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triti(R)

04.01.2010,
12:04
(editiert von triti
am 04.01.2010 um 12:05)
 

4017 spinnt - Hilfe (Elektronik)

Hi,
Ich habe 2 HEF4017 die nicht so tun wie sie sollen.
Schaltung: 1MC + 2x 4017.
Das soll eine Zeitsteuerung (12h)für eine Maschine sein.
Wenn eine Taste (input Eingang) gedrückt wird, wird das Relais eingeschalten. Das funktioniert. Freilaufdiode ist auch dran.

Jede Stunde gibt der MC 1x high/low aus und die nächste von den 12 LED soll leuchten.
Das funktioniert auch so weit, nur:
Gleich wenn ich die Stromversorgung einschalte, leuchten die LED wie ein Lauflicht und bleiben nach 0,5 Sekunden IRGENDWO stehen. Dort leuchtet dann eine LED und dann wird brav weitergezählt (Stundentakt).

Ich will aber natürlich, dass mit der ERSTEN LED in der Reihe angefangen wird. Soll ja schalten: Stunde1, Stunde2 und so weiter (und am schluss das Relais aus).
Bitte wie krieg ich das hin?



lg
Triti

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
04.01.2010,
12:25
(editiert von geralds
am 04.01.2010 um 12:31)


@ triti

4017 spinnt - Hilfe

---
Hi Triti,

Da wirst wohl selbst entspinnen müssen. :-D

Weil du hast ja Soft und Hardware.

Leider ist uns ja die Software unbekannt, weil die könnte auch fehlerhaft sein.

Gedanken lesen fällt mir noch derzeit etwas schwer. ;)

Hard- mäßig ist ja nicht viel zu sagen, außer:

Stecke mal alles unnötige aus, Controller wegnehmen, und probiere die 4017er zu "Fuß" durchzusteppen.
"Single Step" heißt das so schön im Wort.
Dann kannst sicher sein, dass die Hardare geht, gehen müßte.

===> Ein Problem ist sofort sichtbar:
Die 4017er können bei 5V keine LEDs treiben.
Noch dazu gelbe brauchen vielleicht auch mehr Strom als rote.
--> Datenblätter!! Schon vergessen!?!?

Dann anschließend stürzt du dich über die Software.

Einfach systematisch vorgehen.

Einfach das Problem beim Schopf packen!

"Hab' ich dich!"

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

m(R)

04.01.2010,
12:35

@ triti

4017 spinnt - Hilfe

» Ich habe 2 HEF4017 die nicht so tun wie sie sollen.
» Schaltung: 1MC + 2x 4017.
...
» Gleich wenn ich die Stromversorgung einschalte, leuchten die LED wie ein
» Lauflicht und bleiben nach 0,5 Sekunden IRGENDWO stehen. Dort leuchtet
» dann eine LED und dann wird brav weitergezählt (Stundentakt).
»
» Ich will aber natürlich, dass mit der ERSTEN LED in der Reihe angefangen
» wird. Soll ja schalten: Stunde1, Stunde2 und so weiter (und am schluss das
» Relais aus).
» Bitte wie krieg ich das hin?

Der 4017 hat einen Reset Eingang. Diesen geeignet mit einem Kondensator gegen 5V und mit einem Widerstand gegen Gnd zu versehen sollte helfen. Alternativ kann man den Reseteingang auch vom µC bedienen, wenn der noch einen Pin frei hat.

Beim Einschalten hat der Zähler einen zufälligen Inhalt und die Störungen auf der Stromversorgung beim Einschalten tun dann auch nicht gut.

Im Verdrahtungsplan ist der 78L05 kurzgeschlossen. Ich hoffe, das ist nur ein Zeichenfehler.

Manche der Dreibeinregler wollen am Ausgang einen Elko haben, um stabil zu laufen. Siehe Datenblatt.

Den Transistor für das Relais als Emitterfolger zu schalten, ist ungeschickt, wenn der Transistor von einem Mikrocontroller angesteuert werden soll. Außer natürlich, wenn das Relais mit 4.3V funktioniert.


HTH,
m

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

04.01.2010,
14:15

@ m

4017 spinnt - Hilfe

» Der 4017 hat einen Reset Eingang. Diesen geeignet mit einem Kondensator
» gegen 5V und mit einem Widerstand gegen Gnd zu versehen sollte helfen.

Jau, nennt sich power on reset.

» Alternativ kann man den Reseteingang auch vom µC bedienen, wenn der noch
» einen Pin frei hat.

Alternativ kann man auch spezielle POR ICs nehmen.

» Im Verdrahtungsplan ist der 78L05 kurzgeschlossen. Ich hoffe, das ist nur
» ein Zeichenfehler.

ACK

» Den Transistor für das Relais als Emitterfolger zu schalten, ist
» ungeschickt, wenn der Transistor von einem Mikrocontroller angesteuert
» werden soll.

Ja, das Relais sollte von der Emitter- auf die
Kollektorseite wandern. Falls das Relais unbe-
dingt einen Masseanschluss haben muss, kann man
eine alternative Treiberschaltung mit einem NPN
plus einem PNP-Transistor nehmen.
Gruss
Harald

Harald Wilhelms(R)

E-Mail

04.01.2010,
14:55

@ geralds

4017 spinnt - Hilfe

» ===> Ein Problem ist sofort sichtbar:
» Die 4017er können bei 5V keine LEDs treiben.
» Noch dazu gelbe brauchen vielleicht auch mehr Strom als rote.

"Offiziell" geht das zwar nicht, praktisch klappt das
aber meist ganz gut; sogar ohne Vorwiderstand. Natürlich
hat man dann kein Normsignal mehr am Ausgang aber
gerade bei gelben LEDs mit ihrer etwas grösseren
Spannung kann man meist noch einen Transistortreiber
z.B. für ein kleines Relais parallelschalten. So etwas
würde ich allerdings nicht beruflich machen, sondern nur
für private Einzelstücke.
Gruss
Harald
PS: das Problem mit dem "Spinnen" ist bereits im
anderen Posting beantwortet.

triti(R)

04.01.2010,
14:57

@ Harald Wilhelms

4017 spinnt - Hilfe

» » Der 4017 hat einen Reset Eingang. Diesen geeignet mit einem Kondensator
» » gegen 5V und mit einem Widerstand gegen Gnd zu versehen sollte helfen.
» Jau, nennt sich power on reset.
Jaul! Was tun damit?
Ich habe jetzt lange herumprobiert. Erst mal mit 10K-47k nach Minus und dann ausprobiert: Widerstände 10k bis 1M und Kondensator 100nF bis 100µF. Es geht nicht.
Entweder er resetet brav, dann zählt er aber nicht weiter oder nix reset und das alte Problem.
Oder gibts wo eine Zeichnung wo ich sehen kann wie man da richtig tut?
Ich könnte höchstens einen Taster reingeben, dann muss man auf reset drücken aber das ist doch auch Mist.

» » Alternativ kann man den Reseteingang auch vom µC bedienen, wenn der
» noch
» » einen Pin frei hat.
Hat der aber nicht sonst müsste ich nicht blöd herumfragen :-(

» Alternativ kann man auch spezielle POR ICs nehmen.
Äh???

» » Im Verdrahtungsplan ist der 78L05 kurzgeschlossen. Ich hoffe, das ist
» nur
» » ein Zeichenfehler.
JA! Zeichenfehler. Und nach dem 7805 hängen noch 10µF.

» » Den Transistor für das Relais als Emitterfolger zu schalten, ist
» » ungeschickt, wenn der Transistor von einem Mikrocontroller angesteuert
» » werden soll.
Ist mir schon aufgefallen und habs umgelötet. Löten + Denken + Zeichnen ist manchmal zuviel.

lg
Triti

Altgeselle(R)

E-Mail

04.01.2010,
16:00
(editiert von Altgeselle
am 04.01.2010 um 16:06)


@ triti

4017 spinnt - Hilfe

» » » Der 4017 hat einen Reset Eingang. Diesen geeignet mit einem
» Kondensator
» » » gegen 5V und mit einem Widerstand gegen Gnd zu versehen sollte
» helfen.
» » Jau, nennt sich power on reset.
» Jaul! Was tun damit?
» Ich habe jetzt lange herumprobiert. Erst mal mit 10K-47k nach Minus und
» dann ausprobiert: Widerstände 10k bis 1M und Kondensator 100nF bis 100µF.
» Es geht nicht.
» Entweder er resetet brav, dann zählt er aber nicht weiter oder nix reset
» und das alte Problem.
» Oder gibts wo eine Zeichnung wo ich sehen kann wie man da richtig tut?
» Ich könnte höchstens einen Taster reingeben, dann muss man auf reset
» drücken aber das ist doch auch Mist.
»
» » » Alternativ kann man den Reseteingang auch vom µC bedienen, wenn der
» » noch
» » » einen Pin frei hat.
» Hat der aber nicht sonst müsste ich nicht blöd herumfragen :-(
»
» » Alternativ kann man auch spezielle POR ICs nehmen.
» Äh???
»
» » » Im Verdrahtungsplan ist der 78L05 kurzgeschlossen. Ich hoffe, das ist
» » nur
» » » ein Zeichenfehler.
» JA! Zeichenfehler. Und nach dem 7805 hängen noch 10µF.
»
» » » Den Transistor für das Relais als Emitterfolger zu schalten, ist
» » » ungeschickt, wenn der Transistor von einem Mikrocontroller
» angesteuert
» » » werden soll.
» Ist mir schon aufgefallen und habs umgelötet. Löten + Denken + Zeichnen
» ist manchmal zuviel.
»
» lg
» Triti
Hallo,
ohne deine Software zu kennen:
es könnte daran liegen, dass im Einschaltmoment alle Ports
des PIC hochohmig sind. Dadurch ist der Pegel für den
Clock nicht definiert und jede kleine Störung lässt den
Zähler weiterzählen.
Vorschlag: Spendiere den Clock-Leitungen einen Pulldown.
In der Software müssen zunächst die Ports auf definierte Zustände
gesetzt werden. Dann erst die Datenrichtungsregister (TRIS...)
setzen.
Um eine Resetschaltung (z.B. RC-Glied) wirst du nicht herum kommen.
Dafür muss der Kondensator nach +Ub und der Widerstand nach GND.
Grüße
Altgeselle

triti(R)

04.01.2010,
16:03
(editiert von triti
am 04.01.2010 um 16:19)


@ triti

Moment....

Ich glaub ich habs!
Rechts unten hingemalt. Kleiner als 47µF funktioniert nicht, drüber schon.

@ Gerald:
> Gedanken lesen fällt mir noch derzeit etwas schwer. ;)
Glaub ich nicht wenn ich sonst Deine postings anschaue :-)

Ach ja: LED sind low current sonst gehts ja nicht (weil: Datenblatt schon gelesen!)
und:
> Leider ist uns ja die Software unbekannt, weil die könnte auch fehlerhaft sein.
Glaub mir, das ist ein sooo einfaches Basicprogramm, da kann nicht einmal ich was falsch machen. Nu ja, nichts wo ich nicht selber draufkomme.

@ Altgeselle:
> Vorschlag: Spendiere den Clock-Leitungen einen Pulldown.
Danke für den Tip. Mach ich, klingt sehr gut.
>In der Software müssen zunächst
>die Ports auf definierte Zustände gesetzt werden.
Hab ich probiert aber das geht nur bei den I/O Ausgängen, die beides sein können. (Aber wer weiss schon ob das wirklich so richtig war was ich gemacht habe. Immerhin probiert hab ichs :-) )



lg
Triti

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
04.01.2010,
16:14

@ Harald Wilhelms

4017 spinnt - Hilfe

Hi,

» » ===> Ein Problem ist sofort sichtbar:
» » Die 4017er können bei 5V keine LEDs treiben.
» » Noch dazu gelbe brauchen vielleicht auch mehr Strom als rote.
»
» "Offiziell" geht das zwar nicht, praktisch klappt das
» aber meist ganz gut; sogar ohne Vorwiderstand. Natürlich

Deswegen schrieb ich das ja auch.
Ich weiß es.
Mittlerweile auch triti, hoffe ich, zudem er das schon ein paar mal so hat.
Obwohl der Hinweis schon mit einem ULN28xx als LED-Treiber auch viel früher gegeben wurde.

» hat man dann kein Normsignal mehr am Ausgang aber
» gerade bei gelben LEDs mit ihrer etwas grösseren
» Spannung kann man meist noch einen Transistortreiber
» z.B. für ein kleines Relais parallelschalten. So etwas
» würde ich allerdings nicht beruflich machen, sondern nur
» für private Einzelstücke.
» Gruss
» Harald
» PS: das Problem mit dem "Spinnen" ist bereits im
» anderen Posting beantwortet.

PSR:
Ich war der erste, der ihm antwortete. :-D

In der Zwischenzeit hoffe ich doch schon auch, dass die Probleme bereits beseitigt wurden.

PSR1:
Wenn ich nicht alles und jeden Punkt anschreibe, heißt das noch nicht, dass ich das nicht sah.
Ich sehe sehr viel mehr, aber schreibe nicht alles, damit auch andere zB auch du zum Wort kommen können.

Ich habe gut Augen, überblicke alles sofort, und maunze dort wo ich denke, dass der Frager eine Stütze zum Gedankensprung braucht.
Ich schreibe oft so oberflächlich, weil ich zum Nachdenken anregen möchte und nicht alles sofort erklären.
Dann braucht er ja keine "Hausaufgaben" mehr machen, nicht wahr?

Oft schreibe ich auch mit "verdrehten" Sätzen, meiner Meinung Inverslogik, wenn ich sie hoffentlich treffe; damit auch hier wiederum "aufgewacht" wird.

Ok, einiges übersehe ich schon, sorry.
Dann brauche ich dich, um mir zu helfen!
Vielen Dank dafür!!!

Grüße
Gerald
---

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
04.01.2010,
17:20
(editiert von geralds
am 04.01.2010 um 17:23)


@ triti

Moment....

Hi.
»
» @ Gerald:
» > Gedanken lesen fällt mir noch derzeit etwas schwer. ;)
» Glaub ich nicht wenn ich sonst Deine postings anschaue :-)
»

Bin ich überzeugt, ich schaffe es auch nicht :-D

» Ach ja: LED sind low current sonst gehts ja nicht (weil: Datenblatt schon
» gelesen!)
:ok: passt scho..

Ich weiß eh, dass du auch den ULN kennst.
Die Hinweise hast sicher auch von den anderen Postings aufgeschnappt,
dass eh in Wirklichkeit darüber nicht geplaudert werden braucht.
Bzw. hast es eh immer scho gewußt, kann ja auch sein.....

» und:
» > Leider ist uns ja die Software unbekannt, weil die könnte auch
» fehlerhaft sein.
» Glaub mir, das ist ein sooo einfaches Basicprogramm, da kann nicht einmal
» ich was falsch machen. Nu ja, nichts wo ich nicht selber draufkomme.

Ähm, sicher? -- hast auch eventuell vorhandene einschaltbare Pull-ups im PIC abgeschaltet?
Oder hat der eh keine eingebaut?
Weil dir Altgeselle einen Pull-down zum Clock
vorschlug und du sagst das es "gut klingt," mit, "mach ich".

Weil Pull-down extern und Pull-up intern verträgt sich nicht immer.

Pin 4 vom PIC müßte doch der Reset (MCLR/) sein, vermute ich mal aus
Mangel der Chipnummer-Kenntnis,
wieso ist der nicht beschaltet?

--> Ok, wenn alles falsch: was ist das für ein PIC?
»
grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

dasinstitut(R)

04.01.2010,
19:29

@ Altgeselle

4017 spinnt - Hilfe

Hallo Gemeinde,

ich muss mich mal hier dranhaengen, weil ich gerade lustigerweise ein eigenes Thema mit dem Titel "Mein 4017 verzaehlt sich" eroeffnen wollte und dann auf dieses gestoßen bin. Mit Interesse habe ich eure Vorschlaege gelesen, steige aber in meiner Situation dennoch nicht ganz durch.

Diese Schaltung hat tom-tronic freundlicherweise (danke noch einmal an dieser Stelle!) fuer mich entworfen - und sie funktioniert auch soweit, nur dass er statt 4x zu cyclen das ganze 9x durchexerziert.


Ich habe dann beim Durchmessen und Lesen der Datenblaetter auch vermutet, dass der Reset auf die fallende Flanke reagiert und diese ja nicht kommt, da der Reset von Anfang an auf Masse gelegt ist. Auf jeden Fall ist es ein undefinierter Zustand der irgendwie mit dem Reset zusammenhaengt, das ist soweit sicher :) Auch loest die Schaltung relativ irrational aus, d.h. der Taster reagiert teilweise auch auf das Beruehren eines einzelnen Pins.

Was ich soweit hier mitbekommen habe (wenngleich nicht inhaltlich verstanden, vielleicht koennt ihr mir das kurz erlaeutern?) ist der Vorschlag, den Reset mit nem großen Widerstand auf Masse und nach V+ mit einem Kondensator zu legen... Koenntet ihr mir sagen, ob das in meinem Fall auch anzuraten ist? Habt ihr bei Betrachtung des Schaltbildes noch andere Vorschlaege, wie ich den 4017 auf einen definierten Zustand setze?

Besten Dank und beste Grueße!
» Hallo,
» ohne deine Software zu kennen:
» es könnte daran liegen, dass im Einschaltmoment alle Ports
» des PIC hochohmig sind. Dadurch ist der Pegel für den
» Clock nicht definiert und jede kleine Störung lässt den
» Zähler weiterzählen.
» Vorschlag: Spendiere den Clock-Leitungen einen Pulldown.
» In der Software müssen zunächst die Ports auf definierte Zustände
» gesetzt werden. Dann erst die Datenrichtungsregister (TRIS...)
» setzen.
» Um eine Resetschaltung (z.B. RC-Glied) wirst du nicht herum kommen.
» Dafür muss der Kondensator nach +Ub und der Widerstand nach GND.
» Grüße
» Altgeselle

triti(R)

05.01.2010,
09:11

@ geralds

Moment....

Hi Gerald,
> Ähm, sicher? -- hast auch eventuell vorhandene einschaltbare Pull-ups im PIC abgeschaltet?
Ähm, Wenn ich den Lötkolben halte ist nichts mehr sicher.

Keine Ahnung ob das Ding einen Pull-up eingebaut hat glaub aber nicht.
DAs ist ein PIAXE-08M. Kann man mit Basic programmieren und oft wieder beschreiben. Ideal für jemand der nur aus seinen Fehlern lernt :-)
Billig ist er auch und tut bis jetzt immer das was er soll. Der da:
www.roboter-teile.de/Shop/themes/kategorie/detail.php?artikelid=61&source=2

> Weil Pull-down extern und Pull-up intern verträgt sich nicht immer.
Aha.
> Pin 4 vom PIC müßte doch der Reset (MCLR/) sein, vermute ich mal
Nö. Ist ein Eingang. Wie in der Zeichnung steht. Da gibts 2 "nur out", einen "nur in" und zwei, die man in oder out benützen kann.

lg
Triti

m(R)

05.01.2010,
09:57

@ dasinstitut

4017 spinnt - Hilfe

» nur dass er statt 4x zu cyclen das ganze 9x durchexerziert.
»
»
» Ich habe dann beim Durchmessen und Lesen der Datenblaetter auch vermutet,
» dass der Reset auf die fallende Flanke reagiert und diese ja nicht kommt,
» da der Reset von Anfang an auf Masse gelegt ist. Auf jeden Fall ist es ein
» undefinierter Zustand der irgendwie mit dem Reset zusammenhaengt, das ist
» soweit sicher :) Auch loest die Schaltung relativ irrational aus, d.h. der
» Taster reagiert teilweise auch auf das Beruehren eines einzelnen Pins.


Der Reseteingang reagiert auf Pegel, nicht auf Flanken. Der Zähler läuft durch, weil er eben nicht zurückgesetzt wird.

Nach dem >=2ten Tastendruck startet der Zähler auf jeden Fall nicht bei Null, sondern beim alten Zählerstand, also bei 3. Dementsprechend läuft er dann einmal über, bis er wieder auf 3 steht. Es ist also nötig, den Zähler auf Null zu setzen. Die Logik Pegel passen hier so zusammen, dass es ausreicht, den Reseteingang des 4017 mit dem Set Eingang des Flipflops zu verbinden.

Gegen das Auslösen auf Berühren des Anschlusses des Tasters sollte helfen, den 22K Widerstand kleiner zu machen. 1K oder so ist sicher noch nicht zu klein. Sollte das auf einem Breadboard gesteckt sein, so kann ich mir auch vorstellen, dass da der Kontakt nicht mehr gut genug ist.


m

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
05.01.2010,
13:06

@ triti

Moment....

» Hi Gerald,
» > Ähm, sicher? -- hast auch eventuell vorhandene einschaltbare Pull-ups im
» PIC abgeschaltet?
» Ähm, Wenn ich den Lötkolben halte ist nichts mehr sicher.
»
» Keine Ahnung ob das Ding einen Pull-up eingebaut hat glaub aber nicht.
» DAs ist ein PIAXE-08M. Kann man mit Basic programmieren und oft wieder
» beschreiben. Ideal für jemand der nur aus seinen Fehlern lernt :-)
» Billig ist er auch und tut bis jetzt immer das was er soll. Der da:
» www.roboter-teile.de/Shop/themes/kategorie/detail.php?artikelid=61&source=2
»
» > Weil Pull-down extern und Pull-up intern verträgt sich nicht immer.
» Aha.
» > Pin 4 vom PIC müßte doch der Reset (MCLR/) sein, vermute ich mal
» Nö. Ist ein Eingang. Wie in der Zeichnung steht. Da gibts 2 "nur out",
» einen "nur in" und zwei, die man in oder out benützen kann.
»
» lg
» Triti

----
hi!

Jetzt wirds spannend.... :-P

Rätsel: wie heißt der Chip oiginal?... 3x raten bitte!

Na schau mal bitte.
Das ist der Chip, den du verwendest, mit den Originalpin-Bezeichnungen:

Pin 4 ist der GPIO3 und die 2.Funktion MCLR/ und die 3. Funktion VPP.
Wobei original üblich MCLR/ nach dem Einschalten default ist.
Willst auf GPIO umschalten, dann musst umprogrammieren.
Um auf VPP zu kommen, ist's eine Spur anders.



Jeder Logikpin hat abschaltbare Pull-up R (das sind FETs als "R" gebildet).
Die funktionieren, wenn die Pins als Eingang programmiert wurden.
Sind sie als Ausgang programmiert, dann schalten diese Pull-up automatisch ab. Aber n i c h t wieder ein.
Das muss man dann wieder in der Software machen.

Nun, in deinem Fall sind die Logik-pin ja eh Ausgänge, damit hast auch keine Probleme und du kannst
für den Clock des 4017 einen Pull-down extern verdrahten.
Hat einen Vorteil, sicher, muss aber nicht drinnen sein,
weil der Treiber von Chip sehr stark ist.

Er darf nur nicht zwischendurch ein Eingang werden!
Was nämlich im Fall des Einschaltens aber i m m e r so ist!
Daher bringt ein Pull-down Sicherheit weil definiert low beim Einschalten.
Erst nach der Abarbeitung der Resetroutine gehen die Pins in die richtige Lage, Grundstellung - anschließend Aktion.

Rätsels Lösung: Tip, findest im PICAXE Handbuch Nr.1 :-D
Dann kannt zum Hersteller springen und das original Handbüchlein runter laden > 2,9 MB pdf Datei.

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

triti(R)

05.01.2010,
13:50

@ geralds

Moment....

O danke, Du musst Dich da nicht so grausam reinknien...

Aha! Also Logikpins sind die 2, die I/O sein können (Haxen 5 und 6) und die man halt so programmiert wie man sie braucht.
Und nur DIE kriegen einen pull down (mit 10k-47k).

> Rätsels Lösung: Tip, findest im PICAXE Handbuch Nr.1
Du findest Lösungen wo ich nicht einmal ein Problem finde...

> Pin 4 ist der GPIO3 und die 2.Funktion MCLR/ und die 3. Funktion VPP.
> Wobei original üblich MCLR/ nach dem Einschalten default ist.
> Willst auf GPIO umschalten, dann musst umprogrammieren.
> Um auf VPP zu kommen, ist's eine Spur anders.
Wenn ich das irgend wann mal ohne 1km Anlauf verstehe nenne ich mich Gerald :-)

Jetzt drucke ich mir das Bild aus und begrübel es.
Und dann such ich das Handbüchlein und grab das mal um. Uff.

lg
Triti

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
05.01.2010,
14:30

@ triti

Moment....

» O danke, Du musst Dich da nicht so grausam reinknien...
»
» Aha! Also Logikpins sind die 2, die I/O sein können (Haxen 5 und 6) und
» die man halt so programmiert wie man sie braucht.
» Und nur DIE kriegen einen pull down (mit 10k-47k).
»
» > Rätsels Lösung: Tip, findest im PICAXE Handbuch Nr.1
» Du findest Lösungen wo ich nicht einmal ein Problem finde...
»
» > Pin 4 ist der GPIO3 und die 2.Funktion MCLR/ und die 3. Funktion VPP.
» > Wobei original üblich MCLR/ nach dem Einschalten default ist.
» > Willst auf GPIO umschalten, dann musst umprogrammieren.
» > Um auf VPP zu kommen, ist's eine Spur anders.
» Wenn ich das irgend wann mal ohne 1km Anlauf verstehe nenne ich mich
» Gerald :-)
»
» Jetzt drucke ich mir das Bild aus und begrübel es.
» Und dann such ich das Handbüchlein und grab das mal um. Uff.
»
» lg
» Triti

---
Hi Triti,

Ich habe das alles binnen 7 Minuten gefunden.

Das Bild ausdrucken, na gut.... :)
Dabei hast alles im Chip-Handbuch mitsamt dem kompletten Befehlssatz des Chip-Herstellers.

Damit bist auch nicht mehr an die PICAXE gebunden.
Das alles kannst im Assembler vom Hersteller (wennst das Entwicklungtool IDE mit so 100MB runterladest),
oder in dem da mitgelieferten C Compiler programmieren.

Du bist da völlig frei.

Nebenbei:
Dieser Chip, den du da hast, ist der größte (funktional flexibelste) in diesem 8-Pin Gehäuse.

Die kleinere Version gibt es noch in 6-Pin Version.

Dann in die andere Richtung kommst schon Richtung "Mid-Range" Typen.
Also, vom Grundkern aufbauend die Pins immer komplexer/flexibler verwendbar ausnützend.
Das geht dann vom DIL bis zu so in etwa 80 Pins QFP Gehäuse.

Na denn, viel beim Microcontrollern.

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"