itda
11.11.2009, 16:45 |
schule (Computertechnik) |
Hallo an alle Wissende,
ich muss mich für die Schule vorbereiten. Könnt´ ihr mir Auskunft geben zu folgenden Fragen (soll ´ne Kaufberatung angefertigt werden?):
Wieviel GHz sollte ein Prozessor für einen Game-Anwender, für jemanden mit Videobearbeitung und für einen, der Musik produzieren will, haben (und warum)?
Wieviel Arbeitsspeicher s.o.?
Und warum werden einige Rechner mit zwei Festplatten angeboten? Nur zum Archivieren von Daten?
Was macht eine gute Grafikkarte/Soundkarte aus (Fälle s. o.)?
Ich habe mich hier schon seitenweise durch die Unterlagen gearbeitet, die übrigens auch für mich als Laie super verständlich sind. Aber den Transfer zu den Computer-Angeboten habe ich bisher noch nicht geschafft.
Vielen Dank schon mal im voraus
itda |
elektrönchen
11.11.2009, 17:05
@ itda
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schule |
Hallo und *seufz!*.
Man wird dir hier gerne bei der Lösung deriner Frage helfen, aber eins MUSS vom Fragesteller schon mit eingebracht werden: die eigenen Lösungsvorschläge, -ansätze und -ideen. Hausaufgaben werden hier grundsätzlich nur auf der Basis der Mitarbeit des TE gelöst.
Übrigens sind aussagekräftige Betreffs auch erwünscht.
Gruß elektrönchen |
hws

59425 Unna, 11.11.2009, 17:22
@ itda
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schule |
» Wieviel GHz sollte ein Prozessor für einen Game-Anwender,
möglichst hoch. Teilweise reicht auch der gefakte Aufdruck der doppelten Geschwindigkeit.
Gamer arbeiten nach dem Motto: "meiner ist aber länger als deiner"
Es gibt Meßprogramme, die feststellen wieviel fps (frames per second - Bilder pro Sekunde) in einem Spiel angezeigt werden. Ob das nun 33,5 oder 33,6 sind, wird niemand mit bloßem Auge feststellen können. Allerdings bewirken die Werte, ob man in der Szene ein Looser oder der King ist
» für jemanden mit
» Videobearbeitung und für einen, der Musik produzieren will
Videobearbeitung ist rechenintensiv. Alleine die Taktrate des Prozessors macht nicht die Geschwindigkeit des Rechners aus. Größe und Geschwindigkeit des Ram's ist ein weiterer Parameter. Ebenso das Zusammenspiel zwischen Prozessor, Memory, Grafikkarte und Laufwerke. Gesamtoptimierung bleibt den Spezialisten vorbehalten, und allein die Taktfrequenz heisst noch gar nix.
Wenn's bei Videobearbeitung um kommerzielle Anwendungen geht, ist Zeit auch Geld. Geschwindigkeit zahlt sich daher auch finanziell aus.
Musik ist nicht so rechenintensiv, da reicht evtl auch was langsames. Dafür sind aber evtl Midi Anschluss und daran ein Keyboard o.ä. gefragt.
» Wieviel Arbeitsspeicher s.o.?
2 oder 4 GB ist Standard. Mehr als 3,xx kann meist das Betriebssystem nicht. Bei 64Bit Betriebessystem geht mehr, aber das Mainboard setzt mit max 3 oder 4 Steckplätzen eine Grenze. Und es ist die Frage, ob das Anwenderprogramm von dem 64Bit System profitieren kann ( Ebenso ist es mit 2 oder 4 Kernen)
» Und warum werden einige Rechner mit zwei Festplatten angeboten? Nur zum
» Archivieren von Daten?
Bei Videobearbeitung muss der Film gelesen, umgerechnet und wieder gespeichert werden. Hat der Rechner zum lesen und speichern 2 hardwaremässig unterschiedliche Laufwerke (die auch noch an 2 untershciedlichen Congtrollern hängen) ist die Sache schneller, als wenn der Rechner immer abwechseln liest und schreibt auf das gleiche Laufwerk.
Weiterer Vorteil: Betriebssystem und Daten sind getrennt. Besser bei Neuinstallation, Virenbefall und Datensicherung.
» Was macht eine gute Grafikkarte/Soundkarte aus (Fälle s. o.)?
Zum Briefe Schreiben mit Word ist jede Karte gut genug.
Spiele: Muss ne möglichst grosse Zahl draufstehen und übertaktet sein.
Im Ernst: sollte die aktuell letzte Schnittstelle DirectX beherrschen. Schau mal in einen Test in CT.
hws |
Torsten

11.11.2009, 22:19 (editiert von Torsten am 11.11.2009 um 22:20)
@ hws
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schule |
» Spiele: Muss ne möglichst grosse Zahl draufstehen und übertaktet sein.
Mindestens ebenso wichtigbei Grafikkarten: Die TDP muss bei mindestens 200 W liegen oder zumindest durch Übertakten auf diesen Wert gebracht werden und die Platine darf nicht etwa ordinär grün sein, sondern muss entweder rot oder schwarz sein (wobei schwarz eindeutig den echten Spezis vorbehalten bleibt). 
(Wer stellt so eine Schulaufgabe?) |
ollanner
12.11.2009, 07:15
@ Torsten
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schule |
Einfach mal in der Dell Business-Ecke nach Dimension oder Precesion-Workstations gucken und sich das Dingen so hochzüchten, dass ein Maximaler Preis bei rum kommt. Ansonsten taugt das Teil nichts, wenn der Preis nicht beliebig hoch ist 
» (Wer stellt so eine Schulaufgabe?)
Warscheinlich die selben Lehrer die sich gegen Counterstrike und co aussprechen aber Zuhause voll Call of Duty zocken und dafür nun grade die beste Maschine am Markt brauchen.  -- Gruß
Der Ollanner |
itda
12.11.2009, 08:07
@ itda
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schule |
Vielen Dank für eure Hilfe,
insbesondere die Anmerkungen von hws werde ich jetzt durcharbeiten und auch die Tipps von elektrönchen berücksichtigen.
Grüße
itda |
geralds

Wien, AT, 12.11.2009, 11:32
@ itda
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schule |
» Hallo an alle Wissende,
»
» ich muss mich für die Schule vorbereiten. Könnt´ ihr mir Auskunft geben zu
» folgenden Fragen (soll ´ne Kaufberatung angefertigt werden?):
»
» Wieviel GHz sollte ein Prozessor für einen Game-Anwender, für jemanden mit
» Videobearbeitung und für einen, der Musik produzieren will, haben (und
» warum)?
»
» Wieviel Arbeitsspeicher s.o.?
»
» Und warum werden einige Rechner mit zwei Festplatten angeboten? Nur zum
» Archivieren von Daten?
»
» Was macht eine gute Grafikkarte/Soundkarte aus (Fälle s. o.)?
»
» Ich habe mich hier schon seitenweise durch die Unterlagen gearbeitet, die
» übrigens auch für mich als Laie super verständlich sind. Aber den Transfer
» zu den Computer-Angeboten habe ich bisher noch nicht geschafft.
»
» Vielen Dank schon mal im voraus
»
» itda
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Hallo,
Zu hws Vorschlag würde noch zufügen:
Der Hersteller von Prozessor (CPU) und Chipsatz sollte der gleiche sein.
Da gibt es eben nur einen: Intel.
Das machte ich von Anfang so, hatte somit bis datto nie Kompatiblitätsprobleme.
Der AMD Prozessor ist dem von Intel zwar sehr ähnlich, jedoch gibt es im Detail,
oft "Zufälligkeiten" Haken und Ösen.
So manche Chipsatzhersteller bemühen sich zwar, aber auch hier liegst der Hundsfloh im Detail.
Der angesprochene PC von DELL ist eher nicht zu empfehlen.
Das sind fürs Büro optimierte PCs.
Viel Arbeit leistet der Reihe nach: 1. die Grafikkarte,
2. die RAMs mit CPU - damit auch der Chipsatz auf dem Mainboard, 3. Festplatte.
Regel: je höher der Takt, um so heißer wird es im Gerät.
Zu heiß bringt Absturzgefahr, bzw. Verlangsamung des Geräts.
Zerstörung kann sein, wobei die CPU heutzutage eine Thermosicherung eingebaut hat,
die bei 80 Grad (innenRaum Temp) anspringt- ist so 100 Grad Chip Temp.
Die Spannungsversorgung für die CPU (mehrere Corespannungen) auf dem Mainboard
könnte wegen Überhitzung zerstört werden.
Und da ist die größte Gefahr, wenn Überttaktung eingestellt wurde.
Meiner Meinung nach fast nicht überschaubar, beherrschbar.
--> Natürliche, Zeit bedingte Zufälligkeiten treffen damit stärker zu.
zB. Sommer, Winter, auf dem Tisch oder darunter.
Damit Trittschall (akkustisch Körperschall vom Boden), damit verstärkte Mikrovibrationen, etc..
- wäre zB für die Festplatte eine tolle Sache!!!
Detto gilts für die anderen Komponenten, insbesonders für die Festplatte(n).
Das ist der einzige bewegliche Teil (abgesehen von den Ventilatoren).
Die darf nie den hohen Temp. ausgesetzt werden.
-> Die heizt allerdings bereits auch selbst schon sehr auf.
-> Lüfter; bzw. langsamer drehen lassen - allerdings bekommst dafür langsamere Programmausführung.
Da kommt das was hws schrieb. - Die Pro und Kontras sind auf das gewünschte Programm abzustimmen.
Leider nicht auf die Schnelle über dem Daumen pauschal erklärbar.
Grüße
Gerald -- ...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! Feigling!" |
x y
12.11.2009, 11:34
@ geralds
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schule |
» Der Hersteller von Prozessor (CPU) und Chipsatz sollte der gleiche sein.
» Da gibt es eben nur einen: Intel.
http://www.amd.com/DE/PRODUCTS/Pages/chipsets.aspx |
Andi1983
12.11.2009, 12:56
@ hws
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schule |
» » Wieviel Arbeitsspeicher s.o.?
» 2 oder 4 GB ist Standard. Mehr als 3,xx kann meist das Betriebssystem
» nicht. Bei 64Bit Betriebessystem geht mehr, aber das Mainboard setzt mit
» max 3 oder 4 Steckplätzen eine Grenze. Und es ist die Frage, ob das
» Anwenderprogramm von dem 64Bit System profitieren kann ( Ebenso ist es mit
» 2 oder 4 Kernen)
Mittlerweile geht das ganze von Dual-Channel mit 4 Steckplätzen in Richtung Triple-Channel mit 6 Steckplätzen.
Wobei diese Boards auch dann dementsprechend kostenintensiv sind.
mfg |
geralds

Wien, AT, 12.11.2009, 13:12
@ x y
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schule |
» » Der Hersteller von Prozessor (CPU) und Chipsatz sollte der gleiche sein.
» » Da gibt es eben nur einen: Intel.
»
» http://www.amd.com/DE/PRODUCTS/Pages/chipsets.aspx
--
ok, sorry, stimmt.
ist mir entfallen.
gerald
--- -- ...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! Feigling!" |