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Paule2

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Dresden,
23.11.2009,
00:41
 

Erfahrungen mit LED-Spar-Leuchtmitteln - 2 (Schaltungstechnik)

Hallo, Ihr Guten.

Sorry, daß ich noch mal einen neuen Diskussionsbeitrag zu diesem Thema aufmache. Aber bei so vielen Antworten...
Danke aber erstmal für die rege Teilnahme - allerdings hatte ich keine Ahnung von der Richtung, in welche sich die Diskussion entwickelt.
Leider konnte ich nicht eher antworten - die Enkel am Wochenende... da ist Opi ein gefragter Typ ;-)
Wie gesagt, ich hatte mit dieser Diskussionsentwicklung nicht gerechnet, angefangen von Jüwü's Softcolourdiffernzantialiasingsoundspatialblackbackgroundregulation, Nachtslöter's Übergangstechnologien, Elektronix' Hinweis auf die Verbraucherzentrale und hws's Tip mit dem Einsatz von Suppressor-Dioden bis hin zu den Rubriken "Keimtötende Wirkung von Kupfer" sowie "Kupfersulfat" und "Eisen-III-Chlorid". Toller Wissenschaftsquerschnitt - Hut ab!
Was ich aber gern wissen wollte: würdet Ihr mir nun zu Varistoren als Schutz meiner LED-Lampen vor Spitzenspannungen raten? Wenn ja, welche und wo (in der Schaltung). Siehe Thread vom 20.11.2009, 23:41 (Schaltungstechnik) Thema (mit Schreibfehler!): "Erfahrungen mit LED-Spar-Leutmitteln".

@hws: Ich dachte bisher immer, daß Varistoren die bessere Alternative wären, da meines Erachtens Suppressor-Dioden zu schnell das Zeitliche segnen. Ach ja, da ich in meinem nunmehr "sparsam" beleuchteten Bad keine lichtbogenähnliche Lichtquelle aus dem Rassierapparat hatte, wird dieser (Firma Braun) offensichtlich nicht mit einem Wagner'schen Hammer angerieben - ist immerhin Bj. 1991 ;-)
Übrigens bekommt man die LED-Leuchtmittel mit einem temperaturgeregeltem Fön (in der gleichen Leitung) noch wesentlich schneller kaputt - hab's probiert - und der ist Bj. 2007 - da flackern sogar Halogenleuchtmittel!

Zugegeben, ich war etwas frustriert über die Verlogenheit bzgl. Sparlampen. Aber wer hier weiterlesen möchte, für den habe ich hier noch eine absolut mathematisch-magische Ungeheuerlichkeit - erfahrungsgemäß und belegbar (URLs gespeichert, Online-Seiten als PDF, Verpackungen gescannt).

Angebot vom Händler (von mir gekürzt) NC-2588: LED-Sparlampe, warmweiß, klassische Glühlampenform - einsetzbar in allen herkömmlichen Lampen, ersetzt 40-W-Lampe.
Meine Erfahrung: leicht grünliches Schummerlicht (besseres Nachtlicht für Kinderzimmer) - subjektiv als max. 15 W eingeschätzt --- dann aber sah ich mir die Verpackung mal genauer an: 81 lm !!! Was bitte ist das im Vergleich zu einer 40-W-Lampe (diese hat durchschnittlich einen Lichtstrom von 500 lm). Dieser vergleichende Hinweis ist übrigens vom Händler mittlerweile aus seinem On-Line-Katalog entfernt worden. Auch paßt der 70-mm-Kolben nicht wie angegeben in jede Lampe (zumindest nicht in neine Kellerlampe)... Der Hit ist ein Absatz in der Gebrauchsanleitung, Abschrift: "Fassen Sie das Leuchtmittel nicht an, während es eingeschaltet ist und fassen Sie es auch nicht direkt nach dem Ausschalten an. Es kann sehr heiß sein! Vorsicht, Verbrennungsgefahr! Lassen Sie das Leuchtmittel erst abkühlen." - Und ich dachte bisher immer, Elektro-Luminiszenz ist nahezu "kaltes Leuchten"...

Und nun, wie versprochen, der mathematische Knackpunkt (übrigens unter eindringlichem Hinweis auf die CO2-Einsparung - laut Katalog)!

Angebot vom Händler (von mir gekürzt) NC-6118: Sparlampe in klassischer Glühlampenform, Verbrauch 28 statt 40 W durch Halogentechnologie - das sind 30% Einsparung! Was ist aber mit dem Lichtstrom - dieser wird mit 350 lm angegeben. Um auf die Helligkeit einer herkömmlichen 40-W-Lampe zu kommen, müßte man rein theoretisch 1,43 dieser Sparlampen einsetzen - das ergibt bei 1,43 x 28 W sage und schreibe 40 W. Wo bitte ist da eine Einsparung - und ehrlich, da schraubt man doch lieber 2 Lampen rein, damit man was im Dunkeln sieht - und da sind wir doch glatt mal bei 56 statt 40 W! So´ne Birne kostet übrigens 1,73 € (gerechnet im Viererpack) und soll doppelt so lange halten wie eine herkömmliche. Zugegeben, die Helligkeit dieser Lampe reicht mir - entspricht zwar nicht ganz dem Lichtstrom einer 40-W-Lampe... Aber der Hammer ist, daß auf der Verpackung gleich mal "entspricht einer 60-W-Lampe" aufgedruckt wurde - also da stimmen weder die 30% Ersparnis noch die Helligkeit, geschweige denn die CO2-Einsparung... Es sei denn, jemand kann mich einer Besserern belehren.

Also denne. Trotz Frust - Spaß muß sein - auch wenn man offiziell veralbert wird - und das auf unsere Kosten...

Denkt mal bitte bei Gelegenheit mit an meine Frage.
Danke, und einen schönen Start in die neue Woche. Übrigens - nächsten Sonntag ist schon der 1. Advent - wieder mal.
In diesem Sinne,
liebe Grüße aus DD, Frank.

Thomas Z

23.11.2009,
08:18

@ Paule2

Erfahrungen mit LED-Spar-Leuchtmitteln - 2

» Übrigens bekommt man die LED-Leuchtmittel mit einem temperaturgeregeltem
» Fön (in der gleichen Leitung) noch wesentlich schneller kaputt - hab's
» probiert - und der ist Bj. 2007 - da flackern sogar Halogenleuchtmittel!

Da würde ich mal die Installation überprüfen. Flackern der Halos nur weil der Fön in Betrieb ist klingt nicht gut. Der Fön wird einen Dimmer zur Temp Regelung haben und damit die Halos zum flackern bringen?? Alle Klemmen schon mal kontrolliert? Querschnitt Badzuleitung?

Elko_Scotty(R)

Homepage E-Mail

23.11.2009,
10:01

@ Thomas Z

Erfahrungen mit LED-Spar-Leuchtmitteln - 2

Hi,
das Gerede von Einsparungen bei Leuchtmitteln ist nach meiner Meinung "Leuteverarschung" und erst die Einsparungen an CO2......................
Also habe ich mir mal ein Vorrat bei von mir benutzten Leuchtmittel angeschafft. Das sollte eine Zeitlang ausreichen.
Gruß
Scotty

--
Nur wer nichts macht, macht keine Fehler
wer keine Fehler macht, wird befördert.

Paule2

Dresden,
23.11.2009,
14:16

@ Thomas Z

Erfahrungen mit LED-Spar-Leuchtmitteln - 2

» Da würde ich mal die Installation überprüfen. Flackern der Halos nur weil
» der Fön in Betrieb ist klingt nicht gut. Der Fön wird einen Dimmer zur
» Temp Regelung haben und damit die Halos zum flackern bringen?? Alle
» Klemmen schon mal kontrolliert? Querschnitt Badzuleitung?

Ja, Installation 100%ig i.O. Habe das mit dem Fön in der Nachbarwohnung bei meinem Sohn auch probiert. Gleicher Effekt. Ebenso kann ich das in der meiner Werkstatt beobachten, wenn ich die Heißluftpistole anwerfe, dann allerdings flackert die Leuchtstoffröhre in meiner Lupe...
Sicherlich liegt das an den benutzen Triac-Schaltungen.

Gast

23.11.2009,
16:03

@ Paule2

Erfahrungen mit LED-Spar-Leuchtmitteln - 2

Hi

habe das gleiche Problem schon set einigen Jahren.
ALLE LED Leuchtmittel (Made in RPC) sind den Bach runter und das egal wo ich sie verbaut hatte.
Da ich auch neugierig war habe ich eines der defekten Leuchtmittel geöffnet und festgestellt, dass nicht die LEDs hinüber waren sondern der Gleichrichter. Vermutlich werden unterdimensionierte Bauteile schlechter Qualität verbaut um 0.0001 cent zu sparen. Jedenfalls sind bei mir nicht die einzelnen LEDs defekt sondern nur der Gleichrichter. Den komischen Effekt, dass immer erst einzelne LEDs nicht mehr leuchten habe ich aber auch.

-Gruß -Gast

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
23.11.2009,
16:20

@ Paule2

Da stimmt was nicht ...

haben wir denn nun 230V Installation und 230V Halogenlampen? Oder 12V Trafos und Niedervolt-Halogen?
Und wo soll Elektroluminiszenz auftreten?

Ein Braun Rasierer dieses Jahrganges hat üblicherweise eine Spule, die an Netzspannung liegt und in der mit 50 Hz ein Anker schwingt. Kein Kollektor. Ich kann mir nicht vorstellen, wo da die erwähnten Transienten herkommen.

Und auch ein einfacher Haarfön macht Probleme? Ein 3-Stufen Gerät oder wirklich stufenlose Steuerung? Letztere hätte nen Triac, aber solche Geräte sind selten und teurer. Aktuelle Geräte haben in der Lauwarmstufe einfach ne Diode drin und bremsen so Temperatur und Luftdurchsatz.

Wenn ein 1..2 kW Fön beim Einschalten die Beleuchtung sichtbar verdunkelt, dann scheint die Installation ziemlich weich zu sein. Evtl Probleme an Klemmen, der Sicherung o.ä.

Bei einer 2. Stufe über Diode kann ein Fön evtl über Ringkern angeschlossene Halogenbeleuchtung massiv beeinflussen. Im Netz entsteht ein Gleichanteil, der den Ringkerntrafo in die Sättigung treibt.

Lebt ihr auf nem Dorf und die Stromversorgung kommt 3km überirdisch?

hws

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
23.11.2009,
16:25

@ Gast

Erfahrungen mit LED-Spar-Leuchtmitteln - 2

» Effekt, dass immer erst einzelne LEDs nicht mehr leuchten habe ich aber
» auch.

Und die sind nicht wirklich kaputt, sondern nur der Gleichrichter? Also mit neuem Gleichrichter (oder externer Gleichspannungsversorgung mit Strombegrenzung) geht wieder alles?

hws

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
23.11.2009,
17:21

@ hws

Da stimmt was nicht ...

» haben wir denn nun 230V Installation und 230V Halogenlampen? Oder 12V
» Trafos und Niedervolt-Halogen?
» Und wo soll Elektroluminiszenz auftreten?
»
» Ein Braun Rasierer dieses Jahrganges hat üblicherweise eine Spule, die an
» Netzspannung liegt und in der mit 50 Hz ein Anker schwingt. Kein
» Kollektor. Ich kann mir nicht vorstellen, wo da die erwähnten Transienten
» herkommen.
»
» Und auch ein einfacher Haarfön macht Probleme? Ein 3-Stufen Gerät oder
» wirklich stufenlose Steuerung? Letztere hätte nen Triac, aber solche
» Geräte sind selten und teurer. Aktuelle Geräte haben in der Lauwarmstufe
» einfach ne Diode drin und bremsen so Temperatur und Luftdurchsatz.
»
» Wenn ein 1..2 kW Fön beim Einschalten die Beleuchtung sichtbar verdunkelt,
» dann scheint die Installation ziemlich weich zu sein. Evtl Probleme an
» Klemmen, der Sicherung o.ä.
»
» Bei einer 2. Stufe über Diode kann ein Fön evtl über Ringkern
» angeschlossene Halogenbeleuchtung massiv beeinflussen. Im Netz entsteht
» ein Gleichanteil, der den Ringkerntrafo in die Sättigung treibt.
»
» Lebt ihr auf nem Dorf und die Stromversorgung kommt 3km überirdisch?
»
» hws

----
- Was meinst du?
Schön langsam denke ich, dass da schon wieder fleißig Kaugummi's verteilt werden!



Das Thema wird alle paar Wochen regelmäßig durchgekaut...... (dich meine ich jetzt hier nicht, ok..:-) ---

Wieder einmal kann ich aus Erfahrung sprechen:

Eine Sparlampe von mehreren (<10Stk) gleichzeitig gekauften, gleichzeitig eingesteckte, gleiche Typen, gleicher Hersteller ist schon binnen 6 Wochen fehlerhaft.
--> Eine im Badezimmer, von 2 hat einen Wackelkontakt.
Um sicher zu sein hatte ich sie kreuz getauscht, der Lampensockel ist es nicht.
Die Lampen werden meist i.d. Früh und Abends zusammen ca. 2 Std. verwendet.

Tja, so ist die Qualität von diesem Sparmüll.

Die einzige Qualität ist die des Geld ausgebens.
Wird permanent mit Eifer durchgeführt.

Danke liebe EU.

Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"

stromflo

E-Mail

23.11.2009,
18:21

@ geralds

Da stimmt was nicht ...

Das leidige Thema mit den Leuchtmitteln....

Mich wundert es nur immer warum früher LED's über Jahre hinweg funktionierten.

1. Ist die Qualität der LED's schlechter geworden?
2. Liegt es vielleicht an den meist überaus billig aufgebauten Treiberschaltungen?
3. Wird bei manchen Glühbirnen einfach nicht genug auf Wärmeabfuhr geachtet?
4. Vertragen manche Leuchtmittel einfach mögliche Spannungsspitzen nicht?
5. Helligkeit der Leuchtmittel?

zu Punkt 1:
Die Preise für LED Leuchtmittel werden natürlich immer billiger könnte mir gut vorstellen, dass dadurch die Qualität der einzelnen LED's leidet.Die Hersteller und Händler wollen immer mehr Gewinne herausschlagen, da durch die EU Richtlinien natürlich nun damit richtig gut verdient werden kann.

zu Punkt 2:
Wie auch hier schon geschrieben hab ich es schon öfter von Leuten gehört, dass nicht die Leuchtmittel sondern deren Treiberschaltungen den Geist aufgeben.

Gerade bei den 12V Varianten wird auch ganz schön gespart... so kann man auch welche finden die nur 1 vorwiderstand für eine ganze Gruppe LED's haben.

zu Punkt 3:
Viele LED's benötigen einfach eine außreichende Wärmeabfuhr. Wird diese nicht gewährleistet so kann dies auch zum sterben der LED's führen.

zu Punkt 4:
Mit diesem Problem hatte ich auch zu kämpfen, gerade Leuchtmittel die direkt an 230V betrieben werden, haben bei mir eine relativ kurze Lebenserwartung gehabt.
Auch nach dem Tausch in Halogen Leuchtmittel ist das ausfallen der Leuchtmittel nicht besser sondern eher schlechter geworden.

zu Punkt 5:
Die Angaben auf den Leuchtmitteln sind nur schwer zu vergleichen.... Meist werden die Messbedingungen nicht mit angegeben, was schon wieder fragen aufwirft. Denn die Lux angaben können sich auf verschiedene Abstände der Messungen beziehen. Ist nix Angegeben sollte eientlich die ISO/DIN Norm zählen.

Auch wichtig bei dieser Betrachtung ist der Abstrahlwinkel. Etwa 50% der Maximalen Lichtstärke herrscht in diesem Bereich. Wobei man auch da den Abstand der Messung wieder mitbetrachten muss.

Gruß Flo

Gast

23.11.2009,
19:01

@ hws

Erfahrungen mit LED-Spar-Leuchtmitteln - 2

» » Effekt, dass immer erst einzelne LEDs nicht mehr leuchten habe ich aber
» » auch.
»
» Und die sind nicht wirklich kaputt, sondern nur der Gleichrichter? Also
» mit neuem Gleichrichter (oder externer Gleichspannungsversorgung mit
» Strombegrenzung) geht wieder alles?
»
» hws

Hi

ja geanu, dann geht wieder alles. Nur eine Nutzung ist schwer weil das Gehäuse hinüber ist.

Gruss Gast

Gast

23.11.2009,
19:03

@ hws

Da stimmt was nicht ...

» haben wir denn nun 230V Installation und 230V Halogenlampen? Oder 12V
» Trafos und Niedervolt-Halogen?
» Und wo soll Elektroluminiszenz auftreten?
»
» Ein Braun Rasierer dieses Jahrganges hat üblicherweise eine Spule, die an
» Netzspannung liegt und in der mit 50 Hz ein Anker schwingt. Kein
» Kollektor. Ich kann mir nicht vorstellen, wo da die erwähnten Transienten
» herkommen.
»
» Und auch ein einfacher Haarfön macht Probleme? Ein 3-Stufen Gerät oder
» wirklich stufenlose Steuerung? Letztere hätte nen Triac, aber solche
» Geräte sind selten und teurer. Aktuelle Geräte haben in der Lauwarmstufe
» einfach ne Diode drin und bremsen so Temperatur und Luftdurchsatz.
»
» Wenn ein 1..2 kW Fön beim Einschalten die Beleuchtung sichtbar verdunkelt,
» dann scheint die Installation ziemlich weich zu sein. Evtl Probleme an
» Klemmen, der Sicherung o.ä.
»
» Bei einer 2. Stufe über Diode kann ein Fön evtl über Ringkern
» angeschlossene Halogenbeleuchtung massiv beeinflussen. Im Netz entsteht
» ein Gleichanteil, der den Ringkerntrafo in die Sättigung treibt.
»
» Lebt ihr auf nem Dorf und die Stromversorgung kommt 3km überirdisch?
»
» hws

Hi

ja, sehe ich auch so. Ich tippe auf einen Wackler in der Verteilerdose oder Steckdose. Hatte ich schon mehrfach hier in meinem alten Haus.

Gast

tom-tronic

23.11.2009,
19:07

@ stromflo

Energiesparlampenunfug

Hallo,
auch wenn ich jetzt Haue kriege: ich bin diesen leidigen Problemen entgangen, indem ich bei mir im Haus keine einzige "Energiesparlampe" benütze und mir schon seit langem einen Vorrat an allen gängigen herkömmlichen Glühlampen zugelegt habe.
Die reichen für mein ganzes Leben und für meine Kinder » :lol3:
Gruß Tom der "Energieverschwender" der aber trotzdem im Winter gemütliches Licht im Haus hat :-D

el-haber

23.11.2009,
19:13

@ Paule2

Erfahrungen mit LED-Spar-Leuchtmitteln - 2

Hi,
bei mir haben die ersten LED-Leuchtmittel die 100.000Stunden schon kurz nach der Inbetriebnahme erreicht.
Als Bastler nehem ich sowas geren mal auseinander und stelle fest, daß die einfachsten Regeln nicht beachtet wurden.

1. LED immer mit VOrwiderstand, der auch auf die Spitzenspannung ausgelegt ist.
2. Wenn schon eine Z-Diode eingesetzt wird, dann ebenfalls mit passendem Vorwiderstand
3. Wenn eine Spannungsstabilisierung vorhanden ist, dann sollten auch alle LED-Stränge angeschlossen werden.
4. Ein Kondensator, der die richtige (Spitzen)-Spannung aushält und etwas themperaturunempfindlich ist, hilft ungemein, die Lebenserwartung zu steigern.

Hab auch geshen, daß einzelne LED-Stränge und der Gleichrichter oder die Z-Diode bei den RPC-Produkten der primäfehler waren.

CU
St.

stromflo

E-Mail

23.11.2009,
19:40

@ el-haber

Erfahrungen mit LED-Spar-Leuchtmitteln - 2

» Hi,
» bei mir haben die ersten LED-Leuchtmittel die 100.000Stunden schon kurz
» nach der Inbetriebnahme erreicht.
» Als Bastler nehem ich sowas geren mal auseinander und stelle fest, daß die
» einfachsten Regeln nicht beachtet wurden.
»
» 1. LED immer mit VOrwiderstand, der auch auf die Spitzenspannung ausgelegt
» ist.
» 2. Wenn schon eine Z-Diode eingesetzt wird, dann ebenfalls mit passendem
» Vorwiderstand
» 3. Wenn eine Spannungsstabilisierung vorhanden ist, dann sollten auch alle
» LED-Stränge angeschlossen werden.
» 4. Ein Kondensator, der die richtige (Spitzen)-Spannung aushält und etwas
» themperaturunempfindlich ist, hilft ungemein, die Lebenserwartung zu
» steigern.
»
» Hab auch geshen, daß einzelne LED-Stränge und der Gleichrichter oder die
» Z-Diode bei den RPC-Produkten der primäfehler waren.
»
» CU
» St.

exakt da kann ich voll zustimmen. Wie vorher kurz angemerkt ich hatte mal eine bei der ein vorwiderstand für eine ganze Gruppe von LED's zuständig war.

Gruß Flo

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
23.11.2009,
20:23

@ Gast

dan also ....

» ja geanu, dann geht wieder alles. Nur eine Nutzung ist schwer weil das
» Gehäuse hinüber ist.

Also gleich nach dem Kauf Gehäuse vorsichtig aufmachen (hab ich jedenfalls ohne große Beschädigung hingekriegt). Nen besseren Gleichrichter + Elko rein (und evtl Suppressordiode) und dann erst benutzen :ok:
Seltsame Methode - hoffentlich sind die Kinderkrankheiten bald vorbei.
Ein Gutes hat die EU Vorschrift auch: Absatz wird angekurbelt, alle stürzen sich auf den Markt und es kommt (hoffentlich) nen vernünftiges Produkt raus.

hws

Paule2

E-Mail

Dresden,
23.11.2009,
22:50

@ hws

dann also ....

» Also gleich nach dem Kauf Gehäuse vorsichtig aufmachen (hab ich jedenfalls
» ohne große Beschädigung hingekriegt). Nen besseren Gleichrichter + Elko
» rein (und evtl Suppressordiode) und dann erst benutzen :ok:

Ja, mein Guter, und das versuch' jetzt mal einem Otto-Normal-Verbraucher zu erklären und beizubringen ;-)
DAS sollte ja nicht Sinn und Zweck sein - nur, weil wir mit DIESER Materie vertraut sind. Dennoch meine Frage zurück zur ursprünglichen Frage: Supressor-Diode, Z-Diode oder Varistor...? Welche(r) und wo?
Varistoren haben - wie viele andere Bauelemente auch - jede Menge Kennwerte. Welcher ist nun z.B. für Varistoren ausschlaggebend: Betriebsspannung, Spitzenspannung oder zu schützende Spannung???

» Seltsame Methode - hoffentlich sind die Kinderkrankheiten bald vorbei.

Sollte man aber diese nicht erst heilen, bevor man so'n Sch... auf den Markt bringt?

» Ein Gutes hat die EU Vorschrift auch: Absatz wird angekurbelt, alle
» stürzen sich auf den Markt und es kommt (hoffentlich) nen vernünftiges
» Produkt raus.

Hoffentlich! Zugegeben, es kurbelt zwar erst mal den Verkauf an, aber wehe, DU stehst hinter dem Tresen...
Und dann versuch' mal einem Kunden den digitalen Restfehler eines DVM zu erklären, der das Gerät reklamiert, weil die letzte Stelle in der Anzeige ständig zwischen "0" und "5" hin-und-her-hopst... ;-)

Liebe Grüße aus DD

Frank

P.S. Ich lebe nicht in dem vor Freileitungen nur so strotzendem Amerika. Es gibt viele Orte in Deutschland, die eine ordentliche Stromversorgung haben - Dresden gehört übrigens dazu - und selbst deutsche Dörfer sind meist besser versorgt als Amerika oder Dubai oder Brasilien ;-)