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Orikson

E-Mail

08.11.2009,
12:53
 

Verständnisfrage: LED zieht Strom, leuchtet aber nicht? (Bauelemente)

Hallo,

ich habe mir einen Verstärker gebaut, bei welchem in die Front eine weiße LED (3,4V, max. 20mA) verbaut ist die leuchtet, wenn er an ist. Als Netzteil ist ein 500VA Ringkerntrafo (2 x 30V) mit 2 x 15.000µF Pufferelkos je für 42V+ und 42V-. Also sind es pro Spannung dann 30.000µF Pufferung. Die LED hängt einfach an den 42V+ und Gnd, ein 2 Watt Widerstand mit 2,2 kOhm (gemessen 2,17 kOhm) häng an der LED Kathode und begrenzt den Strom auf ca. 17 - 18 mA (gemessen ~18,1 mA). Der Widerstand wird im Betrieb zwar etwas warm aber man verbrennt sich noch lange nicht die Finger dran, also unkritisch meiner Meinung nach.

Jetzt hatte ich aber gerade das seltsame Phänomen, dass die LED kurz geflackert hat und dann aus ging. Gut dachte ich, Kontakte nicht ganz fest. Aber die sitzen Bombenfest. Wenn ich den Strom messe zeigt mein Multimeter auch die 18 mA (aber nur 1,1 V) an, aber die LED leuchtet nicht? Mit anderer LED und Widerstand geht es aber!

Woran kann so etwas liegen? Mir geht es hier eher um das Verständnis... Ein Kurzschluss ist es nicht und der Widerstand ist auch OK, hat zumindest 2,2 kOhm...

olit(R)

E-Mail

Berlin,
08.11.2009,
13:06

@ Orikson

Verständnisfrage: LED zieht Strom, leuchtet aber nicht?

» Hallo,
»
» ich habe mir einen Verstärker gebaut, bei welchem in die Front eine weiße
» LED (3,4V, max. 20mA) verbaut ist die leuchtet, wenn er an ist. Als
» Netzteil ist ein 500VA Ringkerntrafo (2 x 30V) mit 2 x 15.000µF
» Pufferelkos je für 42V+ und 42V-. Also sind es pro Spannung dann 30.000µF
» Pufferung. Die LED hängt einfach an den 42V+ und Gnd, ein 2 Watt
» Widerstand mit 2,2 kOhm (gemessen 2,17 kOhm) häng an der LED Kathode und
» begrenzt den Strom auf ca. 17 - 18 mA (gemessen ~18,1 mA). Der Widerstand
» wird im Betrieb zwar etwas warm aber man verbrennt sich noch lange nicht
» die Finger dran, also unkritisch meiner Meinung nach.
»
» Jetzt hatte ich aber gerade das seltsame Phänomen, dass die LED kurz
» geflackert hat und dann aus ging. Gut dachte ich, Kontakte nicht ganz
» fest. Aber die sitzen Bombenfest. Wenn ich den Strom messe zeigt mein
» Multimeter auch die 18 mA (aber nur 1,1 V) an, aber die LED leuchtet
» nicht? Mit anderer LED und Widerstand geht es aber!
»
» Woran kann so etwas liegen?

Kaputt!

Torsten(R)

E-Mail

08.11.2009,
13:08
(editiert von Torsten
am 08.11.2009 um 13:11)


@ Orikson

Verständnisfrage: LED zieht Strom, leuchtet aber nicht?

» Woran kann so etwas liegen?

Die Diode ist durchlegiert.

Gruß
Torsten

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
08.11.2009,
14:29

@ Orikson

Led kaputt

» Woran kann so etwas liegen?
Led kaputt
TE plötzlich erblindet
Es handelt sich um eine IR oder UV Led
Verpackung um die LED noch nicht entfernt ....

Im Ernst: kauf ne neue LED probier nochmal ...

hws

Orikson

E-Mail

08.11.2009,
14:51

@ hws

Led kaputt

» » Woran kann so etwas liegen?
» Led kaputt
» TE plötzlich erblindet
» Es handelt sich um eine IR oder UV Led
» Verpackung um die LED noch nicht entfernt ....
»
» Im Ernst: kauf ne neue LED probier nochmal ...
»
» hws
Dass es mit ner neuen LED geht ist mir klar, ist ja auch schon ne neue drin, aber mich hat eben interessiert, warum da trotzdem "nur" die 18mA Strom fließen. Ich hätte immer gedacht es gibt nur ganz hin (kein Stromfluß) oder Kurzschluss...

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
08.11.2009,
15:46

@ Orikson

Led kaputt

» Ich hätte immer gedacht es gibt nur ganz hin (kein
» Stromfluß) oder Kurzschluss...

Hast du bei Autos schonmal bemerkt, dass es zwischen "völlig ok ohne Kratzer" und "Totalschaden" auch noch Zwischenstufen gibt?

hws

elektrönchen

08.11.2009,
18:20

@ Orikson

Led kaputt

Hallo,
du hast doch einen Widerstand deiner LED vorgschaltet. D.h. auch wenn sie kurzgeschlossen wäre (und, funktionell betrachtet, ist eine LED sowieso ein Kurzschluss, nur mit Spannungsabfall ;-). Ja, ich weiß, auch, dass dies jetzt eine "low- level"- Erklärung ist, nur für die meisten LED- Bastler mit Wi(e)derstandsproblemen vermutlich immer noch die beste), so würden trotzdem nur die besagten 18mA fließen.

Gruß elektrönchen

El Cheffe

E-Mail

09.11.2009,
11:03

@ elektrönchen

Led kaputt

» ein Kurzschluss, nur mit Spannungsabfall ;-).

Das ist aber die Definition einer idealen Spannungsquelle.
Also merke: Wenns leuchtet ist die Spannungsquelle eine LED. ;-)

jbe

E-Mail

09.11.2009,
13:46

@ Orikson

Verständnisfrage: LED zieht Strom, leuchtet aber nicht?

» Hallo,
»
» ich habe mir einen Verstärker gebaut, bei welchem in die Front eine weiße
» LED (3,4V, max. 20mA) verbaut ist die leuchtet, wenn er an ist. Als
» Netzteil ist ein 500VA Ringkerntrafo (2 x 30V) mit 2 x 15.000µF
» Pufferelkos je für 42V+ und 42V-. Also sind es pro Spannung dann 30.000µF
» Pufferung. Die LED hängt einfach an den 42V+ und Gnd, ein 2 Watt
» Widerstand mit 2,2 kOhm (gemessen 2,17 kOhm) häng an der LED Kathode und
» begrenzt den Strom auf ca. 17 - 18 mA (gemessen ~18,1 mA). Der Widerstand
» wird im Betrieb zwar etwas warm aber man verbrennt sich noch lange nicht
» die Finger dran, also unkritisch meiner Meinung nach.
»
» Jetzt hatte ich aber gerade das seltsame Phänomen, dass die LED kurz
» geflackert hat und dann aus ging. Gut dachte ich, Kontakte nicht ganz
» fest. Aber die sitzen Bombenfest. Wenn ich den Strom messe zeigt mein
» Multimeter auch die 18 mA (aber nur 1,1 V) an, aber die LED leuchtet
» nicht? Mit anderer LED und Widerstand geht es aber!
»
» Woran kann so etwas liegen? Mir geht es hier eher um das Verständnis...
» Ein Kurzschluss ist es nicht und der Widerstand ist auch OK, hat zumindest
» 2,2 kOhm...

Hallo

Entweder hast du die LED schon vorgeschädigt durch Statische Aufladung, was viele nicht wissen LEDs sind sehrwohl Empfindlich gegen Statische Aufladungen, oder
du hast an deiner Spannungquelle Spannungsspitzen beim Ein und Ausschalten, eher weniger warscheinlich.