Gregor
01.11.2009, 13:20 |
Schrittmotor PWM (Elektronik) |
Hallo,
ich würde gerne einen Schrittmotor mit einem ATmega32 ansteuern.
Überall lese ich was von PWM, aber ich kann mir darunter nix vorstellen. Ich bin jetzt auch nicht der E-Technik Fachmann.
Ich weis das ich die Pulsbreite variieren kann.
Wenn meine Motor pro Puls 1,8° dreht, woher weis ich, wie lange ich die Pulsbreite für meinen Motor machen muss, damit er auch die 1,8° dreht?
Kann mich mit PWm auch bestimmen, ob er nach links oder rechts drehen soll, wie mache ich das?
Oder brauche ich dafür zwei Ausgänge mit PWM?
LG |
Hartwig
01.11.2009, 13:30
@ Gregor
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Schrittmotor PWM |
Hallo,
Schrittmotore benötiggen ein Interface, welches die Pole ansteuert (für 1,8° bräuchtest Du einen 50-poligen Motor, wenn ich das richtig sehe) Du mußt also den Motor so ansteuern, daß im Stator ein ensprechendes rotierendes Magentfeld entsteht.
PWM findet zur Regelung/Steuerung von Gleichstrommotoren Anwendung und ist für die Ansteuerung von Schrittmotoren nicht geeignet.
Viele Grüße
Hartwig |
Gregor
01.11.2009, 13:45
@ Hartwig
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Schrittmotor PWM |
» Hallo,
» Schrittmotore benötiggen ein Interface, welches die Pole ansteuert (für
» 1,8° bräuchtest Du einen 50-poligen Motor, wenn ich das richtig sehe) Du
» mußt also den Motor so ansteuern, daß im Stator ein ensprechendes
» rotierendes Magentfeld entsteht.
» PWM findet zur Regelung/Steuerung von Gleichstrommotoren Anwendung und ist
» für die Ansteuerung von Schrittmotoren nicht geeignet.
» Viele Grüße
» Hartwig
Hallo,
danke für die Antwort.
Wie kannich sonst noch einen Schrittmotor ansteuern?
Wenn ich das mit PWM nicht kann?
LG |
Hartwig
01.11.2009, 13:51
@ Gregor
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Mannomann!!! |
Hallo,
schon mal was von Google gehört????? unter den ersten Hits findest Du das hier:
http://www.wolfgang-back.com/PDF/Schrittmotor.pdf
Kopfschüttel......
Hartwig |
x y
01.11.2009, 13:55
@ Hartwig
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Schrittmotor PWM |
» PWM findet zur Regelung/Steuerung von Gleichstrommotoren Anwendung und ist
» für die Ansteuerung von Schrittmotoren nicht geeignet.
Das ist so nicht richtig. Für hohe Schrittgeschwindigkeiten brauchts hohe Spannung, die allerdings im statischen Betrieb dann einen zu hohen Strom zur Folge hätte, dem begegnet man durch die Verwendung von PWM.
Und dann gibts da noch den Mikroschrittbetrieb, auch dafür brauchts PWM.
Ergänzung noch: Man kann in beiden Fällen natürlich auch einen Linearregler verwenden, aber das bedeutet halt entsprechnd hohe Verlustleistung. |
Hartwig
01.11.2009, 14:09
@ x y
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Schrittmotor PWM |
Hallo x y,
bin hier davon ausgegangen, daß einfach ein Ausgangsport mit PWM zur Verfügung steht - und der dürfte allein für einen Schrittmotor nicht reichen. Aber Danke für den Hinweis - ich hab halt noch nie "richtige" Antriebe gebaut, mich nur gefreut, daß ein Schrittmotor genau das machte, was ich von ihm wollte.....
Hartwig |
Gregor
01.11.2009, 14:28
@ Hartwig
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Schrittmotor PWM |
» Hallo x y,
» bin hier davon ausgegangen, daß einfach ein Ausgangsport mit PWM zur
» Verfügung steht - und der dürfte allein für einen Schrittmotor nicht
» reichen. Aber Danke für den Hinweis - ich hab halt noch nie "richtige"
» Antriebe gebaut, mich nur gefreut, daß ein Schrittmotor genau das machte,
» was ich von ihm wollte.....
» Hartwig
Hallo,
habe auch gerade auf einer HP gelesen, dass man mC zur ansteuerung von Schrittmotoren benutzen kann. Es war eien mC Seite.
Habe ich über google gefunden. |
hws

59425 Unna, 01.11.2009, 15:58
@ Gregor
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Schrittmotor PWM |
» habe auch gerade auf einer HP gelesen, dass man mC zur ansteuerung von
» Schrittmotoren benutzen kann. Es war eien mC Seite.
» Habe ich über google gefunden.
Ein Schrittmotor benötigt eine bestimmte Reihenfolge von Impulsen. Meist 4 Impulse oder 8. Es gibt verschiedene Arten von Schrittmotoren und jeweils verschiedene Arten der Ansteuerung. Wie diese Impulse erzeugt werden, ist egal. Das kann mit einem µC erfolgen oder auch mit einem speziellen IC.
Bei letzterem legt man ein Signal an, ob der Schrittmotor rechts oder linksrum drehen soll und für jeden Schritt in die Richtung gibt man einen Impuls auf das IC. Die IC-Ausgänge steuern dann den Schrittmotor korrekt.
Oder man macht die Ausgangsimpulse dieses IC's direkt mit einem µC. Ein IC billiger aber mehr notwendiges Wissen.
Zu Schrittmotoren könntest du mal beim Hersteller Berger-Lahr auf die Homepage gucken. Da sollte auch was über die korrekten Impulsfolgen drinstehen. (und wenn man die Impulsfolge "rückwärts" laufen lässt, dreht auch der Motor rückwärts)
Zur Geschwindigkeit der Schritte: Die darf natürlich nicht zu hoch sein, sonst verschluckt der Motor einen oder mehrere Schritte. Den Wert entnimmt man dem jeweiligen Datenblatt.
Zum Beitrag von xy: Vergiss den Beitrag als Anfänger. xy hat zwar Recht (der hat IMMER Recht !!) aber für Anfänger ist die Anwendung von PWM bei Schrittmotorimpulsen zu kompliziert.
Es geht im Prinzip darum, dass der Schrittmotor ein induktives Bauteil ist. Andererseits will man möglichst schnell einen hohen Strom durch den Motor treiben.
Das kommt, wenn wir die Grundlagen (Pflicht) hinter uns haben und zur Kür kommen.
hws |
Gregor
01.11.2009, 17:10
@ hws
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Schrittmotor PWM |
» » habe auch gerade auf einer HP gelesen, dass man mC zur ansteuerung von
» » Schrittmotoren benutzen kann. Es war eien mC Seite.
» » Habe ich über google gefunden.
»
» Ein Schrittmotor benötigt eine bestimmte Reihenfolge von Impulsen. Meist 4
» Impulse oder 8. Es gibt verschiedene Arten von Schrittmotoren und jeweils
» verschiedene Arten der Ansteuerung. Wie diese Impulse erzeugt werden, ist
» egal. Das kann mit einem µC erfolgen oder auch mit einem speziellen IC.
» Bei letzterem legt man ein Signal an, ob der Schrittmotor rechts oder
» linksrum drehen soll und für jeden Schritt in die Richtung gibt man einen
» Impuls auf das IC. Die IC-Ausgänge steuern dann den Schrittmotor korrekt.
»
» Oder man macht die Ausgangsimpulse dieses IC's direkt mit einem µC. Ein IC
» billiger aber mehr notwendiges Wissen.
»
» Zu Schrittmotoren könntest du mal beim Hersteller Berger-Lahr auf die
» Homepage gucken. Da sollte auch was über die korrekten Impulsfolgen
» drinstehen. (und wenn man die Impulsfolge "rückwärts" laufen lässt, dreht
» auch der Motor rückwärts)
»
» Zur Geschwindigkeit der Schritte: Die darf natürlich nicht zu hoch sein,
» sonst verschluckt der Motor einen oder mehrere Schritte. Den Wert entnimmt
» man dem jeweiligen Datenblatt.
»
» Zum Beitrag von xy: Vergiss den Beitrag als Anfänger. xy hat zwar Recht
» (der hat IMMER Recht !!) aber für Anfänger ist die Anwendung von PWM bei
» Schrittmotorimpulsen zu kompliziert.
»
» Es geht im Prinzip darum, dass der Schrittmotor ein induktives Bauteil
» ist. Andererseits will man möglichst schnell einen hohen Strom durch den
» Motor treiben.
» Das kommt, wenn wir die Grundlagen (Pflicht) hinter uns haben und zur Kür
» kommen.
»
» hws
Hallo hws,
vielen Dank, das ist doch mal eine richtige Antwort. Habe schon gedacht sowas gibt es in diesem Forum nicht.
LG und schönes WE |
z-bahner

Hannover, 01.11.2009, 19:05
@ Gregor
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Schrittmotor PWM |
»
» »
» » Ein Schrittmotor benötigt eine bestimmte Reihenfolge von Impulsen. Meist
» 4
» » Impulse oder 8. Es gibt verschiedene Arten von Schrittmotoren und
» jeweils
» » verschiedene Arten der Ansteuerung. Wie diese Impulse erzeugt werden,
» ist
» » egal. Das kann mit einem µC erfolgen oder auch mit einem speziellen IC.
» » Bei letzterem legt man ein Signal an, ob der Schrittmotor rechts oder
» » linksrum drehen soll und für jeden Schritt in die Richtung gibt man
» einen
» » Impuls auf das IC. Die IC-Ausgänge steuern dann den Schrittmotor
» korrekt.
» »
» » Oder man macht die Ausgangsimpulse dieses IC's direkt mit einem µC. Ein
» IC
» » billiger aber mehr notwendiges Wissen.
» »
»
» bei
» » Schrittmotorimpulsen zu kompliziert.
» »
»
»
»Hallo Elko - User
seit langem verfolge ich die Beiträge hier im Forum.
Auch ich bin schon einmal mit einem guten Tip aus diesem
Forum bedacht worden. Ich wundere mich oft über Eure Ironen-Antworten auf deutlich gestellte Fragen.
Auch ich habe eine Frage zum Schrittmotor. Bitte nur
ernst gemeinte Antworten. Ich möchte
für meine Eisenbahn einen Lift bauen. Ein Schrittmotor
ist für mich eine gute Lösung, denn ich habe schon einen
Lift über einen Zahnriemenantrieb. Dieser ist aber etwas
ungenau in der Ansteuerung - Endposition. Im Elektorheft
5/1994 ist eine Komplette-Schaltung vorgestellt.
Artikel 68-165-70. Zum verwendetem IC ULN 2003 (SMD)
habe ich eine Frage. Muss dieses IC programmiert werden,
oder wird dieses IC Über die Engänge CLOCK - ENABLE -
DIR angesteuert? geschieht die Ansteuerung mit 5 Volt
Low bzw. High ? Wie ich diesen Pegelwechsel erstelle muss ich mir noch überlegen. Atmel oder uM kann ich nicht
programmieren.
Danke für Eure Antworten. |
Thomas Z
01.11.2009, 19:20
@ z-bahner
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Schrittmotor PWM |
Zum verwendetem IC ULN 2003 (SMD)
» habe ich eine Frage. Muss dieses IC programmiert werden,
nein ist nur eine Art "VErstärkerstufe" Datenblatt findet sich bei google |
x y
01.11.2009, 19:28
@ z-bahner
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Schrittmotor PWM |
» Im Elektorheft
» 5/1994 ist eine Komplette-Schaltung vorgestellt.
» Artikel 68-165-70.
Offensichtlich nicht Elektor, sondern ELV.
» Zum verwendetem IC ULN 2003 (SMD)
» habe ich eine Frage. Muss dieses IC programmiert werden,
Nein, das ist nur eine Leistungsendstufe.
» oder wird dieses IC Über die Engänge CLOCK - ENABLE -
» DIR angesteuert?
Indirekt. Dazwischen hängt ja noch ein programmierbarer Logikbaustein, und den bekommst du ja von ELV fertig programmiert.
» geschieht die Ansteuerung mit 5 Volt
» Low bzw. High ?
Ja.
» Wie ich diesen Pegelwechsel erstelle muss ich mir noch
» überlegen. Atmel oder uM kann ich nicht
» programmieren.
Das ist schade, weil die dafür ideal wären. |
x y
01.11.2009, 19:30
@ z-bahner
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Schrittmotor PWM |
» Artikel 68-165-70
Noch was: du hast beachtet, dass die Schaltung nur mit unipolaren Schrittmotoren funktioniert? |