Forum

Einloggen | Registrieren | RSS  

EGS

E-Mail

03.01.2010,
10:54
 

Problem mit einer Pegelumsetzung (Elektronik)

Guten Tag zusammen,

in der angehängten Schaltung habe ich eine einfache Motorsteuerung, welche ich auch nur mit an/aus betreibe, sowie mit genügend TotZeit (2sec) bis ich umschalte. Damit ich Q1 und Q4 nicht aus versehen grille (schon zu oft passiert).

So jetzt ist aber mein Problem das ich, in meinem jugendlichen Leichtsinn, noch eine alte DRL Logik testen wollte und jetzt im Einschaltmoment wenn sich die Schaltung einschwingt für etwa 100µs mindestens Q4 voll durchgesteuert ist. Ein 47nF Kondensator parallel zu R56 hat das Problem nicht behoben, war eventuell der Wert zu klein, zu groß? Leider leitet Q3 eben auch diese kurze Zeit lang. Sollte ich weiter hinten in der Schaltung anfangen diese kurze Einschaltzeit zu eleminieren?

Die Leitungen Vorwärts/Rückwärts kommen von einem PIC (µC). Und die Spannungen von +24V und -24V sind unbelastet ca. +/- 53V deswegen der BC556. die Trafos waren halt grad da. Außerdem gibt es die gleiche Schaltung 4x also 4 Motoren.

Für mich als Facharbeiter wäre da nur noch die möglichkeit die Spannungen mit einem extra LängsTransistor sozusagen erst frei zu schalten. Kann aber auch nicht mit letzter Sicherheit sagen, ob ich da nicht wieder für 100µs einen Durchgang habe, weil das Logik Element, der PIC, eventuell noch einen unbestimmten Zustand hat (im Einschaltmoment). Gibt es Lösung für dieses Problem?

EGS

03.01.2010,
16:33

@ EGS

Problem mit einer Pegelumsetzung

Ergänzung:
Mit Einschaltaugenblick meine ich nicht das Einschalten der Motoren vom PIC aus (Das funktioniert einwandfrei). Sondern das Einschalten der Spannungsquelle sprich der Gesamten Schaltung.

Beim Einschalten habe ich gesehen das ca. 1,5ms beide Transistoren in dem Pfad leiten und beim ausschalten über 2,5ms. Das ist natürlich der Tot schlechthin. Ich habe mich den ganzen Tag mit dem Oszi auseinandergesetzt deswegen jetzt diesen neuen Werte...

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
03.01.2010,
17:07

@ EGS

Problem mit einer Pegelumsetzung

---
Hallo EGS,

Hast du schon die Daten der Transi im Datenblatt genauer angeschaut?

Empfehlung:
Mache eine neue Entwicklung und stütze dich auf bereits Bewehrtes.


So gehts leider gar nicht.
Oder du kaufst dir eine Palette voller Transi's.

Hm, müssen das so hohe Spannungen sein?
Wenn ja, dann musst du ganz anders anfangen.
Hast die Daten des Motors mit in die Entwicklung reingenommen?

Fragen über Fragen.

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
03.01.2010,
17:32

@ EGS

Problem mit einer Pegelumsetzung

Hallo

Dann mach es so, wie es in NF-Verstärkern mit den Lautsprechern gemacht wird. Verzögert einschalten und bein Abschalten zuerst abtrennen.

Kleine Verzögerungsschaltung mit einem Relais (die Anzugsverzögerung des Relais wird schon ausreichen) dessen Kontakt den Motorstrom sicher vertragen kann.

Theo

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
03.01.2010,
17:40

@ Theo

Problem mit einer Pegelumsetzung

Hallo Theo
.
»
» Kleine Verzögerungsschaltung mit einem Relais (die Anzugsverzögerung des
» Relais wird schon ausreichen) dessen Kontakt den Motorstrom sicher

Das wird leider nicht ganz funktionieren.

» vertragen kann.
»
» Theo

grüße
gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
03.01.2010,
17:42

@ geralds

Problem mit einer Pegelumsetzung

»
» Das wird leider nicht ganz funktionieren.
»

Hallo

Und warum nicht?

Theo

EGS

03.01.2010,
18:15

@ geralds

Problem mit einer Pegelumsetzung

» ---
» Hallo EGS,
»
» Hast du schon die Daten der Transi im Datenblatt genauer angeschaut?

Ja schon und für meinen Zweck würde der auch langen. Denn der Motor nimmt bei 24V so 30mA und mehr brauchts auch nicht.

»
» Empfehlung:
» Mache eine neue Entwicklung und stütze dich auf bereits Bewehrtes.
»
»
» So gehts leider gar nicht.
» Oder du kaufst dir eine Palette voller Transi's.

Das habe ich schon gemacht :lol:

»
» Hm, müssen das so hohe Spannungen sein?
» Wenn ja, dann musst du ganz anders anfangen.
» Hast die Daten des Motors mit in die Entwicklung reingenommen?
»
» Fragen über Fragen.
»
» Grüße
» Gerald

Also das funktioniert eigentlich schon ganz in Ordnung, ich habe da einen Motor der immer nur 3/4 einer Umdrehung fährt. Die Taster die man sieht sind die Endtaster. So habe ich daran jetzt schon 1/2 Jahr dran gearbeitet. Dadurch das die Motoren immer durch einen Schalter vom Pfad getrennt waren habe ich immer nur die Transis verheizt wenn ich Softwareseitig keine 2sec Totzeit gegeben habe beim umschalten. Das ist mir gleich mal aufgefallen und habe ich in einem Dauertest von 1-2h getestet. Kurz vor der fertigen Montage fällt mir nun auf, dass wenn die Motoren nicht vollständig zurück gefahren sind und ich den Stecker ziehe die Endstufentransis kaputt sind.

Das ist eine Eventualität welche maximum 1-2 im Jahr vor kommt. Son Mist

Gast2010

Wü,
03.01.2010,
18:54

@ EGS

Problem mit einer Pegelumsetzung

» » ---
» » Hallo EGS,
» »
» » Hast du schon die Daten der Transi im Datenblatt genauer angeschaut?
»
» Ja schon und für meinen Zweck würde der auch langen. Denn der Motor nimmt
» bei 24V so 30mA und mehr brauchts auch nicht.
»
» »
» » Empfehlung:
» » Mache eine neue Entwicklung und stütze dich auf bereits Bewehrtes.
» »
» »
» » So gehts leider gar nicht.
» » Oder du kaufst dir eine Palette voller Transi's.
»
» Das habe ich schon gemacht :lol:
»
» »
» » Hm, müssen das so hohe Spannungen sein?
» » Wenn ja, dann musst du ganz anders anfangen.
» » Hast die Daten des Motors mit in die Entwicklung reingenommen?
» »
» » Fragen über Fragen.
» »
» » Grüße
» » Gerald
»
» Also das funktioniert eigentlich schon ganz in Ordnung, ich habe da einen
» Motor der immer nur 3/4 einer Umdrehung fährt. Die Taster die man sieht
» sind die Endtaster. So habe ich daran jetzt schon 1/2 Jahr dran
» gearbeitet. Dadurch das die Motoren immer durch einen Schalter vom Pfad
» getrennt waren habe ich immer nur die Transis verheizt wenn ich
» Softwareseitig keine 2sec Totzeit gegeben habe beim umschalten. Das ist
» mir gleich mal aufgefallen und habe ich in einem Dauertest von 1-2h
» getestet. Kurz vor der fertigen Montage fällt mir nun auf, dass wenn die
» Motoren nicht vollständig zurück gefahren sind und ich den Stecker ziehe
» die Endstufentransis kaputt sind.
»
» Das ist eine Eventualität welche maximum 1-2 im Jahr vor kommt. Son Mist

Hallo EGS,
sind die beiden Z-Dioden wirklich so eingebaut?
Z-Dioden wirken beim Einschalten wie ein Kondensator,
und geben dabei einen Impuls an die Transisoren Q2 und Q3 ab, wie du schon mehrfach beobachten konntest.
Ein Widerstand von der Basis Q2 nach +5V und der Basis Q3 nach GND dämpfen diesen Effekt und machen die Schaltung stabieler. Auch könnte ein parallel geschalteter Widerstand > 39k zu den Z-Dioden eine Verbesserung bringen.
Gast03012010

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
03.01.2010,
19:05
(editiert von geralds
am 03.01.2010 um 19:07)


@ Theo

Problem mit einer Pegelumsetzung

» »
» » Das wird leider nicht ganz funktionieren.
» »
»
» Hallo
»
» Und warum nicht?
»
» Theo

---
naja eingrenzend: ok. Ein "Audioverstärker" als Servoverstärker, ok...

Kann, muss aber nicht, unter bestimmmten Umständen, meiner Meinung nach.
Die Spule des Motors im im ersten Moment gleich wie die des LS. ok.
Nur, der Motor wird von außen unbestimmt belastet - wirkt in Richtung Endstufe -.
Der LS jedoch nicht so stark, da ist die Membran und die Luft das HauptThema.

-- Jetzt gibts auch mehr Infos vom TE - daher wieder etwas retour, eingrenzend.

--->Also, der Gedanke war, dass die mechanische Belastung, insbesonders bei Richtungsumkehr,
die Endstufe beleidigen kann.
Die von dir gepeilten "Verzögerung.... mit den Relais"
über dem Daumen könnten auch in die Quere kommen.
Die Verzögerungszeit wäre ja fix, was jedoch nicht immer gut wäre.
Auch muss der Motor stehen, damit er umgepolt werden kann.
Sonst wird er auch noch kurzfristig zum Generator.
Wieviel Verzögerungszeit nimmst dann, und wann?
Was, wenn der Motor blockiert?

Dazu finde ich auch ein Relais etwas unsicher,
wegen Funkenbildung beim Öffnen der Kontakte... etc...

Meiner Meinung, dazu zählt nun der aktulle Parameter des Motors im Querpost,
dass der Polwender mit einer Transibrücke gemacht wird.
Ohne Relais, aber mit einer "elektronischen" Bremse, falls notwendig.
-- also definiert die Drehzahl runterdrehen und dann umschalten.
etc pipapo -- Die PIC Software hilft ja auch noch.

Das alles geht mit einem einzigen IC,
das sicher günstiger ist als dieser diskrete Aufbau.

www.st.com
www.irf.com

Quergedanke:
Microchip hat da komplette Projekte mit so kleinen DC Motoren. Inkl Schaltungsvorschläge.

www.microchip.com



Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

Theo(R)

E-Mail

Düsseldorf,
03.01.2010,
19:19

@ geralds

Problem mit einer Pegelumsetzung

» naja eingrenzend: ok. Ein "Audioverstärker" als Servoverstärker, ok...
»


Hallo

Wer hat denn davon gesprochen? Er soll es machen WIE bei der Lautsprecherabschaltung eines Audioverstärkers.

Also ein Arbeitskontakt jeweils in die obere und untere Spannungszuführung. Und bei der Abschaltung dafür sorgen, dass das Relais zuerst abfällt.

Theo

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
03.01.2010,
20:07
(editiert von geralds
am 03.01.2010 um 20:11)


@ EGS

Problem mit einer Pegelumsetzung

Hallo,

Da wäre ein Vorschlag mit MOSFETs.
Du kannst diese natürlich an deine Zwecke anpassen.

Mir ging es mal nach dem Prinzip.

Mich hat vorher einfach die doppelte Spannung irretiert.
Es muss ja nicht sein.
Der klassische Polwender hat ja auch keine Doppelspannung nur damit umgepolt erscheint. :)

--->
Es muss ja auch nicht immer MOSFET sein, was aber einige Vorteile bringt.
Daher kannst ja MOSFETs mit kleinerer Leistung auch nehmen. Wird damit kleiner.
Kühlung nicht vergessen.



Der PIC steuert die 3 Eingänge.

Im Bild ist alles mit 5Volt.
Da habe ich eh einen Bruch eingezeichnet.
Also bitte aufpassen.

Sonst ists eine einfache Angelegenheit.
Richtung (DIR), Drehzahl (PWM), Bremse (Stop).

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

EGS

03.01.2010,
20:30

@ Theo

Problem mit einer Pegelumsetzung

» » naja eingrenzend: ok. Ein "Audioverstärker" als Servoverstärker, ok...
» »
»
»
» Hallo
»
» Wer hat denn davon gesprochen? Er soll es machen WIE bei der
» Lautsprecherabschaltung eines Audioverstärkers.
»
» Also ein Arbeitskontakt jeweils in die obere und untere
» Spannungszuführung. Und bei der Abschaltung dafür sorgen, dass das Relais
» zuerst abfällt.
»
» Theo

Also wenn das eine Alternative wäre fände ichs OK. Sprich eigentlich muss es schneller Abfallen als die Versorgungsspannung der Logik so das ich überhaupt keine Funken oder sonst was habe. Falls wirklich mal der Strom ausfällt während die Motoren gerade fahren, (Was eigentlich eine göttliche Eingebung sein müsste, weil der Motor nur pro Stunde ca. 20 Sekunden an ist) wäre ein minimales Funkenrisiko dabei.
Und damit es nicht mehr von alleine an geht baue ich das Relais in Selbsthaltung auf ohne Freilaufdiode die würde nämlich das ganze abfallen Verzögern. Könnte man sich damit zufrieden geben?

Übrigens nächstes Jahr fange ich den Techniker an ich hoffe ich bekomme dann einiges mehr mit wie man es "Richtiger" macht. Aber an Erfahrung bin ich auf jeden Fall reicher geworden.