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triti(R)

25.12.2009,
18:42
 

NiMh/NiCd Lader (Elektronik)

Hi,
ich hab diesen Erhaltungslader für NiMh und NiCd Akkus gebaut:

8 Akkus rein, die werden langsam geladen und können immer dort drinnen bleiben.
Der Strom sollte 8*20mA sein. Die 8 Akkus liegen schon lange in der Lade und sind echt leer.

Mit 9V-12V Netzteil funktionierts super. Damit ich aber auch die alten Handy-Steckernetzteile verwenden kann die ich kiloweise rumliegen habe, habe ich mir ein altes Ladegerät von Nokia genommen und angehängt.
Auf dem steht:
Input: ~50Hz/230V/21mA/4,8VA
Output: 3,7V=/355mA/4,8VA

Ich habe bei den Kabeln im Leerlauf gemessen: 8,7V.
An das gebastelte Dauerladegerät angehängt funktioniert das ganze stabil auch mit einem normalen 7805 (also ohne low drop)!

Warum? Eigentlich sollte der Output doch 3,7V sein.
Der Trafo ist angeblich "weich". Bei welcher Last knickt so Trafo denn auf diese 3,7 Volt ein?
Ich möchte gern wissen, wieviel Last ich an solche Steckernetzteile anhängen kann ohne dass mir eine Spannungsregelung hinten dran zum spinnen anfängt.

lg
Triti

Gast

25.12.2009,
19:02

@ triti

NiMh/NiCd Lader

»
» 8 Akkus rein, die werden langsam geladen und können immer dort drinnen
» bleiben.

Die armen Akkus. Alle parallel laden, super Idee.

nagus(R)

E-Mail

25.12.2009,
19:05

@ triti

NiMh/NiCd Lader

» Hi,
» ich hab diesen Erhaltungslader für NiMh und NiCd Akkus gebaut:
»
» 8 Akkus rein, die werden langsam geladen und können immer dort drinnen
» bleiben.
» Der Strom sollte 8*20mA sein. Die 8 Akkus liegen schon lange in der Lade
» und sind echt leer.
»
» Mit 9V-12V Netzteil funktionierts super. Damit ich aber auch die alten
» Handy-Steckernetzteile verwenden kann die ich kiloweise rumliegen habe,
» habe ich mir ein altes Ladegerät von Nokia genommen und angehängt.
» Auf dem steht:
» Input: ~50Hz/230V/21mA/4,8VA
» Output: 3,7V=/355mA/4,8VA
»
» Ich habe bei den Kabeln im Leerlauf gemessen: 8,7V.
» An das gebastelte Dauerladegerät angehängt funktioniert das ganze stabil
» auch mit einem normalen 7805 (also ohne low drop)!
»
» Warum? Eigentlich sollte der Output doch 3,7V sein.
» Der Trafo ist angeblich "weich". Bei welcher Last knickt so Trafo denn auf
» diese 3,7 Volt ein?
» Ich möchte gern wissen, wieviel Last ich an solche Steckernetzteile
» anhängen kann ohne dass mir eine Spannungsregelung hinten dran zum spinnen
» anfängt.
»
» lg
» Triti

Hallo,
am besten mit einer Strom- Spannungsmessung
mit veränderbaren Lastwiderständen.
Viel Erfolg
NAGUS

triti(R)

25.12.2009,
20:46

@ nagus

NiMh/NiCd Lader

@Nagus
» am besten mit einer Strom- Spannungsmessung
» mit veränderbaren Lastwiderständen.
Hm, mal so was haben. Werde beim Elektronikschrott schauen obs da was passendes gibt. Dank für Tip.

@Gast
> Die armen Akkus. Alle parallel laden, super Idee.
Warum? Jeder hat seinen eigenen Ladeschacht und fühlt sich dort wohl. Zumindest hat sich noch keiner beklagt. Ausserdem können so welche mit verschiedenen mAh rein ohne dass es was ausmacht.

lg
Triti

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
26.12.2009,
02:25

@ triti

NiMh/NiCd Lader

» Damit ich aber auch die alten
» Handy-Steckernetzteile verwenden kann die ich kiloweise rumliegen habe,
» habe ich mir ein altes Ladegerät von Nokia genommen und angehängt.

Weiss der Geier (und Nokia) was in dem Steckerlader drin ist.
Per Gewicht kann man unterscheiden, ob es einfach ein 230V Trafo oder was elektronisches (Schaltnetzteil) ist.

Per Strom / Spannungsmessung (siehe Nagus) kann man feststellen, ob es für den vorgesehenen Zweck verwendbar ist.

Allgemein: nur um den Kauf eines 12V Steckernetzteiles zu vermeiden und ein Handy-Ladegerät zu nehmen - das bringt es oft nicht. Einfacher ist es, ein passendes Netzteil zu kaufen, oder man muss entsprechende Ahnung haben, ob man ein ganz bestimmtes Handyladegerät verwenden kann.

Dir ist klar, dass du mit deiner Schaltung das mieseste Ladeverfahren gewählt hast, das es gibt?
Fertige Steckerlader willst du aus Geiz oder Ehrgeiz nicht nehmen? (wäre für die Akkus gesünder)

» Ich möchte gern wissen, wieviel Last ich an solche Steckernetzteile
» anhängen kann ohne dass mir eine Spannungsregelung hinten dran zum spinnen
» anfängt.

Das kann man für genau dieses Steckernetzeil durch messen rauskriegen. Das Ergebnis gilt aber dann auch NUR für genau dieses Netzteil und nicht für "alle solche Netzteile".

hws

Elko_Scotty(R)

Homepage E-Mail

26.12.2009,
10:19

@ triti

NiMh/NiCd Lader

Kauf dir ein fertiges.
Selbstbau lohnt sich nicht. Auch wenn kiloweis Netzteile da sind
Heutzutage ist Einzelschacht, Delta U, Erhaltungsladung, Art Akkuerkennung und vieles mehr angesagt.
Gruß
Scotty

--
Nur wer nichts macht, macht keine Fehler
wer keine Fehler macht, wird befördert.

triti(R)

26.12.2009,
23:27

@ hws

NiMh/NiCd Lader

» Weiss der Geier (und Nokia) was in dem Steckerlader drin ist.
Der Geier + ich sagen: 230V Trafo.

» Fertige Steckerlader willst du aus Geiz oder Ehrgeiz nicht nehmen?
Geiz: naja. Ehrgeiz: eher. Und man muss ja nicht etwas wegwerfen was man noch verwenden kann.
» (wäre für die Akkus gesünder)
Gesünder? Soso.

» Dir ist klar, dass du mit deiner Schaltung das mieseste Ladeverfahren
» gewählt hast, das es gibt?
Nein. Mies? Wegen Stromverschwendung? Wenn die Spannung im Akku bei 1,4V ist, fliesst der Strom durch die Dioden ab. Darum?

Es geht bloss darum dass viele Akkus rumliegen und leer sind/werden. Soll für die ja auch nicht gesund sein.
In dem Erhaltungslader soll man sie angeblich einfach reinstopfen können und die werden mit wenig mA voll gehalten. So hat man, wenn man braucht. Darum hab ich mir das Ding auch gebaut.

lg
Triti

x y

27.12.2009,
11:08

@ triti

NiMh/NiCd Lader

» Nein. Mies? Wegen Stromverschwendung? Wenn die Spannung im Akku bei 1,4V
» ist, fliesst der Strom durch die Dioden ab. Darum?

Nein, mies wiel man so zeigt, dass man NiMH/NiCd nicht verstanden hat.

Akkulader

27.12.2009,
11:48

@ triti

NiCd Lader

» Hi,
» ich hab diesen Erhaltungslader für NiMh und NiCd Akkus gebaut:

Man kann natürlich so einen Erhaltungslader bauen;
es muss einem aber klar sein, das man so die
Lebensdauer der Akkus stark verkürzt. Speziell
NiMH-Akkus sind da empfindlich; es eignen sich eher
ältere NiCd mit ca. 500 mAh. Man sollte aber auf
jeden Fall darauf achten, das der Dauerladestrom
nicht über 1...2% der Kapazität steigt, und das
die Ladespannung keinesfalls über 1,4 Volt (Bei
vollen Akku) hinausgeht. Diese Spannung sollte man
auch nachmessen und im Zweifelsfall die Dioden aus-
tauschen. Für 1,4V müssten sich auch rote LEDs eignen.
Der 5V-Stabilisator ist übrigens überflüssig; es reicht
die parallel geschaltete Stabilisierungsdiode mit
passend dimensioniertem Vorwiderstand. Diese Schaltung
würde ich übrigens für jeden Akku einzeln aufbauen.
Der Lader

triti(R)

28.12.2009,
13:20

@ Akkulader

NiCd Lader

Hi,
danke für die gute Auskunft.
» es muss einem aber klar sein, das man so die
» Lebensdauer der Akkus stark verkürzt. Speziell
» NiMH-Akkus sind da empfindlich; es eignen sich eher
» ältere NiCd mit ca. 500 mAh.
Aha.

dazu passt @XY
» Nein, mies wiel man so zeigt, dass man NiMH/NiCd nicht verstanden hat.
Der Schaltplan ist zwar nicht von mir aber das ist leider richtig.

» Man sollte aber auf
» jeden Fall darauf achten, das der Dauerladestrom
» nicht über 1...2% der Kapazität steigt, und das
» die Ladespannung keinesfalls über 1,4 Volt (Bei
» vollen Akku) hinausgeht. Diese Spannung sollte man
» auch nachmessen und im Zweifelsfall die Dioden aus-
» tauschen.
Ich hab 8 solche Ladeschächte gebaut. Die Akkus drinnen sidn von 1300mAh bis 2700mAh. Strom 1-2% geht sich aus, weil bei 180R ungefähr 18mA für jeden Akku überbleiben.
Die Spannung muss ich noch öfter nachmessen. Jetzt mal sind es 1,38V.

» Diese Schaltung
» würde ich übrigens für jeden Akku einzeln aufbauen.
Hab ich gemacht.

» Für 1,4V müssten sich auch rote LEDs eignen.
Kann sein - aber wie genauer? Würde ich gerne probieren aber wenn ich da rumpfusche geht das sicher schief.

lg
Triti

Akkulader

29.12.2009,
10:38

@ triti

NiCd Lader

» » Für 1,4V müssten sich auch rote LEDs eignen.
» Kann sein - aber wie genauer? Würde ich gerne probieren aber wenn ich da
» rumpfusche geht das sicher schief.
»
» lg
» Triti

Hallo Triti,
Einfach Durchlasswiderstand mit passendem Vorwiderstand
ausmessen. Die Spannung ist, je nach Lichtfarbe unter-
schiedlich. LEDs eignen sich auch bei sehr geringen
Strömen gut als Stabidioden, da der Tk kleiner als
bei der der Reihenschaltung mehrerer Si-Dioden ist
und auch der differentielle Innenwiderstand oft kleiner
als bei Z-Dioden ist. Übrigens gibts im ElKo auch einen
passenden Beitrag vom Thomas über die Verwendung von
LEDs als Stabis.
Gruss
Harald