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LutzDD(R)

10.07.2011,
11:38
 

Dioden-Frequenzverdoppler praktikabel ? (Elektronik)

Liebe Elektronikexperten,

aus einem im 1stelligen MHz-Bereich arbeitenden Oszillator soll eine HF im Bereich von ca. 100 - ca. 200 MHz erzeugt werden, um einen Fet-Mischer (also hochohmiger Eingang) zu speisen. Wie praktikabel und sinnvoll ist die Verwendung von nacheinandergeschaltetenden Diodenfrequenzverdopplern (in Zweiwegeschaltungen oder als Brückengleichrichter), um dieses Signal zu erreichen ?
Die Frequenzvervielfachung mit C-Betriebtransistorstufen könnte ausscheiden, da der überstreichbare Frequenzbereich über mehrere zehn MHz geht und diese Schaltungen durch ihre Filterung eher schmalbandig sind, oder ?

Ich habe im www durchaus Schaltpläne gefunden, kann aber nicht wirklich einschätzen, ob diese funktionstüchtig sind.

Ich habe gedankliche Vorstellungen über 4stufige Verdopplerstufen mit möglicher Fet-Aufholverstärkung dazwischen. Aber auch eine passive Kette mit entsprechend ausreichender Speisung am Eingang wäre denkbar.

Danke für alle Tipps.
Gruß Lutz

x y

10.07.2011,
12:14

@ LutzDD

Dioden-Frequenzverdoppler praktikabel ?

» aus einem im 1stelligen MHz-Bereich arbeitenden Oszillator soll eine HF im
» Bereich von ca. 100 - ca. 200 MHz erzeugt werden, um einen Fet-Mischer
» (also hochohmiger Eingang) zu speisen. Wie praktikabel und sinnvoll ist
» die Verwendung von nacheinandergeschaltetenden Diodenfrequenzverdopplern
» (in Zweiwegeschaltungen oder als Brückengleichrichter), um dieses Signal
» zu erreichen ?

Macht man seit Jahrzehnten mittels PLL.

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

10.07.2011,
12:55

@ x y

Dioden-Frequenzverdoppler praktikabel ?

» » aus einem im 1stelligen MHz-Bereich arbeitenden Oszillator soll eine HF
» im
» » Bereich von ca. 100 - ca. 200 MHz erzeugt werden, um einen Fet-Mischer
» » (also hochohmiger Eingang) zu speisen. Wie praktikabel und sinnvoll ist
» » die Verwendung von nacheinandergeschaltetenden
» Diodenfrequenzverdopplern
» » (in Zweiwegeschaltungen oder als Brückengleichrichter), um dieses
» Signal
» » zu erreichen ?
»
» Macht man seit Jahrzehnten mittels PLL.

...oder man baut einen Oszillator für die höhere
Frequenz und erzeugt die niedrigeren Frequenzen
durch Teilen.
Gruss
Harald

Kendiman

10.07.2011,
17:50

@ LutzDD

Dioden-Frequenzverdoppler praktikabel ?

» Liebe Elektronikexperten,
»
» aus einem im 1stelligen MHz-Bereich arbeitenden Oszillator soll eine HF im
» Bereich von ca. 100 - ca. 200 MHz erzeugt werden, um einen Fet-Mischer
» (also hochohmiger Eingang) zu speisen. Wie praktikabel und sinnvoll ist
» die Verwendung von nacheinandergeschaltetenden Diodenfrequenzverdopplern
» (in Zweiwegeschaltungen oder als Brückengleichrichter), um dieses Signal
» zu erreichen ?
» Die Frequenzvervielfachung mit C-Betriebtransistorstufen könnte
» ausscheiden, da der überstreichbare Frequenzbereich über mehrere zehn MHz
» geht und diese Schaltungen durch ihre Filterung eher schmalbandig sind,
» oder ?
»
» Ich habe im www durchaus Schaltpläne gefunden, kann aber nicht wirklich
» einschätzen, ob diese funktionstüchtig sind.
»
» Ich habe gedankliche Vorstellungen über 4stufige Verdopplerstufen mit
» möglicher Fet-Aufholverstärkung dazwischen. Aber auch eine passive Kette
» mit entsprechend ausreichender Speisung am Eingang wäre denkbar.
»
» Danke für alle Tipps.
» Gruß Lutz

Hallo Lutz,
eine Frequenzverdopplung mit Dioden ist grundsätzlich einmal möglich.
Mit diesem einen mal ist es dann auch schon geschehen, denn jetzt gibt
es keine Wechselspannung mehr, die man mit Dioden nochmals verdoppeln könnte.
Eine Frequenz im 100MHz bis 200 MHz kann man auf diese Weise nicht bekommen.
Gängig sind Frequenzverdoppler nach der Push-Push Methode ( Push-Push Doubler )
oder Push-Pull Frequenzvervielfacher (Push-Pull Frequenzcy Multipliers).
Diese werden jedoch mit Röhren oder Transistoren hergestellt.
Üblich ist auch ein sinusförmiges Signal so zu verzerren, dass viele Oberwellen
entstehen. Danach kann man dann die 3. bzw. 5. bzw. 7. Oberwelle herausfiltern und
weiter verarbeiten. Eine niedrige Frequenz so viele male zu vervielfältigen ist
sehr aufwändig und nicht mehr sinnvoll.
Die bereits gemachten anderen Vorschläge sind besser.
Gruß Kendiman

LutzDD(R)

10.07.2011,
21:49

@ Kendiman

Danke sehr für die Antworten ! OWT

Danke sehr für Eure Antworten.

Gruß Lutz