HDT

28.11.2009, 02:36 |
SMD-Transistor Bezeichnungen bzw. Vergleichstypen (Elektronik) |
Hallo!
Kann man generell sagen, daß die SMD-Vergleichstypen ähnliche Bezeichnungen wie die im herkömmlichen Gehäuse haben? (wäre ja logisch und sinnvoll)
Ich hab bei Reichelt den BC556B als SMD gesucht und sehe, daß der BC856 SMD dem wohl entspricht. Ebenso beim BC547B und BC847B SMD.
Danke!
HDT |
x y
28.11.2009, 03:21
@ HDT
|
SMD-Transistor Bezeichnungen bzw. Vergleichstypen |
» Kann man generell sagen, daß die SMD-Vergleichstypen ähnliche
» Bezeichnungen wie die im herkömmlichen Gehäuse haben? (wäre ja logisch und
» sinnvoll)
Das ist häufig so, aber bei weitem nicht die Regel.
» Ich hab bei Reichelt den BC556B als SMD gesucht und sehe, daß der BC856
» SMD dem wohl entspricht. Ebenso beim BC547B und BC847B SMD.
Nur ein paar Beispiele:
MPSA42-->SMBTA42, FMMTA42
2N2222-->MMBT2222
IRFZ44N-->IRFZ44NS |
HDT

28.11.2009, 07:16
@ x y
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» » Kann man generell sagen, daß die SMD-Vergleichstypen ähnliche
» » Bezeichnungen wie die im herkömmlichen Gehäuse haben? (wäre ja logisch
» und
» » sinnvoll)
»
» Das ist häufig so, aber bei weitem nicht die Regel.
»
»
» » Ich hab bei Reichelt den BC556B als SMD gesucht und sehe, daß der BC856
» » SMD dem wohl entspricht. Ebenso beim BC547B und BC847B SMD.
»
» Nur ein paar Beispiele:
»
» MPSA42-->SMBTA42, FMMTA42
» 2N2222-->MMBT2222
» IRFZ44N-->IRFZ44NS
*********************************
Vielen Dank!
Hab aber gleich noch eine Frage: Wenn ich ein Platinenlayout für maschinelle SMD-Fertigung zeichnen will, dann denke ich mir, daß ich dabei nur die in der Bauteile-Bibliothek des Layout-Zeichenprogramm vorhandenen Bauteilsymbole verwenden kann? Denn irgendwie wird das ja wohl mit der Bauteilstückliste und den Gerber-Daten oder sonstigen Bohr- und Fräsdaten zusammen passen müssen, damit das maschinengerecht ist bzw. von der Maschine richtig interpretiert werden kann?
Oder kann ich fehlende Bauteil-Symbole einfach selber zeichnen? Darauf läuft es nämlich hinaus. Ich hab nur das Sprint-Layout 5.0 von Abacom. Da ist nicht alles in der Bauteil-Bibliothek vorhanden. Vieles ist ähnlich, hat aber andere Bezeichnungen. Ist das wichtig, daß die Bezeichnung übereinstimmt, weil im Hintergrund die exakten Daten enthalten sind? Bei einem selbstgemalten Bauteil wäre das ja nicht der Fall.
HDT |
x y
28.11.2009, 09:39
@ HDT
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» Hab aber gleich noch eine Frage: Wenn ich ein Platinenlayout für
» maschinelle SMD-Fertigung zeichnen will, dann denke ich mir, daß ich dabei
» nur die in der Bauteile-Bibliothek des Layout-Zeichenprogramm vorhandenen
» Bauteilsymbole verwenden kann?
U.U. kannst du nicht mal die verwenden. Footprint und Abstände hängen auch vom verwendeten Lötprozess ab. Sowas muss man mit dem Fertiger absprechen, sonst gibts möglicherweise eine Menge Ausschuss, und dann auf deine Kosten.
» Denn irgendwie wird das ja wohl mit der
» Bauteilstückliste und den Gerber-Daten oder sonstigen Bohr- und Fräsdaten
» zusammen passen müssen, damit das maschinengerecht ist bzw. von der
» Maschine richtig interpretiert werden kann?
Der Bestückungsautomat wird üblicherweise separat eingerichtet.
» Oder kann ich fehlende Bauteil-Symbole einfach selber zeichnen? Darauf
» läuft es nämlich hinaus. Ich hab nur das Sprint-Layout 5.0 von Abacom. Da
» ist nicht alles in der Bauteil-Bibliothek vorhanden. Vieles ist ähnlich,
» hat aber andere Bezeichnungen. Ist das wichtig, daß die Bezeichnung
» übereinstimmt, weil im Hintergrund die exakten Daten enthalten sind? Bei
» einem selbstgemalten Bauteil wäre das ja nicht der Fall.
Ist unkritisch, aber du sparst bares Geld, wenn der Fertiger durch deine Dateien Zeit sparen kann. Dazu muss er aber auch mit der von dir verwendeten EDA-Software vertraut sein. Davon würde ich aber bei einer üblicherweise nur von Hobbyelektronikern verwendeten Software nicht ausgehen. |
HDT

28.11.2009, 10:39
@ x y
|
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Dazu muss er aber auch mit der von dir
» verwendeten EDA-Software vertraut sein. Davon würde ich aber bei einer
» üblicherweise nur von Hobbyelektronikern verwendeten Software nicht
» ausgehen.
***************
Generell sollte diese Problem eigentlich nicht bestehen, wenn man sich an die Firmen wendet, die Abacom auf seiner Webseite nennt. Wie es heißt, können die mit der Layout-Datei direkt arbeiten. Ich hab es noch nicht ausprobiert, aber ich denke auch, daß man sich trotzdem mit denen abstimmen muß. Ich glaube auch nicht, daß das alles so reibungslos klappt. Jedenfalls nicht auf Anhieb.
Vielen Dank!
HDT |
x y
28.11.2009, 10:58
@ HDT
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» Generell sollte diese Problem eigentlich nicht bestehen, wenn man sich an
» die Firmen wendet, die Abacom auf seiner Webseite nennt. Wie es heißt,
» können die mit der Layout-Datei direkt arbeiten.
Das ist ein Vorteil, aber noch lange keine Gewähr. Sie sollten aber die möglichen Probleme mit dieser Software bereits kennen, das spart Zeit und Geld.
» Ich hab es noch nicht
» ausprobiert, aber ich denke auch, daß man sich trotzdem mit denen
» abstimmen muß. Ich glaube auch nicht, daß das alles so reibungslos klappt.
» Jedenfalls nicht auf Anhieb.
Sowas klappt schon, aber eben nur sicher, wenn man sich ordentlich abstimmt.
Um was für ein Volumen gehts denn eigentlich? |
HDT

28.11.2009, 12:41
@ x y
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» Um was für ein Volumen gehts denn eigentlich?
Ich fange mal mit 100 Stück an, es wird dann vielleicht dieverse Änderungen geben.
HDT |
hws

59425 Unna, 28.11.2009, 13:37
@ HDT
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» Ich fange mal mit 100 Stück an, es wird dann vielleicht dieverse
» Änderungen geben.
Das wird nicht billig. Für 100 Stück Bestückungsautomat auf und abrüsten, Bestückungsprogramm erstellen ..
hws |
x y
28.11.2009, 14:10
@ hws
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» Das wird nicht billig. Für 100 Stück Bestückungsautomat auf und abrüsten,
» Bestückungsprogramm erstellen ..
Kommt sehr drauf an wie viele (und wie viele verschiedene) und was für Teile. Und dann gibts da ganz schöne Untersiede zwischen den Fertigern, manche sind auch auf solch kleine Stückzahlen eingerichtet, andere fangen erst bei 10k aufwärts an. Bei 100 Stk. sollte er sich möglichst nach einem Fertiger in seiner Nähe umschauen, sonst schlagen evtl. Reisekosten seinerseits zu heftig zu Buche. |
HDT

28.11.2009, 14:11
@ hws
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» » Ich fange mal mit 100 Stück an, es wird dann vielleicht dieverse
» » Änderungen geben.
»
» Das wird nicht billig. Für 100 Stück Bestückungsautomat auf und abrüsten,
» Bestückungsprogramm erstellen ..
»
» hws
Das ist nicht das Problem. Lieber 100 Stück teuer, als 1000, die nicht laufen. Aber die Schaltung ist "winzig", wenig Bauteile, ich kann ein Dutzend selber machen, bis das alles paßt. Das größere Problem ist, einen Sachverständigen für eine Expertise zu finden. (zulässige AC oder DC Spannungen an frei zugänglichen Teilen)
DEKRA oder TÜV kann man vergessen. Die schlachten das Thema CE-Zertifizierung gnadenlos aus. An eine "allgemeine" Expertise wollen sie noch alle möglichen Prüfungen dranhängen. Dabei gibt es gar nichts zu prüfen, sondern nur aus den anzuwendenden Richtlinien abzuschreiben. (--- EN 60335-1:2002 + A11:2004 + A1:2004 + A12:2006 + Compendium:2006 +
A2:2006. Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke - Teil 1:
Allgemeine Anforderungen. ---)
Weißt Du einen Sachverständigen? (jetzt nicht sagen, "Sachverständiger" bei Google eingeben )
HDT |
hws

59425 Unna, 28.11.2009, 14:29
@ HDT
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noch eine andere Frage |
» laufen. Aber die Schaltung ist "winzig", wenig Bauteile,
Dann wird sowohl Leiterplattenfertiger als auch Bestücker "im Nutzen" arbeiten. Einzelschaltungen vorgeritzt. Und dann hast du nur noch 4 Platinen (mit je 25 Schaltungen)
» Weißt Du einen Sachverständigen?
äähhh nein. Einmal hab ich für/mit einem Kunden eine UL Spezifikation begleitet.
Und bei der Schwesterfirma (Produktion) die Iso9000 Zertifizierung mitgekriegt.
Brauchst du Vorbereitung für's CE Zeichen?
hws |
hws

59425 Unna, 28.11.2009, 16:18
@ hws
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Nachtrag .. |
» Dann wird sowohl Leiterplattenfertiger als auch Bestücker "im Nutzen"
» arbeiten.
Und wenn Leiterplatte im Nutzen, dann auch im Nutzen bestücken und nicht die Platinchen in Handarbeit vereinzeln.
hws |
HDT

28.11.2009, 17:08
@ hws
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noch eine andere Frage |
» » laufen. Aber die Schaltung ist "winzig", wenig Bauteile,
»
» Dann wird sowohl Leiterplattenfertiger als auch Bestücker "im Nutzen"
» arbeiten. Einzelschaltungen vorgeritzt. Und dann hast du nur noch 4
» Platinen (mit je 25 Schaltungen)
»
» » Weißt Du einen Sachverständigen?
»
» äähhh nein. Einmal hab ich für/mit einem Kunden eine UL Spezifikation
» begleitet.
» Und bei der Schwesterfirma (Produktion) die Iso9000 Zertifizierung
» mitgekriegt.
»
» Brauchst du Vorbereitung für's CE Zeichen?
»
» hws
*************
Ja, an die Fertigung "im Nutzen" hatte ich auch schon mal gedacht, habs dann aber wieder vergessen. Jetzt, wo Du es sagst..., ist ja logisch. Danke!
CE-Zeichen...
Ja, der Trafo (Steckernetzteil) hat zwar (oder soll) sein CE-Zeichen haben, aber das allein nützt ja nichts. Das Gerät hat zwei Elektroden, die soll nicht, aber kann sich einer, wenn er blöd genug ist, in die Nase stecken oder sonstwo hin. Das Gerät muß strenggenommen ein CE-Zeichen haben. Haben zwar nur einige, aber die Probleme "ohne" werden wohl in Zukunft eher größer werden, durch die EU.
Ich hab schon vom TÜV Rheinland und von der DEKRA Angebote für eine CE-Zertifizierung. Darum weiß ich die Richtlinien. Die Preise sind unverschämt und an dievere Prüfungen gebunden. Es gibt aber überhaupt nichts zu prüfen, weil es noch kein Gerät gibt. Ich will erst wissen, was an Spannung rauskommen darf, und das als Gutachten oder Expertise. Muß also ein Sachverständiger sein. Daß das ein paar Stunden Arbeit sind und entsprechend was kostet, ist klar. Aber ich bezahle keine 5000 Euro. Vor allem, wo die DEKRA dummerweise noch damit "prahlt", daß sie sowas regelmäßig machen. Für meine gewünschte Expertise brauchten sie also nur Taste drücken und kopieren. Sie sollen bei mir ja nichts prüfen, sondern nur eine Aussage zu den erlaubten Werten machen.
Die DEKRA will aber, daß ich "ein Gerät" vorlege. Dann wollen Sie alles prüfen, sie schicken auch einen vom Außendienst ins Haus oder ich kann nach Stuttgart kommen und den halben Tag da beraten werden. Und dann machen sie ihr Gutachten und ich muß Änderungen machen und alles geht nochmal von vorne los und kann nochmal bezahlen. So machen sie die Wirtschaft und jede Initiative kaputt. Das Spiel mache ich nicht mit. Ich mache meine CE-Zertifizierung selber. Nur brauche ich den Sachverständigen dazu, der mir die Grenzwerte nennt.
HDT |
Jogi
Da, 28.11.2009, 17:29
@ HDT
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noch eine andere Frage |
»... Das größere Problem ist, einen
» Sachverständigen für eine Expertise zu finden. (zulässige AC oder DC
» Spannungen an frei zugänglichen Teilen)
»
» DEKRA oder TÜV kann man vergessen. Die schlachten das Thema
» CE-Zertifizierung gnadenlos aus. An eine "allgemeine" Expertise wollen sie
» noch alle möglichen Prüfungen dranhängen. Dabei gibt es gar nichts zu
» prüfen, sondern nur aus den anzuwendenden Richtlinien abzuschreiben. (---
» EN 60335-1:2002 + A11:2004 + A1:2004 + A12:2006 + Compendium:2006 +
» A2:2006. Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche
» Zwecke - Teil 1:
» Allgemeine Anforderungen. ---)
»
»
» Weißt Du einen Sachverständigen? (jetzt nicht sagen, "Sachverständiger"
» bei Google eingeben )
Wozu, Hans-Dieter?
Wenn ich jetzt nicht im falschen Film sitze erklärt der Hersteller (du) die Konformität und bappt das CE-Bapperl drauf und fertig. Da wird nix zertifiziert. -- Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem. |
HDT

28.11.2009, 17:57
@ Jogi
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noch eine andere Frage |
» »... Das größere Problem ist, einen
» » Sachverständigen für eine Expertise zu finden. (zulässige AC oder DC
» » Spannungen an frei zugänglichen Teilen)
» »
» » DEKRA oder TÜV kann man vergessen. Die schlachten das Thema
» » CE-Zertifizierung gnadenlos aus. An eine "allgemeine" Expertise wollen
» sie
» » noch alle möglichen Prüfungen dranhängen. Dabei gibt es gar nichts zu
» » prüfen, sondern nur aus den anzuwendenden Richtlinien abzuschreiben.
» (---
» » EN 60335-1:2002 + A11:2004 + A1:2004 + A12:2006 + Compendium:2006 +
» » A2:2006. Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und
» ähnliche
» » Zwecke - Teil 1:
» » Allgemeine Anforderungen. ---)
» »
» »
» » Weißt Du einen Sachverständigen? (jetzt nicht sagen, "Sachverständiger"
» » bei Google eingeben )
»
» Wozu, Hans-Dieter?
» Wenn ich jetzt nicht im falschen Film sitze erklärt der Hersteller (du)
» die Konformität und bappt das CE-Bapperl drauf und fertig. Da wird nix
» zertifiziert.
******************
Hallo Jogi!
Ja, ich mache auch das CE-Zeichen drauf. Aber ich bin nicht "sachkundig". Und ohne Expertise eines Sachkundigen bzw. anerkannten Sachverständigen möchte ich das nicht machen. Das dazugehörende Steckernetzteil ist was anderes, das krieg ich mit CE-Zeichen fertig geliefert. |
hws

59425 Unna, 28.11.2009, 18:09
@ Jogi
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noch eine andere Frage |
» Wenn ich jetzt nicht im falschen Film sitze erklärt der Hersteller (du)
» die Konformität und bappt das CE-Bapperl drauf und fertig. Da wird nix
» zertifiziert.
Im Prinzip schon. Der Hersteller versichert damit, dass alle für das Produkt relevanten Bestimmungen eingehalten sind. Geht auch in der Regel gut.
Nur, wenn mal irgendwas blödes passiert oder ein Konkurrent neidisch ist - oder der blöde Benutzer klagt der sich den Sensor aus eigener Blödheit irgendwohin gesteckt hat - dann wird der Hersteller HDT gefragt: "weisen sie die Bestimmungen doch mal nach".
HDT dann: "dies entfällt, weil ...(keine Netzspannung z.B.). Jenes entfällt, weil ... - EMV nachgewiesen durch benannte Stelle soundso ..."
Gibts einen Punkt, den er nicht selbst durch Logik oder Umstände entkräften kann und hat er dazu keine passende Expertise, hat er Pech. Und dank EU gibts nen Haufen Vorschrifen.
Vorausgesetzt, es interessiert sich berhaupt jemand für die CE Zulassung.
hws |