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falk..

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11.05.2011,
21:47
 

Deratingkurve Hochspannungstastkopf (Elektronik)

Liebe Forumsgemeinde, mein neu erworbener Hochspannungstastkopf Testec Hvp-15hf enthält folgende "Deratingkurve" in der Bedienungsanleitung. Kann mir bitte jemand erklären, was für die frequenzabhängige Spannungsfestigkeit des Spannungsteilers im Tastkopf zuständig ist. Geht es hier nur um den "Skin Effekt"? Springt bei zu hohen Frequenzen ein Funke über den Spannungsteiler?


x y

12.05.2011,
05:44

@ falk..

Deratingkurve Hochspannungstastkopf

» mir bitte jemand erklären, was für die frequenzabhängige
» Spannungsfestigkeit des Spannungsteilers im Tastkopf zuständig ist.

Der Kondensator des kapazitiven Spannungsteilers.

falk..

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12.05.2011,
18:35

@ x y

Deratingkurve Hochspannungstastkopf

» » mir bitte jemand erklären, was für die frequenzabhängige
» » Spannungsfestigkeit des Spannungsteilers im Tastkopf zuständig ist.
»
» Der Kondensator des kapazitiven Spannungsteilers.

Besten Dank für den Hinweis.

Viele Grüße
Falk

roldor(R)

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Konstanz,
13.05.2011,
21:12

@ falk..

Deratingkurve Hochspannungstastkopf

Also, ich glaube, dass das durch die Kapazität
der Koax-Leitung kommt. Die ist vieleicht nicht richtig
abgeschlossen, oder?

--
Gruß von

* Henry-Roland Dorau * Pf.100431 78404 Konstanz * 0176 29 000 333 * http://sun-innovation.de *

hws(R)

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59425 Unna,
14.05.2011,
11:09

@ roldor

Deratingkurve Hochspannungstastkopf

» Also, ich glaube, dass das durch die Kapazität
» der Koax-Leitung kommt. Die ist vieleicht nicht richtig
» abgeschlossen, oder?

Das magst du zwar glauben, aber physikalische Erklärungen beruhen nicht auf "Volksabstimmungen" oder "Glauben" sondern auf physikalischen, mathematischen Nachweisen.

Nein, es liegt nicht an der Kapazität der Koaxleitungen oder deren Abschluss.

Schau in ein AUSFÜHRLICHES Datenblatt eines Kondensators. Ich musste auch schon mal ein 63V Kondensator in eine 12V Schaltung einbauen.

Es bringt nichts, ein "ich glaube aber .." einzubringen ohne einen passenden Nachweis / Erklärung.
Gibt zwar xy auch nicht, aber bei ihm weiß man, welche Kenntnisse und jahrelange Erfahrung hat. Und auf Nachfrage gibts auch ein Stichwort für den Hintergrund.
Ich vermute, du hast (noch) keine elektronische Ausbildung und jahrelange Erfahrung in dem Thema?

Oder sollte das nur eine Frage sein und keine Behauptung?

hws

roldor(R)

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Konstanz,
14.05.2011,
16:53

@ hws

Deratingkurve Hochspannungstastkopf

Ein Koaxkabel hat z.B. einen Gleichstromwiderstand
von 0,1 Ohm, aber einen Wechselstromwiderstand von
50,60,75 Ohm im allgemeinen. Aber wo fängt Wechselstrom
an? Bei 0,5 Hz? Oder erst bei 10 Hz? Kannst ja mal ein Koaxkabel simulieren und die Frequenz erhöhen. Falsch
abgeschlossen natürlich.

--
Gruß von

* Henry-Roland Dorau * Pf.100431 78404 Konstanz * 0176 29 000 333 * http://sun-innovation.de *

x y

14.05.2011,
16:55

@ roldor

Deratingkurve Hochspannungstastkopf

» Ein Koaxkabel hat z.B. einen Gleichstromwiderstand
» von 0,1 Ohm, aber einen Wechselstromwiderstand von
» 50,60,75 Ohm im allgemeinen.

Nein.

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
14.05.2011,
18:35

@ roldor

Deratingkurve Hochspannungstastkopf

» Ein Koaxkabel hat z.B. ....

Beim Tastkopf gibt es ein Koaxkabel üblicherweise nur zwischen Tastkopf und Oszi-Eingang - und das liefert der Tastkopfhersteller mit und berücksichtigt es.

Die Oszi-Eingänge sind üblicherweise "genormt" (1M / 10p, oder man hat nen falschen Tastkopf für das entsprechende Oszi gekauft)

Zugegeben, Philips hat auch Teilertastköpfe, deren Teiler erst direkt am Oszi-eingang liegt und das komplette Kabel bis zu Tastspitze ohne Teiler davor. Falls du so einen Sonderfall meinst, bitte vorher erwähnen und separat diskutieren.

Du darfst gern Fragen stellen. Aber wenn du Behauptungen aufstellst, musst du auch bereit (und in der Lage) sein, diese mit physikalischen Nachweisen zu untermauern.

"Wieso trägt das Koaxkabel am Tastkopf ...?" ist daher voll ok. Dagegen ein
"Das Koaxkabel am Tastkopf macht aber ...!" sollte man vermeiden, wenn man es nicht sicher weiß und auch belegen kann.

Und (zur Ausgangsfrage zurückkehrend) die Spannungsfestigkeit eines Kondensators sinkt durchaus mit der Frequenz und dem Strom.

hws