hallo andy
Alles das, was du hier beschreibst, setzt voraus, das im Kollektorkreis ein Widerstand geschaltet ist. Die Basis-Emitterstrecke ist eine Diode. Eine Diode hat eine Flussspannung von rund 0,7V. Fast unabhängig davon, wie groß der Strom durch sie ist. Beim Transistor wird der Basisstrom mit dem Stromverstärkungsfaktor multipliziert in den Kollektor fließen. Das funktioniert bis die Spannung am Kollektor durch den Kollektorwiderstand sehr weit gesunken ist. Ab diesem Punkt, steigt der Kollektorstrom nicht mehr proportional zum Basisstrom an. Will man, dass der Transistor als Schalter möglicht weit nach Masse durchsteuert, muss man den Basisstrom überdimensional erhöhen. Dan steuert der Transistor so weit durch, dass die Kollektor-Emitterspannung unter der Basis-Emitterspannung liegt. Das kann kleiner 100mV sein. Diesen Zustand nennt man Sättigung. Nachteil dieses Zustandes ist, dass der Transistor, wenn er nicht mehr angesteuert wird, eine längere Zeit benötigt um wieder zu sperren. Je nach Anwendungsfall, muss man einen Kompromiss finden.
gruß olit |