andi61
13.11.2009, 21:40 |
Strommessung NF / Lautsprecherleitung (Elektronik) |
Hallo,
hat jemand eine Idee, wie man eine Anzeige bauen kann,
die leuchtet, wenn durch eine Lautsprecherleitung Strom fliesst?
Spule drum wickeln?, Messzangenprinzip?
Das Ganze soll natürlich finanziell berherrschbar sein 
Gruß Andi61 |
Torsten

13.11.2009, 22:50
@ andi61
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Strommessung NF / Lautsprecherleitung |
» hat jemand eine Idee, wie man eine Anzeige bauen kann,
» die leuchtet, wenn durch eine Lautsprecherleitung Strom fliesst?
Verstehe ich das richtig, dass Du keine genaue Messung brauchst, sondern lediglich eine LED ab einer gewissen Schwelle leuchten lassen willst?
Soll das ganze fest installiert werden oder geht es Dir um den transportablen Einsatz?
Prinzipiell gibt es mehrere Möglichkeiten.Am einfachsten ist wohl ein Stromwandler/Messwandler. Hall-Sensoren sind ebenfalls möglich, aber aufwendiger.
Da die Messgenauigkeit wohl reichlich egal ist, kannst Du statt des Wandlers auch eine Ringkernspule aus der Restekiste nehmen und Dir einen kleinen Durchsteckwandler selbst bauen. Windungszahl auf der Sekundärseite am besten ausprobieren. Für eine Schaltschwelle ist das ausreichend. Nicht ohne Lastwiderstand betreiben (ca. 100 Ohm).
Dass Du nur eine der beiden Adern durch den Wandler stecken darfst, ist Dir hoffentlich klar, oder?
Solche Stromwandler sind übrigens in gewissem Maße frequenzabhängig. Zum Testen also am besten eine mittlere Frequenz von vielleicht 2 kHz wählen, die in fast jedem Musikstück vorkommt.
Gruß
Torsten |
hws

59425 Unna, 14.11.2009, 09:34
@ andi61
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Strommessung NF / Lautsprecherleitung |
Was soll es denn werden?
Soll es eine Art Aussteuerungsanzeige werden? - dazu war vor kurzem ne Diskussion samt Schaltungen und allem hier drin.
Soll festgestellt werden, ob ein Lautsprecher angeschlossen ist oder nicht?
Soll ein Gleichstrom festgestellt werden (Fehler im Lautsprecherausgang)?
Handelt es sich um eine Brücken-Endstufe oder darf ein Lautsprecheranschluss mit Masse verbunden werden?
Mini-Lautsprecher am Walkman oder eine 4*1000W Autoanlage?
Bitte ausführlich erklären, was du beabsichtigst.
hws |
el-haber
14.11.2009, 10:44
@ andi61
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Strommessung NF / Lautsprecherleitung |
Hi,
in der guten Alten Zeit, als nach dem Einschalten noch 3 Minuten auf den ersten Klang aus dem Lautsprecher des Dampfradios gewartet werden mußte, da gab es Lautsprecherboxen, die mit einer sogenannten Sofittenlampe
gesichert wurden.
Die Sofittenlampe ist eine Glühlampe, die den inneren Widerstand start stromabhängig über die Themperatur ändert.
In Reihe mit dem Lautsprecher geschalten, fängt sie bei Überlast an zu leuchten und verringert so die effektive Leistung am LS.
Vielleicht ist das schon der von Dir gewünschte Effekt.
CU
St. |
andi61
14.11.2009, 17:37
@ hws
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Strommessung NF / Lautsprecherleitung |
» Soll es eine Art Aussteuerungsanzeige werden? - dazu war vor kurzem ne
» Diskussion samt Schaltungen und allem hier drin.
Ja, das kommt dem schon ziemlich nahe.
Sagen wir mal so:
der NF-Verstärker steht in einem abgeschlossenem Raum.
Zum Lautsprecher führt ein Kabel, welches unterwegs "angezapft" werden soll. Kommt aus dem Lautsprecher ein Ton bzw. Tongemisch, soll eine LED leuchten. Genial wäre es, wenn man die Empfindlichkeit auch noch einstellen könnte.
Ein Ringkern geht nicht, da die LP-Leitung nicht aufgetrennt werden kann. Eine "Koppelspule drumwickeln" o.ä. geht.
Reicht das erstmal als Erklärung?
Gruß Andi |
andi61
14.11.2009, 17:40
@ el-haber
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Strommessung NF / Lautsprecherleitung |
Hallo,
nein, das trifft meine Idee nicht.
Trotzdem Danke für den Rat.
Andi |
hws

59425 Unna, 14.11.2009, 20:48
@ andi61
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geheimer Zweck des ganzen? |
» Ja, das kommt dem schon ziemlich nahe.
Aber so richtig mit der Sprache rausrücken, was du da machen willst, ist immer noch nicht drin?
» Sagen wir mal so:
» der NF-Verstärker steht in einem abgeschlossenem Raum.
» Zum Lautsprecher führt ein Kabel, welches unterwegs "angezapft" werden
» soll. Kommt aus dem Lautsprecher ein Ton bzw. Tongemisch, soll eine LED
» leuchten.
Aus dem Lautsprecher kommt immer dann ein Ton, wenn der Verstärker eingeschaltet ist bzw wenn das zugehörige Radio / MP3 Player oder wasauchimmer an ist.
Mach an die Betriebsleuchte des Verstärkers ne Verlängerung - und gut is.
Oder überwache die Spannung auf der LS-Leitung.
Der "Ton oder Tongemisch" ist normale Musik, Sprache?
» Ein Ringkern geht nicht, da die LP-Leitung nicht aufgetrennt werden kann.
Warum sollte man eine LS Leitung nicht auftrennen können? Nachher wieder zusammenlöten, Lüsterklemme, Crimptechnik ...
» Eine "Koppelspule drumwickeln" o.ä. geht.
» Reicht das erstmal als Erklärung?
Es bleibt / wird wieder geheimnisvoll ....
Soll da irgendwas heimlich überwacht / ausspioniert werden?
Ich hätte zwar einige technische Ideen - je nach geheimen Anwendungszweck. Aber wenn ich den Zweck erst erraten sollte und vorher dreimal ne falsche Lösung vortrage - weil ich den geheimen Zweck falsch geraten habe - nee, keine Lust.
hws |
andi61
15.11.2009, 11:07
@ hws
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geheimer Zweck des ganzen? |
Hall hws,
1. es ist nichts Geheimes, es wird auch nichts ausspioniert.
2. Ich verwende im Moment ein Mikrofon, das am LP angebracht ist, Eine Art Vox-Schaltung signalisiert mir, wenn aus dem LP ein Ton herauskommt und schaltet in diesem Moment eine "Last". Nachteil: auch Umweltgeräusche werden detektiert und verfälschen somit das Ergebnis.
Die "Sound-Anlage" gehört mir nicht, der Eigentümer ist aber über das Projekt informiert und ebenso am Ergebnis interessiert. Die Soundquelle ist ein PC, der keine weiteren Anschlußmöglichkeiten (NF-Ausgänge o.ä) hat.
Das LP-Kabel ist ein 2pol abgeschirmtes Kabel mit angegossenem Stecker, an dem auch nichts verändert werden soll. Vielleicht finde ich dennoch eine Möglichkeit, einen Pol davon aufzutrennen, um z.B. einen Ringspule
drüberzuschieben. Würde das weiterhelfen.
Mehr möchte ich im Moment noch nicht preisgeben. wenn Du trotzdem antworten könntest, würde ich mich freuen.
Gruß Andi |
Torsten

15.11.2009, 11:52
@ andi61
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geheimer Zweck des ganzen? |
» Die Soundquelle ist ein PC, der keine weiteren Anschlußmöglichkeiten (NF-Ausgänge o.ä) hat.
Ein PC, der keine serielle Schnittstelle, keine parallele Schnittstelle und nicht mal eine USB-Schnittstelle hat? Glaub ich nicht.
» Das LP-Kabel ist ein 2pol abgeschirmtes Kabel mit angegossenem Stecker
Aha. Meinst Du nicht auch, es wäre eventuell von Anfang an von Interesse gewesen, dass das Kabel geschirmt ist?
Wenn an dem Kabel nichts verändert werden soll, dann halt direkt das Signal vom PC auswerten. Entweder direkt am Ausgang einen Y-Adapter setzen oder eine der oben genannten Schnittstellen verwenden, um Softwareseitig zu signalisieren, dass Sound detektiert wird. Dann ist allerdings noch ein wenig Programmieren angesagt. Daher würde ich die Y-Adapter Methode bevorzugen.
Gruß
Torsten |
hws

59425 Unna, 15.11.2009, 14:30
@ andi61
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geheimer Zweck des ganzen? |
» 1. es ist nichts Geheimes,
ach ja?
» ist ein PC, der keine weiteren Anschlußmöglichkeiten (NF-Ausgänge o.ä)
» hat.
» Das LP-Kabel ist ein 2pol abgeschirmtes Kabel mit angegossenem Stecker, an
» dem auch nichts verändert werden soll.
Das LAUTSPRECHERKABEL ist ein abgeschirmtes Kabel? Seltsam!
Und vom PC kommt üblicherweise kein Lautsprechertaugliches Signal sondern ein LineOut oder Kopfhörersignal. Für Lautsprecher müsste das erst über einen Verstärker laufen.
Warum lässt sich denn die vorhandene Leitung nicht auftrennen? Technische Gründe sicher nicht - und die wirklichen Beweggründe scheinst du uns nicht mitteilen zu wollen.
- Man könnte eine komplett neue Verdrahtung machen.
- man könnte vom PC bis zur "Überwachungsstelle" nen neues Kabel ziehen und dort das vorhandene Kabel anschließen. (überschüssige Länge aufwickeln)
- besagter Y-Stecker am PC (siehe Torsten)
- dort, wo die Leitung am Lautsprecher angeschlossen ist, die Überwachung anschließen.
Es gibt also Lösungen, vermutlich auch für deine Situation. Aber wenn du immer wieder antwortest: "Methode geht nicht, aber warum das nicht geht, verrate ich nicht" dann ist das ein witzloses Ratespielchen, zu dem hier kaum einer Lust hat.
Entweder man hat selbst genug Ahnung, oder man gibt die nötigen Informationen preis.
Per Laserstrahl die Bewegung der Lautsprechermembran überwachen, ginge auch. Selbst durch's Fenster vom Nachbarhaus aus. Und mit IR, damit man den Laserstrahl nicht sieht. Denn offensichtlich soll doch irgendwer nix von der Überwachung mitkriegen.
» Möglichkeit, einen Pol davon aufzutrennen, um z.B. einen Ringspule
» drüberzuschieben. Würde das weiterhelfen.
Dann kannst du doch direkt an das Signal. Notfalls per Stecknadel das Kabel kontaktieren.
Spule drum wäre auffälliger.
» Mehr möchte ich im Moment noch nicht preisgeben.
Dann lass es halt ....
Jetzt sag nicht, du willst nen Patent drauf anmelden
hws |
el-haber
16.11.2009, 12:18
@ andi61
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geheimer Zweck des ganzen? |
Hi,
die Beschreibung trifft das ganze schon ausführlicher.
Kannst Du eine Art Vorschaltbox für die Lautsprecher-Boxen bauen? Du schließt die Boxen ohnehin über ein Kabel an einen Verstärker an. Ich gehe erstmal nicht von Aktivboxen aus.
In der Vorschaltbox wird einfach das Signal von den beiden LS-Leitungen durchgeschleift zur Box und auf einem 2. Pfad einem Gleichrichter zugeführt, der über einen Kondensator und Vorwiderstand mit begrenzer eine LED zum leuchten bringt.
Bei Leistungsverstärkern sollten die für eine Rote LED nötigen 1,8V schnell zusammenkommen. Das sind an 4Ohm ca. 2Watt und an 8Ohm ca. 500mW. Dies ist dann die Mindestlautstärke für die LED - das ganze kennst Du ja auch von deiner Mikrophon-Kopplung.
In der Box könntest Du auch leicht eine der beiden Leitungen um einen kleinen Rinkern legen und damit eine Transformation des reinen Wechselstrom-Signals vorbereiten. Das transformierte Signal aus der sekundärspule hat dann wesentlich mehr Spannung - aber auch wesentlich weniger Strom.
CU
Stef |
Hartwig
16.11.2009, 12:56
@ andi61
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geheimer Zweck des ganzen? |
.... also doch geheim:
"Mehr möchte ich im Moment noch nicht preisgeben."
Da gibt es zwei Möglichkeiten: 1) die Idee ist wirklich gut, und Du machst viel Kohle damit - aber warum sollen wir Dir dann helfen??? Wenn Du Deine Idee schützen und vermarkten willst (Zulassung?), kostet das sowieso richtig Geld, da spielen einige Tausender für ein Ing-Büro keine Rolle.
2) Das ganze ist wenig durchdacht und wird im Sande verlaufen. . . - Da hat hier keiner Lust, für ein Ratespiel im Trüben zu fischen und Lösungen für Projekte zu suchen, die sich nicht umsetzen lassen.
Ein Forum ist also keine Option, um mangelnde Kompetenz für kommerzielle Projekte zu kompensieren.
PS:
Du willst also den Stromkreis nicht anzapfen und auch das Kabel so lassen wie es ist - dan gäbe es noch die Möglichkeit, Membranschwingungen des Lautsprechers optisch zu erfassen (Laser aus Laserpointer), evtl. ginge auch Körperschallmikrofon direkt an der Box.
Viele Grüße
Hartwig |
Hartwig
16.11.2009, 13:26
@ Hartwig
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geheimer Zweck des ganzen? |
uups,
vorher lesen...... also, die Membranauslenkung optisch zu erfassen, wurde ja schon vorgeschlagen.
Ich gehe mal davon aus, daß die Störgeräusche nicht aus unmittelbarer Nähe des Lautsprechers kommen, also "Farfield"-Signale sind. Daß bedeutet, daß Du auf sagen wir 20cm Distanz keine wesentlichen Schalldruckunterschiede der Störgeräusche feststellen kannst, bei 2 Mikrofonen also etwa gleich Signalamplituden bekommen wirst. Positionierst Du 1 Mikro im Schallkegel des Lautsprechers und das andere außerhalb des Schallkegels (z. B. über der Box), Dann sorgen die Störgeräusche für ein Gleichtaktsignal, die Lautsprechergeräusche wirken stärker auf ein Mikrofon. Mit den Mikros an einem Differenzverstärker könnte man so die Störgeräusche dämpfen. Setzt wahrscheinlich noch Filter voraus, da sich bei höheren Frequenzen Laufzeitunterschiede bemerkbar machen können.
Grüsse
Hartwig |