firey
04.12.2009, 09:54 |
elektronische Schwingungserfassung (Elektronik) |
Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem: Im Rahmen einer Studienarbeit soll ich die Spannung eines Schneiddrahtes messen (zur Bearbeitung von Hartstoffen). Das ganze soll über die Frequenz des Drahtes geschehen. Sprich, das Ding wird durch eine Kraft / Impuls in Schwingungen versetzt und diese Frequenz wird erfasst. Daraufhin soll die Frequenz dann, wie auch immer, in eine Spannung (Newton) umgewandelt werden (natürlich elektronisch).
Da ich weder Elektroniker bin, noch meine Kenntnisse für sowas relativ begrenzt sind meine Frage an euch. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie sowas funktionieren könnte? Die einzige Idee bisher ist, den Draht über nen Relais anzuziehen und dadurch in Schwingungen zu versetzen (Durch den Draht fließen ca. 6 - 8 mA).
Bin für jeden hilfreichen Kommentar dankbar. Bei Unklarheiten nochmal nachfragen!
Danke schonmal!!!! |
tom-tronic
04.12.2009, 10:10
@ firey
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elektronische Schwingungserfassung |
» Hallo zusammen,
»
» ich habe folgendes Problem: Im Rahmen einer Studienarbeit soll ich die
» Spannung eines Schneiddrahtes messen (zur Bearbeitung von Hartstoffen).
» Das ganze soll über die Frequenz des Drahtes geschehen. Sprich, das Ding
» wird durch eine Kraft / Impuls in Schwingungen versetzt und diese Frequenz
» wird erfasst. Daraufhin soll die Frequenz dann, wie auch immer, in eine
» Spannung (Newton) umgewandelt werden (natürlich elektronisch).
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» Da ich weder Elektroniker bin, noch meine Kenntnisse für sowas relativ
» begrenzt sind meine Frage an euch. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie
» sowas funktionieren könnte? Die einzige Idee bisher ist, den Draht über nen
» Relais anzuziehen und dadurch in Schwingungen zu versetzen (Durch den Draht
» fließen ca. 6 - 8 mA).
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» Bin für jeden hilfreichen Kommentar dankbar. Bei Unklarheiten nochmal
» nachfragen!
»
» Danke schonmal!!!!
Hallo, ich werfe mal was in die Runde.
Wie man den Draht mech. anzupfen könnte, weiss ich i.M. auch nicht, aber wenn der Draht schwingt gibt es ja einen Ton (vergl. Gitarre). Wie wäre es, diesen Ton mit einem Tonabnehmer einer Elektrogitarre abzunehmen ? Das daraus gewonnene Siganl kann dann nach Verstärkung beliebig weiterbearbeitet werden.
Gruß Thomas |
firey
04.12.2009, 10:33 (editiert von firey am 04.12.2009 um 10:34)
@ tom-tronic
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elektronische Schwingungserfassung |
»
» Hallo, ich werfe mal was in die Runde.
» Wie man den Draht mech. anzupfen könnte, weiss ich i.M. auch nicht, aber
» wenn der Draht schwingt gibt es ja einen Ton (vergl. Gitarre). Wie wäre
» es, diesen Ton mit einem Tonabnehmer einer Elektrogitarre abzunehmen ? Das
» daraus gewonnene Siganl kann dann nach Verstärkung beliebig
» weiterbearbeitet werden.
» Gruß Thomas
Hey. Vielen Dank für die rasche Antwort. Das klingt erstmal ganz gut und verständlich. Werde mal versuchen mich in die Richtung etwas zu belesen. Aber brauche ich da nicht irgendwie ne Bezugsmessreihe oder sowas? Also ich meine wie kann ich denn dann einer bestimmten Frequenz (Tonhöhe) eine Spannung (Newton) zuordnen?
Besten Dank erstmal und Grüße, |
tom-tronic
04.12.2009, 11:03
@ firey
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elektronische Schwingungserfassung |
» »
» » Hallo, ich werfe mal was in die Runde.
» » Wie man den Draht mech. anzupfen könnte, weiss ich i.M. auch nicht,
» aber
» » wenn der Draht schwingt gibt es ja einen Ton (vergl. Gitarre). Wie wäre
» » es, diesen Ton mit einem Tonabnehmer einer Elektrogitarre abzunehmen ?
» Das
» » daraus gewonnene Siganl kann dann nach Verstärkung beliebig
» » weiterbearbeitet werden.
» » Gruß Thomas
»
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» Hey. Vielen Dank für die rasche Antwort. Das klingt erstmal ganz gut und
» verständlich. Werde mal versuchen mich in die Richtung etwas zu belesen.
» Aber brauche ich da nicht irgendwie ne Bezugsmessreihe oder sowas? Also
» ich meine wie kann ich denn dann einer bestimmten Frequenz (Tonhöhe) eine
» Spannung (Newton) zuordnen?
»
» Besten Dank erstmal und Grüße,
Hallo,
der Tonabnehmer (egal ob jetzt Gitarre, Geige o.ä.) gibt ja nur die Frequenz wieder, mit der die Saite (Draht) schwingt. Je nach mech. Spannung der Saite ändert sich natürlich die Frequenz. ( so werden die Instrumente ja auch gestimmt) Der Musiker macht das nach Gehör. Du müsstest dann eine Versuchsreihe aufbauen, bei verschiedenen Belastungen des Drahts (im einfachsten Fall mit Federwaage messbar) und für die einzelnen Werte dann die Frequenz in einer Tabelle erfassen.
Zu Anfang würde ich einfach mal ein Oszilloskop an den Tonabnehmer anschließen, dazu braucht es noch keinen Verstärker etc. (Tonabnehmer, Messkabel, Oszi genügt).
Vielleicht haben gibt es ja im Forum Musiker, die da genauer Bescheid wissen. Mein einziges musikalisches Talent besteht darin, die Stereoanlage zu bedienen.
Viel Spass beim Basteln Thomas |
firey
04.12.2009, 13:06
@ tom-tronic
|
elektronische Schwingungserfassung |
»
» Hallo,
» der Tonabnehmer (egal ob jetzt Gitarre, Geige o.ä.) gibt ja nur die
» Frequenz wieder, mit der die Saite (Draht) schwingt. Je nach mech.
» Spannung der Saite ändert sich natürlich die Frequenz. ( so werden die
» Instrumente ja auch gestimmt) Der Musiker macht das nach Gehör. Du
» müsstest dann eine Versuchsreihe aufbauen, bei verschiedenen Belastungen
» des Drahts (im einfachsten Fall mit Federwaage messbar) und für die
» einzelnen Werte dann die Frequenz in einer Tabelle erfassen.
» Zu Anfang würde ich einfach mal ein Oszilloskop an den Tonabnehmer
» anschließen, dazu braucht es noch keinen Verstärker etc. (Tonabnehmer,
» Messkabel, Oszi genügt).
» Vielleicht haben gibt es ja im Forum Musiker, die da genauer Bescheid
» wissen. Mein einziges musikalisches Talent besteht darin, die Stereoanlage
» zu bedienen.
» Viel Spass beim Basteln Thomas
hihihii....ok ich werd mal schauen was ich machen kann. Besten Dank erstmal für deine schnelle Hilfe ! |
el-haber
04.12.2009, 13:39
@ firey
|
elektronische Schwingungserfassung |
Hi,
wenn Du dann glücklich die Frequenz (Ton) des Drahtes als mechnaische spannungsabhängige Eigenfrequenz abgenommen und so weit verstärkt hast, dann braucht es nur noch einen tief-oder Hoch-Pass-Filter, die aus dem mehr oder weniger Linearem Frequenzverlauf aus dem (nachregulierendem) Vorverstärker eine Frequenzabhängige Wechselspannung macht.
Dahinter ein Gleichrichter mit Kondensator sorgt für die nötige (gleich)Spannungswandlung.
Du brauchst dann noch eine Meßreihe, welche mechanische Spannung zu welcher elektrischen Spannung gehört, da der zusammenhang im höchstem Maße komplex und vor allem nicht linear ist.
CU
St. |
Hartwig
04.12.2009, 18:54
@ firey
|
elektronische Schwingungserfassung |
Hallo,
eigentlich ist das ein altes Prinzip, daß seit den 30er Jahren benutzt wird. Google mal nach "Maihak MDS" (MDS = Maihaks dauerschwingende Saite). Wird auch heute noch vielfach eingesetzt.
Nur so eine Idee: Nimm einen sehr starken Dauermagneten (z. B. Neodym-Magnet) und befestige ihn dicht an einem Draht, der z. B. isoliert in eine Laubsäge eingespannt ist. Wenn der Draht dann so schwingt, daß er dabei das Magnetfeld schneidet, sollte im Draht eine mit einem sehr empfindlichen Oszilloskop (evtl. Vorverstärker erforderlich!)sichtbare Schwingung erzeugen.
Grüße
HArtwig |
firey
07.12.2009, 09:19 (editiert von firey am 07.12.2009 um 09:20)
@ Hartwig
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elektronische Schwingungserfassung |
» Hallo,
» eigentlich ist das ein altes Prinzip, daß seit den 30er Jahren benutzt
» wird. Google mal nach "Maihak MDS" (MDS = Maihaks dauerschwingende Saite).
» Wird auch heute noch vielfach eingesetzt.
»
» Nur so eine Idee: Nimm einen sehr starken Dauermagneten (z. B.
» Neodym-Magnet) und befestige ihn dicht an einem Draht, der z. B. isoliert
» in eine Laubsäge eingespannt ist. Wenn der Draht dann so schwingt, daß er
» dabei das Magnetfeld schneidet, sollte im Draht eine mit einem sehr
» empfindlichen Oszilloskop (evtl. Vorverstärker erforderlich!)sichtbare
» Schwingung erzeugen.
»
» Grüße
» HArtwig
Hey,
besten Dank erstmal euch beiden!!
Werde mal schauen, wie es bestmöglich zu realisieren geht. Melde mich nochmal wenn ich Ergebnisse / Fragen habe.
Danke nochmals! |