V anliegen und am nächsten 1/10 weniger (10 Widerstände in Reihe).
» » Ich seh auf der Zeichnung ein Kasten Ref-Adujustment. In der Zeichnung » ist » » nicht ganz ersichtlich, wie dieser sich auf den Rest der Schaltung » » auswirkt. » » Du kennst den LM317? Der steckt hier quasi drin.
Ja, okay
» Hallo, » noch ein Nachtrag - auch wenn xy ja schon sehr ausführlich geantwortet » hat... » vom LM3914 gibt es auch Ausführungen, die nicht linear sind, also z. B. » für audio-Pegelanzeigen (Stichwort Pegelanzeige!). » Grüsse » Hartwig
Oh, die wären natürlich wesentlich Intressanter für mich... weist du zufällig die Modellnummer?
» » » Das ist jetzt aber kein Schmitt-Trigger sondern eine rein analoge » » » Schaltung, oder? » » » » Aber sicher doch, und auch wenn es dir nicht klar ist, genau das suchst » » du. » Was meinst du jetzt, aber sicher doch Schmitt-Trigger, oder sicher doch » rein analog? Ein Schmitt-Trigger Schaltet soweit ich weis ab einer » bestimmten Spannung... Das Ding da ist aber doch eine Komparator. nehmen, » wir z.B. die obere Spannungsgrenze mal theoretisch als 1,25 V festgelegt. » Sagen wir: U_BB (U_SS) = 5 V » U_ref = 1,25 V » U_input = 1,25 V » U_out = 0 V » Sprich Masse... » U-ref = 1,25 V » U_input = 0,25 V » U_out = 1 V
Ich korrigiere meinen Beitrag, war blödsinn was ich da geredet habe... Allerdings ist es kein Schmitt-Trigger, laut dem Diagramm... zumindest Schaltet ein Komparator bei einer Schwellenspannung. Ein Schmitt-Trigger hat allerdings eine Hysterese...
Sorry
Würde für mich wohl eher das LM 3915 in Frage kommen. Mein genaues Vorhaben ist eigentlich, quasi nicht eine einzelne Pegelanzeige zu schaffen, sondern quasi eine grafischen Equalizer bzw. eher halt für jeden Frequenzbereich eine eigene Pegelanzeige zu schaffen...
Also 32 Hertz 64.. 128... 2k etc.
Hatte vor das ganze mit einer Hochtiefpass Kombination zu bauen... Allerdings, wenn ich das richtig sehe bräuchte ich dann für jedes Frequenzband quasi nen extra LM 3915 ? Weil einen Hoch-Tiefpass dahinter Schalten macht wahrscheinlich keinen Sinn, denk ich mal, oder ist eine Frequenz-Charakteristik noch gegeben?
Außerdem weis ich garnicht, was für Ströme das Ding maximal Schalten kann, weswegen ich vermute, dass einer nicht reicht. Hab mir auch schon überlegt, aber man nicht quasi Multiplexen könnte, aber ich denke mal, dann kann ich den Hoch-Tief-Pass wahrscheinlich sowieso vergessen...
Wie sollte ich das am besten Realisieren?
Hallo,
ein Multiplexen des Analogsignals macht wenig Sinn, da Du mit recht tiefen Frequenzen arbeitest, hinzu kommt das Einschwingverhalten der Filter.
Nach der Filterung zu Multiplexen, macht ebenfalls wenig Sinn - die LM3915 kosten ja fast nichts - im Vergleich mit anderen Komponenten. Dann entweder einen Microcontroller einsetzen oder gleich für ein paar Euro den Frequenzanalyzer von Vellemann einbauen.
Viele Grüsse
Hartwig
» » » OP-Amps » » » » Komparatoren! » » » Ein Komparator ist ein OP-Amp, siehe Wikipedia...
Ein Komparator bietet keine Möglichkeit eine Frequenzgangkompensation einzusetzen oder eine eine solche die integriert ist. Ohne diese Eigenschaft, ist es per Definition kein Opamp, weil er eine verstärkende (lineare) Funktion nicht ausüben kann. Komparatoren sind deshalb schaltungstechnisch meist einfacher "gestrickt" als Opamps.
Auch das Wiki ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Sogar längst nicht...