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magifix

01.07.2011,
14:04
 

Leitungsberechnung -2. Anlauf (Elektronik)

Ich beschäftige mich zurzeit mit Leitungsberechnungen.
Nachdem ich nun schon viele Antworten (Belehrungen) zu einer diesbezüglich gestellten Frage, von denen keine weiter geholfen hat, erhalten habe versuche ich die Fragestellung erneut.

Für die Berechnung des Spannungsverlustes wird in der Rechnung immer folgende Formel verwendet.

U(Verlust) = R * I * cos Phi

Warum wird hier nicht

U(Verlust) = R * I

verwendet?

Ich hoffe dass diese Frage nun fehlerfrei gestellt wurde und somit direkt beantwortet werden kann.

x y

01.07.2011,
14:55

@ magifix

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» Für die Berechnung des Spannungsverlustes wird in der Rechnung immer
» folgende Formel verwendet.
»
» U(Verlust) = R * I * cos Phi

Und wer rechnet immer so falsch?

magifix

01.07.2011,
15:06

@ x y

Leitungsberechnung -2. Anlauf

http://www.helukabel.de/pdf/german/technik/X_105_Grundformeln_Starkstromtechnik.pdf


dieser Hinweis stammt aus dem ersten Anlauf

da findet man auch einen Teil der Begriffe die es nicht gibt

» » Für die Berechnung des Spannungsverlustes wird in der Rechnung immer
» » folgende Formel verwendet.
» »
» » U(Verlust) = R * I * cos Phi
»
» Und wer rechnet immer so falsch?

x y

01.07.2011,
15:11

@ magifix

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» http://www.helukabel.de/pdf/german/technik/X_105_Grundformeln_Starkstromtechnik.pdf

Schrott!

Esel

01.07.2011,
15:32

@ magifix

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» Ich beschäftige mich zurzeit mit Leitungsberechnungen.
» Nachdem ich nun schon viele Antworten (Belehrungen) zu einer diesbezüglich
» gestellten Frage, von denen keine weiter geholfen hat, erhalten habe
» versuche ich die Fragestellung erneut.
»
» Für die Berechnung des Spannungsverlustes wird in der Rechnung immer
» folgende Formel verwendet.
»
» U(Verlust) = R * I * cos Phi
»
» Warum wird hier nicht
»
» U(Verlust) = R * I
»
» verwendet?
»
» Ich hoffe dass diese Frage nun fehlerfrei gestellt wurde und somit direkt
» beantwortet werden kann.

Vorab du weist was der cosinus phi ist? Das ist der Wirkleistungsfaktor. Das ist ein Verhältsnis aus Wirkleistung und Scheinleistung also cos phi = P/S.

Der Unterschied zwischen beiden Formeln ist einfach nur der, dass wenn ein cosinus phi auftaucht, hat das irgendwas mit Wechselspannung zu tuen, wenn er nicht auftaucht, handelt es sich hierbei um Gleichspannung.

Esel

01.07.2011,
15:33

@ Esel

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» » Ich beschäftige mich zurzeit mit Leitungsberechnungen.
» » Nachdem ich nun schon viele Antworten (Belehrungen) zu einer
» diesbezüglich
» » gestellten Frage, von denen keine weiter geholfen hat, erhalten habe
» » versuche ich die Fragestellung erneut.
» »
» » Für die Berechnung des Spannungsverlustes wird in der Rechnung immer
» » folgende Formel verwendet.
» »
» » U(Verlust) = R * I * cos Phi
» »
» » Warum wird hier nicht
» »
» » U(Verlust) = R * I
» »
» » verwendet?
» »
» » Ich hoffe dass diese Frage nun fehlerfrei gestellt wurde und somit
» direkt
» » beantwortet werden kann.
»
» Vorab du weist was der cosinus phi ist? Das ist der Wirkleistungsfaktor.
» Das ist ein Verhältsnis aus Wirkleistung und Scheinleistung also cos phi =
» P/S.
»
» Der Unterschied zwischen beiden Formeln ist einfach nur der, dass wenn ein
» cosinus phi auftaucht, hat das irgendwas mit Wechselspannung zu tuen, wenn
» er nicht auftaucht, handelt es sich hierbei um Gleichspannung.

Und du wirst ja wohl eine Information haben, um welche Spannungsart es sich handelt...

Esel

01.07.2011,
15:34

@ x y

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» »
» http://www.helukabel.de/pdf/german/technik/X_105_Grundformeln_Starkstromtechnik.pdf
»
» Schrott!

Begründung, Danke.

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
01.07.2011,
16:00
(editiert von geralds
am 01.07.2011 um 16:00)


@ Esel

Leitungsberechnung -2. Anlauf

»
» Begründung, Danke.

---
Ist doch schon: schau in den Spiegel !!!

---

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

x y

01.07.2011,
16:06

@ Esel

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» » »
» »
» http://www.helukabel.de/pdf/german/technik/X_105_Grundformeln_Starkstromtechnik.pdf
» »
» » Schrott!
»
» Begründung, Danke.

Zwischen der an einem ohmschen Widerstand abfallenden Spannung und dem ihn durchfließenden Strom gibt es keine Phasenverschiebung.

Esel

01.07.2011,
16:16

@ x y

Leitungsberechnung -2. Anlauf

Da hast du Recht. Aber jetzt kommt das ABER:

Wenn an einer Leitung eine Wechselspannung anliegt, hast du in dieser Leitung nicht nur den reinen Wirkwiderstand, sondern auch "parasitäre" Eigenschaften, die sich Leitungsbeläge nennen. Diese sind induktiv. Und wenn du zwei Leitungen nebeneinander liegen hast, hast du einen Kondensator, und zwar nicht von geringer Kapazität. Es bilden sich Blindwiderstände.

Somit hast du automatisch einen cosinus phi.

Verinnerliche dir mal dieses Ersatzschaltbild einer Leitung, bei der Wechselspannung anliegt. Dann können wir weiter reden.

x y

01.07.2011,
16:20

@ Esel

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» wenn du zwei Leitungen nebeneinander liegen hast, hast du einen
» Kondensator, und zwar nicht von geringer Kapazität.

Damit das im Niederspannungsnetz relevant wird brauchst du schon eine verdammt lange Leitung.

@@Gast@@

01.07.2011,
16:24

@ Esel

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» Da hast du Recht. Aber jetzt kommt das ABER:
»
» Wenn an einer Leitung eine Wechselspannung anliegt, hast du in dieser
» Leitung nicht nur den reinen Wirkwiderstand, sondern auch "parasitäre"
» Eigenschaften, die sich Leitungsbeläge nennen. Diese sind induktiv. Und
» wenn du zwei Leitungen nebeneinander liegen hast, hast du einen
» Kondensator, und zwar nicht von geringer Kapazität. Es bilden sich
» Blindwiderstände.
»
» Somit hast du automatisch einen cosinus phi.
»
» Verinnerliche dir mal dieses Ersatzschaltbild einer Leitung, bei der
» Wechselspannung anliegt. Dann können wir weiter reden.
»
»

Sorry, dass ich hier so reingrätsche, aber xy meinte sicherlich "ideale" Ohmsche Widerstände, genauso wie die Gegenpartei ideale Kondensatoren voraussetzt.
Reale ohmsche Widerstände (Bauteil) haben einen induktiven Anteil, der sich bei höheren F's bemerkbar macht. Also sollten alle hier sich erst einmal einigen, ob es sich hier um eine Diskussion mit idealen Bauteilen oder realen Bauteilen handelt. Bei realen Bauteilen kann man sich übrigens mit Ersatzschaltungen behelfen, die dann aus idealen Bauteilen bestehen. Somit hat xy recht.

Esel

01.07.2011,
16:26

@ x y

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» » wenn du zwei Leitungen nebeneinander liegen hast, hast du einen
» » Kondensator, und zwar nicht von geringer Kapazität.
»
» Damit das im Niederspannungsnetz relevant wird brauchst du schon eine
» verdammt lange Leitung.

Du kannst dir nicht wirklich vorstellen, wieviele Kabel in der Erde liegen oder? Und die sind nicht grad kurz verlegt.

Das sind teilweise hunderte von kilometern. Das gilt nicht nur für Hochspannung.

Esel

01.07.2011,
16:30

@ @@Gast@@

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» » Da hast du Recht. Aber jetzt kommt das ABER:
» »
» » Wenn an einer Leitung eine Wechselspannung anliegt, hast du in dieser
» » Leitung nicht nur den reinen Wirkwiderstand, sondern auch "parasitäre"
» » Eigenschaften, die sich Leitungsbeläge nennen. Diese sind induktiv. Und
» » wenn du zwei Leitungen nebeneinander liegen hast, hast du einen
» » Kondensator, und zwar nicht von geringer Kapazität. Es bilden sich
» » Blindwiderstände.
» »
» » Somit hast du automatisch einen cosinus phi.
» »
» » Verinnerliche dir mal dieses Ersatzschaltbild einer Leitung, bei der
» » Wechselspannung anliegt. Dann können wir weiter reden.
» »
» »
»
» Sorry, dass ich hier so reingrätsche, aber xy meinte sicherlich "ideale"
» Ohmsche Widerstände, genauso wie die Gegenpartei ideale Kondensatoren
» voraussetzt.
» Reale ohmsche Widerstände (Bauteil) haben einen induktiven Anteil, der
» sich bei höheren F's bemerkbar macht. Also sollten alle hier sich erst
» einmal einigen, ob es sich hier um eine Diskussion mit idealen Bauteilen
» oder realen Bauteilen handelt. Bei realen Bauteilen kann man sich übrigens
» mit Ersatzschaltungen behelfen, die dann aus idealen Bauteilen bestehen.
» Somit hat xy recht.

Wie schon erwähnt wäre eine Leitung ein ideales Bauteil, hätte Sie nur den Wirkwiderstand, wie xy bereits gesagt hat.

Aber ich persönlich halte von diesen Ideal rumgefummle nix, das spiegelt defacto nicht die Realität wieder.

x y

01.07.2011,
16:30

@ Esel

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» Du kannst dir nicht wirklich vorstellen, wieviele Kabel in der Erde liegen
» oder? Und die sind nicht grad kurz verlegt.

Dann überleg dir mal das Verhältnis von Blindleistung zu Nennwirkleistung.

Gerd(R)

01.07.2011,
17:37

@ Esel

Leitungsberechnung -2. Anlauf

» Es bilden sich
» Blindwiderstände.
»

Echt?!?

Kann man denen dabei zugucken, oder machen die das nur im Dunklen?

amüsierte Grüße

--
Ein Tröpfchen Öl von Zeit zu Zeit
trägt vieles bei zur Haltbarkeit!

I got 14 channels of shit in the TV.... Pink Floyd