Daniel21
12.01.2010, 21:40 |
Leistung und Widerstand (Elektronik) |
Hallo zusammen!
Ich habe mal eine etwas blöde Frage... Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Wir haben in der Uni einen Versuchsaufbau mit einem Netzteil durchgeführt um eine Kennlinie aufzunehmen. Am Ausgang des Netzgerätes befand sich nur ein 100 mOhm Widerstand.
Nun wurde im Protokollgefragt wie wir den Widerstand dimensionieren würden. Am Netzgerät waren 50V eingestellt. Der Strom wurde am Netzgerät auf 5A begrenzt.
Ich bin da so rangegangen:
Die Spannung die am Widerstand abfällt ist nach meinen Berechnungen:
U= I *R = 5A *0,1Ohm = 0,5V
Demnach wird da eine Leistung von:
P = U * I = 0,5V *5 = 2,5W verbraucht.
Im der Schaltung fließt aber ein Strom von 5A bei einer Spannung von 50V. Also wird eine Leistung von 250W verbraucht.
Auf welche Leistung müsste der Widerstand jetzt laut Datenblatt ausgelegt werden?
Danke im vorraus |
gast
12.01.2010, 22:10
@ Daniel21
|
Leistung und Widerstand |
»
» Im der Schaltung fließt aber ein Strom von 5A bei einer Spannung von 50V.
» Also wird eine Leistung von 250W verbraucht.
nein die Strombegrenzung regelt die Spannung so weit runter bis nur mehr ein Strom von 5 A fliest |
Elko_Scotty

12.01.2010, 22:11
@ Daniel21
|
Leistung und Widerstand |
Hi,
50 V hast du nirgends.
Also
Gruß
Scotty -- Nur wer nichts macht, macht keine Fehler
wer keine Fehler macht, wird befördert. |
gast
12.01.2010, 22:12
@ Daniel21
|
Leistung und Widerstand |
» Hallo zusammen!
»
» Ich habe mal eine etwas blöde Frage... Ich hoffe es kann mir jemand
» helfen.
»
» Wir haben in der Uni einen Versuchsaufbau mit einem Netzteil durchgeführt
» um eine Kennlinie aufzunehmen. Am Ausgang des Netzgerätes befand sich nur
» ein 100 mOhm Widerstand.
»
» Nun wurde im Protokollgefragt wie wir den Widerstand dimensionieren
» würden. Am Netzgerät waren 50V eingestellt. Der Strom wurde am Netzgerät
» auf 5A begrenzt.
»
»
» Ich bin da so rangegangen:
»
» Die Spannung die am Widerstand abfällt ist nach meinen Berechnungen:
»
» U= I *R = 5A *0,1Ohm = 0,5V
»
» Demnach wird da eine Leistung von:
»
» P = U * I = 0,5V *5 = 2,5W verbraucht.
»
» Im der Schaltung fließt aber ein Strom von 5A bei einer Spannung von 50V.
Aber nicht bei 0,1 Ohm. Da ist doch ein Zahlendreher drin.
» Also wird eine Leistung von 250W verbraucht.
»
» Auf welche Leistung müsste der Widerstand jetzt laut Datenblatt ausgelegt
» werden?
Welches Datenblatt? |
el-haber
13.01.2010, 13:46
@ Daniel21
|
Leistung und Widerstand |
» Nun wurde im Protokollgefragt wie wir den Widerstand dimensionieren
» würden. Am Netzgerät waren 50V eingestellt. Der Strom wurde am Netzgerät
» auf 5A begrenzt.
Hi,
Du sollst einen Widerstand dimensionieren, der bei 50V max. 5A durchlässt.
Dein Ansatz für den 100mOhm ist richtig - dorthin (500mV) sollte das Netzteil runterregeln.
Für 50V/5A ergibt sich 10Ohm bei einer Leistung von 250W.
Der Widerstand hat also 10 Ohm und muß 250W abblasen können.
Anders ausgedrückt für den 100mOhm-Widerstand müßte ein Strom von 500A bei 50V bereitgestellt werden und die Leistung wäre dann 25000W also 25kW.
Cu
St. |
geralds

Wien, AT, 13.01.2010, 14:53
@ Daniel21
|
Leistung und Widerstand, Ohmsches Gesetz |
---
Hallo Daniel,
Da kannst dich mit dem Ohmschen Gesetz spielen:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-ohm.htm
Viel Spass
Gruß
Gerald -- ...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! Feigling!" |
Hartwig
13.01.2010, 16:10
@ Daniel21
|
Leistung und Widerstand |
Hallo Daniel,
leider ist Deiner Erklärung nicht zu entnehmen, was geanu die Aufgabenstellung war, klar ist es die Dimensionierung des Widerstandes. Und da liegst Du grundsätzlich richtig mit Deinen 2.5W. Praktisch sollte der Widerstand dann allerdings deutlich größer gewählt werden, haüfig mehr als doppelte Nennlast, also >5W. Das könnte man berechnen, wenn man die thermischen Eigenschaften des Widerstandes und die auftretenden max. Temperaturen kennt. Waren das die Diagramme von denen Du sprachst? Oder ging es um das Netzgerät? Denn dann wäre Deine Frage nach der verbleibenden Leistung berechtigt: Das Netzgerät ist auf eine Spannung von 50V eingestellt, also wird diese intern mindestens zur Verfügung gestellt (meist deutlich mehr, da der Regler ja auch einen Spannungsabfall bedingt - wenn es denn ein analoges/lineares Netzteil ist.). Angenommen, die 50V wären die Quellspannung deiner Spannungsquelle, dann hättest Du bei 0,5V am Lastwiderstand 49,5V, die im Netzteil verbraten werden. Das dann mal 5A ergibt dann Deine 250W-2,5W = 247,5W. Und die fallen im Netzteil an. Fazit: Bei geringer Ausgangsspannung ist die Belastung des Netzteils größer als bei großer Ausgangsspannung, den gleichen Strom vorausgesetzt.
Viele Grüße
Hartwig |